Kreis Regensburg
   84069 Schierling
 

Online-Archiv 1998-2009

   

 

Rückblick 2009


 

Viele Zuhörer lauschen Weihnachtskonzert

Wie bereits in den letzten drei Jahren gab die Schierlinger Doafmuse auch heuer am Sonntag vor dem Heiligen Abend ein Konzert am Friedhof der Buchhausener St. Ulrichskirche. Mit sakralen aber auch weltlichen weihnachtlichen Weisen lud die Kapelle die Bürger ein im stillen Gedenken an ihre lieben Verstorbenen in besinnliche Stimmung versetzen zu lassen, sich eine Auszeit von der Hektik des Alltags zu nehmen und die „stade Zeit“ für eine halbe Stunde wirklich zu erleben. Bei einer Temperatur unter dem Gefrierpunkt mit schneidigem Wind war der Lohn für die Musiker nicht nur der Applaus am Ende sondern auch die zahlreichen Zuhörer. Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Weikl und Bürger aus anderen Ortsteilen fanden sich am Friedhof ein um dem Weihnachtskonzert zu lauschen und nicht wenigen lief, nicht wegen der niedrigen Temperaturen sondern aufgrund der außergewöhnlichen Atmosphäre, die Gänsehaut. Am Ende war sich die Masse der Anwesenden einig etwas Besonderes mit diesem Konzert erlebt zu haben und Kirchenpfleger Adolf Zeller lud die Musikanten zu einer Brotzeit ins Gasthaus Rohrmayer um damit den Dank der Kirchengemeinde für dieses Engagement auszudrücken. –rb-

Konzert Bei eisiger Kälte spielte die Schierlinger Doafmusi ein Weihnachtskonzert am Buchhausener Friedhof.


Weihnachtliche Stimmung bei den Napoleon-Schützen


Besinnlicher Jahresabschluss mit Ehrung verdienter Mitglieder und Vereinsmeister


Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Am vergangenen Wochenende feierten die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach ihren Jahresabschluss im Gasthaus Rohrmayer. Neben einem besinnlichen Teil, der von den Hobbymusikern Buchhausen und einigen Mitgliedern gestaltet wurde, kam auch der Nikolaus um dem ein oder anderen die Leviten zu lesen. Der Verein ehrte seine Jahresmeister sowie langjährige und verdiente Mitglieder. Die Vereinsmeistertitel sicherten sich heuer Belinda Watter, Markus Rohrmayer und Johann Stockmeier jun.

Traditionell begann die Weihnachtsfeier der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Freitagabend mit einem gemeinsamen Essen. Bis auf den letzten Platz war die Stube des Gasthauses besetzt und so zeigte sich Schützenmeister Karlheinz Beck sehr erfreut über den großen Zuspruch der Mitglieder an dieser Veranstaltung. Die musikalische Gestaltung der Feier lag in den Händen von den Hobbymusikern Buchhausen, Mitwirkende waren Jasmina Zomm, Bianca Sporer, Christine Maier, Reinhold Watter, Hans Weger und Manfred Schwandt. Unterstützt wurden sie von Norbert Dachs, Josef Kammermeier und Josef Rohrmayer mit nachdenklich stimmenden und auch lustigen Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit.

Ehrungen und Auszeichnungen

Die Ehrung der Vereinsmeister stand dann im offiziellen Teil als erstes auf der Tagesordnung. Zusammen mit seinem Stellvertreter Josef Kammermeier junior ehrte Schützenmeister Karlheinz Beck die Sieger mit Urkunden und Gutscheinen. Zur Wertung wurden wieder die zwei besten Zehnerserien, kombiniert mit dem in diesen Serien erzielten besten „Blattl“ herangezogen. Mit insgesamt siebzehn Teilnehmern war die Beteiligung mit der des letzten Jahres identisch was Schützenmeister Karlheinz Beck etwas bedauerte und so appellierte er für mehr Interesse der Mitglieder für das kommende Jahr. Sechs Teilnehmer gingen in der Hobbyklasse an den Start, hier setzte sich der Seriensieger Johann Stockmeier junior auch heuer wieder durch, er verwies Manfred Schwandt und Reiner Süssel auf die Plätze. Es folgten Fritz Watter senior, Werner Süssel und Bernhard Zeller. Mit neun Teilnehmern war die Schützenklasse besetzt, den Vereinsmeistertitel 2009 sicherte sich Markus Rohrmayer vor Josef Rohrmayer und Marko Stranak. Auf den weiteren Plätzen folgten Erich Rohrmayer, Reinhold Watter, Josef Kammermeier, Norbert Dachs, Fritz Watter junior und Tobias Kufner. Vereinsmeisterin bei den Damen wurde Belinda Watter vor Sabine Metzger. Im Anschluss ehrten die beiden Schützenmeister die Mitglieder Helmut Saßmann und Simon Blüml für 15 Jahre Treue zum Verein. Für besondere Verdienste um die Napoleon-Schützen wurden Fritz Watter senior und Fritz Watter junior sowie Otto Zaby mit einem Ehrengeschenk bedacht. In einer kurzen Laudatio würdigte Schützenmeister Karlheinz Beck das jeweilige herausragende Engagement der der drei Mitglieder zum Wohle der Napoleon-Schützen. Für ihre sportlichen Leistungen wurden die Luftpistolenmannschaft mit Robert Dafner, Josef Steger, Markus Rohrmayer, Werner Burggraf und Karlheinz Beck sowie die zweite Luftgewehrmannschaft mit Christine Kammermeier, Wolfgang Kumpfmüller, Markus Rohrmayer und Norbert Dachs geehrt, beide Teams schafften in der letzten Saison den Aufstieg in die Gauoberliga beziehungsweise A-Klasse. Mit weihnachtlicher Musik leiteten die Hobbymusiker über zum Besuch des hl. Nikolaus, dargestellt von Reinhold Watter. In Versform vorgetragen, wusste der heilige Mann über das sportliche und gesellschaftliche Geschehen bei den Napoleon-Schützen bestens Bescheid. Lobende Worte hatte er besonders für die im Wettkampf aktiven Schützen parat. Er deckte aber auch Missgeschicke einiger Mitglieder auf, die bis dahin nur wenigen bekannt waren, und gab den Betreffenden Tipps solche Pannen zukünftig zu vermeiden. Für großes Amüsement der Besucher sorgte im Anschluss auch Alfred Rödl mit seiner Radioreportage von einem „neu geschaffenen Ärztehaus in Buchhausen“. Die Hauptdarsteller, in diesem von ihm selbst verfassten und frei erfundenen Stück, waren Mitglieder des Schützenvereins die von ihm so manchen Schuss vor den Bug bekamen. Mit dem Dank an alle die bei der Gestaltung und Durchführung der Weihnachtsfeier mitgeholfen haben, sowie dem Dank an die Herbergsfamilie Rohrmayer für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung während des vergangenen Jahres und den besten Wünschen zur Weihnachtzeit und das neue Jahr schloss Karlheinz Beck die Veranstaltung. Bei Glühwein und Stollen ließen die Gäste den harmonischen Abend ausklingen.

Die „Nachwuchs-Hobbymusiker“ Jasmina Zomm (li.) und Bianca Sporer stimmten auf den besinnlichen Teil ein.

Die Vereinsmeister der einzelnen Klassen mit den Schützenmeistern Karlheinz Beck (re.) und Josef Kammermeier (li.)

Die für ihre Verdienste und langjährige Mitgliedschaft geehrten Mitglieder mit den Schützenmeistern Karlheinz Beck (3.vo.re) und Josef Kammermeier (2.vo.li.)


Napoleon-Schützen haben eine Königin


Josef Schwaiger gewinnt Königsscheibe – Knappe Entscheidungen

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Mit Belinda Watter errang zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte der Napoleon-Schützen Buchhausen - Oberdeggenbach eine Frau den Titel der Schützenkönigin. Wurstkönig wurde Bernhard Zeller, den dritten Platz und somit die Würde des Brezenkönigs sicherte sich Reinhold Watter. Beim Preisschießen war an diesem Abend Erich Rohrmayer nicht zu schlagen.

Das Königsschiessen der Napoleon-Schützen Buchhausen zählt alljährlich zu den gesellschaftlichen Höhepunkten des Vereinsjahres. Diesmal war die Beteiligung aber merklich geringer als die der Vorjahre was Schützenmeister Karlheinz Beck in seinem Grußwort ausserordentlich bedauerte. Besonders die Nichtaktiven machten sich an diesem Abend rar und so blieben die aktiven Schützen bei den Entscheidungen im Gros unter sich. Nach einem gemeinsamen Essen, gestiftet vom scheidenden Schützenkönig Markus Rohrmayer, nahm der Schützenmeister die Siegerehrung des Schießabends vor. Positiv war an diesem Abend die Tatsache dass bei allen Entscheidungen gute Blattl geschossen wurde und die Sieger nahe beieinander lagen. Beim Preisschießen setzte sich mit Erich Rohrmayer ein Schütze der zweiten Mannschaft mit einem 46 Teiler durch. Ihm folgte Hans Stockmeier junior mit einem 50 Teiler vor Max Maier der einen 74 Teiler erzielte. Den vierten Platz sicherte sich Markus Rohrmayer mit einem 90 Teiler vor Norbert Dachs mit einem 101 Teiler. Bei der Entscheidung um die, vom Vorjahressieger Fritz Watter junior gestiftete, Königsscheibe setzte sich Josef Schwaiger mit dem besten Schuss (24 Teiler) des Abends durch. Er verwies Max Maier (71 Teiler) und Markus Rohrmayer (118 Teiler) auf die Plätze. Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Ergebnis des Königschießens. Wie all die Jahre vorher wurde der Modus beibehalten dass die Königswürde an einem Abend ausgeschossen wird und jeder Teilnehmer nur drei Schüsse abgeben darf. Zudem sieht der Schütze sein Ergebnis nicht da die beschossene Scheibe aus der Klemmvorrichtung fällt und dadurch auf der Zuganlage nicht zurückgeholt werden kann. Reinhold Watter setzte sich heuer auf den dritten Platz und wurde Brezenkönig, den Titel des Wurstkönigs gewann Bernhard Zeller. Das sicherste Auge des Abends bewies Belinda Watter, sie holte sich 27 Jahre nach Rita Zeilhofer und fünf Jahre nach Yvonne Beck als dritte Frau in der 35 jährigen Vereinsgeschichte die Königswürde und wird die Napoleon-Schützen im kommenden Jahr bei öffentlichen Auftritten repräsentieren. Unter großem Beifall bekam sie von ihrem Vorgänger Markus Rohrmayer die Königskette umgehängt. Im Anschluss an die Proklamation dankte Schützenmeister Karlheinz Beck dem alten Schützenkönig für das gestiftete Essen und Freigetränke und gab bekannt dass die Weihnachtsfeier aufgrund von Terminüberschneidung vom 12. auf den 18. Dezember verschoben werden muss.

Die Sieger des Königschießens: (v.li.n.re.) Josef Schwaiger, Reinhold Watter, Belinda Watter und Bernhard Zeller mit 1. Schützenmeister Karlheinz Beck

Redaktion und Bild: Robert Beck 13.11.2009


Kinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben


Buchhausen. (rb) Halloween – das Fest der Geister erlebt in Deutschland seit den neunziger Jahren einen wahren Boom. Mit allerlei Groteskem rund um den Tod wird dieses Fest heute als ein konfektioniertes Angebot für die moderne Erlebnisgesellschaft vermarktet und entwickelt sich langsam aber stetig zum Brauchtum wobei der eigentliche ernsthafte Kern des Festes aus der Keltenzeit längst verloren gegangen ist. Kürbisköpfe, Vampire, Blut, Spinnennetze und schrille Partys beherrschen heute das Bild des Vorabends von Allerheiligen. Schon die kleinsten Kinder haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit der Forderung „Süßes oder Saueres“ um Süßigkeiten zu bitten. In Buchhausen veranstaltet seit einigen Jahren die Feuerwehr für die Jüngsten des Dorfes ein Halloweentreiben mit Party im Feuerwehrgerätehaus. So zogen am vergangenen Samstag mehr als zwanzig Dorfkinder, in drei Gruppen aufgeteilt und jeweils von Erwachsenen begleitet, durch das Dorf um an den Häusern zu läuten und mit dem Halloweenspruch um Süßigkeiten zu bitten. Nur wenige lehnten diese Bitte ab und so schleppten die Kinder letztlich viele schwer gefüllte Taschen zurück zum Feuerwehrgerätehaus wo die süßen Leckereien dann untereinander gerecht aufgeteilt wurden. Die Vereinsführung hatte mit Unterstützung einiger Feuerwehrdamen auch an die Erwachsenen gedacht und eine Halloweenpartie für die gesamte Dorfbevölkerung organisiert. Dabei wurden die Gäste mit Kaffee und Gebäck, Kaltgetränken und warmen Würstln zu humanen Preisen bewirtet. Diese Party wurde von Groß und Klein wieder gut angenommen und so herrschte tolle Stimmung im Feuerwehrhaus. Für die Kid`s gab’s Getränke und warme Würstl gratis, diese nahmen diese Brotzeit gerne an um gestärkt auf dem angrenzenden Bolz- und Spielplatz rumtoben zu können.

Helloween Bereits eine halbe Stunde vor Partybeginn hatten sich zahlreiche Kinder in lustigen und schaurigen Verkleidungen im Feuerwehrgerätehaus eingefunden.


Filialgemeinde feierte Allerseelen

Buchhausen (rb) Am vergangenen Sonntag gedachten die Gläubigen der Filialkirche St. Ulrich in Buchhausen ihrer Verstorbenen. In einer Andacht betete die Kirchengemeinde um das Seelenwohl ihrer verstorbenen Anverwandten und im Anschluss segnete Pfarrer Patrice Banza – Kabwende beim Umgang die feierlich geschmückten Gräber am Friedhof. Allerseelen wird am 2. November gefeiert und ist seit über einem Jahrtausend das Gedenkfest der Verstorbenen, deshalb war es Brauchtum an diesem Tag die Gräber der anverwandten Verstorbenen zu besuchen. Dieses hat sich nach und nach durch die staatliche Feiertagsregelung auf den Tag "Allerheiligen" verlagert. Dazu werden die Gräber von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das "Seelenlicht" entzündet, das auch noch am darauf folgenden Allerseelentag leuchtet. Weil es aufgrund der vielen Filialkirchen in der Pfarreingemeinschaft Pfaffenberg, Ascholtshausen und Holztraubach dem Pfarrherrn nicht möglich ist alle Friedhöfe an einem Tag abzuarbeiten fand in Buchhausen diesmal der Gräberumgang bereits am Sonntag vor Allerheiligen statt. Überaus zahlreich säumten die Gläubigen die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und bei der vorangehenden Andacht reichte der Platz der Kirche nicht aus. In seiner Ansprache sagte Pfarrer Patrice Banza – Kabwende, dass man sich am heutigen Tag zusammengefunden habe um an den Tag zurückzuschauen wo alles anders geworden ist weil jemand für immer von uns gegangen ist. „Wir sind Hinterbliebene die Trauern immer wenn wir daran denken, aber Gott hat das von Anfang an geplant dass wir bei ihm sind. Unsere Verstorbenen sind in Gottes Hand und das sollte uns Mut machen für unseren Glauben, auch wenn wir trauern. Die Verstorbenen sind am Ziel unseres Lebens angekommen, nämlich bei Gott“, so der Geistliche. Dicht gedrängt standen im Anschluss die Angehörigen an den Gräbern ihrer Lieben und beteten mit dem Priester während dieser die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch segnete.

Gräberugng Pfarrer Patrice Banza – Kabwende segnete die Gräber.


Erntedankfest in der Filialkirche

Da es dem Pfarrherrn nicht möglich ist seine Filialkirchen alle an einem Tag zu bedienen, wurde in Buchhausen erst am vergangenen Mittwochabend Erntedankfest gefeiert. Vor dem Volksaltar in der St. Ulrichskirche waren Feld, - und Gartenfrüchte, die von der Pfarrgemeinde gestiftet wurden, von der Messnerfamilie Stockmeier eindrucksvoll aufgerichtet. Für einen Wochentag hatten sich relativ viele Gottesdienstbesucher eingefunden um für die Früchte der Erde zu danken. Pfarrer Patrice Kabwende erinnerte daran warum man Erntedank feiert, vielmals werde vergessen dass der Herr der Schöpfung hinter all dem stehe, dass reichlich Nahrung für uns Menschen da ist. Deshalb sei es auch angebracht Dankbarkeit für diese Gaben zu zeigen. Auch die Lesung und Fürbitten, standen ganz im Zeichen des Dankes für die eingebrachte Ernte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Kirchengemeinde und Frau Mlocek an der Orgel.

Erntedank Eindrucksvoll war der Altar mit Feldfrüchten geschmückt



Petri Heil für Manni!

Buchhausen (fw) Petri Heil! Das ist der bekannte Angler- und Fischergruß und bezieht sich auf den heiligen Apostel Simon Petrus, der von Beruf Fischer war. Der Grüß soll einem Glück (Heil) bringen.
Nicht lange ist es her, da versuchte Manni sein Heil in Friesheim bei Sarching an einem Weiher und der Lang ersehnte Traum leidenschaftlicher Fischer ist in Erfüllung gegangen.
So einen Raubfisch drillt man nicht alle Tage. Um die Chancen zu steigern, beschloss man über Nacht zu bleiben und schlug dazu ein Lager auf und legte sich auf die Lauer.
Irgendwann, ca. 22 Uhr, mit einem Stück Leber am Haken, hatte sich der 90 cm lange und 9 Pfund schwere Waller daran verschluckt und der Kampf begann. Mit einem Schuss Adrenalin im Blut und der Erfahrung unzähliger Angelstunden hatte Manni es geschafft den Kollos zu überzeugen an Land zu kommen. Es war schon dunkel und man musste mit Taschenlampen leuchten um überhaupt was zu sehen. Das Erfolgserlebnis war einfach mal wieder fällig und sein letzter Waller-Fang liegt doch schon 10 Jahre zurück. Also denn, Petri Heil!

Manni präsentiert stolz seinen Waller-Fang

Redaktion: Fritz Watter, Bild: Reinhold Watter 26.09.2009


Call it Out - erste Studio Aufnahme

Hans Weger aus Buchhausen war mit dem Gospel-Chor, Call it Out erstmals in einem professionellen Tonstudio. Eine Eigenkomposition wurde dabei produziert. Die begabte Truppe hatte auch im Open Air von Buchhausen schon überzeugen können.
Was aber in einem Tonstudio noch alles an Feinheiten erarbeitet werden kann, hat mich überzeugt. Die Gruppe muss sich nicht hinter den großen Stars verstecken und hat durchaus das potential größere Bühnen zu stürmen.
Der Titel heißt: J stand by your Side
Text von Raymund Langmantel und Barbara Schertl
Musik von Hans Weger
Die Aufnahme wurde im P+P Studio in Regensburg gemacht.


Call it Out - Auftritt vom Juni im Buchhausener Open Air

Wer es höhren will, klicke auf den Kopfhöhrer:

Redaktion: Fritz Watter 19.09.2009


Dorfgemeinschaft zu Besuch in der Goldenen Stadt


Buchhausen (rb) Der heurige Ausflug von Feuerwehr und Schützenverein führte am letzten Wochenende nach Prag. Schon kurz nach Bekanntgabe des Reisezieles im Frühjahr war der Bus bis auf den letzten Platz besetzt und so machten sich am Samstag um sechs Uhr morgens fünfzig Reiselustige mit einem örtlichen Busunternehmer auf den Weg in die geschichtsträchtige Stadt. Nach dem Grenzübertritt in Waidhaus legte man eine kurze Brotzeit-Rast ein und setzte die Fahrt über Pilsen zur Prager Vorstadt fort. Hier stieg eine Reiseführerin zu die bei einer Stadtrundfahrt in den äußeren Bezirken vieles zur Geschichte der Stadt erklärte. Diese Stadtführung führte anschließend weiter zu Fuß auf den Berg Hradschin zur Prager Burg mit der Präsidenten Residenz, Nationalgalerie und Heilig-Kreuz-Kapelle. Natürlich durfte die Besichtigung des St. Veit Doms nicht fehlen, man hatte Glück und musste lediglich eine Wartezeit von zwanzig Minuten in Kauf nehmen. Auch das Wetter war der Reisegruppe gut gesonnen, während sich bei der Ankunft der Himmel wolkenverhangen präsentierte schien ab der Burgbesichtigung für den Rest des Tage die Sonne. Die Besichtigungstour führte anschließend weiter vorbei am Goldenen Gässchen über die Moldau durch den Altstadtring zum Rathaus mit astronomischer Uhr bis zum Mittelpunkt der Prager Neustadt, dem Wenzelsplatz. Hier trennten sich die Wege der Reiseführerin und der Gruppe. Die Ausflügler hatten den Nachmittag Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele nutzten die Möglichkeit noch andere Sehenswürdigkeiten wie den Pulverturm, jüdischen Friedhof und Karlsbrücke zu besuchen oder einfach aus einem der vielen eleganten Jugendstilcafes dem Treiben auf der prächtigen Flaniermeile zuzusehen. Bei der Rückfahrt waren sich viele Teilnehmer einig dass für diese Stadt ein Eintagesausflug zu wenig ist und so dürfte so mancher die Goldene Stadt als Reiseziel für die Zukunft aufgenommen haben. Die Rückfahrt führte über Furth im Wald mit der Einkehr zum Abendessen. Gegen Mitternacht kehrten die Ausflügler mit neu gewonnenen Eindrücken nach Buchhausen zurück.

Die Teilnehmer stellten sich auf dem Hradschin zu einem Erinnerungsfoto

Redaktion und Bild: Robert Beck 16.09.2009


30. Schierlinger Radwandertag

Wir waren dabei und unser Manni hat ein paar Bilder für uns gemacht ;-)

Gucks Du hier !!


Brunzerl ist fast fertig

Buchhausen (fw) Seit einigen Jahren reden wir schon davon und nun ist es bald soweit.
Buchhausen hat in Zusammenarbeit mit den drei Vereinen, Feuerwehr, Schützenverein und Hobbymusiker einen WC Wagen gebaut der von diesen auch genutzt wird und an andere Vereine verliehen werden kann.
Nur noch wenige Restarbeiten und es ist vollbracht.

Dank Robert Rogl haben wir am 1. August eine Fahrbahre Baubude in der nähe von Neutraubling besichtigt. Nachdem der Wagen innen ausgebrannt war, ist uns die Entscheidung nicht leicht gefallen diesen überhaupt herzurichten. Der Unterbau war aber so gut, dass wir das Risiko eingingen.
Im Inneren der Baubude befanden sich ca zwei Kubikmeter Müll die nur teilweise verbrannt waren. Nach einer Entkernung und einer Hochdruckwäsche, zeigte sich bald ein doch nicht so schlechter Zustand, als zuerst befürchtet wurde. Inzwischen schlug ich mir auch nicht mehr ganz so oft an den Kopf, warum wir uns das überhaupt antun.
Der Wagen wurde nun zu Fritz Watter sen. gezogen, welcher uns mit Strom für die weitern arbeiten usw versorgte.
Viele fleißige Helfer aller Vereine haben in liebevoller Kleinarbeit ein kleines Wunder vollbracht. Meine Meinung ist das auf jeden Fall. So einen Toilettenwagen muss man erst mal finden. Dank guter Freundschaften und Beziehungen war es uns möglich bei verschiedenen Firmen weitere Arbeiten zu verrichten. Dazu gehörten Bleche schneiden und biegen, Schweißarbeiten, Dreharbeiten usw. Ohne Materialspenden vieler Freunde wäre der Umbau auf mehr als das doppelte gekommen.
Er (Brunzerl) ist nun fast fertig. Es gibt eine Herrentoilette mit Waschbecken welche zwecks Wassersparens beim Händewaschen gleich die Stehrinne spült. Papierhandtücher, Papierkorb und Seifenspender fest montiert.
Bei den Damen sind zwei WC Anlagen installiert mit gut ausgeleuchteten Kabinen die hell und frisch auf einen wirken. Des Weiteren sind zwei Waschbecken in einer breiten Ablage versenkt die mit Warm Wasser versorgt werden. Weiteres kleines Highlight ist eine kleine Minibar und eine Radioanlage die typische Geschäftsgeräusche übertönen soll. Ein rießiger Spiegel mit großer Ablage bietet Platz sich zwischendurch frisch zu machen.
Im Gegensatz zu den bis jetzt immer ausgeliehenen WC Wagen ist unserer nun hell und freundlich, gut riechend und man kann sich darin wie daheim im eigenen Bad wohl fühlen.
Im Anschluss hab ich nun noch paar Bilder für euch.
Möchte mich auch auf diesem Weg bei allen Spendern und Helfern aufrichtig bedanken, dies möglich gemacht zu haben.
Viele Grüße an alle, Fritz Watter

Redaktion und Bilder: Fritz Watter 26.08.2009


Mitgliederzahl bei den Hobbymusikern steigt

Erste Jahresversammlung: Verein wächst auf 45 Mitglieder - Eigener WC-Wagen
Buchhausen. (rb) Der Verein der Hobbymusiker Buchhausen wächst, dies teilte Vorsitzender Reinhold Watter bei der ersten Jahreshauptversammlung mit. Das dritte Buchhausener Hobbymusikertreffen, das im Juni erstmals unter einer Vereinsführung veranstaltet wurde, bezeichnete er als großen Erfolg. Dennoch will man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern versuchen die kommenden Veranstaltungen weiter auszureifen.
In seinem Rechenschaftsbericht bezifferte Reinhold Watter die aktuelle Mitgliederzahl mit 45 was einem Zuwachs von 18 Personen seit der Gründung vor drei Monaten bedeutet. Sein Dank galt allen Helfern und Unterstützern beim letzten Open Air und der Familie Fritz Watter junior, die für diese Hauptversammlung mit Nachfeier seinen Garten zur Verfügung gestellt hatte.
Schatzmeisterin Natalie Watter nahm vor 32 Vereinsmitgliedern Stellung zur finanziellen Entwicklung und berichtete von einem gesunden Anfangspolster. Da man für dieses Jahr den festgelegten Jahresbeitrag nur anteilsmäßig eingezogen hat, konnte das Guthaben in erster Linie durch die Bewirtung beim Open Air erwirtschaftet werden. Nach den Rechenschaftsberichten ging die Versammlung dazu über eine Marschrichtung für zukünftige Hobbymusikertreffen abzustecken. Dazu berichtete der Vorsitzende dass man aufgrund der bei den ersten Veranstaltungen aufgetretenen Problemen mit WC-Anlagen die Anschaffung eines eigenen Toilettenwagens in die Wege geleitete habe. Da diese Schwierigkeiten auch die Napoleon-Schützen und die Feuerwehr bei ihren Festen haben, einigte man sich darauf, dass die drei Ortsvereine diese Maßnahme gemeinsam stemmen.
Als Basis dient ein schwer ramponierter Bauwagen der in Eigenarbeit zu einem Toilettenwagen umgebaut wurde. In den letzten Wochen konnten bereits 190 Arbeitsstunden aufgebracht werden, bei denen der Wagen erstmals entkernt und neu aufgebaut wurde. Beim Innenausbau wurden acht Quadratmeter Alubleche, 25 Meter Stromkabel, 17 Meter Wasserleitung, zwölf Meter Abflussrohre, 15 Quadratmeter PVC Fußboden und 27 Kilogramm Farbe verbaut. Von Privatleuten und Firmen wurden dankenswerter Weise Materialien im Wert von etwa 1 800 Euro zur Verfügung gestellt.
Die drei Buchhausener Vereine tragen zu gleichen Teilen auch die Folgekosten. Eine Grundbeteiligung anderer Vereine wurde abgelehnt, das Ausleihen nach Hinterlegung einer Kaution soll aber möglich sein. Weiter von der Versammlung angeregte Investitionen in Bezug auf das Open Air der Hobbymusiker, wie Kauf einer großen Kaffeemaschine, industrielle Spülmaschine oder Kuchenkühltheke wurden abgelehnt.
Genehmigt wurde aber der Kauf einer Monitorbox und Lautsprecher, weiterhin wird sich der Verein an den Restkosten des Dorfausfluges nach Prag beteiligen. Eine Diskussion über Verbesserungen bei der nächsten Veranstaltung schloss sich an, als konkrete Maßnahmen wurde hier die Verbesserung der Parkplatzsituation beschlossen, dazu sollen mit den Besitzern der umliegenden Höfe Gespräche stattfinden. Am System der zwei wetterabhängigen Veranstaltungsorte (Beck-Keller oder Kögelmeierstadel) wird auch weiterhin festgehalten.


Mit vereinten Kräften wurde aus einem ausgebrannten Bauwagen ein schmucker Toilettenwagen geschaffen

Redaktion und Bild: Robert Beck 24.08.2009


Hans Weger in "LaVita"

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1. Wallach-Turnier

Hier gehts zur Ausschreibung

Regenschauer bereitet Kellerfest jähes Ende

Buchhausen (rb) Aufgrund der Wetterprognosen für den vergangenen Freitag herrschte lange Unsicherheit bei den Verantwortlichen der Napoleon-Schützen ob man das Kellerfest abhalten oder absagen sollte. Da man aber am letzten Wochenende schon wegen schlechten Wetters verschieben musste gab es keine Ausweichmöglichkeit mehr und so fiel am frühen Nachmittag trotz des Regenrisikos die Entscheidung das Fest zu abzuhalten. Laue Temperaturen herrschten als die ersten Gäste gegen 19 Uhr eintrafen und nach und nach füllte sich der herrlich gelegene Festplatz mit etwas über 300 Besuchern. Die „Bayerwaldcasanovas“ sorgten musikalisch für Stimmung und animierten die Gäste auch zum Tanz. Viele fleißige Helfer des Schützenvereins bewirteten ihre Gäste mit Getränken, Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib und Fischsemmeln. Die kleinen Besucher hatten wieder die größte Freude damit an den steil ansteigenden Hängen die den Festplatz flankieren auf dem Hosenboden über das alte Laub herunter zu rutschen. An die Kinder wurden wieder Knicklichter in Form von Armbändern und Halsketten ausgegeben mit denen sie in unterschiedlichen Farben wie Glühwürmchen den Hang illuminierten. Gut angenommen wurde auch wieder die Bar im Gewölbekeller die heuer von Fritz Watter und seinem Team in liebevoller und aufwendiger Kleinarbeit zur Schneebar gestaltet wurde. Im Outfit von Eskimomädchen servierten die Damen hinterm Tresen Schnäpse und schmackhafte Cocktails, selbstverständlich auch antialkoholische. Gegen 23 Uhr kam allerdings das jähe Ende auf dem Festplatz. Wolkenbruchartiger Regen der von starkem Wind auf das Gelände gepeitscht wurde lies die Gäste förmlich flüchten. Viele suchten Schutz in der Bar und ließen hier den Abend ausklingen. Trotz dieses abrupten Endes und der Tatsache dass in der näheren Umgebung weitere größere Veranstaltungen stattfanden zeigten sich der Veranstalter in einem ersten Resümee zufrieden, schwierig und unbequem waren nur die Aufräumarbeiten am nächsten Tag weil der Boden durch anhaltenden Dauerregen extrem aufgeweicht war.

Bis zum einsetzenden Regen lies es sich auf dem idyllischen Festplatz bei lauen Temperaturen gut feiern.

Liebevoll und aufwendig wurde das Kellergewölbe zur Schneebar gestaltet

Redaktion und Bilder. Robert Beck 21.07.2009


Hobbymusiker begeistern großes Publikum


Buchhausen. (rb) Noch größeres Interesse als in den Vorjahren weckte das dritte Buchhausener Open Air der Hobbymusiker am vergangenen Samstag. Etwa 500 Besucher fanden den Weg in das kleine Dorf die teilweise oder auch komplett dem fast zehn Stunden dauernden Musikprogramm beiwohnten. Wie schon im Vorjahr wich man wegen der unsicheren Wetterprognosen in den Kögelmeierstadel aus.

Schweren Herzens entschieden sich die Veranstalter das Hobbymusikertreffen vom Beck-Keller in den Kögelmeierstadel zu verlegen, doch ein schwerer Regenschauer gegen 22:30 Uhr sollte ihnen Recht geben. Im Stadel, der an den Längsseiten mit Zelten verbreitert wurde um allen Zuschauern einen Sitzplatz zu bieten, kümmerte sich niemand um das Wetter vielmehr lies man sich von der Musik verzaubern. Der musikalische Marathon wurde insgesamt von vierzehn Gruppen und Einzelakteuren gestaltet, es waren einige Künstler dabei die in den letzten Jahren schon in Buchhausen auftraten, aber auch viele neue Gesichter, und auch die Beiträge waren sehr breit gefächert. In den Umbauphasen wo die Gruppen wechselten sorgte die Drehorgel von Josef Röhrl aus Oberdeggenbach, die er zum Teil von interessierten Kindern spielen lies, für Unterhaltung. Die kleinen Besucher konnten sich zudem von Silvia und Georg Lodermeier fantasievolle, bunte Figuren auf die Haut malen lassen. Pünktlich um 16 Uhr eröffneten die Buchhausener Kinder, die unter Leitung von Christine Maier einige Stücke von der „Biermöslblos’n“ einstudiert hatten, den musikalischen Reigen. Stolz präsentierten sich die Kids natürlich vor den mitgekommenen Eltern und Großeltern. Mit ruhiger, jedoch in den Texten etwas rauer Musik des Liedermachers Götz Widmann gaben Renate Deubel/Waas, unterstützt von Gerlinde Sopper und Tom Krusche aus Unterdeggenbach, erstmals ihre Visitenkarte beim Fest ab, ehe mit Max Stern ein Stammgast die Bühne betrat. Er hatte sich diesmal dem Irish Folk verschrieben. Quirin Treintl aus Oberdeggenbach interpretierte mit Gitarre und Stimme Songs von CCR, Cat Stevens und Leonhard Cohen. Anders als die letzten Jahre präsentierte sich Anton Ziegler aus Schierling der diesmal mit Jörg Wilms im Duett auftrat und mehr dem Blues frönte ohne jedoch dabei etwas von seiner unnachahmlichen Art, Musik zu zelebrieren, zu verlieren. Ein weiteres Debüt feierte der Gospelchor „Call it out“ mit Hans Weger am Klavier, wobei sich das Publikum von bekannt klassischen Gospel und auch Eigenkompositionen von Hans Weger fesseln lies. Mit Jessica Schmid und Jasmina Zoom traten zwei weitere Dorfkinder auf, sie hatten „Karaoke“ einige aktuelle Charthits einstudiert und wussten auch mit einer tollen Choreografie zu begeistern. „Rockig“ setzten „Sound Gier“ aus Oberhaselbach den Abend fort, die Band gab dabei ausschließlich eigene Kompositionen zum Besten. Ruhigere Töne stimmte die Neunköpfige Truppe von „Ditschn Damma“ aus Langquaid an. Mit Digeridoo’s, Akkordeon und vielfältigen Perkussionsinstrumenten zauberten sie eine besondere Stimmung in den Stadel. Mit Rock und Pop stimmten „Crazy Face“ aus Ergoldsbach wieder Töne an, die besonders vom jungen Publikum mitgesungen wurden. Mit Texten über das Dorfleben zu bekanten Melodien überraschte der Buchhausener „Heard Chor“, mit seiner Parodie auf Vader Abraham und die Schlümpfe sorgten er für den Lacher des Tages. Etwas ernster gestaltete sich wieder der Auftritt von Herrmann Zorrmeier, Markus Dafner und Fritz Watter mit ihren „Trompetenklängen aus Bayern“. Mit der Bayernhymne schafften sie es die Festbesucher zum Singen zu bringen. Den Abschluss bildete „was anderes“, die Formation des Ausrichters mit Reinhold Watter, Manfred Schwandt und Tommy Müller unterstützt von Robert und Karsten präsentierte einen bunten Mix aus Rockballaden und Oldies. Ein vielköpfiges Team bemühte sich um die Bewirtung mit Kaltgetränken, Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen, und unter Leitung von Fritz Watter auch um die Technik. Von den Besuchern waren überwiegend lobende Worte über die Veranstaltung zu hören, einige hatten extrem gutes Sitzfleisch und hörten sich das fast zehnstündige Programm in voller Länge an. Die Veranstalter sahen damit ihre Mühen bestätigt und die Genugtuung, mit dem dritten Hobbymusikertreffen dies bewirkt zu haben was man wollte, nämlich den besonderen Reiz und Spaß an der Musik dem Zuhörer zu vermitteln.

Das Fest zog auch heuer wieder eine Menge Besucher an

Anton Ziegler (li) und Jörg Willms überzeugten im Duett

„Ditschn Damma“ brachten Australische Töne in den Kögelmeier Stadel

Mit klassischen Gospel und Eigenkompositionen konnten „Call it out“ überzeugen

Der Buchhausener „Heart Chor“ brachte eine Parodie auf die Schlümpfe.

„was anderes“ gestalteten am Schluss mit dem längsten Auftritt das Programm.

Redaktion und Bilder: Robert Beck 02.07.2009



Auch heuer wieder Fest der Hobbymusiker

Buchhausen (rb) Nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre gibt es auch heuer wieder ein Open Air Konzert der Hobby Musiker am 27. Juni im Buchhausener „Beck Keller“. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren, ein großes Team der Dorfgemeinschaft organisiert neben den musikalischen auch den kulinarischen Verlauf dieser Veranstaltung.

Egal ob Hobby- oder Amateurmusiker diese Veranstaltung soll auch diesmal wieder eine Chance für Jedermann sein in ungezwungener Atmosphäre einmal vor Publikum aufzutreten oder sein Können Gleichgesinnten zu Gehör zu bringen. Wieder ist es gelungen einen bunten Abend zusammenzustellen der den Spaß an der Musik sowohl bei den Mitwirkenden wie auch für die Zuhörer rüberbringen soll. Mit dabei sind alle Musikrichtungen angefangen von Country über Gospel und Rock’n Roll bis hin zu Stimmungs- und Volksmusik. Exotische Klänge bietet die Didgeridoo Gruppe "Digg´n Damma" aus Langquaid. Beginn ist um 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen, hier heißt es dann, Bühne frei für die Jüngsten. Interessierte Dorfkinder haben wieder einige Stücke einstudiert, auch die Dorfjugend wird einen Auftritt gestalten. Das Programm gestalten viele Musiker und Sänger, die teilweise in den letzten Jahren schon für Begeisterung gesorgt haben. So sind diesmal auch wieder Max Stern (Country), die Gitarrenvirtuosen Anton Ziegler und Quirin Treintl sowie Josef Röhrl mit seiner Drehleier und natürlich die Buchhausener Formation, die sich heuer „was anderes“ nennen, mit dabei. Neu dazu stoßen werden neben der Didgeridoo Gruppe diesmal ein Gospell Chor mit Hans Weger, "Crazy Face" aus Ergoldsbach, "Sound Gear" aus Oberhaselbach sowie Renate Waas. Auch ein Überraschungsauftritt, diesmal durch den Buchhausener „Heart Chor“ wird wieder für Erheiterung sorgen. Während der gesamten Veranstaltung sorgt die „Hobbymusiker Buchhausen“ für das leibliche Wohl von Gästen und Akteuren. Der Eintritt ist frei, die Gage der Künstler ist der Applaus. Künstler die sich angesprochen fühlen hier noch mit dabei sein zu wollen, können sich noch mit Reinhold Watter per e-mail: Reinhold@buchhausen.de oder telefonisch unter 0176 76787374 in Verbindung setzen. Die Veranstaltung findet auf jeden Fall statt, sollte das Wetter für den idyllischen „Beck-Keller“ nicht passen wird in den Köglmeier-Stadl ausgewichen

Ein großes Stelldichein geben auch heuer wieder die Hobbymusiker im romantischern “Beck-Keller“ in Buchhausen

Redaktion und Bild: Robert Beck Juni 2009


Neuen Verein gegründet


Reinhold Watter Vorsitzender der „Hobbymusiker“
Buchhausen (rb). Nachdem sich bei der Gründungsversammlung vor vier Wochen 28 Freunde des Buchhausener Hobbymusikertreffens auf eine Vereinsgründung geeinigt hatten fand am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer nun die Aufstellungsversammlung statt. Der Sprecher dieser bis dahin präsenten Interessengemeinschaft „Hobbymusikertreffen“, Reinhold Watter konnte neben 24 wahlberechtigten Erwachsenen auch acht Jugendliche begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Ortssprecher Werner Süssel an den auch herangetragen wurde die Wahlleitung zu übernehmen. In der teils geheim durchgeführten Abstimmung wurde Reinhold Watter zum ersten Vorsitzenden, als sein Stellvertreter Fritz Watter gewählt. Den Posten der Kassiererin übernimmt Nathalie Watter und als Schriftführerin fungiert Tanja Huber. Weiter in den Vorstand wurden zwei Beisitzer gewählt, diese Ämter übernehmen Manfred Schwandt und Hans Weger. Als Kassenprüfer für die erste Amtsperiode wurden Johann Stockmeier junior und Anton Sporer junior bestimmt. Nach dieser Wahl stellte Reinhold Watter eine ausgearbeitete Satzung vor, die im Groß von der Versammlung bestätigt wurde. Der offizielle Name des Vereins lautet „Hobbymusiker Buchhausen“. Reinhold Watter betonte in einem Ausblick dass der Verein allen Interessenten offen steht und man auch Wert auf ein gesellschaftliches Miteinander legt und den Zusammenhalt im Dorf fördern möchte. Als erste Herausforderung wartet am 27. Juni das dritte Hobbymusikertreffen dass, wenn das Wetter mitspielt im Beck – Keller stattfinden wird. Da aufgrund des Aufwands ein kurzfristiges Absagen nicht möglich ist hat man mit dem Kögelmeier Stadl einen überdachten Veranstaltungsplatz in der Hinterhand. Mit den Besitzern dieser Örtlichkeiten wurde bereits Einigkeit erzielt.

Bilden die erste Vorstandschaft des neu gegründeten Vereins: (v.re.n.li.) Fritz Watter, Nathalie Watter, Hans Weger, Reinhold Watter, Manfred Schwandt und Tanja Huber

Redaktion und Bild: Robert Beck 20.05.2009


Neuer Maibaum grüßt ins Land


Buchhausen (rb).
Seit ihrer Vereinsgründung pflegen die Napoleon-Schützen Buchhausen Oberdeggenbach im zweijährigen Turnus in Buchhausen wieder den Brauch des Maibaumaufstellens. Während man immer am Vorabend des Feiertags den Baum aufstellte brach man heuer mit dieser Tradition und stellte diesmal am 1. Mai auf. Am Donnerstagabend fuhren die Männer aus, um den von Josef Kammermeier junior gestifteten Baum einzuholen. Ein wahrlich schweres Unikum hatte der Spender ausgesucht und so bedurfte es einiger Anstrengung den Baum ins Dorf zu bringen. Hier angekommen begann man sofort mit dem Schmücken der stattlichen Fichte und man richtete sich auf die Maibaumwache ein. Einige Späher vermeintlicher Maibaumdiebe wurden registriert, aber zu einem Diebstahlversuch kam es nicht. Am Vormittag wurde dem Baum ein neuer Gipfel angepasst und die Restarbeiten erledigt. Um 14 Uhr war es schließlich soweit und der schmucke Baum wurde zum Aufstellungsort beim Kinderspielplatz gebracht. Traditionsgemäß wurde der 30 Meter lange Brocken ausschließlich mit Muskelkraft in die Senkrechte gebracht. Einige Helfer waren der Meinung dass man in Buchhausen noch nie einen solchen schweren Baum aufgestellt hat und so war man froh dass sich auch viele starke Männer aus Oberdeggenbach einfanden um anzuschieben. Unter den Anleitungen und kräftigen Hau Ruck - Rufen von „Baummeister“ Karlheinz Beck schoben 46 Männer den Baum Stück für Stück nach oben. Der Wettergott war den Schützen an diesem Tag gut gesonnen und so kamen bei sommerlichen Temperaturen viele Zuschauer um dem Spektakel beizuwohnen. Zum Löschen des Durstes der Akteure während der Aufstellphase spendierte die Brauerei Stöttner Freibier und nach getaner Arbeit luden die Napoleon-Schützen alle Helfer und Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein in den Hof des Gasthauses Rohrmayer. Hier warteten 50 Liter Freibier, gestiftet von Werner Goschler, sowie Grillspezialitäten und Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis auf Helfer und Zuschauer. Auch der alte Maibaum wurde verlost, dieser ging an die Familie Köglmeier.

Die „Anschieber“ kamen ganz schön ins Schwitzen um die stattliche Fichte von der Horizontalen in die Vertikale zu bringen.

Redaktion und Bild: Robert Beck 02.05.2009


Eindeutiges Votum für Vereinsgründung

Buchhausen. (rb) Am vergangenen Samstag trafen sich im Gasthaus Rohrmayer 28 Freunde des Buchhausener Hobbymusikertreffens um über eine Vereinsgründung zu beraten. Hintergrund war der Gedanke mit diesem Schritt die Rahmenbedingungen für zukünftige Veranstaltungen zu verbessern. Mitinitiator Reinhold Watter zeigte sich bei seiner Begrüßung positiv überrascht über das große Interesse am Aufruf. Sein besonderer Gruß galt zweitem Bürgermeister Werner Braun der sich auf Anfrage sofort bereiterklärt hatte diese Bemühungen seinerseits zu unterstützen. Der Bürgermeister hatte auch schon für das Begehren in Buchhausen etwas vorgearbeitet und eine Mustersatzung mit im Gepäck. In einer ersten Bewertung sagte er dass es Sinn mache den Schritt einer Vereinsgründung zu gehen und gab wertvolle Tipps wie dies am besten angepackt werden könne. Er betonte aber auch, dass man sich klar sein muss was im Vereinszweck verankert werden soll und ob der Status der Gemeinnützigkeit gewünscht wird, „denn bürokratische Hürden lägen überall“. In einer Diskussion in der Bürgermeister Braun viele Fragen beantworten musste entschied man einen Verein zu gründen. Eine ausgewählte Gruppe wird in den kommenden Wochen mit Unterstützung von Werner Braun eine, auf die Vereinszwecke angepasste, Satzung ausarbeiten und in der Aufstellungsversammlung vorstellen. Diese findet auf Samstag, 16. Mai um 17 Uhr im Gasthaus Rohrmayer statt. In die Liste der Gründungsmitglieder trugen sich am vergangenen Samstag bereits 27 Personen ein, diese werden dann auch eine Vorstandschaft wählen. Zur Versammlung sind natürlich weitere Interessenten willkommen.


Sieg für Lokalmatador beim Watterturnier

Buchhausen. (rb) Voll besetzt war der Saal des Gasthauses Rohrmayer am vergangenen Samstag beim Watterturnier der Freiwilligen Feuerwehr Buchhausen. Mit 66 teilnehmenden Teams aus vier Landkreisen fanden sogar noch mehr Teams als im Vorjahr den Weg nach Buchhausen um sich in diesem urbayerischen Spiel zu messen. Trotz eifrigem reizen und bluffen herrschte eine angenehme Spielkultur und so verlief das Turnier problemlos für die Ausrichter. Die Organisatoren hatten sich auch wieder bemüht eine große Preispalette zusammenzustellen und so konnte Dank der großzügigen Unterstützung der Dorfbevölkerung mehr als die Hälfte der Starter mit Sachpreisen bedacht werden, die mindestens den Wert der Startgebühr hatten. In drei Runden, a‘ vier Spielen, wurden die besten 16 Teams ermittelt, die anschließend im K.O.-System auf zwei Gewinnsätze bis elf, die ersten vier Plätze unter sich ausspielten. Trotz früherem Turnierbeginn fanden die Finalspiele erst in den frühen Morgenstunden statt. Ins kleine Endspiel um den dritten Platz schafften es die Buchhauserer Norbert Dachs und Max Maier, hier zogen beide allerdings den Kürzeren gegen das Duo Herrmann Blaimer und Josef Froschhammer aus Schierling, die in der Qualifikation mit elf gewonnenen Spielen für Furore sorgten. Viele Zuschauer verfolgten die Partie um den Turniersieg, hier setzten sich schließlich Ramona Jung aus Ergoldsbach und Josef Fischer aus Buchhausen gegen die Mannschaft Martin Zellner /Andreas Schmalhofer aus Wahlsdorf durch. Auf die Sieger warteten 100 Liter Bier und ein Spanferkel. Der zweite Platz erhielt 70 Liter Bier, der Dritte ein Spanferkel sowie der vierte Platz dreißig Litern Bier. Diese Hauptpreise wurden von Franz Habermeier, der Brauerei Stöttner, Thomas Beck und dem Herbergswirt gestiftet. Die Siegerehrung wurde vom zweiten Kommandanten Bernhard Zeller durchgeführt. Er bedankte sich bei allen Spendern der Preise, den Akteuren für den zahlreichen Besuch und lud alle Teams fürs nächste Jahr wieder nach Buchhausen ein. Der Reinerlös des Turniers wird für Ausrüstung und Jugendarbeit in der Feuerwehr Buchhausen verwendet.

Kommandant Bernhard Zeller (re) überreichte die Preise an die vier Siegerteams

Redaktion: Robert Beck/ Foto: Fritz Watter 12.01.2009


Fritz Watter feierte 65.

Zum 65. Geburtstag überbrachten die Krieger- und Reservistenkameradschaft Schierling und die freiwillige Feuerwehr, Fritz Watter die besten Glückwünsche. Den Reservisten trat der Jubilar im Jahre 1973 bei und hat sich hier von Anfang an für die Reservistenarbeit und die Vereinsgeschicke mit eingebracht. Nach kurzer Mitgliedschaft wurde er in den erweiterten Vorstand gewählt und später übernahm er den Posten des Schießwarts. Seit 1991 zeichnet er sich nun als Vorsitzender für die Geschicke der Krieger- und Reservistenkameradschaft verantwortlich, in seiner Amtszeit führte der Verein auch die Marktmeisterschaft im Kleinkaliberschießen ein. Um dieses Engagement gebührend zu würdigen erschien eine überaus starke Delegation des erweiterten Vereinsvorstands unter Führung von zweitem Vorsitzenden Michael Zeilhofer und überreichte als Dankeschön für dieses Engagement dem Geburtstagskind einen Geschenkkorb und einen Gutschein mit dem der Jubilar bei einer Flussschifffahrt etwas entspannen kann. Den Reservisten schlossen sich auch die Kommandanten der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen, Rainer Süssel und Bernhard Zeller an, auch sie gratulierten mit einem Geschenk. Der freiwilligen Feuerwehr stand der Jubilar bis zum Erreichen der besonderen Altersgrenze als aktives Mitglied zur Seite, und auch heute bringt er sich gerne für die Vereinsbelange ein, sei es zu Repräsentationszwecken oder auch wenn eine Arbeitskraft zur Vorbereitung einer Veranstaltung gebraucht wird.

Eine überaus starke Abordnung der Reservisten und die Kommandanten der FF Buchhausen gratulierten Fritz Watter (Hocke) zum 65. Geburtstag

Redaktion. Robert Beck 10.03.2009


Der Bart ist ab!

Es gibt mal wieder eine haarige wahre Geschichte zu erzählen. Namen und Bilder wurden wegen der Privatsphäre geändert und wenn doch zufällig Ähnlichkeiten mit den hier aufgeführten Personen bestehen, ist das reine Absicht.
Immer zu Scherzen aufgelegt und schnell mal das Maul zu weit aufgerissen, aber dann doch zu seinem Wort stehen. Genau! – das sind die Holzrucker und Pfostenschloger aus Buchhausen und Oberdeggenbach.
Kurz vor Weihnachten, traf man sich zu einem gemütlichen Fischräuchern im ehemaligen WM Stüberl, welches ab und zu im Winter wegen der geringen Bierdichte als Feinschmeckerlokal genutzt wird.
Während dieser geselligen Runde viel von Fritz Watter sen. ein unüberlegter Spruch mit Folgen. Er mischte sich mal wieder in Angelegenheiten ein, die ihn nichts angehen. Die Burschenschaft, welche aus Reinhold Watter, Rainer Süssel, Manfred Schwandt und Alexander Unsicker bestand, überlegte aus Spaß, sich bis zum Aschermittwoch nicht mehr zu rasieren. Natürlich macht das ganze noch mal so viel Freude, wenn gleich mal jemand aus der Ecke schreit und daraus eine Wette wird. Genau, Fritz Watter sen. konnte es nicht lassen, gleich mal 20 Liter Bier und eine Brotzeit dagegen zu halten, in der Hoffnung, dass sich einer der Jungs schon früher rasiert und der Bart so juckt und kratz, dass es nicht mehr auszuhalten ist.
Aber da hat er sich geirrt. Die Wochen vergingen und die vier Gesichter verschwanden nach und nach hinter einem Natur-Haar-Pullover.
Zu Fasching musste man sich nicht mehr schminken. Einfach einen Umhang über die Schulter geworfen und der Ölscheich war geboren. So zogen die vier Bärtigen durchs Land und waren in aller Munde. So manchen hat man fast nicht mehr erkannt.
Abends zum Aschermittwoch traf man sich dann zum Gemeinschafts-Rasieren und die Wette ist gewonnen.
An den darauf folgenden Freitag hatten sich die Rasierten beim Wirt der Öffentlichkeit zum ersten mal wieder ohne Bart gezeigt. Resümee, ungewohnt schauen die Buam jetzt wieder aus und man muss sich erst mal wieder daran gewöhnen.
Damit die 20 Liter Bier auch reichen, wird der Wetterlös in geheimer Runde bei Dunkelheit stattfinden und wenn ich sie dabei erwische, werde ich wieder berichten. Euer Fritz Watter ;-)

Mussten sich zum Fasching kaum verkleiden

Die Lustigen Holzhackerbuam. Manni, Rainer, Alex, Reini. von l.n.r.

Rainer, sichtlich erleichtert, bald wieder um Jahrzehnte junger auszusehen :-)

Auch Alex ist froh, der Bart muss ab!

Manni der Seebär :-)

Reini bei der Verjüngungskur

Die Wettkönige aus Buchhausen!

Redaktion: Fritz Watter - Bilder Robert Beck 05.03.2009


Katharina Weger feierte 80.


Buchhausen. (rb) Am vergangenen Montag konnte Katharina Weger, die bei guter körperlicher Gesundheit und geistiger Agilität noch voll „ihre Frau“ im Alltagsleben steht, die Vollendung ihres 80. Lebensjahres feiern. Die Jubilarin wurde am 02. März 1929 als Katharina Ambis in Kaiserslautern geboren und wuchs mit drei Brüdern und zwei Schwestern in einer Kaufmannsfamilie heran. Nach dem Schulabschluss erlernte sie das Gärtner- und Floristenhandwerk aber an ein geregeltes Leben war in ihren Jugendjahren aufgrund des zweiten Weltkriegs nicht möglich. So wurde sie mit ihrer Familie zum Ende des Krieges vorsorglich von Kaiserslautern nach Breslau evakuiert. Hier geriet man für fünf Monate in russische Gefangenschaft und nach der Rückkehr in die Heimat fand man nichts mehr was man früher hatte. So begann für alle ein nicht leichter Neuanfang und Katharina arbeitete als Haushaltshilfe. Im Jahre 1950 nahm sie an einem Jugendtreffen der Glaubensgemeinschaft der Adventisten, deren Konfession sie angehört, in Darmstadt teil. Hier lernte sie den Korbmacher Hans Weger aus Buchhausen kennen und verliebte sich auf den ersten Blick in ihn. „Ich wusste sofort, den oder keinen“ erzählt die Jubilarin heute noch mit glänzenden Augen. Nach dem Abschied pflegten beide einen regen Briefkontakt und schon an Weihnachten desselben Jahres hielt Hans Weger bei einem Besuch in Kaiserslautern um ihre Hand an. Im März folgte die Hochzeit und das Paar zog nach Ergoldsbach wo ihr Gatte ein Korb- und Kinderwarengeschäft eröffnet hatte. Hier unterstützte sie ihren Mann, indem sie selbst das Korbflechten erlernte und als Verkäuferin im Laden aber auch als Handelsreisende mitarbeitete. Auch als man zur Großfamilie mit fünf Töchtern und einen Sohn gewachsen war, brachte sie sich weiter in die Arbeit ihres Mannes ein. Im Jahre 1959 zog die Familie nach Buchhausen auf das Anwesen ihres Schwiegervaters und übernahm hier die Korbmacherei. Nach der Eröffnung eines neuen Geschäftes in Regensburg kümmerte sie sich neben ihrer Mutterrolle um den Verkauf, fertigte Kunstgeflechte für edle Möbelstücke an und fand auch noch Zeit Kurse zu absolvieren die sie berechtigten Verkäuferinnen ausbilden zu dürfen. Heute fährt die Jubilarin zwar nicht mehr in den Laden nach Regensburg, der von ihrem Sohn Hans geführt wird, aber dennoch ist sie ihrem Motto „wer rastet der rostet“ treu. Zu Hause unterstützt sie den Familienbetrieb indem sie weiterhin mit sicherem Auge und Hand kunstvolle Geflechte für Restaurationszwecke oder Sonderanfertigungen edler Möbelstücke schafft, sondern verrichtet gemeinsam mit Schwiegertochter Lilly den Haushalt und passt auf die Enkel auf wenn dies nötig ist. „Wir haben unser ganzes Leben gearbeitet, nie Urlaub gemacht oder uns großes Vergnügen geleistet, dennoch bin ich sehr dankbar dass wir uns etwas geschaffen haben und auch dass ich heute noch so rüstig bin“, resümiert die Jubilarin die davon überzeugt ist all dass nur durch die Stärke die sie in ihrem Glauben findet und durch die Liebe zu ihrem Mann, geschafft zu haben. So war es für sie ein schwerer Schicksalsschlag als ihr Gatte im Jahre 1996 für immer von ihr ging. Viele Gratulanten erschienen am Montag um der Jubilarin ihre Aufwartung zu machen und weiterhin Gesundheit und persönliches Wohlergehen zu wünschen. Diesen schlossen sich auch Pastor Karsten Wilke und Franz Fink, die seitens der Adventgemeinde Regensburg gratulierten, sowie Bürgermeister Christian Kiendl an der die Glückwünsche des Marktes Schierling überbrachte.
 
 
Bürgermeister Christian Kiendl (2.vo.re) sowie Pastor Karsten Wilke (2.vo.li.) und Pfarrgemeindemitglied Franz Fink (li) überbrachten Katharina Weger am Vormittag die Glückwünsche. Mit im Bild ihre Schwägerin Maria (re).

Redaktion und Bild: Robert Beck 03.03.2009


„Heidi Klum’s Supermodell in Buchhausen zu Gast“

Guter Besuch beim Schützenfasching - Maskenvielfalt und Einlage

Buchhausen. (rb) War der Ballsaal die letzten beiden Jahre bis auf den letzten Platz gefüllt, so mussten die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach heuer bei ihrem Faschingsball am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer einen Rückgang der Besucherzahl hinnehmen. Lag es an der letztjährigen Kapelle, die keine guten Kritiken erhielt oder machte sich einfach nur Faschingsmüdigkeit bei den Dorfbewohnern breit? Diese Frage ist wohl schwer zu beantworten, an den auswärtigen Gästen lag es weniger denn diese erschienen zahlreich. Einhundert, zum Teil sehr kreativ verkleidete, Besucher füllten den Saal. Bunt gemischt war die Altersstruktur derer die gekommen waren um sich zu amüsieren und zu den Klängen der „Swings“ das Tanzbein zu schwingen. Die Kapelle verstand es Stimmung in den Saal zu bringen und die Besucher zum Tanz zu animieren. Ob Walzer, bayrisch oder Discofox alle kamen auf ihre Kosten und so zeigte sich die Tanzfläche überwiegend gut frequentiert. Wie schon die letzten Jahre sorgte auch heuer wieder eine Showeinlage, für die sich wiederum das Team um Reinhold Watter, Josef Rohrmayer und Bernhard Zeller verantwortlich zeigte, für ausgelassene Stimmung im Saal. Anlehnend an die Fernsehshow „Heidis next Topmodell“ erschienen vor Heidi Klum (Bernhard Zeller) etwas verkappte „Möchtegernmodells“ um mit ihrem Laufstegauftritt die Jury bestehend aus Bruce (Sabine Metzger) und Ortssprecher Werner Süssel zu überzeugen. Während es seitens der Jury durchgehend harsche Kritik für die Teilnehmer hagelte bekamen die Akteure vom Publikum tosenden Applaus und wer letztlich als Sieger gekürt wurde war für das Publikum, dessen Lachmuskeln während der Show extrem strapaziert wurden, sowieso Nebensache. Mit einer den Bedürfnissen der Tänzer angepassten Mischung hielt die Band auch nach dieser Einlage das Stimmungsbarometer auf hohem Level. Schunkellieder und eine Polonaise brachten die Besucher auf die Stühle und durch den Saal. Die Kapelle wurde erst in den frühen Morgenstunden nach mehreren Zugaben entlassen und viele Besucher zog es auf einen Absacker in die Gaststubenbar wo noch lange ausgelassen weiter gefeiert wurde.

Anmerkung: Dem Artikel sind unterstützend 2 Bilder angehängt

„Buchhausens next Top Modell“ strapazierte die Lachmuskeln der Ballbesucher bis aufs Äußerste

Bei der Polonaise blieben nur wenige Ballbesucher auf ihren Plätzen sitzen

Redaktion und Bilder: Robert Beck 22.02.2009

 

Weitere Bilder von Robert bitte auf das Ausrufezeichen klicken .

Auf eigene Gefahr !! ;-)



Franziska Schrundner feierte 85.

Buchhausen. (rb) Bei guter körperlicher Verfassung und geistiger Fitness feierte am vergangenen Sonntag Franziska Schrundner die Vollendung ihres 85. Lebensjahres. Als Franziska Friedrich wurde die Jubilarin am 15. Februar 1924 in Eggmühl geboren und wuchs zusammen mit drei Brüdern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen ihrer Eltern auf. In der Landwirtschaft gab es immer Arbeit und jeder im Familienkreis hatte seinen Beitrag zum Lebensunterhalt zu leisten, so musste auch Franziska schon im Kindesalter in Haus und Hof mit anpacken. „Geschadet hat uns das nicht, aber manchmal kam das einem schon hart an“, sagt die Jubilarin zurückblickend. Besonders in den Kriegsjahren, wo die Männer im Dorf fehlten, war sie den Eltern eine große Stütze in der landwirtschaftlichen Arbeit. Dieser zweite Weltkrieg ist ein trauriges Kapitel auf ihrem Lebensweg, denn zwei ihrer Brüder die zum Kriegsdienst herangezogen wurden kehrten nicht mehr nach Hause zurück. Im Jahre 1952 heiratete sie den Landwirt Pankratz Schrundner aus Buchhausen und bewirtschaftete fortan mit ihrem Gatten das landwirtschaftliche Anwesen in Buchhausen. Drei Töchter gingen aus dieser harmonischen Verbindung hervor. Acht Jahre später traf die Jubilarin ein schwerer Schicksalsschlag als ihr Mann aufgrund einer heimtückischen Krankheit verstarb. Mit drei kleinen Kindern konnte sie die Arbeit auf dem Anwesen nicht alleine stemmen und so half ihr Schwager Vinzenz den Hof zu bearbeiten. Durch das tägliche Miteinander entflammte die Liebe in Beiden und so gaben sie sich 1962 das Jawort. Auch nach der Übergabe des Hofes war es für die Jubilarin keine Frage weiterhin ihre Arbeitskraft einzubringen. Bis ins hohe Alter war es ihr ein Vergnügen zusammen mit ihrer Tochter Küche und Haus zu versorgen, besonders der Garten lag ihr am Herzen. Die Jubilarin wurde immer wieder von schweren Schicksalsschlägen heimgesucht nach dem frühen Tod ihrer Brüder und ihres ersten Mannes musste sie in den letzten sechs Jahren von ihrem Enkel Franz, ihrer Tochter Maria und ihren beiden Schwiegersöhnen Jakob und Anton für immer Abschied nehmen. Heute lässt es Franziska Schrundner etwas ruhiger angehen, aber wenn es die Umstände erfordern ist es für sie kein Problem häuslich für sich und Ehemann Vinzenz zu sorgen. Ihren Geist hält sie mit Lesen fit, bevorzugt mit Romanen und der Lektüre der Laberzeitung. Gerne unternimmt sie ab und an Ausflüge mit ihrem Gatten nach Tschechien oder Südtirol. Viele Gratulanten erschienen am Sonntag um der Jubilarin ihre Aufwartung zu machen und weiterhin Gesundheit und persönliches Wohlergehen zu wünschen. Diesen schlossen sich auch Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Brigitte Lederer an, die seitens der Kirchengemeinde gratulierten. Verwandtschaft, Nachbarn und Freunde reihten sich bei der Feier im Gasthaus Rohrmayer, zu der die Jubilarin geladen hatte, in die Schar der Gratulanten ein. Auch der Bürgermeister des Marktes Schierling, Christian Kiendl gratulierte, er überbrachte am Montagnachmittag die Glückwünsche des Marktes.

Auch die beiden Urenkel Dominik und Peter gratulierten der Jubilarin. Ihnen widmet sie gerne ihre Aufmerksamkeit

Redaktion und Bild: Robert Beck 19.02.2009


Vereine gratulierten Thomas Zausinger


Buchhausen. (rb) Zum 75. Geburtstag überbrachten die Napoleon – Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, die freiwillige Feuerwehr Buchhausen und der Radfahrverein Velocipe - Club Schierling am vergangenen Montag ihrem Mitglied Thomas Zausinger die besten Glückwünsche. Der Jubilar hatte Vereine, Verwandte und Freunde ins Gasthaus Rohrmayer geladen um mit ihnen seinen Jubeltag zu begehen. Die Sprecher der Abordnungen würdigten das Engagement und die Verbundenheit von Thomas Zausinger zum jeweiligen Verein und überreichten jeweils einen Geschenkkorb. Den Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach gehört er seit dessen Gründungsjahr an. Er tritt zwar nur ab und an bei gesellschaftlichen Ereignissen wie Packerl- und Königsschießen als aktiver Schütze in Erscheinung, aber als Sponsor trug er des Öfteren zum Vereinswohl bei. Die Glückwünsche überbrachten die Schützenmeister Karlheinz Beck und Josef Kammermeier junior. Eine Riege der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen, der der Jubilar lange Zeit als aktiver Kamerad verbunden war, mit Feuerwehrvorsitzendem Werner Süssel und Kommandant Rainer Süssel machte ebenfalls ihre Aufwartung wie auch eine Abordnung des Radfahrvereins Velocipe Schierling unter Führung von Vorsitzendem Hans Bernhard. Der Jubilar ist seit über einem viertel Jahrhundert sehr aktiv bei den Radfahrern dabei und zeichnete sich zehn Jahre lang als Mitglied im Vorstand für die Vereinsgeschicke mit verantwortlich. Lange Zeit sorgte er für den reibungslosen Transport der „sperrigen“ Gerätschaften zu öffentlichen Auftritten der Velocipe – Truppe und auch heute stellt er seine Arbeitskraft bei größeren Veranstaltungen wie dem Volksradfahrtag gerne in den Dienst des Radfahrvereins. Thomas Zausinger wurde am 02. Februar 1934 in Buchhausen geboren und wuchs zusammen mit zwei Schwestern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern heran. Seine Schulzeit absolvierte er in Buchhausen und als einzigem Sohn war ihm der Weg, den Hof seiner Eltern zu übernehmen, mehr oder weniger vorgezeichnet. Im Jahre 1963 ehelichte er Elisabeth Hofmeister aus Eggmühl, aus dieser Verbindung gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Im selben Jahr wurde er auch der Bauer auf dem Hof seiner Eltern, seinen Hauptwohnsitz verlegte er allerdings nach Schierling wo seine Gattin ein Lebensmittelgeschäft führte. Im „Pendelverkehr“ versorgte er fortan Vieh und Felder in Buchhausen. Mit dem Eintritt in die Rente lies er es etwas ruhiger angehen, die Felder sind verpachtet aber die Arbeiten im zum Hof gehörenden Wald erledigt er auch heute noch selbst mit Liebe und Ausdauer. Eine Vorliebe des Jubilars ist das Kegeln, das er zusammen mit seiner Frau im Kreise der Radfahrer einmal monatlich ausübt. Auch der lokale Fußball hat es ihm angetan, hier versäumt er bei gutem Wetter kein Heimspiel des TV Schierling und weitere Freude bereiten ihm seine Enkel, denen er gerne seine Aufmerksamkeit schenkt


Der Jubilar mit den Gratulanten der Napoleon - Schützen, der Feuerwehr Buchhausen und des Fahrradvereins Velocipe Schierling.

Redaktion und Bild: Robert Beck 04.02.2009


Strohschießen

Mit 22 Teilnehmern war das traditionelle Strohschießen der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Freitag im Gasthaus Rohrmayer wieder gut besucht. Schützenmeister Karlheinz Beck freute sich über die wieder etwas gestiegene Resonanz an dieser, alljährlich zum Jahresanfang durchgeführten Veranstaltung, die in erster Linie dem Zwecke des gesellschaftlichen Miteinanders verbunden mit dem Schießsport dient. Geschossen wurde auch heuer wieder auf Glücksscheiben um auch den weniger geübten Teilnehmern die Chance zu geben einen der vorderen Ränge zu erreichen. Jeder Teilnehmer brachte ein Packet im Wert von ca. sieben Euro mit die dann gemäß der Platzierungen ausgepackt werden durften. Betrachtet man die Siegerliste lag das Glück in diesem Jahr eher bei den weniger geübten Schützen. Als erster durfte Johann Stockmeier junior sein ausgesuchtes Packet öffnen, um an den Inhalt zu kommen musste der ein oder andere Teilnehmer ganz schön viel Geschenk- oder Zeitungspapier entfernen, das sich am Ende zu einem großen Berg in der Gaststube türmte. Im Gros waren in den Paketen leckere Speisen versteckt und so ließen die Teilnehmer den Abend mit einer deftigen Brotzeit ausklingen. Aus der Reihe tanzte da schon ein Päckchen das sich Erich Rohrmayer aussuchte, darin verpackt waren mehrere Holzscheite. Allerdings fand er zwischen diesen einen Beutel voller Fünf- Zwei- und Ein- Cent Münzen, offen blieb allerdings welchen Betrag der Päckchengeber darin hinterlegte.


Redaktion und Bild: Robert Beck 18.01.2009

 


Rückblick 2008

Viele Zuhörer bei Weihnachtskonzert

Zum dritten Male gab die Schierlinger Doafmuse heuer am Sonntag vor Heilig Abend ein Konzert am Friedhof der Buchhausener St. Ulrichskirche. Leider musste man diesmal aufgrund des Regens in die Kirche ausweichen was dem außergewöhnlichen Ambiente der Veranstaltung aber keinen Abbruch tat. Im Altarraum positionierten sich die Musiker und luden mit kirchlichen aber auch weltlichen Weihnachtsmelodien die Bürger ein sich eine Auszeit von der Hektik des Alltags zu nehmen. Dieses Ansinnen unterstützte zudem Werner Braun mit drei Gedichten die ganz im Zeichen von „Gedanken zur Weihnachtszeit“ standen, darunter auch eines das er vor einigen Jahren selbst verfasste. Nicht nur die Einwohner Buchhausens nutzten die gebotene Möglichkeit sich für kurze Zeit durch die Musik in besinnliche Stimmung versetzen zu lassen oder im Stillen an ihre lieben Verstorbenen zu denken. Auch Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Bürger aus anderen Ortsteilen fanden sich in der Kirche ein um den Klängen der Blasinstrumente zu lauschen und sich in dieser außergewöhnlichen Atmosphäre Treiben zu lassen.

Konzert Zum dritten Male gab die Schierlinger Doafmuse ein Weihnachtskonzert in Buchhausen.

Redaktion und Bild. Robert Beck 22.12.2008


Weihnachtliche Stimmung bei den Schützen


Besinnliche Jahresabschlussfeier der Napoleon-Schützen. – Ehrungen ausgesprochen

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach luden am vergangenen Wochenende zur Jahresabschlussfeier ins Gasthaus Rohrmayer. Neben einem besinnlichen Teil, der von „WWS and Friends“ und einigen Mitgliedern gestaltet wurde, hatte auch der Nikolaus seinen Besuch angesagt. Der Verein ehrte seine Jahresmeister sowie langjährige und verdiente Mitglieder. Die Vereinsmeistertitel sicherten sich heuer Belinda Watter, Max Maier und Johann Stockmeier jun.

Mit einem gemeinsamen Essen begann die Weihnachtsfeier der Napoleon-Schützen Buchhausen-Ober- deggenbach am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer. In seinen Begrüßungsworten zeigte sich Schützenmeister Karlheinz Beck sichtlich erfreut über den großen Zuspruch der Mitglieder an dieser Veranstaltung, so musste sogar noch ein Tisch in die Gaststube gestellt werden, damit alle Gäste Platz fanden. Die musikalische Gestaltung der Feier lag in den Händen von „WWS and Friends“, die mit einem teilweise „unter die Haut gehenden“ Programm die Zuhörer begeisterten. Unterstützt wurden sie im besinnlichen Teil des Abends von Norbert Dachs, Josef Kammermeier, Erich Rohrmayer und Sabine Metzger mit nachdenklich stimmenden und auch lustigen Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit.

Ehrungen und Auszeichnungen

Die Ehrung der Vereinsmeister stand dann im offiziellen Teil als erstes auf der Tagesordnung. Zusammen mit seinem Stellvertreter Josef Kammermeier jun. ehrte Schützenmeister Beck die Sieger mit Urkunden und Gutscheinen. Zur Wertung in dieser Meisterschaft wurden die zwei besten Zehnerserien, kombiniert mit dem in diesen Serien erzielten besten Blattl herangezogen. Jeder Schütze durfte beliebig viele Durchgänge schießen. Mit insgesamt siebzehn Teilnehmern war die Beteiligung nach den Worten des Schützenmeisters etwas rückläufig, was er sehr bedauerte. Sechs Teilnehmer gingen in der Hobbyklasse an den Start, hier eroberte sich der im letzten Jahr entthronte Seriensieger Johann Stockmeier junior den Titel zurück, er verwies Manfred Schwandt und Werner Süssel auf die Plätze. Es folgten Rainer Süssel, Bernhard Zeller und Fritz Watter senior. Mit zehn Teilnehmern war die Schützenklasse gut besetzt, den Vereinsmeistertitel 2008 sicherte sich Max Maier vor Josef Rohrmayer und Josef Kammermeier junior. Auf den weiteren Plätzen folgten Markus Rohrmayer, Norbert Dachs, Reinhold Watter, Fritz Watter junior, Marco Stranak, Erich Rohrmayer und Tobias Kufner. Vereinsmeisterin bei den Damen wurde Belinda Watter. Im Anschluss ehrten die beiden Schützenmeister Karlheinz Beck und Josef Kammermeier die Mitglieder Cornelia Sporer, Martina Sporer, Klaus Wellschmid, Alexander Unsicker und Markus Korber für 15 Jahre Treue zum Verein. Für 25 Jahre erhielten Johann Hackelsberger, Erich Rohrmayer junior und Josef Kammermeier junior den großen Vereinsteller überreicht. Für besondere Verdienste um die Napoleon-Schützen wurden Werner Süssel und Rainer Süssel mit einem Ehrengeschenk bedacht. In einer kurzen Laudatio würdigte Schützenmeister Karlheinz Beck das herausragende Engagement der beiden Mitglieder bei der Durchführung des alljährlichen Kellerfestes der Napoleon–Schützen. Mit der lustigen, aber auch zum Nachdenken anregenden Geschichte von der Oma im Telefonladen leiteten Sabine Metzger und Erich Rohrmayer junior über zum Besuch des hl. Nikolaus, dargestellt von Reinhold Watter. In Versform vorgetragen, wusste der heilige Mann über das sportliche und gesellschaftliche Geschehen bei den Napoleon-Schützen bestens Bescheid. Lobende Worte hatte er besonders für die im Wettkampf aktiven Schützen parat. Er deckte aber auch Missgeschicke einiger Mitglieder auf, die bis dahin nur wenigen bekannt waren, und gab den Betreffenden Tipps solche Pannen zukünftig zu vermeiden. Mit dem Dank an alle die bei der Gestaltung und Durchführung der Weihnachtsfeier mitgeholfen haben und den besten Wünschen zur Weihnachtzeit und das neue Jahr schloss Karlheinz Beck die Veranstaltung. Bei Glühwein und Stollen ließen die Gäste den harmonischen Abend ausklingen.

„WWS and Friends“ gestaltete den musikalischen Teil der Weihnachtsfeier

Die Vereinsmeister der einzelnen Klassen. (vo.re.n.li.), Max Maier, Josef Kammermeier, Belinda Watter, Werner Süssel, Johann Stockmeier und Manfred Schwandt mit Schützenmeister Karlheinz Beck.

Wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: (vo.re.n.li.) Jahann Hackelsberger, Martina Sporer, Josef Kammermeier, Cornelia Sporer, Alexander Unsicker und Erich Rohrmayer mit Schützenmeister Karlheinz Beck

Die Ehrung für besondere Verdienste sprachen die Schützenmeister Karlheinz Beck (re) und Josef Kammermeier (li) an Werner Süssel (2.vo.li.) und Rainer Süssel aus.

"Nikolausi"

Redaktion und Bild: Robert Beck 21.12.2008


Heiteres und Besinnliches bei Seniorenweihnachtsfeier

Buchhausen (rb). Ein fester Bestandteil des kirchlichen Lebens in der Pfarrei Ascholtshausen ist die Seniorenweihnachtsfeier der Pfarreiangehörigen, die wechselweise in den Orten der Kirchengemeinde stattfindet. Heuer bescherte der Pfarrgemeinderat der sich dafür verantwortlich zeigt, mit Unterstützung vieler Kinder aus den Orten der Pfarrei, den Seniorinnen und Senioren besinnliche und auch vergnügliche Stunden im Gasthaus Rohrmayer in Buchhausen.

Die Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Renate Weikl brachte ihre Freude über den zahlreichen Besuch zum Ausdruck. Ihr besonderer Gruß galt Pfarrherrn Patrice Banza Kabwende, den Bürgermeistern Karl Wellenhofer aus Mallersdorf/Pfaffenberg und Karlheinz Olbrich aus Schierling. Im Namen der Kirchenverwaltung Buchhausen begrüßte Kirchenpfleger Adolf Zeller die Gäste und bewertete es als sehr lobenswert, dass der Pfarrgemeinderat diese Treffen organisiert. Diesem Dank schlossen sich auch die anwesenden Bürgermeister in ihren Grußworten an. Karl Wellenhofer bezeichnete dieses Treffen wo sich Menschen aus dem Altlandkreis Mallersdorf zusammenfinden als gute Gelegenheit sich über die politischen Gemeindegrenzen hinaus im Gespräch auszutauschen. Zur Unterstützung der Veranstaltung überreichte er den Organisatoren ein Spende im Form eines Schecks. Karlheinz Olbrich überbrachte, stellvertretend für Bürgermeister Christian Kiendl, die Grüße des Marktes Schierling, er bezeichnete es als etwas Besonderes Bürger aus einer anderen Gemeinde zu einer solchen Feier begrüßen zu dürfen. In seinen Gedanken zu Weihnachten bezeichnete er diese Zeit als förderlich sich wieder an ideelle Werte zu erinnern „damit uns diese nicht aus den Händen gleiten“. Pfarrer Patrice Banza Kabwende freute sich, dass aus allen Filialkirchen der Pfarrei Seniorinnen und Senioren den Weg nach Buchhausen fanden um gemeinsam einen besinnlichen Nachmittag zu verbringen. „Ich wünsche mir dass wir alle etwas gewinnen in dieser besonderen Zeit von Advent und Weihnachten in der Jesus uns in Frieden bringen will“, so der Pfarrer. Nach Kaffee und Kuchen sorgten Pfarrgemeinderatsmitglieder und Kinder aus der Pfarrei für vorweihnachtliches Ambiente mit Musikstücken und einem Lichtertanz sowie Geschichten und Erzählungen zur Adventszeit, die einmal nachdenklich stimmten und einmal für Erheiterung sorgten. Auch der heilige Nikolaus, begleitet von zwei Weihnachtsengeln stattete den Senioren einen Besuch ab. Aus seinem goldenen Buch berichtete er über die Geschehnisse die sich so im Laufe des Jahres in der Pfarrei ereignet hatten und deckte dabei in amüsanter Weise auch kleine Missgeschicke einzelner Personen auf.

Redaktion und Bild: Robert Beck Dez. 2008


Vereine gratulierten ihrem Herbergswirt

Buchhausen. (rb) Zum 70. Geburtstag überbrachten die freiwillige Feuerwehr Buchhausen und die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach ihrem Herbergswirt Erich Rohrmayer am vergangenen Freitag die besten Glückwünsche. Der Jubilar hatte Ortsvereine und Dorfgemeinschaft in sein Gasthaus eingeladen um gemeinsam mit ihnen zu feiern. Im Namen der Vereine sprachen Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel und die Kommandanten Rainer Süssel und Bernhard Zeller sowie Schützenmeister Karlheinz Beck die Glückwünsche aus. Die Gratulanten stellten heraus dass „der Erich“ immer ein offenes Ohr für die Belange der Vereine hat und seine Ratschläge sehr geschätzt sind. Karlheinz Beck überreichte ein Geschenk für dies beide Vereine zusammengelegt hatten, er betonte dass es den Vereinen ein Anliegen ist ihrem Herbergswirt etwas Besonderes zum Geburtstag zu schenken. „Man habe lange überlegt und sich daran erinnert wie der Jubilar immer wieder mal von seinem Flug nach Afrika vor fast zwanzig Jahren schwärmt, deshalb kam man auf die Idee ihm einen Rundflug über seine Heimat in einem Sportflugzeug zu schenken“, erläuterte der Redner und überreichte dafür einen Gutschein. Im Verlauf der Feier stimmte auch das Buchhausener Hobbymusiker-Trio „WWS“ seine Gitarren und brachte dem Wirt ein musikalisches Ständchen. Aber nicht nur bei den Vereinen hat sich der Jubilar Verdienste erworben, er bestimmte auch die Geschicke der ehemals selbstständigen Gemeinde Buchhausen eine Wahlperiode lang bis zur Eingemeindung im Jahre 1978 als Gemeinderat mit. Zwölf Jahre wirkte er auch engagiert als Kirchenpfleger in der Kirchenverwaltung Buchhausen. Erich Rohrmayer wurde am 29. November 1938 in Buchhausen geboren und wuchs mit einer Schwester und drei Brüdern auf. Schon als Kind musste er, wie es damals in den ländlichen Gegenden üblich war, seine Arbeitskraft auf dem elterlichen Bauernhof mit einbringen. Die Land- und Gastwirtschaft sollte seine Bestimmung werden, nach Schule und landwirtschaftlicher Ausbildung übernahm er später das Anwesen von seinen Eltern. Erich Rohrmayer war und ist ein Land- und Gastwirt aus Überzeugung. So erledigt er zusammen mit seiner Frau den Großteil der anfallenden Arbeiten auf dem Hof, der an Sohn Markus verpachtet ist. Die Arbeit in seinem Wirtshaus erledigt er auch heute noch mit Freude, die von einer unerschütterlichen ruhigen Art geprägt ist, auch wenn es „mal wieder länger dauert“. Weit über das Dorf hinaus begehrt, wegen des guten Geschmacks, sind die Spanferkelessen in seinem Gasthaus. Die Erklärung dafür ist das Würzen des Bratens, das der Wirt in unnachahmlicher Weise selbst übernimmt. Aber auch am Steuer von schweren Lkws fühlt sich der Jubilar wohl und so hilft er ab und an bei einer örtlichen Bagger- und Transportfirma aus. Ein weiteres Steckenpferd ist der lokale Fußball, hier versäumt er selten ein Heimspiel des TV Schierling und eine große Freude sind ihm seine drei Enkelinnen, denen er gerne seine Aufmerksamkeit schenkt.

Der Jubilar mit den Gratulanten der Vereine.

Redaktion und Bild: Robert Beck Dez. 2008


Vinzenz Schrundner feiert 80.

Vereine gratulieren– Die Jagd ist seine Leidenschaft

Buchhausen. (rb) Großer Auflauf herrschte am Sonntagmittag im Hof des Anwesens Habermeier / Schrundner in Buchhausen. Viele Gratulanten waren gekommen um Vinzenz Schrundner zu seinem 80. Geburtstag die Aufwartung zu machen. Musikalisch gratulierten die Jagdhornbläser der Hegegemeinschaft Schierling – Thalmassing ihrem Waidmannsfreund und Vorsitzender Jürgen Matejka überreichte ein Präsent. Angeführt von Schützenmeister Karlheinz Beck gratulierte eine Abordnung der Napoleon-Schützen Buchhausen Oberdeggenbach die ihrem Mitglied ebenso einen Geschenkkorb überreichte wie eine Riege der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen unter Führung von Feuerwehrvorsitzendem Werner Süssel und Kommandant Rainer Süssel. Im Namen der Kirchenverwaltung gratulierten Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Josef Kammermeier jun. Auch sie wünschten dem Jubilar weiterhin Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Gefeiert wurde anschließend im Gasthaus Rohrmayer, hier reihten sich Kinder, Enkel, Urenkel, Freunde und Nachbarn in die Schar der Gratulanten ein. Vinzenz Schrundner wurde am 23. November 1928 als zehntes Kind der Bauersleute Pangratz und Philomena Schrundner in Buchhausen geboren. Wie in damaliger Zeit üblich hatte jeder im Familienkreis seinen Beitrag zum Lebensunterhalt zu leisten und so musste auch der Jubilar schon im Kindesalter auf dem elterlichen Hof mit anpacken. Hier blieb er auch nach seiner Schulzeit bis es ihn nach der Übergabe des Hofes an seinen Bruder 1953 in die industrielle Arbeitswelt zog. Im Fernleitungsbau der SAG verdiente er sich von da an seinen Lebensunterhalt, doch dass Schicksal fügte es, dass er auf den elterlichen Hof zurückkehrte. Nach dem tragischen Tod seines Bruders Pangratz heiratet er dessen Witwe Franziska und ersetzt seinen drei Stieftöchtern den Treusorgenden Vater. Mit seiner Frau bewirtschaftet er den Hof und ist Neuerungen in der Landwirtschaft stets aufgeschlossen. Er stellt den Betrieb auf Mast um und macht sich einen Namen als Viehhändler. Dies betreibt er auch noch nach der Übergabe des Hofes weiter bis er mit 65 Jahren in den Ruhestand geht. Vinzenz Schrundner war immer und ist auch heute noch ein quirliger Zeitgenosse der seinen Humor niemals vergisst und dem man sein Alter wahrlich nicht ansieht. So konnte ihn auch vor fünf Jahren ein plötzlich auftretendes Krebsleiden nicht aus der Bahn werfen. Er hat diese Krankheit überwunden und so investiert er heute wieder viel Zeit in seine große Leidenschaft, der Jagd. Seit 1950 besitzt er den Jagdschein und übte diese lange Zeit als Pächter des örtlichen Reviers aus. Heute hat er einen Begehungsschein ist er fast täglich im Revier Blabl in Eggmühl unterwegs um nach dem Rechten zu sehen aber auch auf dem Hochsitz und bei Treibjagden. Seine Treffsicherheit und sein körperliches Durchhaltevermögen bringen so manch jungen Waidmann zum Staunen. Als weiteres Hobby bezeichnet der Jubilar seine Ausflüge und Reisen nach Südtirol und nach Tschechien die er zusammen mit seiner Frau Franziska unternimmt.

Der Jubilar mit den gratulierenden Abordnungen von Kirchenverwaltung, Feuerwehr, Napoleon-Schützen und Jägerschar.


Redaktion und Bild: Robert Beck Nov. 2008


 

Wunsch der Dorkinder wurde verwirklicht

Buchhausen. (rb) Am Donnerstag, 13. November fand im Gasthaus Rohrmayer die Bürgerversammlung für den Ortsteil Buchhausen statt. Bürgermeister Christian Kiendl informierte umfangreich über Gemeindeangelegenheiten und es kam auch das Thema Biogasanlage, dass mittlerweile im Markt zum Reizthema Nummer eins avanciert ist, zur Sprache. Zufrieden zeigten sich die Buchhausener Bürger über das was im Dorf bewerkstelligt wurde.

Mit über 30 Bürgern war die Versammlung gut besucht, dies freute auch den Bürgermeister der eingangs seiner Ausführungen klar herausstellte dass das Rathaus als Dienstleister für den Bürger zu sehen ist und damit sei nicht nur die Verwaltung gemeint, auch stehe das Rathaus für eine faire Information. Er wolle kein „Medienonkel“ sein sondern durch Presse und Internet die Bürger umfangreich informieren. Im Verlaufe seiner Darstellungen zur Gemeindepolitik zeigte sich das Marktoberhaupt sehr verärgert über eine Flugblattaktion zum Thema Biogasanlage (wir berichteten in der Freitagsausgabe) und warf dem oder den Machern vor hier unnötig böses Blut zu schüren und die Bürger zu verunsichern. Auch schickte er eine deutliche Warnung an die Adresse zukünftiger Veranstaltungen und Diskussionsrunden zu diesem Thema, hier bei der Wahrheit zu bleiben und keine Vermutungen in die Welt zu streuen. Bei der sich anschließenden Bürgerdiskussion dankte Ortssprecher Werner Süssel dem Marktoberhaupt für die schnelle Sanierung des Bolzplatzes im Ort. Die Dorfjugend hatte sich mit einer Unterschriftenliste im Frühjahr an die Gemeinde gewandt, die damals noch unebene und löchrige Wiese Fußballtauglich zu planieren und neu anzusäen. Zu offenen Punkten aus der letzten Bürgerversammlung konnte der Bürgermeister die geäußerten Bedenken einer Mautpflicht der B 15 neu und dadurch folgenden Mautflucht des Schwerverkehrs durch den Ort entschärfen. Keinen Fortschritt konnte er im Bestreben einer Querungshilfe an der Bundesstrasse im Ort vermelden, dafür sei nicht die Gemeinde zuständig. Der Bürgermeister sah aber gute Chancen in dieser Sache in Kürze die richtigen Kontakte knüpfen zu können. Ortssprecher Werner Süssel äußerte den Wunsch im nächsten Sommer das Geschwindigkeitsmessgerät für längere Zeit im Ort aufzustellen. Weil damit auch eine Verkehrszählung möglich ist, könne man einen Basiswert schaffen und diese Zählung nach Freigabe der B 15 Neu wiederholen um so festzustellen ob diese Strasse den Ort verkehrstechnisch wirklich entlastet oder die jetzt geäußerten Befürchtung der zusätzlichen Belastung sich bewahrheiten. Dieser Maßnahme stimmte Christian Kiendl zu. Natürlich war auch die Biogasanlage Gegenstand der Diskussion. Einwände zeigten dass es auch in Buchhausen gegensätzliche Meinungen gibt. Während Norbert Dachs die Effizienz einer solchen Anlage anzweifelte kritisierte Robert Beck das sich sehr schleppend darstellende Vorantreiben der Verwirklichung.


Der Bolzplatz in der Mitte des Dorfes entspricht nun den Vorstellungen der Buchhauserer Kinder.

Redaktion und Bild: Robert Beck Nov 2008


Markus Rohrmayer regiert in Buchhausen-Oberdeggenbach


Königschießen mit Gesellschaftsabend bei den Napoleon-Schützen

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Markus Rohrmayer heißt der neue Schützenkönig der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, er darf den Verein im kommenden Jahr bei öffentlichen Anlässen mit der Königskette repräsentieren. Wurstkönig wurde Hubert Zeilhofer, dritter und damit Brezenkönig wurde Josef Rohrmayer der auch das Preisschiessen gewann. Um die Königscheibe zielte Fritz Watter jun. am Besten.

Gut gefüllt präsentierte sich die Stube des Gasthauses Rohrmayer am vergangenen Samstag beim Königsschießen mit Vereinsabend der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, was wieder einmal mehr bewies dass diese Veranstaltung zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählt. Mit 35 Teilnehmern am Schießen um die Königswürde konnte die Veranstaltung gegenüber dem Vorjahr sogar einen Zuwachs verzeichnen. Nach einem Hirschragoutessen, gestiftet vom scheidenden Schützenkönig Tobias Kufner, nahmen die Schützenmeister Karlheinz Beck und Josef Kammermeier jun. gemeinsam die Siegerehrung des Schießabends vor. In den Siegerrängen der einzelnen Kategorien überwiegte heuer die aktive Garde, dennoch sorgte der ein oder andere Hobbyschütze für eine Überraschung. Beim Preisschießen setzte sich Josef Rohrmayer mit einem 82 Teiler an die Spitze, gefolgt von Alfred Rödl und Markus Rohrmayer, beide erzielten einen 109 Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Norbert Dachs mit einem 117 Teiler und Johann Stockmeier jun. mit einem 146 Teiler. Die Königsscheibe, gestiftet vom Vorjahresgewinner Robert Beck, sicherte sich mit dem besten Blattl des Abends, einem 60 Teiler, Fritz Watter jun. Er verwies damit Markus Rohrmayer (133 Teiler) und Fritz Watter sen. (142 Teiler) auf die Plätze. Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Ergebnis des Königschießens, auch heuer wurde der Modus beibehalten dass die Königswürde an einem Abend ausgeschossen wird und jeder Teilnehmer nur drei Schüsse abgeben darf. Zudem kann die Scheibe nach dem Schuss vom Schützen nicht zurückgezogen werden, da diese aus der Klemmvorrichtung fällt und so kann jeder die Qualität seines Treffers nur vermuten. Den dritten Platz und damit die Würde des Brezenkönigs holte sich Josef Rohrmayer mit einem 249 Teiler, den Titel des Wurstkönigs errang Hubert Zeilhofer mit einem 233 Teiler. Das sicherste Auge des Abends bewies Markus Rohrmayer, er holte sich mit einem 133 Teiler zum zweiten Male nach 1997 die Königswürde und wird die Napoleon-Schützen im nächsten Jahr bei öffentlichen Auftritten repräsentieren. Im Anschluss an die Proklamation verwies Schützenmeister Karlheinz auf die laufende Vereinsmeisterschaft und rief sowohl die Mannschafts- wie auch Hobbyschützen auf sich rege daran zu beteiligen.

(v.li.n.re.) Die Sieger des Königschießens:
Fritz Watter jun. (Königsscheibe), Hubert, Markus Rohrmayer und Josef Rohrmayer, mit 1. Schützenmeister Zeilhofer Karlheinz Beck

Redaktion und Bild: Robert Beck 17.11.2008


Blumengeschmückte Gräber und Seelenlichter

Buchhausen (rb) Am 1. November feiert die katholische Kirche das Hochfest Allerheiligen. An diesem Tag wird, wie es der Name schon sagt, aller Heiligen gedacht. Der am 2. November gefeierte Feiertag „Allerseelen“ ist bereits seit Jahrhunderten das Gedenkfest der Verstorbenen. Auf blumengeschmückten Grabhügeln sollen kleine flackernde Grablichter liebe Erinnerungen an die Verstorbenen zum Ausdruck bringen. Dieser Brauch hat sich nach und nach durch die staatliche Feiertagsregelung auf den Tag "Allerheiligen" verlagert. Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das Seelenlicht entzündet, als Symbol des Ewigen Lichtes das den Verstorbenen leuchtet. Da es in der Pfarrei Ascholtshausen dem Priester nicht möglich alle Filialkirchen an einem Tag zu betreuen, traf es heuer zu dass in Buchhausen am Allerseelentag der Anverwandten beim Gräberumgang gedacht wurde. Auch diesmal konnte die Kirche die Besucher nicht fassen und so wurde die Andacht mit Lautsprecher auch am Friedhof übertragen. In seiner Ansprache sagte Pfarrer Patrice Banza – Kabwende, dass man an so einem Tag zurückblickt. „Wir erinnern uns an all jene die mit uns unterwegs waren im Leben, die zu uns gehörten, die wir lieb hatten und um die wir trauern weil der Tod sie erst kurz oder schon vor vielen Jahren von uns trennte. Wir gedenken unserer lieben Verstorbenen, beten für sie, besuchen ihre mit Blumen und Lichtern geschmückten Gräber um unsere Verbundenheit und Dankbarkeit zu zeigen. In unserer Mitte leuchtet das Licht der Osterkerze. Es will unseren Blick von der Vergangenheit in die Zukunft lenken, denn inmitten von Trauer und Tränen leuchtet das neue Leben das Jesus Christus für uns durch seinen Tod und seine Auferstehung erwirkt hat“, so der Geistliche. Dicht gedrängt standen im Anschluss die Angehörigen an den Gräbern ihrer Lieben und beteten mit dem Priester während dieser die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch segnete.

Pfarrer Patrice Banza – Kabwende segnete die Gräber

Redaktion und Bild: Robert Beck 03.11.2008


Kinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben

Buchhausen. (rb) Über die Enstehung von Halloween das am Vorabend von Allerheiligen gefeiert wird, gibt es in der Literatur viele Erklärungen. Fakt ist dass es heute mit seinem ursprünglichen Sinn, als Vorabend der heiligen (= hallows) nicht mehr viel zu tun hat. Das von Irland in die USA exportierte und von dort auch nach Deutschland schwappende Helloween-Brauchtum ist heute eher eine Mischung aus Karneval, Walpurgisnacht und Sylvester in Verbindung mit ausgehöhlten Kürbissen – eine Art Winterkarneval. Sieht man sich allerdings etwas um wird man schnell bemerken, dass unsere Gesellschaft dieses Fest längst zum Vergnügen und Konsum entdeckt hat, in allen Altersschichten werden schrille Partys gefeiert. Bereits die kleinen Kinder haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit der Forderung „Süßes oder Saueres“ um Süßigkeiten zu bitten. Wer keine Süßigkeiten gibt wird mit „Saueres“ bestraft, das heißt die Kinder spielen den Hausbesitzern einen Streich. In Buchhausen sammelten sich unter Federführung der Feuerwehr am Freitagabend an die dreißig Kinder vom Knirps bis zum Schüler um diesem Brauch nachzugehen. In mehreren Gruppen, die jeweils von Erwachsenen begleitet wurden zogen die als Geister, Spinnen oder Hexen verkleideten Kids, in Erwartung vieler Leckereien durch das Dorf. Letztlich wurden die Kinder auch nicht enttäuscht und so schleppten sie viele schwer gefüllte Taschen zurück zum Feuerwehrgerätehaus wo die Leckereien brüderlich beziehungsweise schwesterlich geteilt wurden. Zur gesunden Stärkung gab es für die Kid`s Getränke und warme Würstl gratis. Aber auch die Erwachsenen wurden zu äußerst humanen Preisen bewirtet. Dieses Angebot wurde auch heuere wieder gut angenommen und so herrschte tolle Stimmung im vollen Feuerwehrhaus. Die Verantwortlichen vergaßen aber nicht, dass um Mitternacht das kirchliche Fest Allerheiligen beginnt und so fand die Veranstaltung rechtzeitig sein Ende.

Knapp dreißig Kinder vom Knirps bis zum Schüler waren beim Helloweentreiben in Buchhausen mit dabei

Redaktion und Bild: Robert Beck 03.11.2008


Nachfeier zum zweiten Open Air in Buchhausen

Am vergangenen Samstag den 4. Oktober traf sich das Open Air Team im Gasthaus Rohrmayer zu einem gemütlichen Spanferkelessen nach dem Motto:" Erfolge muss man feiern".
Das Fest war überwiegend für diejenigen gedacht, die am Tag vom Open Air nicht viel mitbekommen hatten. Wegen dem großen Ansturm an diesem Tag, blieb für den größten Teil der Helfer keine Zeit zum verschnaufen und so wurden die Auftritte auf der Bühne der Musiker und Künstler kaum wahrgenommen. So mancher hatte nicht mal Zeit, sich was zu essen zu holen. An dieser Stelle noch mal ein großes DANKESCHÖN!!! für dieses Engagement.

Nach dem leckeren Essen wurde anschließend ein Gruppenfoto gemacht, was man jetzt bald als Vereinsfoto betrachten kann. Es war die Rede, dass noch in diesem Jahr, der "Club der Hobbymusiker" gegründet werden soll, weil es so in Zukunft transparent bleibt und eben bei Veranstaltungen nicht nur eine Privatperson in der Verantwortung steht.
Ein Termin zu einer Vereinsgründung mit Wahlen wird noch bekannt gegeben.

Mit Freude erwartet, wurde ein ca. einstündiger Film. Geschmückt mit vielen Szenen und Musikstücken vom Open Air. Ebenfalls machte ein kleines Büchlein seine Runde, welches die Anfänge und die Ereignisse eindrucksvoll widerspiegelt.
Wer jetzt nicht da war und gern Bilder oder das Video haben will, braucht sich nur mit uns in Verbindung zu setzen.

Die Vorbereitungen für 2009 sind schon wieder angelaufen.
Für nächstes Jahr wurde nun ein eigenes Mischpult gekauft und ein Effektgerät. Ebenfalls brauchen wir noch eine große Kaffeemaschine und wir sind noch auf der Suche, nach einer guten gebrauchten Geschirrspülmaschine um den Arbeitsablauf zu erleichtern.
Wir hatten auch das Glück, im Keller der Mehrzweckhalle in Schierling einen Übungsraum zu bekommen, in dem schon fleißig geübt wird.
Wir freuen uns schon auf 2009, wo dann bevorzugt das Open Air im Beck-Keller stattfinden soll. Um das Zeitfenster zu vergrößern, werden es zwei Termine werden. So kann man bei schlechtem Wetter einmal verschieben.




Jetzt schon ein starkes Team, in naher Zukunft - Club der Hobbymusiker



Bild: Manfred Schwandt, Redaktion: Fritz Watter 10.10.2008


Dorfgemeinschaft in der Mozartstadt

Der heurige Ausflug von Feuerwehr und Schützenverein führte am letzten Wochenende nach Salzburg. 35 Reiselustige machten sich um halb sieben mit dem Bus auf den Weg und um möglichst viel Zeit für die geschichtsträchtige Stadt zu haben fuhr man in einem Stück durch. Herrschte am Vormittag, wo man gemeinsam das Schloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen besuchte, noch Nebel riss es am Nachmittag auf und der Stadterkundung, die jeder für sich ganz nach seinem Geschmack unternehmen konnte, stand nichts mehr im Wege. Die Wege führten natürlich über die zentral gelegene Getreidegasse mit dem Geburtshaus von W. A. Mozart und weitere bekannte Straßen und Plätze der historischen Altstadt bis hoch zur Festung Hohensalzburg. Pünktlich zum ausgemachten Abfahrtszeitpunkt waren alle wieder am Bus und bei einer abschließenden Einkehr gab’s natürlich viel über die gewonnenen Eindrücke zu reden.

Vor der Einkehr stellten sich die Teilnehmer zu einem Erinnerungsfoto

Redaktion: Robert Beck, Bild: Franz Angerer :-) 28.09.2008


Samstag, 27. September 2008 (KW 39)

Ausflug - wer hat noch Lust?

Wir fahren weg - ins schöne Salzburg.
Schloßbesichtigung Hellbrunn (Wasserspiele)
Abfahrt 6.30 Uhr Gasthaus Rohrmayer
Anmeldung nimmt Karlheinz Beck 015205658269 und Werner Süssel entgegen,
oder auch per E-Mail: dorf@buchhausen.de

es sind noch Plätze frei.

Erwachsene 20 €
Kinder bis 16 Jahre 15 €



Bischof weiht neuen Volksaltar der St. Ulrichskirche

Buchhausen. (rb) Den endgültigen Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten an der Friedhofs- und Kirchenanlage in Buchhausen bildete am vergangenen Sonntag die Weihe des neuen Volksaltares. Den Festgottesdienst zelebrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger in Anwesenheit der Ortsvereine und vieler Ehrengäste. In den neuen Altar wurden auch Reliquien des Hl. Ulrich eingebracht, dem die Buchhausener Kirche geweiht ist. Wegen der Aufstellung des neuen Altars mussten einige Umbauarbeiten getätigt werden und so präsentiert sich das kleine Kirchlein in einem neuen beeindruckenden Ambiente.

Am vergangenen Sonntagmorgen trafen sich die drei Bürgermeister, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und weitere Ehrengäste sowie die Ortsvereine mit ihren Fahnen, Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Ministranten im Hof des Gasthauses Rohrmayer um, angeführt von der Schierlinger Doafmuse, entlang der festlich geschmückten Strassen zur Kirche „St Ulrich“ zu ziehen. Hier hatte sich bereits eine große Gemeinde versammelt um Weihbischof Reinhard Pappenberger zu empfangen. Drei Kinder des Dorfes begrüßten die hohe Geistlichkeit vor der Kirche mit Gedichten und überreichten ihm Blumen. Auch Pfarrherr Patrize Banza Kabwende und Bürgermeister Christian Kiendl hießen den Bischof willkommen und brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass er dem kleinen Ort Buchhausen die Ehre erweist. „Der Markt Schierling freut sich über das gelungene Werk des neuen Volksaltares in der ebenso alten wie schönen Kirche in Buchhausen. Dieser Altar möge die Dorfgemeinschaft an die Hilfsbereitschaft und Solidarität die wir gerne geben und auch empfangen, sowie an den Geist der Nächstenliebe, den Zusammenhalt in der Familie und an unsere Verantwortung für die Schöpfung steht’s erinnern“, so der Bürgermeister. Gut gefüllt war die Kirche beim anschließenden Weihegottesdienst, der vom Kirchenchor der Pfarrei unter Leitung von Christine Lanzinger mit Liedern aus unterschiedlichen Messen musikalisch eindrucksvoll umrahmt wurde. In seiner Festansprache sagte Weihbischof Pappenberger dass einem in der heute schnelllebigen Zeit wenig bewusst wird wie lange und wie groß die Geschichte unseres Glaubens ist. „Mit dieser Altarweihe tun wir auch etwas großes, historisches das uns, die wir dies hier feiern, wenig bewusst ist. Diese Weihe reicht weit über uns hinaus in die Zukunft. Viele weitere Generationen werden sich um diesem Altar versammeln und an diesen Tag erinnert. Sie sind so mit uns verbunden obwohl sie uns nicht kennen, denn der Altar ist der Punkt den die Christen nicht wegrücken werden“, so der Bischof. Bezug nehmend auf die eingebrachten Reliquien stellte er die Bedeutung des Kirchenpatrons St. Ulrich für den christlichen Glauben heraus. „Der Augsburger Bischof leistete in seiner Zeit einen großen Beitrag zur Erhaltung des christlichen Glaubens, er war auch Vorbild für den Hl. Wolfgang dem Diözesanpatron“. Nach dem Singen der Litanei wurden die Reliquien dieser beiden Bischöfe in den Altar eingebunden. Die Reliquien sind in einem Gefäß eingebracht das auf der Rückseite das bischöfliche Siegel trägt. Dieser Zylinder wurde an der dem Hochaltar zugewandten Seite in das Altaroberteil eingelassen. Bei der Beisetzung der Reliquien holte Weihbischof Pappenberger die anwesenden Kinder in den Altarraum um ihnen zu zeigen was bei dieser Handlung eigentlich geschieht. Nach Befestigen des Reliquiengefäßes in der Aussparung der Altarplatte durch den Erbauer, Steinmetz Claus Rehm aus München, wurde diese mit einer Steinplatte mit aufgebrachtem Kreuz verschlossen. Bei der Weihe besprengte der Bischof den Altar mit Weihwasser salbte die Oberfläche und entzündete niedrige Kerzen zur Verbrennung von Weihrauch. Nach dem Weihegebet und der Säuberung der Steinplatte wurden erstmals Altardecke, Kerzen und Kelch auf den Opfertisch gestellt. Nach dem Gottesdienst zogen Bischof, Ehrengäste, Vereine und geladene Gäste in den Saal des Gasthauses Rohrmayer zu einer kleinen weltlichen Feier. Pfarrgemeinderatsmitglied Josef Kammermeier bezeichnete in seinem Grußwort die Anwesenheit des Weihbischofs als große Ehre und Freude. An den Bischof gewandt sagte er dass man hier dankbar sei dass die Pfarrei bis heute erhalten blieb und mit Pfarrer Patrice Banza Kabwende ein überaus engagierter Pfarrer seinen Dienst versieht der jung und alt begeistern kann. Nach einem Mittagessen erläuterte Architekt Franz Steinberger seine Gedanken bei der Planung des Altares. „Mit der liturgischen Neugestaltung durch das zweite vatikanische Konzil wurden auch Regeln zur Altarraumgestaltung festgesetzt, die es gilt zu beachten. Der Altar bildet den Mittelpunkt, dass ist nicht so schwer zu verwirklichen, aber er muss auch ins Gesamtgebilde passen. Der neue Altar ist aus einem Würfel entwickelt wobei die Kantenlänge 90 Zentimeter beträgt und der Unterbau gegenüber der Altarplatte gedreht wurde um so Kanten wegzunehmen damit das Gesamtgebilde besser zur Geltung kommt. Für Altar und Ambo wurde farbintensives Gestein verwendet das in die Kirche passt und die moderne Formgestaltung soll für Spannung sorgen und so die ständige Fortentwicklung symbolisieren“, so der Architekt. „Unser Dorf hat ein festliches Kleid angezogen um der Ehre ihres Besuches gerecht zu werden und wir danken für die Weihe und der Abhaltung des Festgottesdienst“, mit diesen Worten richtete sich Kirchenpfleger Adolf Zeller an den Weihbischof Reinhard Pappenberger. Zur Erinnerung an diesen Festtag überreichte er dem Würdenträger eine Zeichnung der St. Ulrichskirche die vom Buchhausener Künstler Manfred Schwandt geschaffen wurde. Adolf Zeller dankte allen die bei der Planung, Vorbereitung und Gestaltung der Feierlichkeiten ihren Beitrag geleistet haben um dieses gelungene Fest auf die Beine zu stellen und äußerte die Hoffnung dass der neue Altar in die Herzen der Gläubigen findet. Die Mitfeier der drei Bürgermeister der Marktgemeinde Schierling bezeichnete er als große Ehre die das Dorf dankbar zur Kenntnis nimmt.

 

Die Kinder, Sina Kammermeier, Susanne Niedermeier und Christian Lederer (vo.li.)begrüßten den hohen Gast mit Gedichten und Blumen

 

Bürgermeister Christian Kiendl überbrachte das Grußwort des Marktes Schierling an Bischof und Kirchengemeinde

 

Beim Einbringen der Reliquien versammelte der Bischof die Kinder um den Altar

 

Der Weihbischof beim Weihegebet

 

Kirchenpfleger Adolf Zeller (li) überreichte dem Bischof zum Dank eine Zeichnung der Buchhausener Kirche.

Redaktion und Bilder: Robert Beck 16.09.2008

Hier gibts weitere Bilder

Oberdeggenbach gelingt Revanche

Wieder viele Zuschauer beim Fußballspiel Buchhausen gegen Oberdeggenbach

Buchhausen/Oberdeggenbach. (rb) Die Dörfer Buchhausen und Oberdeggenbach verbindet nicht nur der Schützenverein der ja beide Ortsnamen trägt, sondern eine lange Freundschaft die in den letzten Jahren durch viele gemeinsame Unternehmungen wie die Fahnenweihen beider Feuerwehren noch mehr gewachsen ist. Am vergangenen Sonntag trafen sich die Dörfer nun im Eggmühler Laberstadion zum sportlichen Vergleich in einem Fußballspiel. Diese Tradition hatte man im letzten Jahr wieder aufleben lassen und eine große Anzahl von Zuschauern aus beiden Dörfern ließ sich dieses Match trotz Regenwetters nicht entgehen. Am Ende lautet das Ergebnis 5:3 für die Oberdeggenbacher Elf, der damit die Revanche für die Gleichlautende Niederlage im letzten Jahr gelang. Trotz der sportlichen Auseinandersetzung war die Veranstaltung, sowohl auf dem Spielfeld als auch bei den Zuschauern von Harmonie geprägt. In beiden Mannschaften lief wieder eine bunte Mischung aus aktiven und ehemals aktiven Spielern sowie auch Akteure die diesen Sport niemals in einem Verein ausgeübt haben, auf. Bei Buchhausen kamen sogar zwei Damen zum Einsatz. Als Schiedsrichter fungierte Gerhard Dachs, er hatte keine Probleme, die Akteure spielten so fair dass seine Trillerpfeife nur selten zum Einsatz kam. Von Anfang an entwickelte sich ein Zuschauerfreundliches Spiel mit vielen Strafraumszenen auf beiden Seiten. Beide Abwehren hatten aber bis zur 20. Spielminute die Oberhand gegenüber den gegnerischen Stürmern und so kam es zu keinen zwingenden Torchancen. Quirin Treintl war es schließlich vorbehalten den Torreigen zu eröffnen, er jagte in der 21. Minute einen Freistoß aus 25 Metern in die Maschen des Buchhausener Tores und kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Günter Asanger ebenfalls mit einem Weitschuss, der unglücklich für den Torwart abgefälscht wurde, auf 2:0. In der zweiten Halbzeit kam Buchhausen besser ins Spiel und bestimmte für 20 Minuten das Spielgeschehen, aber selbst aus richtig guten Chancen sprang nichts Zählbares heraus. Ein Konter, mit einem sehenswerten Alleingang von Alexander Röhrl, brachte in der 65 Minute mit dem 3:0 für Oberdeggenbach die vermeintliche Vorentscheidung. Buchhausen gab sich aber keineswegs geschlagen und so keimte in der 68. Minute etwas Hoffnung auf als Fabian Huber auf 1:3 verkürzte, aber schon zwei Minuten später stellte Robert Röhrl den alten Abstand wieder her. Buchhausen warf nun alles nach vorne und schaffte es in der 74. Minute durch Patrik Kufner und in der 79. Minute durch Markus Rohrmayer auf 3:4 heranzukommen. Die Euphorie wurde aber schnell zu Nichte als wiederum Robert Röhrl im Gegenzug zum 5:3 Endstand für Oberdeggenbach einschoss. Nach dem Spiel trafen sich Spieler und Schlachtenbummler im Sozialraum des Oberdeggenbacher Feuerwehrhauses zu einem Umtrunk und einer Brotzeit. Dabei wurde ausgelassen gefeiert und schon über einen Termin für das nächste Spiel nachgedacht.



Am Ende hatten sowohl die Sieger wie auch die Verlierer gut Lachen



Auch die jüngsten Akteure Bianca Sporer (re) für Buchhausen und Albert Hurzlmeier für Oberdeggenbach boten ihr ganzes Können auf

Redaktion und Bild: Robert Beck 7. September 2008


Wer Lust auf eine DVD hat, kann hier ein Exemplar vorbestellen.
Es ist ungefähr eine Stunde Film über den Tag verteilt und
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Hier gibts ein kleines Video :-)

Hobbymusiker ließen Funken überspringen

Wetterkapriolen machen Open Air zum Musiker Stadel

Buchhausen. (rb) Einen großen Zulauf verzeichnete das zweite Buchhausener Open Air der Hobbymusiker am vergangenen Samstag. Nach Schätzungen fanden etwa 400 Besucher den Weg in das kleine Dorf die teilweise oder auch komplett dem fast zehn Stunden dauernden Musikprogramm beiwohnten. Wegen des unsicheren Wetters musste man leider in den Kögelmeierstadel ausweichen und so wurde es phasenweise eng vor der Bühne.

Viel Arbeit in letzter Minute brachten die Wetterkapriolen für das Team der Dorfgemeinschaft um das heurige Open Air auf die Beine zu stellen. Bis zum Schluss hatte man gehofft die Veranstaltung im idyllischen Beck-Keller abhalten zu können, aber leider spielte der Wettergott diesmal nicht mit. Erst am Samstagmorgen fiel die endgültige Entscheidung in den Kögelmeierstadel auszuweichen, was einen immensen Arbeitsaufwand forderte, der aber von vielen fleißigen Helfern bewerkstelligt werden konnte. Durch die Enge im Stadel waren einige Bühnenumbauten nötig, aber auch hier mussten die Besucher nicht auf die Musik verzichten, in diesen Phasen unterhielt Josef Röhrl aus Oberdeggenbach die Gäste mit seiner Drehorgel. Pünktlich um 16 Uhr eröffneten „WWS & Friends“ den musikalischen Reigen mit einer Eigenkomposition von Hans Weger. Verstärkt wurde das Ensemble dabei von Sylvia Machsreiter, Bärbel Eschele, Elisabeth Weigert und Fritz Watter mit Saxophon, Posaune und Trompete. Der Musikalische Marathon wurde insgesamt von fünfzehn Gruppen und Einzelakteuren gestaltet, es waren viele Künstler dabei die im letzten Jahr schon in Buchhausen auftraten, aber auch viele neue Gesichter, und auch die Beiträge waren sehr breit gefächert. Von Volksmusik über Musical und Gospel bis Rock und Pop war alles dabei und sogar tänzerische Kunst wurde diesmal dargeboten. Die Akteure traten auch in „Zusammengewürfelten“ Gruppen auf, so wurde WWS mal von Peter und Max Stern und auch von Tom und Michaela Müller aus Aufhausen verstärkt, für einen Song holte man auch Susanne Schwandt als gesangliche Verstärkung auf die Bühne. Für eines der vielen Highlights sorgte Tom Müller mit einem eindrucksvollen Drummer-Solo. Ihren Beitrag zum musikalischen Dorffest leisteten auch zwölf Buchhausener Kinder die unter Leitung von Christine Maier einige Lieder einstudiert hatten und am Ende berechtigter Weise mit großem Applaus belohnt wurden. Begeistern konnte auch der neunjährige Tobias Huf aus Graßlfing mit seiner Steirischen der anfangs zusammen mit seinem Vater und dann solo zeigte was er mit diesem Instrument drauf hat. Lieder aus bekannten Musicals gaben „Hannelore und Katrin“ aus Regensburg zum Besten und seinen ersten Auftritt vor Publikum hatte an diesem Abend Quirin Treintl aus Oberdeggenbach. Er interpretierte mit Gitarre und Stimme Songs von Musiklegenden wie CCR, Cat Stevens und Leonhard Cohen. Ein weiterer Vertreter dieser Richtung ist auch Anton Ziegler aus Schierling der im letzten Jahr schon mit dabei war. Mit Gitarre und Mundharmonika legt er viel eigenes Musikgefühl in seine Stücke was ihm große Publikumsgunst einbringt. Mit klaren Frauenstimmen, begleitet von E-Gitarre und Klavier, überzeugte der Chor „Sunflower“ aus Ergoldsbach der mit Darbietungen von Pop- und Gospelsongs schnell das Publikum in seinen Bann zog. Einen weiteren Chorauftritt bescherte auch wieder, der für diese Veranstaltung im letzten Jahr ins Leben gerufene, Buchhausener Seemannschor. Als „Musik der Generationen“ bezeichneten Peter und Max Stern aus Geiselhöring ihr Programm. Dem wurden sie auch gerecht, mit einem bunten Mix unterschiedlicher Musikrichtungen von Oldie bis Aktuell zogen sie alle musikalischen Register. Den musikalischen Abschluss gestaltete zu später Stunde die Gruppe „Memories“ aus Schierling eine Newcomerband die sich mit ihren Rockballaden der 80er und 90er Jahre schon einen hohen Bekanntheitsgrad erarbeitet hat. Aber nicht nur musikalisch wurde in Buchhausen unterhalten, eine Augenweide boten Conny und Elke aus Wörth an der Donau mit ihrer Bauchtanzkunst. Für den Lacher des Tages sorgten Bernhard Zeller, Rainer Süssel, Markus und Josef Rohrmayer sowie Reinhold Watter mit ihrem Auftritt als Schuhplattler. Ein vielköpfiges Team bemühte sich um die Bewirtung mit Kaltgetränken, Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen, um die Technik kümmerten sich Fritz Watter, Manfred Kappl und Peter Stern. In einem ersten Resümee war man sich am Ende einig, dass trotz einiger kleinen Pannen die vom Publikum nicht übel genommen wurden, die Veranstaltung das brachte was man bezwecken wollte, nämlich den besonderen Reiz und Spaß an der Musik dem Zuhörer zu vermitteln.



Hans Weger, Manfred Schwandt, Reinhold Watter, Max und Peter Stern (v.re.n.li.) spielten zum Auftakt



Mit Freude waren die Dorfkinder im Gesanglichen Einsatz



Quirin Treintl trat erstmals vor Publikum auf



Tom Müller überzeugte mit einem eindrucksvollen Drummer-Solo.



Voll ins Zeug legte sich Peter Stern - da braucht man schon mal ein Schweißtuch



Sie zogen die Blicke beim Bauchtanz auf sich „Conny und Elke“ aus Wörth an der Donau



Die „Memories“ aus Schierling rockten zum Abschluss richtig ab.

Bilder und Redaktion: Robert Beck 24.08.2008

Ps. wir Danken allen die uns so absolut toll unterstütz haben - Ein Traum !!

Euer Open Air Team - Buchhausen


 

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstalltung im Köglmeier-Stadl satt.


Kellerfest der Napoleon-Schützen

Buchhausen (rb) Ein Sommerabend mit angenehmen Temperaturen......weiter lesen


Feuerwehr im Kloster

Teilweise überraschende Eindrücke wurden der Besuchergruppe der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen bei der Besichtigung des Kloster Mallersdorf am vergangenen Samstag vermittelt. Letztlich bildete sich bei Vielen die Meinung trotz der Nähe zu diesem Kloster bis dato eigentlich sehr wenig darüber gewusst zu haben. Schon bei der Abfahrt zeigte sich Initiator Fritz Watter sen. und Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel überrascht über die vielen Teilnehmer. Genau fünfzig Buchhausener bekundeten ihr Interesse an dieser Besichtigung. An der Klosterpforte wurde die Gruppe von Schwester Cäcilie empfangen und zwei Stunden durch die Räumlichkeiten geführt. In ihren Ausführungen berichtete sie nicht nur über das Geschehen im Kloster sondern auch über das Wirken des Ordens in Rumänien und Südafrika und natürlich über den Ordensstifter Dr. Paul Josef Nardini, dem innerhalb der Klostermauern sogar ein Museum gewidmet ist. Nach diesen umfangreichen Informationen stand die Besichtigung der früheren Klosterkirche und heutigen Pfarrkirche von Mallersdorf auf dem Plan. Als Führerin fungierte Christl Gerdiken, sie vermittelte dabei Wissenswertes zum Bau und Errichtung der Altäre im Gotteshaus. Zum Abschluss durfte natürlich der Besuch des Klosterbräustüberls nicht fehlen um das süffige Bier von Schwester Doris zu köstigen.


Schwester Cäcilie (2.Reihe mi.)
führte die Buchhausener Besucher durchs Kloster

Redaktion und Bild: Robert Beck 5. Juli 2008


Ausgelassene Stimmung im Buchhausener Siedlungsfest

Bereits im sechsten Jahr feierten vergangenes Wochenende die Bewohner der alten Siedlung, diese witziger weise im Dorf bekannt als „Glasschermviertl“, ihr Straßenfest.

Erstmalig 2003 fand die Feier bei Johann Stockmeier statt. In den folgenden Jahren traf man sich zwischen Dieter Kreuzer und Rudolf Dachs vor den Garagen. Dieter Kreuzer ließ es sich nicht nehmen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, der Bierspender zu sein. Weiter gab es bunten Salat welcher von den Frauen mitgebracht wurde. Natürlich wurde dazu gegrillt, was dann jeder selbst organisieren musste. Werner Süssel verwöhnte die Frauen mit selbst kreierten riesigen Eisbechern mit Sahne und es gab auch noch die berüchtigten Schneemassen. Die Kinder aus der Siedlung führten mit ihren Einrädern für die Besucher kleine Kunststücke auf. Ausgelassen und entspannt feierte man bis spät in die Nacht.

Weitere Bilder hier entlang Klick mich

 


EM Stüber 2008

Leider hat es zum Sieg nicht gereicht, aber wir ließen uns deswegen nicht die Laune verderben und wie auch schon bei der WM 2006 waren immer Zahlreiche Fußballfans als 12. Mann dabei. Wir möchten uns hier nochmal beim EM Gastgeber Fritz Watter sen. recht narrisch bedanken, für die immer kalten Getränke und die leckeren Wurstsemmeln und auch ein Dank an weitere Spender wie Helmut Saßmann, Johann Beck die wärend der EM Geburtstag hatten und Alexander Unsicker der uns zum Endspiel eine Brotzeit spendiert hat. 2010 gehts wieder ab, dass ist sicher!

Wer noch Lust hat, kann sich hier ein paar Bilder aus dem EM Stüberl rein ziehen. Viel Spaß damit :-)



Foto wurde im Endspiel zur halbzeit gemacht 0:1 für Spanien, da waren wir noch gut drauf - die Hoffnung stirbt zu letzt

 


Dorffest der FFW

(rb) Gute Stimmung herrschte beim traditionellen Stadelfest der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen am Samstagabend im „Kögelmeier-Stadl“. Ortssprecher und Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel und seine Mannschaft hatten wieder keine Mühen gescheut den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Auch heuer warteten die Feuerwehrkameraden mit einer Neuerung auf, indem sie die Bar in den Stadel verlegten und den dafür gedachten Anbau nur als Tresen zum Ausschank benutzten. Ein bisschen auf südländlichen Flair geschmückt und schon fühlten sich die Besucher beim Barbesuch in Urlaubsstimmung versetzt. Die Dorfbevölkerung und einige befreundeten Vereine der Großgemeinde mit starken Abordnungen belebten dieses Sommerfest und so zeigte sich die Vereinsleitung in ihren Bemühungen bestätigt. Durchziehende Gewitter während des Tages bereiteten dem Veranstalter zwar etwas Kopfzerbrechen, aber die Temperaturen blieben zum Glück im angenehmen Bereich. Die Mitglieder der Feuerwehr verwöhnten ihre Gäste mit Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib und einer reichhaltigen Getränkekarte zu äußerst humanen Preisen. Die neue Bar fand wurde sehr gut angenommen und so wurde es für einige Gäste eine lange Nacht im Stadel. Aber nicht nur die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Am angrenzenden Spielplatz, konnten die Kid’s so richtig nach Herzenslust toben.

 

Im Kögelmeier-Stadel lies es sich bei den
Buchhausener Feuerwehrlern gut feiern.

Redaktion und Bild: Robert Beck 09.06.2008


Prächtige Stimmung bei Schülertreffen


Buchhausen/Oberdeggenbach(rb) Zum dritten Male nach 1990 und 1995 fand am vergangenen Samstag ein Schülertreffen der Geburtsjahrgänge 1933 bis 1949 statt. Eines haben die ehemaligen ABC Schützen aus Buchhausen und Oberdeggenbach gemeinsam sie machten ihre ersten Erfahrungen im Lesen, Schreiben und Rechnen in der Dorfschule von Buchhausen. 79 von 86 geladenen „Ehemaligen“, die teilweise weite Anreisen aus Berlin, Köln oder auch aus der Schweiz in Kauf nahmen um ihre ehemaligen Mitschüler wieder zu sehen, folgten der Einladung von Organisatorin Angela Dafner. Bereits gegen neun Uhr füllte sich der Platz vor der Buchhausener St. Ulrichskirche wo man gemeinsam um zehn Uhr einen Gottesdienst zu Ehren der verstorbenen Mitschüler und Lehrkräfte feierte. Pater Josef Rohrmayer, selbst einer aus diesem Schülerkreis, zelebrierte die Messe und erinnerte in seiner Festpredigt an die, zum heutigen Vergleich, nicht einfache Kinderzeit die alle durchlebten. „Neben der Schule stand für die meisten von uns schon die Arbeit als Beitrag zum Familienlebensunterhalt mit auf der Tagesordnung und die Wirren der Kriegsjahre machten es uns nicht leichter“, so der Geistliche. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den ehemaligen Schülerinnen und Schülern selbst mit der Schubertmesse, für die instrumentale Begleitung sorgte Hans Kammermeier an der Orgel. Auch der Ministrantendienst, die Lesung und das Totengedenken wurden von der Gruppe ausgeführt. Nach dem Gottesdienst fand man sich im Restaurant Top Four in Schierling ein wo Angela Dafner jeden Teilnehmer namentlich begrüßte. Zu fast jedem Namen wusste sie auch eine Gegebenheit aus der Schulzeit zu erzählen was natürlich zum Amüsement der Gesellschaft beitrug. Dies setzten in volksmusikalischer Weise „de zwoa 38ga“ (Michael Steinberger und Bene Schütz) fort, indem auch sie von so mancher Anekdote aus der Schulzeit berichteten. Nach Mittagessen und dem nachmittäglichen Kaffee, zu dem einige Frauen aus der Runde ein leckeres Kuchenbüffet gebacken hatten, fand sich viel Zeit für ausgiebige Gespräche untereinander. Stoff dafür gab es genügend auch wenn viele Teilnehmer aufgrund des Altersunterschieds die Schulbank gar nicht miteinander drückten. Natürlich durfte zur Erinnerung an diesen Tag auch das Gruppenfoto nicht fehlen. Nach dem Abendessen sorgte das „Schuberl Duo“ für musikalische Unterhaltung und das Parkett wurde fleißig zum Tanz genutzt. Bilder aus früherer Zeit und den letzten Klassentreffen machten die Runde die so manche Erinnerung weckten und für neuerlichen Gesprächsstoff sorgten. Erst spät am Abend war Schluss und alle waren sich am Ende einig, dass dies wieder ein wunderschönes Treffen war.

Nach dem Mittagessen stellten sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler aus siebzehn Jahrgängen zu einem gemeinsamen Foto.

Bericht und Bild: Robert Beck 31.05.2008


Ehrenspalier für Brautpaar

Gertraud und Erich Rohrmayer traten vor Traualtar

Buchhausen (rb) In der Sankt Ulrichskirche in Buchhausen traten am Samstag Gertraud und Erich Rohrmayer vor den Traualtar. Am Vormittag trafen sich die Gäste und Vereine im Hof der Eltern des Bräutigams in Buchhausen bei einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück zu dem die Schierlinger Doafmuse aufspielte. Angeführt von der Kapelle zog man um 13 Uhr gemeinsam zum Gotteshaus. Die Trauung vollzog Pater Josef Rohrmayer, ein Onkel des Bräutigams. Der Geistliche nahm das Wort „Trauung“ als Stichwort für seine Festpredigt und stellte heraus was alles in diesem Wort zu finden sei. „Trauen, Vertrauen, Anvertrauen und Treue stecken in diesem Wort, das sind alles Werte die wir persönlich, in Familie und Gemeinschaft brauchen und auch danach leben sollen“, so der Geistliche. Weiter erinnerte er an die Sakramente der Kirche und betonte, dass diese von einem Priester oder einem Bischof gespendet werden, lediglich das Sakrament der Ehe spenden sich Mann und Frau mit dem Jawort vorm Altar Gottes gegenseitig selbst und der Priester gibt den kirchlichen Segen dazu. Für die musikalische Umrahmung des Trauungsgottesdienstes sorgte in eindrucksvoller Weise der Chor „Jesaja“ aus Schierling mit modernem rhythmischem Liedgut. Die Lesung und die Fürbitten wurden von vom Bruder des Bräutigams vorgetragen. Ein langes Spalier erwartete das Paar beim Verlassen der Kirche. Die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, die freiwillige Feuerwehr Buchhausen und die Freunde der Mutter/Kind Gruppe erwiesen den Vermählten damit die Ehre und überreichten Präsente. Eine lange Autoschlange bewegte sich anschließend nach Pfakofen zum Gasthaus Röhrl wo die weltliche Feier stattfand. Das Paar hatte am späten Nachmittag für seine Gäste mit dem Auftritt der Musikkabarettgruppe b.o.s.s, die im Garten der Gastwirtschaft für beste Unterhaltung sorgte, eine Überraschung parat. Aber auch das Hochzeitspaar wurde eindrucksvoll beschenkt, organisiert von den Geschwistern des Bräutigams ließ jeder Hochzeitsgast einen Luftballon, an dem eine Wunderkerze brannte, in den Nachthimmel steigen. Unter den Klängen der Showband „Joker“ wurde am Abend fleißig von der Tanzfläche Gebrauch gemacht und viele Freunde und Bekannte fanden sich ein um dem Paar ihre Glückwünsche zu überbringen.

Vereine und Freunde bildeten für die frisch Getrauten beim verlassen der Kirche ein Ehrenspalier

Redaktion und Bild: Robert Beck 24.05.2008


Werner Süssel weitere sechs Jahre Ortssprecher

Buchhausen (rb) Nachdem bei den Marktgemeinderatswahlen kein Kandidat aus Buchhausen den Sprung in den Gemeinderat geschafft hatte fand am Donnerstagabend im Rahmen der Bürgerversammlung im Gasthaus Rohrmayer die Wahl des Ortssprechers statt. Von 167 wahlberechtigten Buchhausener Bürgerinnen und Bürgern sprachen sich in einer Unterschriftsliste 76 dafür aus in der neuen Legislaturperiode die Belange des Ortes wiederum durch einen Ortssprecher im Gemeinderat vertreten zu lassen. Nach bestehendem Kommunalrecht müssen sich dafür ein Drittel der Wahlberechtigen aussprechen. Insgesamt 35 Wahlberechtigte waren bei dieser Bürgerversammlung anwesend denen Bürgermeister Otto Gascher kurz das Wahlverfahren erläuterte. Nach der Zusammenstellung eines Wahlausschusses bat er um Vorschläge von Kandidaten. Hier wurde einstimmig nur der Name Werner Süssel genannt, dem schließlich in geheimer Wahl mit 34 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen wurde. Ein Stimmzettel war ungültig. Bürgermeister Gascher beglückwünschte Werner Süssel und dankte ihm für seine, in den letzten sechs Jahren geleistete Arbeit.

Redaktion und Bild, Robert Beck 25.04.2008


Buchhausener Kinder hätten gerne besseren Bolzplatz

Aus der Bürgerversammlung – Petition der Dorfkinder an Bürgermeister

Buchhausen. (rb) Am Donnerstagabend fand im Gasthaus Rohrmayer die Bürgerversammlung für den Ortsteil Buchhausen statt. Bürgermeister Otto Gascher nahm Stellung zu Themen der Gemeindepolitik, nutzte aber in erster Linie diese Versammlung um auf seine 24 Jahre als Bürgermeister zurückzublicken. Ortssprecher Werner Süssel überreichte dem Bürgermeister eine Unterschriftenliste der Buchhausener Kinder in der sie die Gemeinde um Unterstützung bitten damit sie endlich einen vernünftigen Bolzplatz bekommen.

Mit 35 Bürgern war die Bürgerversammlung mit Ortssprecherwahl (gesonderter Bericht), zu der Bürgermeister Gascher auch einige Marktratskolleginnen und -kollegen begrüßen konnte, gut besucht.

Im Rechenschaftsbericht nahm das Marktoberhaupt Stellung zur Haushaltslage im Markt, der Fortschreitung von Orterneuerung und Kanalisierung in den noch ausstehenden Ortsteilen und berichtete von einer weiterhin positiven Entwicklungen beim Steueraufkommen im Markt. Sein Bericht

beinhaltete verständlicher Weise nicht allzu viele Zukunftsprognosen, es war mehr ein Rückblick bezogen auf Buchhausener Belange in seiner 24 jährigen Amtszeit. „Ich sehe diese Bürgerversammlungen als meine Abschiedstour und da ist es nicht mehr meine Aufgabe vorauszuschauen, lieber nutze ich die Gelegenheit allen denjenigen zu danken die Verantwortung in Ehrenämtern übernommen haben und mit ihrem Tun zum Wohlbefinden im Markt beitragen. Kurz streifte er die großen Themen für die Zukunft und sagte dass hier ganz schöne Brocken auf seinen Nachfolger und den neuen Gemeinderat zukommen werden. Vor allem die Schul- und Kindergartenbereich werden große Probleme auf den Markt zukommen. „Es ist nun mal so, dass uns die Schüler abgehen und betrachtet man die Geburtenrate im Markt muss man sich fragen ob der Schulstandort und alle drei vorhandenen Kindergärten noch zu halten sind“, so Gascher. Als Thema dass auch Buchhausen streifen könnte nannte er den angestrebten Bau einer Biogasanlage. Gascher ging auch kurz auf das Thema B 15 neu ein und sagte das die den Ort betreffende Südumgehung bis 2010 fertig sein müsse, es seien zwar noch nicht alle offenen Fragen geklärt, aber die Planfeststellung werde nach seinen Worten die nächsten Tage abgeschlossen.

Nach einer kurzen Pause kamen die Bürger zu Wort. Zu den Bedenken dass die neue B15 mautpflichtig werden könne und dadurch sich der Schwerlastverkehr aufgrund von Mautflucht durch Buchhausen verstärken könnte berichtete Gascher von einer Aussprache mit dem bayerischen Innenminister. Da diese Entscheidung beim Bund liegt erhielt man den Rat, dass sich der neue Bürgermeister früh genug darum kümmert und versucht dagegen zu steuern. Auch bei der Anfrage nach einer Querungshilfe oder Fußgängerüberweg auf der Bundesstrasse durch den Ort verwies Gascher darauf, dass dies Sache des Bundes sei und stellte dar welche Bedingungen zu erfüllen seien damit so etwas gebaut wird. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen dankte Ortssprecher Werner Süssel dem scheidenden Bürgermeister für sein entgegengebrachtes Wohlwollen bei Buchhausener Problemen während seiner Amtszeit und überreichte ihm eine von der Dorfjugend verfasste Unterschriftsliste in der sie um Unterstützung zur Neuanlage des Bolzplatzes bitten, weil sie auf diesem unebenen und löchrigen Gelände nicht vernünftig Fußballspielen können. Werner Süssel erklärte dazu dass man hier das Gelände vor Jahren aufgefüllt habe aber die Ebnungsmaßnahmen nicht vernünftig ausgeführt wurden. Man werde das Gelände in Bälde neuerlich umpflügen, abziehen und ansähen. Genau beim Abziehen liegt das Problem weil mit landwirtschaftlichen Geräten dies nicht vernünftig gelingt und deshalb bitten die Kinder um Hilfe seitens der Gemeinde.

Ihren Bolzplatz in der Mitte des Dorfes hätten die Buchhauserer Kids gerne besser hergerichtet.

Redaktion und Bild, Robert Beck 25.04.2008


„Feuerwehren sind Schutzgarantie Nummer Eins “
Jahresversammlung der Feuerwehr – Viele Einsätze

Buchhausen. (rb) Im Gasthaus Rohrmayer fand am Samstagabend die Jahresversammlung der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen statt. Kommandant Rainer Süssel gab Rechenschaft über das vergangene Jahr und plädierte aufgrund technischer Probleme bei der Motorpumpe für eine Neuanschaffung. Kreisbrandmeister Hans Beck gab ein umfangreiches Statement darüber wie er sich die zukünftige Aus- und Weiterbildung der Ortswehren vorstellt. Bürgermeister Otto Gascher blickte auf 24 Jahre Zusammenarbeit zurück.

Ortssprecher und Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel konnte 22 aktive und 19 passive Mitglieder und mehrere Ehrengäste zur Versammlung begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung und dem Totengedenken, trug Kommandant Rainer Süssel seinen Rechenschaftsbericht vor. Er sprach von einem ereignisreichen Jahr mit vierzehn Einsätzen. Dazu gehörten schon zur Routine gewordene Arbeiten wie die Entfernung von umgestürzten Bäumen an der Kreisstraße R 45 aber auch ausgefallene Einsätze wie das Entfernen eines Wespennestes, die Teilnahme an der Repräsentation des Feuerwehrwesens beim Schierlinger Frühjahrsmarkt oder die Sperrung der B 15 wegen eines Radrennens und die polizeilich angeordnete Öffnung einer Wohnung. Sehr aktiv war man auch bei der Ausbildung, hier legten zwei Gruppen die nächst höhere Stufe des Leistungsabzeichens im Feuerwehrdienst ab, drei Aktive absolvierten die Truppmannausbildung und der Kommandant selbst machte den Atemschutzlehrgang. Leider musste die Wehr aber auch zu drei Brand- und einem Unwettereinsatz ausrücken. Zur Ausrüstung sagte der Kommandant dass man hier mit der Beschaffung eines Hochdrucklöschgeräts für Fahrzeug- und Kleinbrände aufgerüstet habe, es aber auch Schwierigkeiten mit der Feuerwehrpumpe gebe. Diese wurde nach einem Kolbenfresser im System „aus zwei mach eins“ repariert und seitdem gibt es immer wieder Defekte, deshalb forderte eine Neuanschaffung. Auf Seite der gesellschaftlichen Aktivitäten berichtete Süssel vom veranstalteten Dorffest, der Gratulation zu runden Geburtstagen bei acht Mitgliedern, Abhaltung des Watterturniers sowie einer Helloween- und Faschingsparty für die Dorfkinder. In seinem Ausblick auf Kommendes nannte der Kommandant bereits feststehende feuerwehrtechnische Termine und bat um zahlreiche Teilnahme der Aktiven. Auf gesellschaftlicher Seite steht heuer eine Teilnahme an einem Gründungsfest an, der Termin für das Dorffest der Feuerwehr wurde auf den 07. Juni festgesetzt und ein Ausflug soll zusammen mit dem Schützenverein unternommen werden. Zu den Finanzen berichtete Kassenwart Karlheinz Beck, dass sich das Guthaben im letzten Jahr etwas erhöhte. Als Haupteinnahmequelle nannte er die Erträge aus dem Stadelfestfest und Watterturnier dem die Ausgaben für Repräsentationen, gesellschaftliche Anlässe und für den Unterhalt des Gerätehauses gegenüberstanden. Die Kassenprüfer Roland Lederer und Josef Köglmeier bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und so wurde der Vorstands einstimmig entlastet. Kreisbrandmeister Hans Beck gab einen Überblick über die im Marktbereich noch bestehenden Probleme mit dem neuen Alarmierungssystem, hier habe die Alarmierungsübung am Samstagvormittag aber gezeigt dass Buchhausen von der Rettungsleitstelle überall erreicht wird. Weiter bekundete der KBM seine Vorstellungen von einheitlicher Ausbildung für alle Ortswehren. Übungen werden zukünftig im Verbund gemäß Alarmierungsplan durchgeführt was für die Buchhausener Wehr zwei Großübungen pro Jahr bedeutet. Zu der von Kommandant Süssel geforderten Neuanschaffung einer Motorpumpe sagte der KBM dass momentan drei Wehren im Markt größere Probleme mit ihrer Pumpe haben aber vom Jahresetat gesehen nur eine angeschafft werden kann. Welche Wehr eine Neue bekommt soll eine Überprüfung ergeben. Bürgermeister Otto Gascher, der sich wegen mehrerer Termine an diesem Abend etwas verspätet zu den Feuerwehrlern gesellte, sagte in seinem Grußwort dass die Feuerwehren die „Schutzgarantie Nummer Eins“ in allen möglichen Angelegenheiten für die Bürger im Markt sind. Er zog ein kurzes Resümee seiner 24 jährigen Amtszeit als Bürgermeister was die Zusammenarbeit mit der Buchhauserer Wehr betraf und sagte dass man gemeinsam viele Neuerungen erlebte aber auch immer wieder sinnvolle Neuerungen aus Buchhausen initiiert wurden, als Beispiel nannte er die Sanitätsausbildung in den Ortswehren. Im letzten Tagesordnungspunkt kamen die Mitglieder zu Wort, hier fragte Andreas Rogl ob es eine Möglichkeit gäbe wärmere Einsatzjacken anzuschaffen weil die Einsatzkräfte bei der Brandwache im Dezember gehörig froren. Nach einiger Diskussion beschloss man sich nach Alternativen umzusehen. Fritz Watter regte für das Vereinsleben eine Besichtigung des Klosters in Mallersdorf an, dem standen die Mitglieder positiv gegenüber und so wird von ihm ein Termin für diese Unternehmung vereinbart. Die Anfrage von Simon Angerbauer, einen Bus zur Fahnenweihe in Hagelstadt einzusetzen wurde erst mal verworfen weil dieser nicht aus der Vereinskasse bezahlt wird. Mit dem Dank von Vorsitzenden Werner Süssel an den Ehrenkommandanten Gerhard Zeilhofer, der für das abschließende Essen ein Spanferkel stiftete, endete die Versammlung.

Redaktion: Robert Beck 09.04.2008


 

Forderungen nach neuem Mulchgerät wegen hoher Reparaturkosten

Versammlung der Jagdgenossen - Hälfte der Wildstrecke stirbt den Straßentod

Buchhausen (rb) Auch im nächsten Jahr bleibt der Jagdpachtschilling zur Deckung von Instandhaltungskosten der Feldwege und genossenschaftseigenen Geräte in der Jagdkasse. Dies wurde in der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Buchhausen am Mittwochabend im Gasthaus Rohrmayer einstimmig beschlossen. Jagdpächter Franz Büechl berichtete über die Erfüllung der Abschussquote und gesetzliche Neuerungen, die seiner Meinung nach, die Ausübung der Jagd zukünftig erschweren.

Neunzehn Jagdgenossen konnte Jagdvorsteher Johann Brüglmeier zur Versammlung begrüßen und stellte ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit fest. Sein besonderer Gruß galt zweitem Bürgermeister Werner Braun und Jagdpächter Franz Büechl. In seinem Rechenschaftsbericht informierte der Jagdvorsteher über Sanierungsarbeiten an Flurwegen die nach vorausgegangener Besichtigung durch den Wegeausschuss mit etwa 250 Tonnen Schotter ausgebessert wurden. Für diesen Schotter sind nach den Worten des Vorstehers keine Kosten angefallen da Ware und Transport von EON, für an Wegen verursachte Schäden im Zuge des Neubaus der Überlandleitung, und dem Markt Schierling übernommen wurden. Dank richtete er an seinen Stellvertreter Thomas Beck der hierfür die Planierarbeiten ausgeführt hat. Die in der letzten Versammlung angeregten Grabenräumungen konnten nach den Worten von Brüglmeier aus unterschiedlichen Gründen nicht ausgeführt werden und sollen heuer von Statten gehen. Hierfür bat er den Bürgermeister um Unterstützung durch den gemeindlichen Bauhof und vor allem um eine rechtzeitige Terminabsprache. Der Dank des Vorstehers galt abschließend den Jagdgenossen Josef Kammermeier und Roland Lederer für die Unterbringung der genossenschaftseigenen Gerätschaften. Kassier Josef Kammermeier jun. berichtete von den finanziellen Abwicklungen in der Genossenschaft, er stellte Einnahmen und Ausgaben gegenüber und vermeldete dass der Kassenstand angestiegen ist. Der Sprecher des Kassenprüfungsteams, Josef Schwaiger, bescheinigte eine einwandfreie und übersichtliche Kassenführung und ließ die Versammlung um die Entlastung des Vorstands abstimmen. Diese wurde einstimmig erteilt. Bei der sich anschließenden Beratung zur Verwendung des Jagdpachtschillings warf Josef Schwaiger die Frage auf ob man sich wegen der immer höher werdenden Reparaturkosten am vorhandenen Mulchgerät nicht ein neues, stabileres Gerät anschaffen soll. Nach kurzer Diskussion einigte man sich darauf bis zur nächsten Versammlung ein Kostenangebot einzuholen um dann entscheiden zu können. Bei der sich anschließenden Abstimmung zur Verwendung des Jagdpachtschillings einigte man sich darauf, diesen für anfallende Kosten im Wegebau und Unterhalt der Genossenschaftsgeräte zu verwenden und einen eventuellen Überschuss anzusparen. Jagdpächter Franz Büechl gab einen Überblick der Wildstrecke des vergangenen Jagdjahres und sagte, dass man die Abschussquote auch mit der Erhöhung des Abschussplans erfüllen konnte. Trauriger Fakt im Buchhausener Revier ist nach den Worten des Pächters weiterhin die Tatsache, dass die Hälfte dieser Wildstrecke den Straßentod stirbt. Franz Büechl nahm auch Stellung zu gesetzlichen Änderungen was Treib- und Drückjagden betrifft. Zukünftig besteht hier für die Ausübenden eine Verkehrssicherungspflicht, wobei die Verantwortlichen darüber nötige Fachkenntnis haben müssen. Büechl sah darin eine Erschwernis für das Jagdwesen. Zum Schwarzwild sagte der Pächter, dass im letzten Jahr drei Sauen erlegt wurden und aufgrund der milden Winter wieder ein Mehraufkommen zu erwarten ist. Bürgermeister Werner Braun befand es in seinem Grußwort als gut, dass sich die Jagdgenossen über die Rücklage des Jagdpachtschillings zum Zwecke des Wegebaus einig sind. Wegen der Probleme mit den Grabenräumungen sagte er die Inaugenscheinnahme durch die Bauabteilung der Gemeindeverwaltung und die Unterstützung durch den Bauhof zu. Im letzten Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge bat Jagdpächter Büechl um eine Aussprache mit dem Jagdvorstand wegen einer eventuellen Minderung der Jagdpacht, diese wurde auf Herbst dieses Jahres festgelegt. Josef Amann regte Überlegungen an, den doch ins Alter gekommenen Holzspalter durch ein neues Gerät zu ersetzen. Auch dafür soll ein Angebot eingeholt werden. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen schloss Johann Brüglmeier, mit einem Dank an die Wirtsfamilie für die Zubereitung des Jagdessens die Versammlung

Redaktion: Robert Beck 09.04.2008


 

Video


"Xaverl" ist der "Knut" von Buchhausen

Nach Tod des Mutterschafs wird Neugeborenes mit Flasche aufgezogen

Buchhausen (rb) Seit etwa 15 Jahren tummelt sich in Buchhausen das ganze Jahr über eine kleine Schafherde auf einer Weide mitten im Dorf. Bei den von der Familie Watter gehaltenen Tieren handelt es sich um Kamerunschafe, diese Rasse stammt ursprünglich aus Afrika und ist äußerst anspruchslos und extensiv zu halten. Kamerunschafe sind nicht als Wolllieferant geeignet, da sie mit dem Jahreslauf ihr Fell abstoßen, sondern werden vorwiegend wegen ihrem schmackhaften, wildbretartigen Fleisch gehalten. Im Pferch der Familie Watter tummeln sich zur Zeit ein Bock, vier Mutterschafe sowie fünf Jungtiere und hier ereignete sich am vergangenen Samstag eine kleine Tragödie. Bei der Geburt eines Lamms stellten sich beim Mutterschaf Komplikationen ein die soweit führten, dass auch der herbeigerufene Tierarzt seinen Tod nicht mehr verhindern konnte. Das Lamm überstand diese Strapazen unbeschadet und hüpfte bereits nach einer Stunde relativ flink herum. Was nun tun ohne Mutter? Die Familie Watter versuchte das auf den Namen "Xaverl" getaufte Böcklein einem anderen Mutterschaf, das vor vierzehn Tagen zwei Junge zur Welt gebracht hatte, beizustellen. Dieses Vorhaben scheiterte allerdings und so bleibt nun nichts anderes übrig als "Xaverl" mit der Flasche aufzuziehen. Sein Stall ist jetzt ein großer Umzugskarton im Wohnzimmer von Fritz und Nathalie Watter, in diesem verbringt er allerdings nur die Nacht wenn er schläft. Ansonsten ist der quirlige kleine Kerl hinter allem und jeden her was sich durchs Haus bewegt. Noch hat er leichte Probleme mit den Parkett- und Fliesenböden im Haus aber dies meistert er zusehends besser. Mit seinem Hunger hält er die ganze Familie auf Trab. Oma, Opa, Papa, Mama und die drei Kinder teilen sich die Fütterungsarbeit. Besonders Mutter Natalie hat es ihm angetan, wenn sie zu Hause ist geht er ihr kaum von der Seite. Momentan nimmt "Xaverl" alle eineinhalb Stunden 120 Gramm Milch zu sich, diese trinkt er am liebsten wenn sich der Geber auf seine Ebene, sprich auf den Boden begibt. Damit ist es aber nicht abgetan, das Böcklein hat natürlichlicher Weise auch Körperausscheidungen und hier wird aufgepasst dass er diese auf den entsprechend ausgelegten windelartigen Unterlagen erledigt. Natürlich darf er unter Aufsicht auch ins Freie aber vorerst noch nicht ins Gehege zu seinen Artgenossen. Etwa drei Monate wird dieser "Menschenfamilienanschluss" für Xaverl dauern, dann wird er in die Herde integriert. Für die Familie Watter ist dieses Procedere nicht neu, schon einmal vor acht Jahren hatten sie so ein Schaf aufgezogen das heute noch als vielmalige Mutter in der Herde lebt.


Am besten schmeckt Xaverl die Milch wenn sich sein Fütterer zu ihm auf den Boden setzt.

Redaktion und Bild: Robert Beck ® 01.04.2008

 



Häring / Spinar beste Watter in Buchhausen

Buchhausen. (rb) Voll besetzt war der Saal des Gasthauses Rohrmayer am vergangenen Samstag beim traditionellen Watterturnier der Freiwilligen Feuerwehr Buchhausen. Mit 64 teilnehmenden Teams aus vier Landkreisen fanden zehn Teams mehr als im Vorjahr den Weg nach Buchhausen um sich in diesem urbayerischen Spiel zu messen und so zeigten sich die Organisatoren sehr zufrieden. Es herrschte gute Stimmung und es wurde eifrig gereizt und geblufft. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Dorfbevölkerung und der örtlichen Geschäftswelt konnten die Mannschaften bis zum 39. Rang mit Sachpreisen bedacht werden, die mindestens den Wert der Startgebühr hatten. Dem Brauch entsprechend wurde der letzte Platz mit einem Trostpreis bedacht. In drei Runden, a‘ vier Spielen, wurden die besten 16 Teams ermittelt, die anschließend im K.O.-System auf zwei Gewinnsätze bis elf, die ersten vier Plätze unter sich ausspielten. Trotz des frühen Beginns fand das Endspiel erst spät nach Mitternacht statt. In diesem Jahr gelang es gleich sieben Spieler aus dem Marktbereich Schierling sich bis ins Halbfinale zu kämpfen. Bester Lokalmatador war Fritz Watter sen. Der mit Partner Bernhard Auburger den sechsten Platz belegte. Ins kleine Endspiel um den dritten Platz schafften es Thomas Grahammer aus Niederlindhart mit seinem Partner Mathias Autenrieth aus Unterdeggenbach, hier zogen beide allerdings den Kürzeren gegen die Vorjahressieger Helmut Vierkant und Hubert Mühlbauer aus Pinkofen. Voller Spannung war die Partie um den Turniersieg, hier setzten sich Dieter Häring und Stefan Spinar aus Schierling gegen die Mannschaft Sebastian Polster / Michael Schmalhofer aus Wahlsdorf durch. Auf die Sieger warteten 100 Liter Bier und ein Spanferkel. Der zweite Platz erhielt 70 Liter Bier, der Dritte ein Spanferkel sowie der vierte Platz dreißig Litern Bier. Diese Hauptpreise wurden von Franz Habermeier, der Brauerei Stöttner, Thomas Beck und dem Herbergswirt gestiftet. Die Siegerehrung wurde im von den Kommandanten Rainer Süssel und Bernhard Zeller durchgeführt. Sie bedankten sich für den zahlreichen Besuch und luden alle Teams fürs nächste Jahr wieder nach Buchhausen ein. Der Reinerlös des Turniers wird für Ausrüstung und Jugendarbeit in der Feuerwehr Buchhausen verwendet.

Die Endspielteams mit Feuerwehrvorsitzenden Werner Süssel (re) und den Kommandanten Rainer Süssel (hi. re) sowie Bernhard Zeller (hi.li).

Redaktion und Bild: Robert Beck ® 18.02.2008



„Wer wird Buchhausener“

Schützenfasching wieder gut besucht - Maskenvielfalt und Einlagen

Buchhausen. (rb) Volles Haus konnte der Veranstalter beim Faschingsball der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Samstag im Saal des Gasthauses Rohrmayer vermelden, an einem Tisch musste sogar „angebaut“ werden um den Gästen Platz zu schaffen. Fantasievolle Verkleidungen beherrschten das Bild, selbst das Ereignis eines Autounfalls vor einigen Wochen, bei dem glücklicher Weise nur Blechschaden zu beklagen war, wurde von den Betroffenen zum Faschingsthema umgesetzt. Quer durch alle Altersgruppen reichte das Klientel der Besucher die gekommen waren um sich zu amüsieren und zu den Klängen der Band „Piccolinos“ das Tanzbein zu schwingen. Die Band, die erstmals in Buchhausen auftrat spaltete die Besucher in zwei Lager. Vielen Gästen waren die dargebotenen Rhythmen für einen Faschingsball zu brav und so war die Frequentierung der Tanzfläche eher etwas spärlich. Allerdings ließen sich nur Wenige die Feierlaune nehmen und so füllte sich schnell die „Gaststubenbar“. Das Stimmungsbarometer hatte hier schnell am Siedepunkt erreicht und bei Partyhits von der CD wurde auf einer kurzerhand geschaffenen Parkett das Tanzbein geschwungen. Höhepunkt des Abends war, wie schon in den letzten Jahren eine Showeinlage des Teams um Bernhard Zeller und Reinhold Watter, die auch diesmal wieder mit viel Applaus bedacht wurde. Heuer nahm man sich die Fernsehshow „Wer wird Millionär“ als Vorlage und es wurde „Wer wird Buchhausener“ draus. Als Kandidaten wählte man natürlich Neubürger oder solche die es in absehbarer Zeit werden wollen. Zehn Fragen, zu mehr oder weniger bekannten Buchhausener Internas, mussten sich Martina Zoom, Yvonne Botzler und Tobias Mende stellen um sich am Ende die Einbürgerungsurkunde zu verdienen.

Viel Beifall erhielt die Showeinlage „Wer wird Buchhausener“

Die „Gaststubenbar“ wurde diesmal zur zweiten Bühne beim Schützenfasching

Danke Robert für die weiteren Bilder

 

Redaktion und Bild: Robert Beck 03.02.2008



Neues Brückengeländer erregt so manches Gemüt


Buchhausen (rb) Für Gesprächsstoff und Aufregung in Buchhausen sorgt die sanierte Brücke über den Deggenbach beim Feuerwehrhaus. Hier war das Geländer baufällig und so wurde das Bauwerk für cirka 15.000 Euro im letzten Jahr saniert. Einige Bürger sind nun der Meinung, dass dabei am falschen Platz gespart wurde und sehen sogar eine Gefahrenstelle besonders für Kinder die hier in diesem Bereich aufgrund der Spielplatznähe mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Brücke befindet sich direkt im Kurvenbereich der Straße und der neue Betonsockel der das Geländer trägt beginnt in Fahrtrichtung zur Siedlung direkt am Schneidepunkt der Kurve. Unglücklicher Weise führt die Regenrinne die entlang der Strasse auf die Brücke zuläuft direkt an den Betonsockel. Sollten hier ein Kind etwas unachtsam unterwegs sein und in der Regenrinne fahren, bleibt es unweigerlich an der Brücke hängen. Aber auch Autofahrer erschrecken weil das Bauwerk aufgrund der Kurvenlage optisch in die Fahrbahn ragt. Nach Meinung der Kritiker hätten sowohl Betonsockel als auch Geländer etwas verlängert gebaut und im Bogen von der Fahrbahn weg verlaufen müssen. Das alte Brückengeländer bestand nur aus Beton und hier verlief die Wasserrinne in der Strasse am Pfeiler vorbei, warum man dies beim neuen Geländer anders machte ist vielen ein Rätsel. Zur besseren Wahrnehmung des Bauwerks hat der gemeindliche Bauhof in der letzten Woche eine reflektierende Bake am Geländer angebracht. Auch eine Bretterwand die rechts vor der Brücke als Absturzsicherung zum Bach hin (der verläuft etwa drei Meter tiefer) angebracht wurde und so gar nicht zum Bild der Brücke passt sorgt bei manchem für Amüsement. Dies hätte nach Meinung eines Bürgers eleganter gelöst werden können, er stellte sich die Frage ob Geld für passende Optik nur für den Schierlinger Ortskern ausgegeben wird?

Warum die Regenrinne bei der neuen Brücke an den Betonsockel läuft versteht niemand, beim alten Geländer (kl. Bild) verlief sie vorbei.

Redaktion und Bild: Robert Beck 27.01.2008


Franziska Rauchenecker feierte 85.


Buchhausen. (rb) Bei überaus guter geistiger Verfassung feierte am Mittwoch Franziska Rauchenecker im Kreise ihrer Lieben die Vollendung ihres 85. Lebensjahres. Eine große Anzahl von Gratulanten ließ es sich nicht nehmen ihr die Aufwartung zu machen. Bürgermeister Otto Gascher, eröffnete den Glückwunschreigen, er wünschte der Jubilarin weiterhin Gesundheit und persönliches Wohlergehen und überreichte ein Präsent. Diesen Wünschen schlossen sich Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Brigitte Lederer an, sie gratulierten seitens der Kirchengemeinde. Auch der VdK Ortsverband Schierling überreichte einen Geschenkkorb. Verwandte, Nachbarn und Freunde reihten sich im Laufe des Tages in die Schar der Gratulanten ein. Die Jubilarin wurde als Franziska Brüglmeier am 23. Januar 1923 in Buchhausen geboren und verbrachte hier auch ihre Schulzeit. Zusammen mit drei Brüdern und einer Schwester wuchs sie auf und musste schon früh tatkräftig auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern mit anpacken. Nach dem zweiten Weltkrieg kam sie durch Vermittlung von Verwandten nach München und fand in dieser schwierigen Zeit eine Arbeit als Näherin in einer Schneiderei. Hier in der Landeshauptstadt lernte die Jubilarin den Polizeibeamten Johann Rauchenecker kennen und lieben. Im Jahre 1947 heirateten die beiden und bezogen eine Wohnung in München. Den Kontakt zu ihrer Heimat hielt Franziska Rauchenecker immer aufrecht und so errichtete sie Mitte der sechziger Jahre zusammen mit ihrem Gatten ein Eigenheim in Buchhausen. Dieses bezogen sie als Johann Rauchenecker 1972 in den Ruhestand versetzt wurde und beide etablierten sich schnell in der Dorfgemeinschaft. Leider trübte ein schwerer Schicksalsschlag das Lebensglück der Jubilarin als ihr Mann einen Schlaganfall erlitt und halbseitig gelähmt blieb. Aufopferungsvoll unterstützte und pflegte sie ihren Gatten 16 Jahre lang um ihm ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen bis dieser im Jahre 1992 verstarb. Sie scheute sich auch nicht davor im relativ hohen Alter den Autoführerschein zu machen um mobil fürs Leben zu sein. Bis vor wenigen Jahren sah man die „Fanny“, wie sie von Freunden genannt wird, auch noch selbst hinterm Steuer sitzen um sich mit den Dingen des täglichen Lebens selbst zu versorgen. Das Alter zollte aber schließlich seinen Tribut, die Reaktionsfähigkeit der Jubilarin lies nach und so verzichtet sie seit etwa eineinhalb Jahren auf ihr Auto. Ihre Leidenschaft war und ist auch heute noch ihr Garten, aber auch hier legt sie vernünftiger Weise, obwohl es ihr sehr schwer fällt, nicht mehr selbst Hand an. Unterstützt von einer Haushaltshilfe geht sie aber nach wie vor täglich mal ne Runde ins Dorf. Geistig kennt man der Jubilarin ihr Alter nicht an und damit dies so bleibt hält sie sie sich mit Lesen fit.

Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Brigitte Lederer überbrachten die Glückwünsche der Kirchengemeinde

Redaktion und Bild: Robert Beck 27.01.2008


Vereine gratulierten August Huber


Buchhausen. (rb) Zum 70. Geburtstag überbrachten die Napoleon – Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach und die Feuerwehr Buchhausen am vergangenen Freitag ihrem Mitglied August Huber mit Geschenkkörben die besten Glückwünsche. Der Jubilar hatte Verwandte und Freunde ins Gasthaus Rohrmayer geladen um mit ihnen seinen Jubeltag zu begehen. Die prall gefüllte Stube des Gasthauses zeugte von der Beliebtheit des Geburtstagskinds. Den Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach gehört das August Huber seit dessen Gründungsjahr an. Er trat zwar nie als aktiver Schütze in Erscheinung, aber auf den „Gust“ ist immer Verlass, wenn es darum geht den Verein bei öffentlichen Auftritten zu repräsentieren. Auch als Spender eines Maibaums trat er hervor. Bei der Feuerwehr war er bis zum Ruhealter aktiv sofern es ihm seine Arbeit ermöglichte da er viele Jahre in München im Schichtdienst tätig war. August Huber wurde am 9. Januar 1938 in Buchhausen geboren und wuchs mit fünf Geschwistern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern auf. Nach seiner Schulzeit zog es ihn in die industrielle Arbeitswelt. Viele Jahre war er im Fernleitungsbau bei der SAG beschäftigt, hier lernte er während eines Montageeinsatzes im bayerischen Wald seine Frau Resi kennen und lieben. Im Jahre 1964 gaben sich beide das Jawort fürs Leben, der Ehe entsprangen zwei Töchter. August Huber wechselte später als Arbeiter zur fürstlichen Brauerei nach Schierling. Nach einem weiteren Jahr zog es ihn in die Großstadt, er fand an einem Münchner Postamt eine Anstellung und wurde ins Angestelltenverhältnis übernommen. Diesen Beruf übte er bis zu seinem Ruhestand aus. August Huber ist ein sehr naturverbundener Zeitgenosse und so kann man ihn täglich irgendwo in Wald und Flur antreffen. Für sein „Rentnerdasein“ hat er sich ein Waldgrundstück zugelegt und hier fällt natürlich einiges an Arbeit an, zudem betreibt er ein Dammwildgehege mit 16 Tieren die Futter und seine Pflege brauchen. Er ist auch ein leidenschaftlicher „Schwammerljäger“ und wenn andere meinen es gibt noch keine Pilze im Wald ist er längst fündig geworden. Im Sommer ist seine große Leidenschaft das Motorradfahren und so kann man ihm auch auf großen Motorradtreffen begegnen. Ein weiteres Hobby ist das Schafkopfspiel dem er regelmäßig nachgeht. Eine große Überraschung hatten Tochter, Enkelin und Nichten des Jubilars bei der Feier am Freitag parat. Musikalisch in lustigen vierzeiligen G’stanzln und einer bekannten Melodie verpackt, erzählten sie die Lebensgeschichte des Jubilars in einer aüsserst amüsanten Weise.

Der Jubilar mit den Abordnungen der gratulierenden Vereine.


Redaktion und Bild: Robert Beck 12.01.2008


Alles Gute zum Geburtstag Rainer !

Buchhausen
Am letzten Tag im Jahr 2007 wurde nicht nur der Jahreswechsel gefeiert, sondern auch der Runde 30ste Geburtstag von Rainer Süssel.
Fast schon traditionell wurden Stücke einstudiert, die von seinen Freunden in dem dafür hergerichteten Feuerwehrhaus dargeboten wurden.
Eine imitation der Village People kam dabei besonders gut an.

Hier ein Foto der original Gruppe

Uns so super sahen die Buchhauserer aus

Sie sangen den Song YMCA und dieser steht für Yboung Man's Christian Association. Das bedeutet Christlicher Verein Junger Männer. (gibts übrigens auch für Frauen)
Es war der Hammer! ;)

wer es nochmal kurz sehen will, hier ist das Video

oder alles (geht nur Lokal - nicht über Internet, Ladezeit 2 Min)

 

 

 
Und hier die Bilder von Robert und Manni.
 

 


 

2007



Weihnachtliche Stimmung bei den Schützen

Besinnliche Jahresabschlussfeier der Napoleon-Schützen
Vereinsmeister ausgezeichnet.



Pater Josef E. Rohrmayer feierte 70.

Buchhausen. (rb) Im engen Familienkreis feierte Pater Josef Rohrmayer am vergangenen Montag in seinem Heimatort Buchhausen die Vollendung des 70. Lebensjahres. Nicht von ungefähr wählte er sein Geburtshaus für diese Feier, ist er doch trotz seiner jahrzehntelangen Arbeit in der Mission und anderen Institutionen im Orden der Weißen Väter seinem Heimatdorf sehr verbunden. So hält er nicht nur bei seinen Urlaubsaufenthalten die Gottesdienste in Buchhausen sondern war auch bei den großen Feierlichkeiten der Fahnenweihen in den Jahren 1980 und 2005 als Mitzelebrant bei den Festgottesdiensten dabei. Auch feierte er hier am 29. Juni 2003 sein 40 jähriges Priesterjubiläum. Den Gratulanten im Gasthaus seines Bruders Erich schlossen sich auch Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsprecherin Renate Weikl an, sie überbrachten die Glückwünsche der Pfarrgemeinde. Der Jubilar wurde als ältester Sohn der Land- und Gastwirtsleute Josef und Mathilde Rohrmayer am 12. November 1937 in Buchhausen geboren und wuchs mit einer Schwester und drei Brüdern heran. Seine schulische Laufbahn führte von der Volksschule in Buchhausen über die Klosterschule Heiligenbrunn zum Gymnasium des Ordens der weißen Väter der zur damaligen Zeit im Schloss Zaitzkofen residierte. Nach dem Abitur stand für Josef Rohrmayer fest einen geistlichen Berufsweg einzuschlagen, ausgerichtet darauf einmal in die Mission zu gehen. Er studierte Philosophie in Trier und später Theologie in London. In Lampertheim am Rhein wurde er schließlich am 29. Juni 1963 durch Weihbischof Reuss aus Mainz zum Priester geweiht. Ein großer Tag im Leben von Josef Rohrmayer war seine Primiz die er eine Woche später mit Verwandten, Freunden und den Bürgern seines Heimatortes in Buchhausen feierte. Wie er es wollte wurde die Arbeit in der Mission zu seiner Bestimmung, hier wirkte er insgesamt 30 Jahre in Afrika. Noch im Jahr seiner Priesterweihe machte er sich zusammen mit einem deutschen und englischen Kollegen mit dem Schiff auf den Weg nach Ghana, dem Land in Schwarzafrika das 1957 als erstes von Großbritannien die Unabhängigkeit erlangte. Hier wirkte Pater Rohrmayer all die Jahre mit Erzbischof Peter Dery, zunächst als einfacher Missionar und dann zehn Jahre als dessen Generalvikar. An Weihnachten 1996 kehrte er nach Deutschland zurück um ab Januar 1997 im neu errichteten Afrika-Center in Berlin mitzuarbeiten. Hier betreut er afrikanische Auswanderer die in Deutschland leben oder hier auch Fuß fassen wollen. Sein Wirken umfasst auch sonntägliche Gottesdienste in der Ghana Gemeinde Berlin und einmal monatlich feiert er in der Justizvollzugsanstalt Tegel mit afrikanischen Bürgern die heilige Messe an die sich seelsorgerische Gespräche anschließen. Wegen der besseren Verständigung finden diese Gottesdienste und Gespräche in englischer Sprache statt. Die Frage wann er denn seinen Ruhestand in Betracht ziehe quittiert der Jubilar mit einem Lächeln und der Aussage dass er solange weitermache wie er gebraucht werde. Sein Lächeln verrät aber auch eine innige Verbundenheit zum afrikanischen Kontinent, besonders zu seinen ehemaligen Wirkungsstätten in Ghana zu denen er nach wie vor Verbindung hält und diese auch schon öfter wieder besuchte.

Pater Josef E. Rohrmayer (mi) feierte in seinem Geburtshaus die Vollendung seines 70. Lebensjahres. Seitens der Pfarrgemeinde gratulierten Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsprecherin Renate Weikl

Redaktion und Bild: Robert Beck 12.11.2007


Tobias Kufner neuer Schützenkönig

Respekt - Gratulation - weiter so!

Reinhold Watter, Tobias Kufner und Josef Rohrmayer

Kinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben


Buchhausen. (rb) Halloween – erfreut sich in der Gesellschaft immer mehr Beliebtheit, erlebt einen wahren Boom und hat Mittlerweilen das kleinste Dorf erreicht. Leider hat Fest in seiner modernen Form, in der es mehr einem Winterkarneval gleicht, seinen ernsthaften Hintergrund gänzlich verloren und sieht man etwas genauer hin stellt man schnell fest dass unsere Gesellschaft Helloween längst zu Konsumzwecken ausschöpft. Trotz Kritiken, besonders aus kirchlichen Kreisen, werden quer durch alle Altergruppierungen schrille Partys gefeiert. Bereits die kleinsten Kinder haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit der Forderung „Süßes oder Saueres“ um Süßigkeiten zu bitten. So auch wieder in Buchhausen , hier veranstaltete die Feuerwehr für die Jüngsten des Dorfes ein Helloweentreiben mit Party im Feuerwehrgerätehaus. An die zwanzig Dorfkinder zogen, in mehrere Gruppen aufgeteilt und jeweils von einem Erwachsenen begleitet, durch das Dorf um an den Häusern zu läuten und mit dem Helloweenspruch um Süßigkeiten zu bitten. Niemand lehnte diese Bitte ab und so schleppten die Kinder letztlich viele schwer gefüllte Taschen zurück zum Feuerwehrgerätehaus wo die süßen Leckereien dann untereinander gerecht aufgeteilt wurden. Die Vereinsführung hatte mit Unterstützung einiger Feuerwehrdamen auch an die Erwachsenen gedacht und eine Halloweenpartie für die gesamte Dorfbevölkerung organisiert. Dabei wurden die Gäste zu äußerst humanen Preisen bewirtet. Diese Party wurde von groß und klein sehr gut angenommen und so herrschte tolle Stimmung im vollen Feuerwehrhaus. Zur Stärkung gab es für die Kid`s Getränke und warme Würstl gratis. Die Verantwortlichen vergasen aber nicht, dass um Mitternacht das kirchliche Fest Allerheiligen beginnt und so fand die Veranstaltung rechtzeitig sein Ende.

Bildkennung:

Ein riesiger Süssigkeitenberg musste unter den Kid’s gerecht aufgeteilt werden.

Redaktion und Bild: ©Robert Beck 01.10.2007



Schützen und Feuerwehr
auf den Pfaden des wilden Westens

Nach jahrelanger Pause unternahmen die Buchhausener Dorfgemeinschaft heuer wieder eine Ausflug. Schützenverein und Feuerwehr riefen gemeinsam zu dieser Unternehmung auf und zahlten am Ende die Restkosten für den Bus. Mehr als 30 Interessenten starteten am Samstagmorgen mit in Richtung Bayerischer Wald. Erstes Ziel war die Bärwurzerei und Spezialitäten - Brennerei Liebl direkt in Bad Kötzting. Auf dem Weg dahin legte man in Haag bei Hunderdorf eine Pause mit einem Weißwurstfrühstück ein. Gut gestärkt erreichten die Teilnehmer das erste Ziel, hier gab es einen Einblick in die Herstellung der Produkte und anschließend konnte ordentlich probiert werden. Gegen Mittag erreichte die Gruppe ihr zweites Ziel, das Glasdorf Weinfurthner.
Hier konnte man einem Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen oder in einer alten Schmiede die Handwerkskunst beäugeln. Besonders die mitgereisten Frauen bekamen in den Ausstellungs- und Verkaufsräumen bei soviel Glaskunst große Augen die bei manchen Männern Angst um ihre Geldbeutel auslöste. Die Reise setzte sich fort zur Westernstadt Pullman City bei Eging am See. Hier musste die Gruppe erstmal einer Herde Kühe ausweichen um zu den gebotenen Shows vorzudringen. In der Stadt hatte jeder die Möglichkeit den Aufenthalt individuell für sich selbst zu gestalten. Am frühen Abend trat man die Heimreise an und alle waren sich einig trotz der etwas kalten Witterung auf seine Kosten gekommen zu sein. Viele befanden den Tag als eine „Pfundsgaudi“ die man sich öfters gönnen sollte und so wurden Stimmen nach einer Wiederholung im nächsten Jahr laut. (rb)

Vor der Bärwurzerei in Bad Kötzting stellten sich
die Teilnehmer zu einem Erinnerungsfoto

Redaktion und Bild: Robert Beck 21.10.2007


Gratulationscour für Otto Zaby


Buchhausen. (rb) Mit Geschenkkörben und Vereinsteller überbrachten die Napoleon – Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, die FF Buchhausen und der Sportverein Eggmühl am vergangenen Donnerstag ihrem Mitglied Otto Zaby die besten Glückwünsche zum 75. Geburtstag. Auch Nachbarn und Freunde schlossen sich der Gratulationscour an. Der Jubilar wurde am 04. Oktober 1932 in Friedau im Böhmerwald geboren und wuchs zusammen mit einer Schwester auf. Im Jahre 1946 ereilte die Familie das Schicksal der Vertreibung aus ihrer Heimat. Zusammen mit seiner Mutter, Großmutter und Schwester fand Otto Zaby in Buchhausen eine neue Bleibe auf verschiedenen Bauernhöfen. Als sein Vater etwas später aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde fand auch er den Weg nach Buchhausen und die Familie errichtete sich im Jahre 1955 ein Eigenheim im Dorf. Nach seiner Schulzeit erlernte Otto Zaby den Beruf eines Schmids. Da dieses Handwerk zur damaligen Zeit aufgrund der aufkommenden Industrialisierung immer weniger gefragt war wechselte er im Jahre 1953 zur Firma Röhrl und war hier fast 25 Jahre auf Montage im Frei- und Telefonleitungsbau tätig. Hier lernte er, nahe seiner ursprünglichen Heimat im bayerischen Wald, Anna Plötz kennen und lieben der er 1959 das Jawort fürs Leben gab. Aus dieser Verbindung ging ein Sohn hervor. Ende der siebziger Jahre wechselte Otto Zaby zur Firma Ackermann - Frühauf in Schierling und wurde nach deren Verkauf von Webasto übernommen. Hier arbeitete er bis zum verdienten Ruhestand. Der Jubilar war immer für das gesellschaftliche Leben aufgeschlossen und engagierte sich auch in Vereinen. So war er aktiver Feuerwehrler bis zum Ruhealter. Dem Sportverein Eggmühl ist er seit dessen Neugründung im Jahre 1950, erst als aktiver Fußballer und später als passives Mitglied bis heute verbunden. Bei den Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach ist Zaby als Gründungsmitglied eingetragen, er trat niemals als aktiver Schütze in Erscheinung, aber für sein ungemeines Engagement außerhalb des Schießsports zum Wohle des Vereins wurde er bereits des Öfteren von den Napoleon-Schützen ausgezeichnet. So wird seit vielen Jahren unter seinem fachkundigen Kommando der Maibaum in Buchhausen aufgestellt. Welche Arbeiten auch immer in der Dorfgemeinschaft auszuführen sind – auf Otto Zaby ist Verlass. Seit der politischen Öffnung zum Osten hin, ist es dem Jubilar ein besonderes Anliegen mehrmals im Jahr mit Gleichgesinnten die Gebiete um seine Geburtsstätte im Böhmerwald zu bereisen und nach Überbleibseln seiner Kindheit zu forschen. Heute verbringt der Jubilar viel Zeit in der Natur, egal ob bei Arbeiten zusammen mit seiner Frau im Garten oder bei ausgedehnten Spaziergängen in Wald und Flur. Ein weiteres Steckenpferd ist der lokale Fußballsport, hier ist der Jubilar sonntags meist auf dem Fußballplatz anzutreffen.

Abordnungen der Napoleon – Schützen, der FF Buchhausen und des Sportvereins Eggmühl machte dem Geburtstagskind (mi) zum 75. Geburtstag ihre Aufwartung.



Erntedankfest in der Filialkirche


Buchhausen (rb) Am gestrigen Sonntag feierte die Filialkirche St. Ulrich in Buchhasen Erntedank. Die Dorfbevölkerung hatte Feld, - Garten- und Waldfrüchte gespendet mit denen die Messnerfamilie Stockmeier und Pfarrgemeinderätin Brigitte Lederer am Vortag den Altar eindrucksvoll schmückten. Pfarrer Patrice Kabwende konnte aufgrund seines Priesterjubiläums nicht anwesend sein und so wurde die Messfeier vom in Schierling wirkenden Pater Jakob Kudilumgal eindrucksvoll zelebriert. Viele Gottesdienstbesucher hatten sich eingefunden und Pater Jakob sagte eingangs dass man sich versammelt habe um für die Früchte der Erde zu danken. Er mahnte aber im gleichen Zug, dass die Menschen oftmals viel zu sorglos mit diesen Gaben umgehen und so der Verantwortung die uns Gott aufgetragen hat nicht gerecht werden. Mit Verweis auf den prächtig geschmückten Volksaltar sagte der Pater dass diese Erntegaben zeigen dass Gott der Ursprung aller Dinge ist. „Wir sind uns zwar auch bewusst dass dahinter viel Leistung und Fleiß von uns Menschen steht, aber all diese Mühen wären umsonst wenn nicht Gottes Segen darüber stehen würde“, so der Geistliche. Auch die Lesung und Fürbitten, die von Brigitte Lederer vorgetragen wurden, standen im Zeichen des Dankes für die eingebrachte Ernte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Kirchengemeinde und Hans Kammermeier an der Orgel.

Eindrucksvoll war der Altar mit Feldfrüchten geschmückt

Pater Jakob Kudilumgal zelebrierte den Gottesdienst am, mit Feldfrüchten Eindrucksvoll, geschmückten Altar

Redaktion und Bild, Robert Beck 01.10.2007


 

Krieger- und Reservistenverein begeht Jahreskriegerfest


Gottesdienst für verstorbene Mitglieder und Opfer beider Weltkriege - Kranzniederlegung

Schierling (rb) Alle Jahre begeht der Krieger- und Reservistenverein der Pfarrei Ascholtshausen das Jahreskriegerfest bei dem in einem feierlichen Rahmen den verstorbenen Mitgliedern sowie den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege gedacht wird. Diese wird wechselweise in den zur Pfarrei gehörenden Orten durchgeführt. Heuer fand dies in Buchhausen statt, um 8:45 Uhr sammelten sich sechs Vereine aus der Pfarrei im Hof des Gasthauses Rohrmayer um gemeinsam mit ihren Fahnen zum Gotteshaus zu ziehen. Angeführt von der Blaskapelle Rohr marschierte man zur Filialkirche St. Ulrich wo Pfarrer Patrice Banza Kabwende den Gedenkgottesdienst zelebrierte. In seiner Festpredigt sagte der Geistliche, dass Anlässe wie diese Kriegerehrung den Menschen Anlass gibt zum Nachdenken. Er stellte aber auch die Frage warum der Mensch nicht gewillt ist aus der Geschichte zu lernen. Überall auf der Welt gibt es Völker die sich bekriegen und Leid über die Bevölkerung bringen. „Warum kann man nicht eine Lösung vor einem Konflikt finden, oftmals lehrte uns die Geschichte doch dass nach einem Krieg Feinde zu Freunden wurden, warum geschieht dies nicht vorher“, so der Pfarrer. Musikalisch umrahmt wurde die Messfeier eindrucksvoll von der Blaskapelle Rohr unter Leitung von Otto Gassner mit der Schubertmesse. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Mitglieder des KuRV, die Vereine der Pfarrei und die Gottesdienstbesucher am Kriegerdenkmal vor der Kirche. Pfarrer Patrice Banza Kabwende hielt eine kurze Andacht und betete mit den Anwesenden für die Verstorbenen. KuRV Vorsitzender Josef Höglmeier erinnerte in seiner Ansprache an die fast 70 Millionen Opfer der beiden Weltkriege. “So was darf und soll nicht vergessen werden, denn ein Volk das seine Toten vergisst ist ein verlorenes Volk“, so der Vorsitzende. Im Namen der Krieger und Reservisten der Pfarrei legte er als Zeichen der Verbundenheit einen Kranz am Mahnmal nieder, ein besonderes Gedenken widmete er den Gefallenen aus der Pfarrei Ascholtshausen. Zum stillen Gebet erklang „Alte Kameraden“ gespielt von der Kapelle und abschließend die Bayernhymne. Vor dem Rückmarsch zum Gasthaus Rohrmayer dankte Josef Höglmeier Pfarrer Kabwende für die würdige Gestaltung der Feier und den Vereinen für ihre Teilnahme. Ein besonderes Dankeschön richtete er an Frau Katharina Beck die sich das Ganze Jahr über um die Pflege des Buchhausener Denkmals kümmert.

Vorsitzender Josef Höglmeier legte im Namen des Krieger- und Reservistenvereins einen Kranz am Denkmal nieder.

Redaktion und Bild: Robert Beck 10.09.2007


Vereine gratulieren ihrer Herbergswirtin


Buchhausen. (rb)
Der „Buchhausener Wirtin“, Anna Rohrmayer feierte am vergangenen Samstag ihren 60. Geburtstag. Dies nahmen die ortsansässigen Vereine zum Anlass „ihrer Wirtin“ die Aufwartung zu machen und zu gratulieren. Die Vorbereitungen dazu mussten allerdings geheim gehalten werden, weil das Geburtstagskind angekündigt hatte von Gratulationscouren verschont bleiben zu wollen. Da kam den Vereinen die Schießveranstaltung am Freitagabend im Saal des Gasthauses sehr gelegen. Diese zog sich aufgrund vieler Teilnehmer lange hin und so konnte man locker den Tageswechsel abwarten. Pünktlich um Null Uhr brachten dann die bis dahin verbliebenen Gäste mit einem „Happy Birtday“ ein musikalisches Ständchen. Schützenmeister Karlheinz Beck und Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel überreichten der Jubilarin jeweils einen Blumenstrauß. Beide Redner stellten das gute Verhältnis „ihrer Wirtin“ zu den Vereinen heraus und ihr großes Engagement diese in allen Belangen wenn es um Veranstaltungen geht tatkräftig zu unterstützen.

Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel (re) und Schützenmeister Karlheinz Beck (li) gratulierten im Namen der Mitglieder der Herbergswirtin mit Blumensträußen.

Bericht und Bild: Robert Beck 10.09.2007


Erstes Buchhausener Open Air
begeistert aufgenommen


Hobbymusiker lassen Funken überspringen – Live im Internet übertragen

Buchhausen. (rb) Es entstand aus einer spontanen Idee und es wurde zu einem Erfolg wie ihn selbst die Macher nicht erwartet hatten. Das Open Air Konzert der Hobbymusiker zog über 200 Zuhörer auf den Festplatz Beck-Keller in Buchhausen. Sechs Stunden lang begeisterten sie das Publikum und selbst nach dem offiziellen Programm vermischten sich die Gruppen und spielten mehr oder weniger aus dem Bauch heraus noch stundenlang weiter. Das Publikum nahm diese Spontanzugaben dankend an und bedachte diese, wie auch schon die vorhergehenden Darbietungen mit großem Applaus.

Redlich verdient hatten sich den Applaus auch die Dorfkinder Sina Kammermeier, Katharina Dachs, Susanne Niedermeier, Maximilian Maier, Simon und Maximilian Weger sowie Christian Lederer, sie taten sich zusammen und studierten mit Christine Maier und Katrin Lederer zwei Volkslieder ein um bei dieser Veranstaltung mitzumachen. Mit etwas Lampenfieber sahen sie ihrem Auftritt entgegen aber als sie auf der Bühne standen wirkte dies sehr locker, so manche Mama oder Papa in den Zuschauerreihen fieberte da dem Auftritt schon etwas nervöser entgegen. Eröffnet wurde der musikalische Reigen kurz nach 16 Uhr von Hans Weger am Piano mit einem selbst komponierten Stück. Das erste längere Programm gestaltete Peter Stern aus Geiselhöring, der sich selbst als „Musikant und Liedersänger“ bezeichnet, mit einem bunten Mix aus unterschiedlichen Musikrichtungen bis hin zu musikalischer Comedy. Bei seinem zweiten Auftritt konnte er auch zusammen mit seinem Sohn Max begeistern. Verfechter von Hardrock und Heavy Metall ist die Band „Zero Order“ die, wie Peter Stern auch, schon auf längere Bühnenerfahrung zurückblicken kann. In Buchhausen spielten Alex Herbst aus Neutraubling, Christian Lang aus Laaber und Christine Schmitt aus Ingolstadt allerdings mehr in softeren Gefilden. Mit Rockballaden aus den Siebzigern und Achtziegern weckten sie bei vielen Zuhörern Erinnerungen an ihr Teenagerdasein. Mit Gitarre und Mundharmonika interpretierte auch Anton Ziegler aus Schierling Musik aus dieser Zeit. Manche seiner Stücke hatten viel Einschlag seines eigenen Musikgefühls was beim Publikum so gut ankam, dass es ihn bei der abschließenden Abstimmung mit knappem Vorsprung zum besten Künstler des Abends wählte. Als Annerkennung wurde ihm ein Pokal überreicht den der Automobilclub Schierling gesponsert hatte. Begeistert angenommen wurden aber auch die Auftritte der nicht „Bühnenerfahrenen“. „WWS“, dahinter verbergen sich Reinhold Watter, Hans Weger und Manfred Schwandt aus Buchhausen konnten zwar kein solch langes Programm gestalten, aber auch sie brachten rüber mit welchem Spaß sie ihrem Hobby nachgehen. Verstärkt wurde das Trio teilweise von Alexander Schönauer aus Mallersdorf, der erst vor kurzem unter Anleitung von Reinhold Watter angefangen hat Gitarre zu spielen. Kurzfristig ins Programm aufgenommen wurden die Darbietungen von Jessica Schmidt die zusammen mit ihrer Mutter auf Flöte und Mundharmonika „Freude schöner Götterfunken“ zum Besten gab aber auch der Auftritt des, für diese Veranstaltung ins Leben gerufenen, Buchhauser Seemannchors. Dieser hatte zur Belustigung des Publikums einen weiblichen Fanclub mitgebracht der sie lautstark anfeuerte. Ein Soloauftritt von Hauptinitiator Reinhold Watter rundete den offiziellen Teil des Musikabends ab. Dieser zeigte sich am Ende überglücklich über den in allen Belangen gelungenen Abend der den Reiz und den Spaß an der Musik sowohl bei den Mitwirkenden wie auch für die Zuhörer so rüberbrachte wie man es sich vorstellte. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und den zahlreichen Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung. Ein vielköpfiges Team bemühte sich um die Bewirtung mit Kaltgetränken, Grillspezialitäten sowie Kaffee und Kuchen und der Betreuer der Dorfhomepage, Fritz Watter, sorgte dafür dass die Veranstaltung live im Internet übertragen wurde. Beim freien Zusammenspiel vieler Mitwirkenden das sich noch lange hinauszog wurden bereits Stimmen laut diesen Event im nächsten Jahr zu wiederholen.


Hans Weger, Reinhold Watter und Manfred Schwandt (v.li.n.re.) traten zum ersten Mal öffentlich auf.

Überzeugten mit ihren Gitarren: Die Regensburger Band „Zero Order“

Anton Ziegler aus Schierling wurde vom Publikum zum besten Akteur des Abends gewählt.

Peter Stern (re) mit Sohn Max aus Geiselhöring hatte die größte Musikvielfalt im Gepäck.

Christine Maier begleitete die Dorfkinder bei ihren Liedern mit der Gitarre

Spielt erst seit kurzem Gitarre, Alexander Schönauer - er verstärkte WWS

Der weibliche Fanclub des Seemannchors sorgte mit ihren Anfeuerungen für Spaß und Trubel


Fritz Watter stellte die Veranstaltung live ins Internet

Redaktion und Bilder: ©Robert Beck

Ps. Mein Bruder und ich möchten uns auf diesem Weg noch mal herzlich bei allen Personen bedanken, die bei der Gestaltung für diesen perfekten Tag mitgewirkt haben. Es war ein Team von mehr als 20 Personen im Hintergrund aktiv um so ein Event überhaupt möglich zu machen. Leute ihr seid der Wahnsinn!! Danke und bis sicher zum nächsten Mal.



Einladung ergeht an die gesamte Bevölkerung von Buchhausen und Oberdeggenbach, sowie alle aktiven Schützen.

Schaut doch einfach mal im Schnuppertraining vorbei!

Auf Euer Kommen freuen sich die Napoleon-Schützen

Weitere Infos unter:
www.napoleon-schuetzen.de



Mit dem Schlauchboot unterwegs

Es ist doch immer wieder schön zu spüren, dass wir kein "ganz normales" Dorf sind, sondern vielmehr ein klein wenig verrückter Haufen, der immer spontan zu einem Abenteuer bereit ist. Der Wunsch noch in diesem Jahr die Donau zu bezwingen lag in der Luft. Ohne lang zu überlegen, liefen dazu die Vorbereitungen und eine passende Route dazu stand schnell fest. Der Wettergott war auf unserer Seite und so haben sich alle die es sich noch spontan einrichten konnten, um 10:00 Uhr beim "Schwammerl" (Bieroase im Herzen von Buchhausen) getroffen um sich über die logistischen Abläufe zu beraten. Bilanz: "Wir sind 24 Leute und es kommen noch 3 Personen in Weltenburg hinzu". Also mussten schon mal drei Autos nach Kelheim um dort dann zwei Autos zurück zu lassen, die später die Fahrer retour bringen sollen.
Weitere vier vollbesetzte Fahrzeuge sind direkt über Abensberg nach Neustadt an der Donau gefahren. Angeführt vom Zuggespann, welches mit dem Boot eine Gesamtlänge von über 16 Metern hatte ging es über die Brücke hinab zur Einsetzstelle. Wieder vereint und mit etwas Verspätung, verursacht durch einen Stau vor Saal an der Donau war das Boot dann um 11:35 Uhr zum ersten Ziel, dem idyllisch gelegenen Kloster Weltenburg unterwegs. Es herrschte eine ausgelassene entspannte Stimmung an Bord. Auf der Anfangs sehr breiten Donau wurden einige Fahrmanöver des 9 Meter langen Bootes, welches außerdem eine Tragkraft von 4,5 Tonnen hatte, geübt. Zum Teil sind diejenigen die besonders hart im nehmen sind, neben dem Boot geschwommen, was aber in dem recht kalten Wasser nicht lange auszuhalten war.
Gut eineinhalb Stunden später, etwa gegen 13:15 Uhr fruchteten die geübten Lenkmanöver mit Bravour am Kiesstrand bei Kloster Weltenburg und das Boot lief nach einer gewollten Drehbewegung und einem Drift nahezu sanft wie eine Feder lautlos in den Landeplatz ein. Frisch gestrandet und beklatscht von begeisterten Zuschauern die zu Fuß zum Kloster unterwegs waren, ging nun auch ein stolzer Jubelschrei durch die frisch gebackenen Seefahrer. Wer soll uns noch stoppen!? Ja - man könnte meinen, dass wir früher mal von Wikingern belagert waren und sich hier das Erbgut wieder finden lässt. Hungrig und durstig, weil wir irgendwie viel zu wenig zu trinken dabei hatten, pausierten wir dann knapp zwei Stunden auf dem klösterlichen Anwesen. Die Kids nutzen die Zeit um zu Baden und die flachen Steine übers Wasser zu schleudern. Gut gestärkt und voller Kraft ging es schließlich, nach dem auch der letzte noch schnell ein Eis vertilgte oder beim pieseln war, auf die letzte Etappe zu. Von den 22 Kilometern waren jetzt noch ca. 7 anzupacken. Übrigens hatten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,3 Metern pro Sekunde drauf, also ca. 7 Minuten Fahrzeit für einen Kilometer. Kaum abgelegt hatte unser aller Schutzengel gleich seinen ersten Einsatz. Ein nicht mitdenkender, leichtsinniger Junge am Ufer, schleuderte einen Flachen Stein mit voller Absicht genau auf uns zu. Ich denk dass der Rotzlöffel selbst nicht damit gerechnet hat, einen flachen Stein, den er eigentlich auf dem Wasser hüpfen lassen sollte, soweit zu werfen. Man erkannte aber schon allein an der Flugbahn, dass er auf das Boot gezielt hatte. Er hat dabei gleich zwei Ruderer von unserer Bootsbesatzung gestreift und der Stein lag zuletzt dann auch in unserem Boot. Zum Glück wurde dabei niemand ernstlich verletzt. Durch die starke Strömung war an umkehren (Rache) nicht zu denken und so ist uns der Bengel auch durch die Lappen gegangen. Saubua elendiger, moch des nie wieder!
Schnell vergessen durch die Landschaft ging es nun durch den 20 Meter tiefen und mit rissigen Kalksteinfelsen umgebenen Donaudurchbruch. Das Ziel, die Wittelsbacher Stadt Kelheim rückte näher. Obwohl es nun relativ langsam Flussabwärts ging, wurde dennoch der Ausstieg rechts verpasst und man beschloss nur zwei Leute für die Autos zurück zu lassen und anschließend das Boot auf die andere Seite links der Donau zu rudern, um doch noch einen passablen Ausstieg zu finden. Nach einem schwierigen Wendemanöver in starker Strömung, dem anschließenden touchieren eines Anlegestegs für große Passagierschiffe, gelang dennoch ohne Verluste der Ausstieg. Bei der doch nicht ganz ungefährlichen Aktion, ist dem einen oder anderen schon der Puls leicht in die Höhe gegangen und war um seine Schwimmweste recht froh. Dank dem vollen Körpereinsatz einiger Leute (diejenigen wissen wen ich hier meine, leicht zu erkennen an dem Muskelkater den sie sicher die nächsten Tage haben werden) ist es letztendlich gelungen, den Aufprall abzudämpfen und uns noch rechtzeitig an Land zu bringen. Noch mal Danke für den vollen Körpereinsatz!
Das Boot war dann schnell geborgen und verladen. Glücklich ging es dann ca. um 17 Uhr in den Heimatort, wo noch einige bei einem guten Steak und einer kühlen halbe Bier den Tag ausklingen ließen.
Die Planungen für eine Bootfahrt im nächsten Jahr haben dabei schon begonnen. Was dann wirklich davon umgesetzt wird, werden wir sehen ;-) Es war die Rede von Bier in Fässern und einem Verpflegungsboot ;-)

Prost Buchhausen!

 

Bild und Redaktion: ©Fritz Watter 19. August 2007


Buchhausen - live dabei !

Längste Etappe der Deutschland Tour 2007 von Kufstein nach Regensburg und Buchhausen mitten drin und live dabei.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 45 km/h rasten erst nur eine Hand voll durchs Dorf (Raivis Belohvosciks (SDV), Rene Mandri (A2R), Erki Pütsep (BTL), Florian Stalder (VBG) und Christian Leben (WIE)
Über 160 km hatten die fünf Fahrer die Nase im Wind, doch auf der flachen Strecke nach Regensburg sauste das Peloton heran. Und wieder hatten die Sprinter das Wort. Gewonnen hat an dem Tag Gerald Ciolek von T-Mobile
Viele sind am Straßenrand gesessen und haben versucht einen Schnappschuss zu erwischen, doch es ging alles so schnell. In einer gefühlten halben Sekunde war die wilde Horde durchgebraust und es hörte sich dabei an, als ob ein Schwarm Bienen an einem vorbei fliegt. Ich war beeindruckt!
Die eingerichtete Dopingkontrollstation wurde von keinem der Fahrer genutzt ;)

Buchhausen 16. August 2007 Redaktion u Bild, Fritz Watter


Dicker Fisch am Hacken

Am vergangenen Dienstag den 7. August um 22.15 Uhr gelang Florian Stockmeier aus Buchhausen Süd ein spektakulärer Fang. Dazu ist er extra an die Donau bei Frengkofen (Wörth/Donau) gefahren.
Der Kampf allein, unter Fischern wird dieser Drill genannt ( Kampf zwischen Fisch und Fischer, wenn der Fisch am Haken hängt. Durch den Kampf mit dem Angler wird der Fisch müde und lässt sich so sicher und Waidgerecht landen) dauerte gute 15 Minuten. Erst dann verließen dem 92 cm großen Donauwaller allmählich die Kräfte. Ganz leicht war das Einholen sicherlich nicht, da der Fisch selbst ein Gewicht von 13 Pfund hatte. Respekt! Wir wünschen weiter viel Erfolg und Petri Heil


Florian Stockmeier präsentiert mit Stolz seinen Donauwaller

©Redaktion: Fritz Watter/ Bild: Johann Stockmeier


Türkischer Nachmittag mit Lamm am Spieß

Am Samstag haben sich einige tapfere Frauen und Männer, darunter auch einige Kinder in Buchhausen zu einem Festmahl getroffen. Anlass dazu war eine Willkommensfeier der Heimkehrer aus Buchhausen, die eine Woche Urlaub in der Türkei gemacht hatten. Ein Kamerunschäflein aus eigener Zucht musste sich dafür opfern, was aber den bekennenden Fleischessern kein schlechtes Gewissen machte.
In einer angenehmen kleinen Runde wurde um 15.30 Uhr dem 5 Monate jungen Lamm der Spieß platziert. Nach gut dreieinhalb Stunden brutzeln und pinseln, war der Braten dann auch fast fertig. Die dicken Partien hätten noch ein klein wenig Hitze auf dem geliehenen Spezialgrill vertragen. Aber der Hunger war zu groß und die Geduld erschöpft.
In wenigen Minuten war dann der Gaumenschmaus vertilgt. Was für ein Leckerbissen!
Auf jedem Fall wird sich dieses Schauspiel im nächsten Jahr wiederholen und dazu haben wir beschlossen, einen eigenen Grill dazu zu bauen um es noch besser zu machen.


Rainer und Fritz konnten es kaum noch erwarten


Done zeigte sich als wahrer Meister im Zerlegen des Bratens


kuze Zeit später :-) Mahlzeit (ich könnte schon wieder)

Buchhausen11. August 2007


Open Air der Hobbymusiker im Beck Keller


Buchhausen. (rb) Viele musikalisch talentierte Menschen gehen ihrer Leidenschaft oftmals nur für sich im stillen Kämmerlein nach. All diese Personen und auch bereits vor Publikum auftretende Musiker der Umgebung sind angesprochen bei einem Musikevent der besonderen Art am Samstag, 25 August in Buchhausen mitzumachen. Diese Veranstaltung soll in einer ungezwungenen Atmosphäre eine Chance für Jedermann sein einmal vor Publikum aufzutreten oder auch sein Können Gleichgesinnten zu Gehör zu bringen. Gewollt ist ein bunter Abend mit verschiedenen Musikrichtungen angefangen von Country über Gospel, Rock'n Roll, Oldies bis hin zu Stimmungs- und Volksmusik, nicht erwünscht ist die Stilrichtung Metal. Jeder Teilnehmer oder Gruppe hat Zeit sich mit ein paar Stücken zu beweisen, egal ob mit Gesang oder rein Instrumental. Die Musikanlage stellen die Initiatoren zur Verfügung, man braucht nur sein Instrument mitzubringen, einzustöpseln und schon kann's losgehen. Geboren wurde diese Idee von drei Buchhausener Hobbymusikern die Wert darauf legen das die Veranstaltung kein generalstabsmäßig geplanter Event wird sondern den Reiz und den Spaß an der Musik sowohl bei den Mitwirkenden wie auch für die Zuhörer rüberbringt. Wer hier nun mitmachen will soll sich baldmöglichst mit Reinhold Watter per e-mail: Reinhold@buchhausen.de oder telefonisch unter 09451/949460 oder 0176 76787374 in Verbindung setzen. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und als Veranstaltungsort dient der so genannte Beck-Keller mitten in Buchhausen, ein wunderbar gelegener und durch ein aus Bäumen entstandenes Naturdach geschützter Festplatz. Natürlich sind zahlreiche Zuhörer erwünscht, denn den wahren Lohn für einen Künstler stellt der Applaus dar. Es wird kein Eintritt erhoben, aber auch keine Gage bezahlt die Veranstaltung soll für beide Seiten den "Spaß an der Freud" widerspiegeln. Für das leibliche Wohl aller sorgt ein Team mit Grillspezialitäten und Kaltgetränken.


Die Hobbymusiker (v.li.) Reinhold Watter, Manfred Schwandt und Hans Weger wollen mit Gleichgesinnten einen gemütlichen Open Air Abend ohne Zwänge in Buchhausen veranstalten.

Redaktion und Bild: Robert Beck 04.08.2007


Vereine gratulierten Adolf Zeller


Buchhausen. (rb) Zum 70. Geburtstag überbrachten die Napoleon - Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach und die freiwillige Feuerwehr Buchhausen am vergangenen Freitag ihrem Mitglied Adolf Zeller die besten Glückwünsche und überreichten jeweils einen Geschenkkorb. Der Jubilar hatte Vereine und Freunde ins Gasthaus Rohrmayer geladen um mit ihnen gemeinsam seinen "Runden" zu feiern. Die prall gefüllte Stube des Gasthauses und die damit erwiesene Ehre spiegelte die Beliebtheit des Geburtstagskinds wieder. Den Napoleon-Schützen gehört der Jubilar seit dessen Anfangstagen an und ist im Vereinsregister als Gründungsmitglied geführt. Er trat zwar nie als aktiver Schütze in Erscheinung, aber wenn es um gesellschaftliche Vereinsveranstaltungen wie Stroh- und Königsschießen geht greift auch er immer wieder zum Luftgewehr. Der freiwilligen Feuerwehr stand Adolf Zeller bis zum Erreichen der besonderen Altersgrenze als aktives Mitglied zur Seite, und auch heute bringt er sich gerne ein wenn die Nichtaktiven gefordert sind. Der Jubilar war und ist auch heute noch gewillt Verantwortung zum Wohle Anderer zu übernehmen. So gehörte er zwei Perioden lang dem Gemeinderat, der bis 1978 eigenständigen Gemeinde Buchhausen, an und heute kümmert sich das Geburtstagskind bereits in der zweiten Wahlperiode als Kirchenpfleger um die Geschicke der Filialkirche St. Ulrich in Buchhausen. Adolf Zeller wurde am 17. Juli 1937 in Buchhausen geboren und schon als kleiner Bub musste er, wie damals in den ländlichen Gegenden üblich, seine Arbeitskraft auf dem elterlichen Bauernhof mit einbringen. Geprägt davon absolvierte er seine Schulausbildung in Heiligenblut und im Anschluss erlernte er den Beruf des Landwirts. Der Jubilar strebte aber nach Höherem und machte die Ingenieursschule in Schönbrunn nach deren Abschluss er eine Anstellung bei der Landessiedlung als Sachgebietsleiter fand. Die Landwirtschaft lies ihn nicht los und so wechselte der Jubilar drei Jahre später zur Zuckerfabrik nach Regensburg, hier war er 25 Jahre lang bis zu seinem Renteneintritt als Rübeninspektor tätig. Heute ist Adolf Zeller Hobbylandwirt aus Überzeugung und so erledigt er den Großteil der anfallenden Arbeiten auf dem Hof den er früher im Nebenerwerb bewirtschaftete und heute von seinem Sohn geführt wird. Ein Anliegen sind ihm auch die wöchentlich stattfindenden Stammtische mit ehemaligen Kollegen und Partnern aus der Zeit seiner Arbeit in der Zuckerfabrik und am Sonntagabend im Dorf. Bei turnusmäßigen Kuraufenthalten sorgt der Jubilar für den Erhalt seiner körperlichen Fitness und ausgleichende Erholung.



Abordnungen der Napoleon-Schützen und der Feuerwehr gratulierten Adolf Zeller (3.vo.li.) mit Geschenkkörben zum runden Geburtstag.

Redaktion und Bild: Robert Beck 03.08.2007


Ministranten verabschiedet

Buchhausen (rb) Im Rahmen des feierlichen Sonntagsgottesdienstes wurden am vergangenen Wochenende in der Filialkirche St. Ulrich in Buchhausen vier Ministranten aus ihrer Tätigkeit verabschiedet.
Noch einmal schlüpften alle vier, nun langsam ins Erwachsenenalter wechselnde Jugendlichen, in die Ministrantengewänder um gemeinsam ein letztes Mal bei einer Messfeier den Dienst am Altar zu verrichten. Da passte es auch, dass die Eucharistiefeier von Pater Josef Rohrmayer, der in Buchhausen geboren und aufgewachsen ist, zelebriert wurde. Er vertrat Pfarrer Patrice Banza Kabwende der an diesem Tag in der Pfarrkirche Ascholtshausen sein zehnjähriges Priesterjubiläum feierte. Kurz vor Ende des Gottesdienstes nahm Pfarrgemeinderatsmitglied Brigitte Lederer im Namen von Pfarrer Kabwende und des Pfarrgemeinderats die Verabschiedung vor.
Mit einem herzlichen Vergelt's Gott an Patrik Kufner für vier Jahre, Fabian Huber und Florian Stockmeier für je fünf Jahre sowie Maria Nakarjakov für sechs Jahre Dienst am Altar der St. Ulrichskirche überreichte sie den Ausscheidenden je eine Urkunde und eine Jugendbibel. "Für euer freiwilliges Engagement in unserer Gemeinde sagen wir euch Danke. Menschen wie Ihr erhalten unseren Glauben und unsere Kirche am Leben" mit diesen Worten richtete sich die Rednerin nochmals an die Jugendlichen und wünschte ihnen für den weiteren Lebensweg Gottes reichen Segen. Die anwesenden Gottesdienstbesucher verabschiedeten die ausscheidenden Minis mit einem kräftigen Applaus in die Sakristei.


(v.re.n.li.)Pfarrgemeinderatsmitglied Brigitte Lederer sprach den ausscheidenden Ministranten Maria Nakarjakov, Patrik Kufner, Fabian Huber und Florian Stockmeier den Dank der Pfarrgemeinde aus. Pater Rohrmayer (li) zelebrierte den Gottesdienst.


Beste Laune trotz einiger Regentropfen

Kellerfest der Napoleon-Schützen - Neu gestaltete Bar kam gut an

Buchhausen.(rb) Ein Sommerabend mit angenehmen Temperaturen, ein herrlich gelegener Festplatz mit romantischer Beleuchtung und die passende Musik dazu bildeten am vergangenen Freitagabend die idealen Voraussetzungen für eine große Gästeschar beim traditionellen Kellerfest der Napoleon-Schützen Buchhausen - Oberdeggenbach. Ein paar Regentropfen am späten Nachmittag bereiteten dem Veranstalter zwar etwas Kopfzerbrechen und lösten Erinnerungen aus wo man das Fest wegen aufziehenden Unwettern abbrechen musste, aber man hatte Glück. Während in den umliegenden Orten Regenschauer niedergingen wurde Buchhausen von Petrus verschont. Erst gegen 23 Uhr fing etwas an etwas zu regnen, trotzdem ließen sich die Gäste nicht vertreiben, zudem schirmte das Naturdach aus überhängenden Bäumen etwas ab. Viele fleißige Helfer des Schützenvereins bewirteten ihre Gäste mit Getränken, Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib und Steckerlfisch. Auch die kleinen Besucher kamen auf ihre Kosten. An den steil ansteigenden Hängen, die den Festplatz flankieren hatten die Kinder Riesenspaß daran auf dem Hosenboden über das alte Laub die Hänge hinunter zu rutschen. Die Showband "Flashdance" sorgte mit ihrer, auf Jung und Alt abgestimmter Musik für gute Laune. Sie verstand es die Besucher bestens zum Tanz zu animieren und so war die Tanzfläche stets gut gefüllt. Gut frequentiert war auch wieder die in einem Kellergewölbe gelegene Bar die heuer erstmals als "Schatzinselbar" öffnete. Ideengeber Reinhold und Fritz Watter hatten diese in einer aufwendigen Weise neu ausstaffiert und die angebotene Palette von Drink's auf dieses Motto abgestimmt. Von den Barbesuchern wurde diese Aktion durchwegs mit lobenden Worten bedacht. So war es nicht verwunderlich das hier noch lange gefeiert wurde nachdem draußen bereits die Bierbänke hochgestellt waren. Mit annähernd vierhundert Gästen blieb die Besucherzahl gegenüber dem letzten Jahr konstant und so zeigten sich die Verantwortlichen in einem ersten Resümee sehr zufrieden. Nicht zuletzt ist dies auch der Preisgestaltung durch die Veranstalter zuzuschreiben, die mit sehr humanen Preisen dieses Fest attraktiv halten.


Knapp 400 Gäste hatten ihre Freude auf dem idyllischen Festplatz


Viele Gäste ließen sich zum Tanz unter freiem Himmel animieren


Eng wurde es in der Bar

Redaktion und Bilder: Robert Beck 21.Juli 2007


 

Zwei Gruppen meistern Aufgaben mit Bravour
Feuerwehr Buchhausen erhöht seinen Leistungsstand - Zweimal Gold-Rot

mehr gibts hier zu lesen

Juli 2007


„Dreifaltigkeit Gottes ist schwer verständlich“

Fronleichnamsprozession am Dreifaltigkeitssonntag in der Filialkirche Buchhausen

Buchhausen. (rb) Fronleichnam ist das große Dankfest für die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes. Der römisch-katholische Feiertag Fronleichnam, das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, also 10 Tage nach Pfingsten, gefeiert. Der Priester trägt bei der Prozession hoch erhoben die "Monstranz", die die Hostien beinhaltet, die Gemeinde geht hinterher. An vier im Freien aufgebauten Altären werden Fürbitten gelesen und der Priester gibt seinen Segen.

Am Dreifaltigkeitssonntag fand heuer die erste Fronleichnamsprozession in der Pfarrei Ascholtshausen in der festlich geschmückten Filialkirche St. Ulrich in Buchhausen statt. Eindrucksvoll musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schierlinger Doafmuse, die anschließend auch den Zug zu den Altären begleitete. Pfarrer Patrice Banza – Kabwende verband seine Festpredigt mit der Feier des Dreifaltigkeitsfestes. „Wir Christen sind im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl, Geistes, also in dieser Dreifaltigkeit getauft, aber es fällt uns schwer zu verstehen, dass dieses „drei“ ein einziges göttliches Wesen ist. Es ist eine Gemeinschaft, wie auch wir Menschen Gemeinschaften pflegen, in Familie oder auch Kirche wo wir uns als Eins betrachten und so sollten wir es auch mit Gott halten“, so der Geistliche. Eine große Festgemeinde hatte sich eingefunden um nach der Messe gemeinsam durch das Dorf an die Altäre zu ziehen. Angeführt wurde der Zug von den Fahnenabordnungen der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen und der Marianischen Männercongegration der Pfarrei Ascholtshausen. Blumenkinder streuten Blüten, vier jungen Damen des Dorfes trugen eine festlich geschmückte Jesusstatue voraus und die Buchhausener Erstkommunionkinder begleiteten den Pfarrherrn. Gemeinsam betete man an den Altären um den Segen für die Menschen, Gemeinschaften und den Früchten der Erde. Zurück in der Kirche endete die Prozession mit dem wohl größten Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“ das gemeinsam von Chor und Gemeinde gesungen wurde.

Fronleichnam Hoch erhoben trug Pfarrer Patrice Banza Kabwende die Monstranz durch das Dorf

Redaktion und Bild, Robert Beck 03.06.2007


(rb) Gute Stimmung herrschte beim traditionellen Stadelfest der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen am Samstagabend im „Kögelmeier-Stadl“.

Wurde in früheren Jahren dieses Fest an zwei Tagen abgehalten, beschränkte man sich diesmal auf den Samstagabend. Ortssprecher und Feuerwehrvorsitzender Werner Süssel und seine Mannschaft scheuten keine Mühen den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Die Dorfbevölkerung und einige befreundeten Vereine der Großgemeinde mit starken Abordnungen belebten dieses Sommerfest und so zeigte sich die Vereinsleitung in ihren Bemühungen bestätigt. Angekündigte Gewitter bereiteten dem Veranstalter zwar etwas Kopfzerbrechen, aber hier baute man vor. Damit die Besucher nicht frieren müssen wurden die Wände des Stadels mit Planen bespannt. Die Mitglieder der Feuerwehr verwöhnten ihre Gäste mit Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib und einer reichhaltigen Getränkekarte zu äußerst humanen Preisen. Kaffee, Cappuccino und ein von den Dorffrauen vorbereitete Buffet mit selbstgebackenen, köstlichen Torten und Kuchen rundeten die Angebotspalette ab. Auch die Bar fand seine Liebhaber und so wurde es für einige Gäste eine lange Nacht im Stadel. Aber nicht nur die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Am, an den Stadel angrenzenden Spielplatz, konnten die Kid’s so richtig nach Herzenslust toben.

Im Kögelmeier-Stadel lies es sich bei den Buchhausener Feuerwehrlern gut feiern.

Bericht und Bild, Robert Beck 03.06.2007


 

Eindeutiger Sieg für Freundschaft


Viele Zuschauer beim Fußballmatch
Buchhausen gegen Oberdeggenbach
Buchhausen/Oberdeggenbach. (rb)
Es gab zwar am Ende einen eindeutigen Sieger nach Toren beim Fußballspiel zwischen Buchhausen und Oberdeggenbach am vergangenen Mittwochabend, im Vordergrund stand aber die freundschaftliche Verbundenheit der beiden Dörfer. Blickte man auf und an den Rand des Fußballplatzes, der dankenswerter Weise vom SV Eggmühl zur Verfügung gestellt wurde, konnte man die Meinung gewinnen, dass in beiden Dörfern nicht mehr viele Einwohner zu Hause sein konnten weil sie alle dem Spiel beiwohnten. In beiden Mannschaften kam eine bunte Mischung von aktiven und ehemals aktiven Spielern sowie auch Akteure die diesen Sport niemals in einem Verein ausgeübt haben zum Einsatz. Bei Oberdeggenbach schnürten sogar zwei Damen die Fußballstiefel und auf Buchhausener Seite holte Werner Süssel mit 60 Jahren nochmals seine Schuhe vom berühmten Nagel. Als Schiedsrichter fungierten für jeweils eine Halbzeit Josef Rohrmayer und Gerhard Dachs, sie hatten keine Probleme mit dem überaus fair geführten Spiel. Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und so kam es zur Freude der Zuschauer zu vielen Torraumszenen. Nach fünf Minuten versiebte Markus Rohrmayer eine faustdicke Möglichkeit Buchhausen in Führung zu bringen, dies machte er allerdings in der neunten Minute wieder wett, wobei er vom gegnerischen Torwart begünstigt wurde der seine Flanke unterlief und der Ball so zum 1:0 ins Tor trudelte. Kurze zeit später setzte sich der jüngste Buchhausener Kevin Watter mit einer schönen Einzelaktion durch, sein Schuss traf allerdings nur den Torpfosten, den Abpraller legte er auf für Hans Weger der frei vor dem Tor verstolperte. In diese Phase des Buchhausener Übergewichts fiel in der 19. Minute aus heiterem Himmel der Ausgleich durch Robert Röhrl und sechs Minuten später verstanden die Buchhausener die Welt nicht mehr als Martin Steger nach einem Freistoß zur Führung für Oberdeggenbach einschob. Das muntere Toreschießen ging weiter und Markus Pusl markierte nach einem Alleingang den 2:2 Ausgleich in der 32. Minute. Eine weitere tolle Einzelaktion, kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit, diesmal von Fabian Huber brachte Buchhausen wieder in Führung was aber vier Minuten später durch den besten Oberdeggenbacher, Alexander Röhrl wieder egalisiert wurde. Jetzt war Oberdeggenbach wieder am Drücker aber Xaver Treintl und Robert Röhrl vergaben hochkarätige Chancen. Nachdem die Luft etwas heraus war, war es den jüngsten Spielern auf Buchhausener Seite, Patrik Kufner und Kevin Watter, vorbehalten mit ihren Treffern in der 69. und 75. Minute den 5:3 Sieg für Buchhausen heraus zu schießen. Nach dem Spiel trafen sich Spieler und Schlachtenbummler im Sozialraum des Oberdeggenbacher Feuerwehrhauses zu einem Umtrunk und einer Brotzeit. Man war sich abschließend einig, diesmal nicht wieder 25 Jahre vergehen zu lassen bis man wieder gegeneinander auf dem Fußballplatz antritt.


Die Akteure der Buchhausener (stehend) und Oberdeggenbacher (sitzend) Mannschaften.


Die Zuschauer erlebten viele Torraumszenen die durchwegs von Fairness geprägt waren.

Redaktion und Bild: Robert Beck 17. Mai 2007


Für das Video auf die Filmrolle klicken

ca 4 Minuten - leider nur mit DSL


wer Abzüge auf Fotopapier will, kann sich gern mit
robert.beck@buchhausen.de
in Verbindung setzen.





Hallo Buchhausen und alle die uns gern als Sieger sehen.
Wir brauchen Eure Unterstützung.
Ihr müsst alle kommen und uns anfeuern.
Mitzubringen sind Tröten, Fanfaren und der Gleichen um uns anzuspornen im Fußball-Spiel, Buchhausen gegen Oberdeggenbach. Wir spielen in rot weiß und können jede Hilfe gebrauchen. Wer noch gern spielen will, soll sich sofort bei Josi melden.

Mittwoch, 16. Mai 2007 - Treffpunkt 18:30 Uhr

Eggmühl Sportplatz




WM-Stüberl 2006


 

Luftgewehrschützen steigen in die Gauoberliga auf


Neuer Maibaum hat zwei Zunftschilder mehr


Buchhausen (rb). Seit ihrer Vereinsgründung pflegen die Napoleon-Schützen Buchhausen Oberdeggenbach den Brauch des Maibaumaufstellens, dieser war in Buchhausen jahrzehntelang in Vergessenheit geraten und 1976 vom Schützenverein wieder injiziert worden. Am Vorabend des 1. Mai war es wieder soweit einen Baum in die Höhe zu wuchten. Am Sonntagabend fuhren starke Männer aus, um den von Spender August Huber ausgesuchten Baum einzuholen. Hier stieß man allerdings auf Probleme weil der Stamm der gefällten Fichte auf ein langes Stück im Kern morsch war. Nach dem Entfernen des fauligen Teils wies der Baum allerdings nur noch eine bescheidene Länge auf und so lies sich der Spender nicht lumpen und kurzerhand einen zweiten Baum fällen der seinen Vorstellungen entsprach. Mit großem Aufwand ins Dorf gebracht wurde der Baum in der Nacht von der Dorfjugend bewacht um ihn vor etwaigen Begehrenden zu schützen. So konnte der Versuch einer Landjugend aus dem Landkreis Straubing-Bogen, den Baum nach altem Brauch zu stehlen, bereits im Keim erstickt werden. Am Vormittag des Montags begann man mit dem Schmücken der Fichte die eine stattliche Länge von 29 Meter aufweist. Es wurden Girlanden und Kränze, sowie die Berufs- und Zunfttafeln der in Buchhausen ansässigen Handwerksberufe und Vereine angebracht. Diese Schilder wurden vor Jahren von dem Buchhausener Maler und Grafiker Manfred Schwandt angefertigt. Mit Darstellungen der Jäger und Imker wurde heuer der Baum mit zwei weiteren Tafeln versehen. Um 18 Uhr war es schließlich soweit und der schmucke Baum wurde zum Aufstellungsort beim Kinderspielplatz gebracht. Traditionsgemäß wurde dieser ausschließlich mit Muskelkraft in die Senkrechte gebracht. Unter den Anleitungen und kräftigen Hau Ruck - Rufen von "Baummeister" Otto Zaby schoben die vielen Helfer den Baum Stück für Stück nach oben. Auch der Wettergott war den Schützen an diesem Abend gut gesonnen und so kamen viele Zuschauer um die starken Männer mental zu unterstützen. Zum Löschen des Durstes der Akteure spendierte die Brauerei Stöttner Freibier und nach getaner Arbeit luden die Napoleon-Schützen alle Helfer und Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein mit einem Essen, zudem Thomas Beck jun. ein Spanferkel stiftete, ins Gasthaus Rohrmayer ein.



Noch im Wald wurde die Rinde abgeschabt


Die "Anschieber" kamen ganz schön ins Schwitzen um die stattliche Fichte von der Horizontalen in die Vertikale zu bringen.

Weitere Bilder sind hier


Redaktion und Bild: Robert Beck 1. Mai 2007


Feuerwehr hat neuen Kommandanten


Jahresversammlung der Feuerwehr - Viele Einsätze
Buchhausen. (rb) Im Gasthaus Rohrmayer fand am Samstagabend die Jahresversammlung der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen statt. Kommandant Johann Beck legte aufgrund seiner Berufung zum Kreisbrandmeister sein Amt nieder, insgesamt brachten die Neuwahlen Umbesetzungen auf vier Posten. Sowohl Bürgermeister Otto Gascher wie auch Vorsitzender Werner Süssel dankten dem scheidenden Kommandanten und bescheinigten ihm, in seiner Amtszeit viel bewegt zu haben.

Knapp fünfzig Mitglieder, davon 26 Aktive konnte Ortssprecher und Feuerwehrvereinsvorsitzender Werner Süssel am vergangenen Samstag zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rohrmayer begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Otto Gascher, KBM a.D. Josef Högelmeier und Ehrenkommandant Gerhard Zeilhofer. Kommmandant Johann Beck berichtete eingangs seines Tätigkeitsberichts über feuerwehrtechnische Aktivitäten. So wurde die Buchhausener Wehr im vergangenen Jahr zu 24 Einsätzen alarmiert die fast ausnahmslos technische Hilfeleistungen waren. Beim Frühlingshochwasser, den Unwettern im Frühsommer und einem Wasserrohrbruch galt es im Marktbereich Keller auszupumpen. Beim Orkan Kyrill rückte man des Öfteren zum Entfern umgestürzter Bäume auf öffentlichen Strassen aus. Bei zwei Verkehrsunfällen kam die Wehr zum Einsatz und hilfesuchende Bürger unterstützte man mit der Entfernung von Wespennestern. Bei drei Übungen im Verbund mit Nachbarwehren und einer Großübung in Schierling trainierten die Aktiven für den Ernstfall. Bedauerlicher Weise kam es hier einmal für einen Teilnehmer zu einer schmerzvollen Erfahrung weil ihm eine Schlauchkupplung an das Bein schlug nachdem sich diese unter Druck aus der Verbindung löste. Die Wartung der Unterflurhydranten wurde durchgeführt, die Kommandanten nahmen an Tagungen und Weiterbildungen teil und fünf Aktive machten ihre Truppmannausbildung. Als gesellschaftliche Highlights bezeichnete Beck das Dorffest. Zudem wurden wieder das traditionelle Watterturnier sowie eine Helloween- und Faschingsparty für die Dorfkinder im Gerätehaus veranstaltet. Abordnungen des Vereins nahmen an kirchlichen Festen und Fahnenweihen teil, mit einem Ehrenspalier begleitete man eine Kameradin in den Hafen der Ehe und der Vorstand überbrachte Mitgliedern Glückwünsche zu runden Geburtstagen. Abschließend sagte er das Amt des Kommandanten in der Buchhausener Wehr abzugeben um sich auf seine neue Tätigkeit als Kreisbrandmeister konzentrieren zu können. Beck ließ seine 18 Jahre Kommandantentätigkeit kurz Revue passieren, dankte allen die ihm auf diesem Weg begleitet haben und bat die Mitglieder das neue Team in dieser Art und Weise ebenfalls zu unterstützen. Zudem rief er alle Aktiven auf sich an den Aus- und Weiterbildungen stärker zu beteiligen da die Aufgaben für die Wehren immer vielfältiger werden. Kassenwart Karlheinz Beck berichtete von den finanziellen Bewegungen des letzten Jahres und vermeldete einen ausgeglichenen Jahreshaushalt. Den Einnahmen aus Dorffest und Watterturnier standen Aus-gaben für Ausrüstung und gesellschaftlichen Aktivitäten gegenüber. Die Kassenprüfer Roland Lederer und Josef Köglmeier bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und die Versammlung erteilte dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Anschließend kam Johan Beck in seiner Funktion als KBM nochmals zu Wort. Er ging auf bereits in Kraft getretene Neuerungen und anstehende Gesetzesänderungen im Feuerwehrdienst ein und erläuterte seine Ziele als Kreisbrandmeister. Dabei führte er an, dass die Ortswehren in Zukunft Übungen im Verbund nach einem vorgegebenen Szenario abhalten sollen und die Alarmierung der Schierlinger Einsatzkräfte über Handy bis zum Ende dieses Jahres eingeführt wird. Bürgermeister Gascher sagte in seinem Grußwort, dass Klimaveränderung und technischer Fortschritt den Feuerwehren immer mehr Können abverlangen. Dieser Tatsache müsse man durch richtige Ausrüstung und Ausbildung Rechnung tragen und so erteilte der Bürgermeister Anregungen kleinere Ortswehren aufzulösen oder Zusammenzulegen innerhalb Schierlings eine klare Absage. Das Marktoberhaupt dankte Johann Beck im Namen des Marktes für seine lange Tätigkeit als Kommandant. Er beschrieb ihn als nicht immer leichten Verhandlungspartner wenn es um Feuerwehrangelegenheiten ging und meinte dies im positiven Sinne. "Er ist jemand der mit Vitalität und Antriebskraft nach neuen Ufern sucht, er hat sich in der ganzen Gemeinde, besonders in Buchhausen verdient gemacht und ein Stück Schierlinger Feuerwehrgeschichte geschrieben. Dies wird er sicherlich auch als Kreisbrandmeister tun", so der Bürgermeister.
Neuwahlen und Dank
Bei der Hauptversammlung galt es anschließend turnusmäßig einen neuen Vorstand zu wählen. Auf Bitte von Vorsitzenden Werner Süssel übernahm Bürgermeister Otto Gascher das Amt des Wahlvorstehers, ihm zur Seite standen Manfred Wallner und Norbert Dachs. In geheimer Wahl hatten die 26 anwesenden aktiven Mitglieder nun ihre neuen Kommandanten zu wählen, dabei entschieden sich die Stimmberechtigten für Rainer Süssel als ersten Kommandanten und für Bernhard Zeller als seinen Stellvertreter. Zur Wahl der anderen Führungsmitglieder waren alle aktiven und passiven Mitglieder wahlberechtigt. Hier wurden Karlheinz Beck als Kassenwart und Werner Süssel als Feuerwehrvereinsvorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Schriftführer wurde Fritz Watter jun., er ersetzt Beate Weigel die nicht mehr kandidierte. In Personalunion fungieren in Zukunft Andreas Rogl und Thomas Beck jun. als Gerätewarte, da Johann Stockmeier nicht mehr zur Verfügung stand. Claudia Stockmeier legte ebenfalls ihr Amt nieder, diesen Platz als neue Jugendwartin nimmt nun Yvonne Beck ein. Auch die nächsten Jahre fungieren Simon Angerbauer und Hubert Zeilhofer als Fahnenjunker sowie Josef Köglmeier und Roland Lederer als Kassenprüfer. Werner Süssel verabschiedete die aus der Führung ausgeschiedenen Mitglieder und überreichte ihnen Präsente. Sein Dank galt Claudia Stockmeier für acht und Beate Weigl für zwölf Jahre Mitarbeit im Vorstand. Neunzehn Jahre war Johann Stockmeier als Gerätewart tätig und der Vorsitzende bedauerte es vehement solch einen engagierten Gerätewart zu verlieren. Johann Beck wünschte er ein glückliches Händchen für seine Arbeit als KBM. In einer kurzen Laudatio stellte der Vorsitzende die Verdienste von Johann Beck in seinen sechs Jahren als zweiter und zwölf Jahren als erster Kommandant heraus. So sei die Einführung der Sanitätsausbildung in der Wehr, der Gerätehausanbau, der Bau der Löschwasserzisterne im Ort sowie die ins Leben gerufenen gesellschaftlichen Veranstaltungen Watterturnier und Dorffest zum Großteil seiner engagierten Arbeit zu verdanken. Der neuen Führungsriege wünschte Süssel eine homogene und gewinnbringende Zusammenarbeit. Der Abend fand seinen Abschluss mit einem vom Ehrenkommandanten Gerhard Zeilhofer gestifteten Spanferkelessen.

(v.li.n.re.)Johann Stockmeier, Claudia Stockmeier, Beate Weigl und Johann Beck wurden vom Feuerwehrvorsitzenden Werner Süssel ver-abschiedet.


Die neue Führungsriege der Buchhausener Wehr. (v.li.n.re.)Werner Süssel, Karlheinz Beck, Fritz Watter, Thomas Beck, Andreas Rogl, Bernhard Zeller, Yvonne Beck und Rainer Süssel mit Bürgermeister Otto Gascher.

Redaktion und Bild: Robert Beck 31. März 2007


Neuwahlen bringen Änderungen im Vorstand


Hauptversammlung der Napoleon-Schützen
Stagnation auf sportlichem Sektor
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb)
Als ein Jahr mit Höhen und Tiefen bezeichnete erster Schützenmeister Karlheinz Beck bei der Jahreshauptversammlung der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach im Gasthaus Rohrmayer das abgelaufene Vereinsjahr. Glanzpunkte im Vereinsjahr waren das traditionelle Kellerfest und der erste Buchhausener Kleinkunstabend. Sportleiter Dieter Tschunko zeigte die Erfolge des letzten Jahres auf und forderte eine aktivere Nachwuchsarbeit um die Aufstellungsprobleme der dritten Mannschaft in den Griff zu bekommen. Die Mannschaftsschützen konnten wieder einige Glanzpunkte setzen und Max Maier schaffte es den Titel des Gauschützenkönigs nach Buchhausen zu holen.
Mit einem vom Verein gestifteten Essen begann die Jahreshauptversammlung der Napoleon-Schützen am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung und dem Totengedenken verlas Schriftführer Norbert Dachs das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung. Gegen dieses wurden seitens der Anwesenden keine Einwände erhoben und somit einstimmig genehmigt. Ausführlich informierte Schützenmeister Karlheinz Beck die Zuhörer über die gesellschaftlichen Aktivitäten im vergangenen Jahr. In der Reihe der terminlichen Abfolge berichtete Beck von den Veranstaltungen des Vereins wie Strohschießen, Faschingsball, Christbaumversteigerung und Jahresabschlussfeier. Bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen wie Fronleichnamsprozession und Kriegerfest in der Pfarrei war man mit Abordnungen präsent, ebenso bei Tagungen und Versammlungen auf Gauebene. Vier Geburtstagskindern und einem Hochzeitspaar wurde seitens des Vereins die Aufwartung gemacht. Bei der von den Reservisten ausgerichteten Marktmeisterschaft im KK- Schießen konnte man diesmal keinen der vorderen Ränge belegen. Der neue Schützenkönig wurde im November ermittelt. Hier schaffte es nach Gerhard Zeilhofer in den Jahren 1978/79, Robert Beck zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte seinen Titel des Vorjahres zu verteidigen. Große Erfolge waren nach den Worten von Beck wieder das traditionelle Kellerfest und der erste Buchhausener Kleinkunstabend mit der Gruppe b.o.s.s. Dieser war so gut besucht, dass man entschied die Band in diesem Jahr nochmals nach Buchhausen zu holen. Mit dem Kauf neuer Freizeitjacken für die Vereinsmitglieder ging ein Langgehegter Wunsch in Erfüllung, der Dank des Schützenmeisters galt hier nochmals Franz Habermeier für das Sponsoring und Angela Rogl für die Kostengünstige Bestickung. Enttäuscht zeigte sich der Redner mit den Teilnehmerzahlen bei der Vereinsmeisterschaft und den gesellschaftlichen Schießabenden wie Stroh- Eröffnungs- und Saisoneröffnungsschießen. Hier galt sein Aufruf allen Vereinsmitgliedern mit der Teilnahme ihre Verbundenheit zum Verein zu zeigen.
Sportliche Bilanz stagniert
Sportleiter Dieter Tschunko gab einen umfangreichen Bericht zum abgelaufenen Sportjahr. Anfangs seiner Ausführungen beleuchtete er die Mannschaften im Rundenwettkampf. Es waren drei Luftgewehr und eine Luftpistolenmannschaft im Einsatz. Die Erste erreichte in der Gauliga 1 mit 14:6 Punkten und einem Ringdurchschnitt von 1486 den Vize-Meistertitel. Bester Schütze der Mannschaft war Max Maier mit einem Durchschnitt von 379,3 Ringen vor Josef Rohrmayer (374,7), Erich Rohrmayer (369,4) und Josef Kammermeier (363,0). Buchhausen II belegte in der B-Klasse 3 mit 13:7 Punkten und einem Ringschnitt von 1429,6 ebenfalls den zweiten Platz. Als beste Einzelschützen präsentierten sich Markus Rohrmayer und Norbert Dachs mit je einem Mittel von 360,2 Ringen gefolgt Wolfgang Kumpfmüller (357,4) und Dieter Tschunko (351,8). Wiederum Schwächer als im Vorjahr agierte die Dritte in der Klasse D 3. Am Saisonende belegte das Team mit 0:20 Punkten den letzten Tabellenrang. Insgesamt kamen hier zehn Schützen zum Einsatz von denen lediglich Tobias Kufner alle Wettkämpfe bestritt. Beste Akteurin war Maria Nakarjakov einer Durchschnittsleistung von 228 Ringen vor Tobias Kufner und Patrick Kufner. Das Pistolenteam der Napoleon-Schützen schaffte in der Gauliga mit 16:8 Punkten den dritten Platz. Bester Mann war hier Robert Dafner mit guten 269,4 Ringen im Schnitt, gefolgt von Josef Steger und Markus Rohr-mayer. Im Gaupokal schaffte man es bis ins Finale und belegte hier den dritten Platz. Schöne Erfolge erzielten die Napoleon-Schützen wieder bei den Gaumeisterschaften. Zum wiederholten Male verteidigten die Buchhausener den Titel in der Schützenklasse bei der Mannschaftswertung im Zimmerstutzenwettbewerb, zu dem holte Max Maier den Gaumeistertitel, Markus Korber wurde Zweiter und Erich Rohrmayer Fünfter. In der Seniorenklasse sicherte sich Wolfgang Kumpfmüller die Bronzemedaille. Mit dem Luftgewehr erreichte Buchhausen 1 den fünften Rang, Wolfgang Kumpfmüller wurde in der Altersklasse Gaumeister. Beim Kleinkaliberwettbewerb (100 m stehend) konnte sich wiederum Wolfgang Kumpfmüller auszeichnen er schaffte den Vizemeistertitel. Mit den erzielten Ergebnissen konnten sich einige Akteure für die Niederbayerische Meisterschaft qualifizieren. Hier holte Markus Korber eine Bronzemedaille und die Zimmerstutzenmannschaft verfehlte den dritten Platz nur knapp. Den Sprung zu den Bayerischen Titelkämpfen schaffte lediglich Max Maier mit dem Zimmerstutzen, hier belegte er den 40. Platz was zum Start bei der deutschen Meisterschaft berechtigte. Hier schoss er eines seiner schlechtesten Ergebnisse und landete auf dem 97. Rang. Am Ende seines Berichts zeigte sich der Sportleiter enttäuscht über die Tatsache dass es nicht gelingt eine beständige dritte Mannschaft zu formen. Abschließend verkündete Tschunko, bei der Neuwahl nicht mehr für den Posten des Sportleiters anzutreten.
Finanzen etwas rückläufig
Von den Geldbewegungen im Verein berichtete Schatzmeister Erich Rohrmayer. Als größte Ausgabeposten nannte er die Bundesbeiträge zum BSSB, den Kauf von zwei Luftgewehren und die Unterhaltung des gesellschaftlichen Vereinslebens. Dem gegenüber standen als größte Einnahmequellen die Vereinsbeiträge sowie die Erträge aus Christbaumversteigerung, Kellerfest und die Sportförderung des Marktes Schierling. Letztendlich verkündete der Kassier einen kleinen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie und übersichtliche Kassenführung und ließen die Versammlung über die Entlastung des Vorstands abstimmen. Diese wurde einstimmig erteilt. Als letzte Amtshandlung des alten Vorstands nahm anschließend Schützenmeister Beck die Ehrung verdienter Mitglieder vor. Aus seinen Händen erhielten Bernhard Zeller, Roland Lederer und Johann Beck die silberne Vereinsehrennadel mit Urkunde. Damit würdigte der Verein die stetige Bereitschaft der drei passiven Mitglieder sich für die Vereinsbelange einzubringen. Im Anschluss übernahm Ortssprecher Werner Süssel das Amt des Wahlausschussvorsitzenden und führte mit Unterstützung von Bernhard Zeller und Wolfgang Kumpfmüller die Neuwah-len durch. In ihren Ämtern bestätigt wurden Karlheinz Beck als erster und Josef Kammermeier jun. als zweiter Schützenmeister sowie Norbert Dachs als Schriftführer und Erich Rohrmayer als Kassier. Neu gewählt zum Sportleiter wurde Josef Rohrmayer, er ersetzt Dieter Tschunko der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Auch der Posten des Gerätewarts wurde mit Reinhold Watter neu besetzt, er rückt an die Stelle von Max Maier der ebenfalls nicht mehr kandidierte. Als Beisitzer wählte die Versammlung Sabine Metzger, Tobias Kufner und Thomas Beck. jun. Als Kassenprüfer für die nächsten drei Jahre wurden Anton Sporer jun. und Johann Stockmeier jun. bestimmt. Im letzten Tagesordnungspunkt kamen die Mitglieder zu Wort. Hier fragte Fritz Watter an, ob man nicht wieder mal einen Vereinsausflug durchführt könnte. Man nahm diesen Vorschlag auf und wird ihn in der nächsten Vorstandsitzung behandeln. Mit dem Hinweis auf kommende sportliche und gesellschaftliche Ereignisse schloss erster Schützenmeister Karlheinz Beck die Hauptversammlung.

Die neue Führungsriege der Napoleon-Schützen v.li.n.re. Karlheinz Beck, Norbert Dachs, Erich Rohrmayer, Josef Kammermeier, Sabine Metzger, Thomas Beck, Reinhold Watter, Tobias Kufner und Josef Rohrmayer.


Für ihre Verdienste um den Verein wurden (v.re.n.li) Bernhard Zeller, Ro-land Lederer und Johann Beck von Schützenmeister Karlheinz Beck mit der silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet.

Redaktion und Bild: Robert Beck 10. März 2007


Mühlbauer/Vierkant beste Watter in Buchhausen


Buchhausen. (rb) Gut gefüllt präsentierte sich der Saal des Gasthauses Rohrmayer am vergangenen Samstag beim traditionellen Watterturnier der FF Buchhausen und mit 54 teilnehmenden Teams aus vier Landkreisen, die den Weg nach Buchhausen fanden um sich in diesem urbayerischen Spiel zu messen zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Es herrschte gute Stimmung und es wurde eifrig gereizt und geblufft. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Dorfbevölkerung und der Schierlinger Geschäftswelt konnten die Mannschaften bis zum 39. Rang mit Sachpreisen bedacht werden, die größtenteils mindestens den Wert der Startgebühr hatten. Dem Brauch entsprechend wurde der letzte Platz mit einem Trostpreis bedacht. In drei Runden, a' vier Spielen, wurden die besten 16 Teams ermittelt, die anschließend im K.O.-System auf zwei Gewinnsätze bis elf, die ersten vier Plätze unter sich ausspielten. Trotz des frühen Beginns fand das Endspiel erst spät nach Mitternacht statt. In diesem Jahr gelang es gleich drei Teams aus dem Marktbereich Schierling sich bis ins Halbfinale zu kämpfen. Ins kleine Endspiel um den dritten Platz schafften es die Oberdeggenbacher Helmut Saßmann und Lothar Sporer, hier zogen beide allerdings klar mit 0:2 den Kürzeren gegen das Duo Baumann/Gehrer aus Mallersdorf/Oberlindhart. Etwas spannender war die Partie um den Turniersieg. Letztlich setzte sich Hubert Mühlbauer und Helmut Vierkant aus Pinkofen gegen die Mannschaft Strohmeier/Meier aus Schierling mit 2:1 Spielen durch. Auf die Sieger warteten 100 Liter Bier und ein Spanferkel. Der zweite Platz erhielt 70 Liter Bier, der Dritte ein Spanferkel sowie der vierte Platz dreißig Litern Bier. Die Siegerehrung wurde im von den Kommandanten Johann Beck und Bernhard Zeller durchgeführt. Sie bedankten sich für den zahlreichen Besuch und luden alle Teams fürs nächste Jahr wieder nach Buchhausen ein. Der Reinerlös des Turniers wird für Ausrüstung und Jugendarbeit in der Feuerwehr Buchhausen verwendet.



Die Kommandanten Johann Beck (re) und Bernhard Zeller (li)
gratulieren dem Siegerteam Mühlbauer (mi.re.) und Vierkant.

Redaktion und Bild: Robert Beck 5. März 2007


Dorfplatz fest in der Hand der Maschkara


Buchhausen. (rb) Seit einigen Jahren nimmt sich die örtliche Feuerwehr am Faschingsdienstag den jüngsten des Dorfes an und veranstaltet am Nachmittag ein Faschingstreiben im Feuerwehrgerätehaus. So wurde auch heuer das Feuerwehrauto im Freien in Einsatzposition gebracht um Platz zu schaffen für Piraten, Tänzerinnen, Hexen, und Clowns die gemeinsam mit Eltern und teilweise auch den Großeltern Fasching feierten. Das tolle Wetter veranlasste allerdings die Verantwortlichen kurzer Hand das Geschehen ins Freie zu verlegen und die Bierbänke an der Rückseite des Gerätehauses in die Sonne zu stellen. Dies konnte den Kindern nur Recht sein und so bedurfte es keinerlei organisierter Spiele bei dieser Party. Die größeren Kinder stellten auf die Schnelle ein Fußballspiel auf dem angrenzenden Bolzplatz auf die Beine und alle anderen bevölkerten den Spielplatz. Hier sah man Cheerleaders auf der Wippe tanzen oder einen Maschkarazug über die Rutschbahn sausen. Bei soviel Toben kam natürlich bald Hunger und Durst bei den Kleinen auf, dieses konnten sie auf Kosten der Feuerwehr mit warmen Würstln und Limonade stillen. Aber auch an die Erwachsenen hatten die Kommandanten Bernhard Zeller und Rainer Süssel mit ihrem Helferteam gedacht sie konnten sich gegen einen kleinen Obolus mit Kaffee, Faschingskrapfen und selbstgebackenen Kuchen, oder auch bei einer Halbe Bier in Biergartenatmosphäre stärken. Bis spät in den Nachmittag tobte das Treiben um und über den Dorfplatz und beim Nachhausegehen waren sich alle Kinder einig, dass so schönes Wetter am Kinderfasching eine tolle Sache ist.


Viel Spaß bereitete es den Kleinen im Zug
die Rutschbahn hin-unter zu gleiten.


Viel Bewegung macht natürlich durstig!

Redaktion und Bild: Robert Beck 20. Februar 2007


Buchhausen suchte den Superstar


Buchhausen. (rb) War die Besucherzahl im letzten Jahr schon sehr positiv, so übertraf der heurige Besuch des Faschingsballs der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Samstag die kühnsten Erwartungen des Veranstalters. Etwa 130, zum Teil sehr kreativ verkleidete, Besucher füllten den Saal des Gasthauses Rohrmayer bis auf den letzten Platz. Bunt gemischt war die Altersstruktur der Gäste die zum Ball gekommen waren um sich zu amüsieren, und zu den Klängen der "Bayerwald Casanovas" das Tanzbein zu schwingen. Die Verpflichtung der Kapelle sollte sich als Glücksgriff herausstellen, von Anfang an brannte die Band ein wahres Stimmungsfeuerwerk ab ohne dabei die Tänzer zu vernachlässigen. Ob Walzer, Fox oder Rock alle kamen auf ihre Kosten und so zeigte sich die Tanzfläche stets gut bis brechend voll frequentiert. Zur Tradition sind in den letzten Jahren bei diesem Ball die Showeinlagen geworden, und so studierte ein großes Team um Reinhold Watter und Bernhard Zeller auch heuer wieder einen Auftritt ein. Anlehnend an die Fernsehshow "DSDS" erschienen bei "Buchhausen sucht den Superstar" etwas verkappte und nicht so erfolgreiche Stars wie Angelo Kelly, Gottlieb Wendehals oder Daniel Küblböck aber auch die Sportfreunde Stiller mit ihrem WM Song von 2006, um mit ihren Darbietungen die Jury und das Publikum zu überzeugen. Während es seitens der Jury durchgehend harsche Kritik für die Teilnehmer hagelte wählten die Zuschauer mit ihrem Applaus alle Kandidaten in die nächste Runde. Mit einer den Bedürfnissen der zahlreichen Tänzer angepassten Mischung hielt die Band auch nach diesen Einlagen das Stimmungsbarometer auf dem Siedepunkt und so wurde es für viele Besucher eine lange Ballnacht ehe sie den Heimweg antraten der für viele noch auf einen Absacker über die Bar führte.


Die Sportfreunde Stiller (Martina Rogl, Yvonne Beck und Kathrin Lederer)
traten bei "Buchhausen sucht den Superstar" auf.


Stets gut gefüllt zeigte sich das Tanzparkett


ca. 30 Minuten Video

Redaktion und Bild: Robert Beck 19. Februar 2007


Ps. Video ist von mir - nicht schimpfen ;-) wegen der Wackler
Grüße, Fritz


"Kyrill" hielt Feuerwehr auf Trab


Buchhausen. (rb) Dauerbereitschaft oder auch Einsatz war in der Nacht zum Freitag für die Feuerwehren im Markt angesagt. Der Sturm "Kyrill" der in Teilen Bayerns Orkanstärke erreichte hielt die Hilfskräfte in Atem. So auch die Buchhauserer Wehr die die Nacht in Bereitschaft im Feuerwehrgerätehaus verbrachte und noch in den Abendstunden dreimal wegen umgestürzter Bäume auf der Kreisstraße nach Holztraubach ausrücken musste. Aus Sicherheitsgründen für das Personal kam in der Nacht die Entscheidung die Strasse zu sperren und die umgestürzten Bäume nach dem Sturm zu beseitigen. Im Dorf kam es zu mehr oder weniger größeren Schäden. In fast jedem Anwesen wurden ein paar Dachziegel, hauptsächlich Firstziegel heruntergerissen oder Blecheinfassungen gelöst. Ein paar größere Löcher riss der Sturm in die Dächer von Schweinestall und Scheune des Anwesens Kammermeier. Ein Baum stürzte knapp an einem Gartenzaun vorbei und drückte diesen mit den Ästen nieder und ein weiter lehnte sich an die Wand eines Wohnhauses ohne Schaden anzurichten. Entwurzelt wurde ein großer Palmkätzchenbaum der knapp an einem Bienenhaus vorbeischrammte aber aufgrund seines buschigen Geästs am Boden abgestützt wurde und so am Nachbargrundstück wenig Schaden anrichtete. Glück hatte ein Landwirt dessen Anbau an eine Scheune von einer Böe erfasst, die komplette Seitenwand nach außen gedrückt und vom Fundament gerissen wurde. Das diese nicht ganz weggerissen und so der Anbau nicht einstürzte ist der Tatsache zu verdanken das ein landwirtschaftlicher Anhänger ganz knapp außerhalb an der Scheune abgestellt war.




Mehrere Löcher wurden in die Dächer eines Anwesens gerissen



Entwurzelt wurde dieser große Baum im Anwesen von Thomas Beck

Redaktion und Bild: Robert Beck 19. Januar 2007


Mit mehr als zwanzig Teilnehmern
war das traditionelle Strohschießen der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am Feiertag Hl. Drei König im Gasthaus Rohrmayer wieder gut besucht. Schützenmeister Karlheinz Beck freute sich über die etwas gestiegene Resonanz an dieser, alljährlich zum Jahresstart durchgeführten Veranstaltung, die in erster Linie dem Zwecke des gesellschaftlichen Miteinanders, verbunden mit dem Schießsport steht. Geschossen wurde auch heuer wieder auf Glücksscheiben um auch den weniger geübten Teilnehmern die Chance zu geben einen der vorderen Ränge zu erreichen. Jeder Teilnehmer brachte ein Packet im Wert von ca. sieben Euro mit die dann gemäß der Platzierungen ausgepackt wurden. Betrachtet man die Siegerliste lag das Glück in diesem Jahr eher bei den weniger geübten Schützen. Als erster durfte Jungschütze Patrick Kufner sein ausgesuchtes Packet öffnen, gefolgt von Yvonne Beck und Tobias Mende. Um an den Inhalt zu kommen musste der ein oder andere Teilnehmer ganz schön viel Geschenk- oder Zeitungspapier entfernen, das sich am Ende zu einem großen Berg in der Gaststube türmte.


Viel Papier musste manch Teilnehmer entfernen um an den Inhalt seines Pakets zu gelangen

 

Redaktion und Bild: Robert Beck 5 Januar 2007


Weihnachtskonzert

Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art gab die Schierlinger Doafmusi am Vorabend von Heiligabend auf dem Friedhof der Buchhausener St. Ulrichskirche. Seit nunmehr 16 Jahren spielt die Doafmusi alljährlich am Heiligabend ein Konzert am Friedhof in Schierling und lädt die Bürger ein im stillen Gedenken an ihre lieben Verstorbenen sich für diese Zeit durch die Musik in besinnliche Stimmung versetzen zu lassen und eine Auszeit von der Hektik des Alltags zu nehmen. Erstmals gab die Kapelle dieses Konzert auch in Buchhausen. Der wohl schönste Lohn für die Musiker, die bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt und bei unangenehmem Wind spielten, waren die zahlreichen Zuhörer. Mehr als 70 Personen fanden sich am Friedhof ein um dem Weihnachtskonzert zu lauschen und nicht wenigen lief, nicht wegen der niedrigen Temperaturen sondern aufgrund der außergewöhnlichen Atmosphäre ein kalter Schauer über den Rücken. Am Ende war sich die Masse der Anwesenden einig etwas Besonderes mit diesem Konzert erlebt zu haben das eine echte Alternative darstellt für eine kurze Zeit Besinnung zu finden.


Weihn.Konzert Erstmals spielte die Schierlinger Doafmusi ein Weihnachtskonzert in Buchhausen

Redaktion und Bild: Robert Beck 24 Dezember 2006

 


Weihnachtliche Stimmung bei den Schützen
Besinnliche Jahresabschlussfeier der Napoleon-Schützen.
Ehrung der Vereinsmeister
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb)
Die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach luden am vergangenen Wochenende zur Jahresabschlussfeier ins Gasthaus Rohrmayer. Im ausgedehnten besinnlichen Teil mit Musik und Weihnachtsgeschichten hatte auch der Nikolaus seinen Besuch angesagt. Der Verein ehrte seine Jahresmeister sowie langjährige und verdiente Mitglieder. Vereinsmeister in der Schützenklasse wurde erstmals Josef Rohrmayer.
Mit einem gemeinsamen Essen begann die Weihnachtsfeier der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am Wochenende vor Weihnachten im Gasthaus Rohrmayer. In seinen Begrüßungsworten zeigte sich Schützenmeister Karlheinz Beck erfreut über den Zuspruch der Mitglieder an dieser Veranstaltung. Er nahm seine Worte auch zum Anlass um Dank an all diejenigen zu sagen die ihn im vergangenen Jahr in der Vereinsarbeit unterstützt haben. Sein besonderer Dank galt der Herbergsfamilie Rohrmayer für die die hervorragende Zusammenarbeit während des Jahres. Etwas Wehmut zeigte der Schützenmeister über den deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahlen bei der Vereinsmeisterschaft.

Ehrung Vereinsmeister
Die Ehrung der Vereinsmeister stand im offiziellen Teil auch als erstes auf der Tagesordnung. Zusammen mit Sportleiter Dieter Tschunko ehrte Schützenmeister Beck die Sieger mit Urkunden und Gutscheinen. Zur Wertung in dieser Meisterschaft wurden die zwei besten Zehnerserien, kombiniert mit dem in diesen Serien erzielten besten Blattl herangezogen. Jeder Schütze durfte beliebig viele Durchgänge schießen. Erfreulicherweise konnte der Titel auch wieder in der Jugendklasse, und in der Hobbyklasse vergeben werden. Hier gewann Johann Stockmeier jun. vor Newcomer Manfred Schwandt und Werner Süssel. Schwandt hatte mit einem 26 Teiler das beste Blattl aller zur Meisterschaft angetretenen Schützen erzielt. In der Jugendklasse sicherte sich Maria Nakarjakov zum dritten Mal in Folge den Titel vor Patrik Kufner und Tobias Kufner. Die Vergabe des Titels in der Schützenklasse war heuer reine Familiensache, es siegte Josef Rohrmayer ganz knapp vor Erich Rohrmayer. Die Bronzemedaille sicherte sich Markus Rohrmayer vor Norbert Dachs, Wolfgang Kumpfmüller und Reinhold Watter.

Verdienste gewürdigt
Im Anschluss ehrten die beiden Schützenmeister Beck und Kammermeier für 15 Jahre Mitgliedschaft Helga Zimmermann. Für 25 Jahre Treue zum Verein erhielten Rosemarie Dachs, Annemarie Hackelsberger, Luise Kirchermeier, Wolfgang Kumpfmüller, Franz Habermeier und Vinzenz Schrundner den großen Vereinsteller überreicht. Für besondere Verdienste um den Verein wurden vier Personen geehrt die, wie es Schützenmeister Beck ausdrückte, "eher im Hintergrund stehen aber viel für den Verein tun ohne dass dies groß wahrgenommen wird". Ehrengeschenke erhielten: Sandra Severin für die Zuarbeit in Sachen Herstellung und Kauf von Vereinsartikeln, Johann Stockmeier sen. für seine Arbeitsunterstützung bei den Vorbereitungen zu den Kellerfesten, Manfred Schwandt für seine Arbeit als "Vereinsgraphiker" immer wenn es um edle Vereinsurkunden oder neue Maibaumschilder geht und Robert Beck für Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Für seine sportlichen Leistungen die nicht zuletzt den Namen des Vereins hoch halten erhielt zudem Max Maier einen Buchpreis überreicht. Den etwa eineinhalb Stunden dauernden besinnlichen Teil des Abends gestalteten die "Deggenbacher Musi" in Person von Elisabeth Hofmeister, Magdalena Krause, Cornelia Siegrün und Herbert Bauer mit modernen Weihnachtsliedern sowie Dieter Tschunko, Josef Kammermeier und Norbert Dachs mit Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit. Ihr Debüt als Musikgruppe gab bei dieser Feier das Trio "WWS". Die Vereinsmitglieder Reinhold Watter, Hans Weger und Manfred Schwandt beeindruckten die Anwesenden mit Gitarrenmusik wie sie wohl die wenigsten im Saal jemals gehört haben. Die unterschiedlichen Auffassungen zwischen Oma und Enkeln von der "guaden oiden Zeit" spiegelte das Rollenspiel "eine Weihnachtsgeschichte" wieder. Mit diesem lustigen Stück leiteten Josef Rohrmayer, Josef Kammermeier und Norbert Dachs über zum Besuch des hl. Nikolaus, dargestellt von Alfred Rödl. In Versform vorgetragen, sprach der heilige Mann den Schützenschwestern und Schützenbrüdern sein Lob aus, wo es angebracht war tadelte er allerdings auch die Betroffenen. Er nahm aber nicht nur die Mannschaften aufs Korn, sondern wusste auch von einigen Geschichten aus dem Dorfleben die bis dahin nur "Insidern" bekannt gewesen waren. Bevor Schützenmeister Karlheinz Beck den offiziellen Teil der Weihnachtsfeier beendete überreichte er dem Nikolausdarsteller als kleines Dankeschön für seine Mühen der Dichtungen eine Flasche Wein. Mit dem Dank an alle die bei der Gestaltung und Durchführung der Weihnachtsfeier mitgeholfen haben und den besten Wünschen zur Weihnachtzeit und das neue Jahr schloss Karlheinz Beck die Veranstaltung. Bei Glühwein und Stollen ließen die Gäste den harmonischen Abend ausklingen und das Trio WWS sorgte mit Zugaben für beste Unterhaltung bis in die Morgenstunden.



Die anwesenden geehrten Mitglieder mit den Schützenmeistern Beck (li)


Die Schützenmeister Beck und Kammermeier mit den Vereinsmeistern der Jugend- Schützen- und Hobbyklasse (v.li.n.re.).


Sie hatten ihre Premiere als WWS (v.li.n.re.) Reinhold Watter, Manfred Schwandt und Hans Weger.

Redaktion und Bild: Robert Beck 27. Dezember 2006

 


2006

Leichenhalle der St. Ulrichskirche erhielt Segen

Kirchenanlage jetzt komplett saniert -
Wieder viel Eigenleistung erbracht


Buchhausen. (rb) Mit der Renovierung der Innenräume der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Buchhausen fand die umfangreiche Generalsanierung der St. Ulrichskirche und der Friedhofsanlage, die in vier Schritten ausgeführt wurde, nach knapp fünf Jahren seinen endgültigen Abschluss. Nach dem Gottesdienst am vergangenen Sonntag erteilte Pfarrer Patrice Banza Kabwende dem Gebäude den neuerlichen Segen. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch das von Witterungseinflüssen schwer in Mitleidenschaft gezogene Friedhofskreuz teilerneuert.
Vor knapp fünf Jahren begannen die Restaurierungsarbeiten mit der ca. 120 Meter langen und in Ziegelklinkerbauweise errichteten Friedhofsmauer. Diese zeigte an vielen Stellen größere Schäden wie ausgefressene Fugen sowie größtenteils verrottete Steine. Ein Teil hatte bedenkliche Schräglage. In Eigeninitiative wurde dieser Einsturz gefährdete Teil der Mauer auf einer Länge von dreißig Metern abgerissen und die gut erhaltenen Steine daraus zu Ausbesserungen an der verbleibenden Mauer wieder verwendet. Erdaufschüttungen und ein "grüner Zaun" mit der Pflanzung von Lingusten schlossen die entstandene Lücke. Als zweiter Abschnitt folgte im drauffolgenden Jahr die Außenrenovierung des Kirchengebäudes. Im Dachbereich wurden verfaulte Pfettenteile und Sparren ersetzt sowie die komplette Lattung und Dachziegel erneuert. Rund um das Gebäude musste das Fundament freigelegt, der Putz abgeschlagen, das Mauerwerk gereinigt und ein Spezialputz angebracht werden. Die Grundmauern sanierten die Fachleute mit einer speziellen Feuchtigkeitsdämmung und rund um das Gotteshaus wurde ein neuer Kiesfiltergraben und Regenrinnenkanal zur Entwässerung eingebracht. Zum Schluss erhielt die gesamte Außenfassade einen neuen Anstrich. Die Innenrenovierung des Barockbaus fand im Jahre 2004 statt. Nach einer aufwendigen Untersuchung der Wände auf historische Putze oder Farbgebungen musste der Putz im gesamten Innenraum bis zu einer Höhe von drei Metern abgeschlagen, die Mauerfugen ausgekratzt und desolate Steine ausgewechselt werden. Besonders der Deckenbereich hatte während der Arbeiten zur Dachinstandsetzung des Vorjahres gelitten. Eine Aufmauerung und Erneuerung des Stuckprofils war hier unumgänglich. Die Decke wurde mit 2 000 Schrauben neu fixiert und Putzschäden ausgebessert. Auch eine Überholung der Elektroinstallation in der Kirche und an der Turmglockenanlage war nötig geworden. Im Zuge dieser Maßnahme baute man beidseitig Spotleuchten ein um mehr Licht in den Altarraum zu bringen. Unter der Bestuhlung wurden der Holzboden und die Vertäfelung entfernt, der Unterbau neu animiert und der neue Holzboden so angelegt, dass er ausreichend hinterlüftet wird. Die zeitintensivsten Arbeiten waren hier die Restaurierung und Auffrischung der Altararchitekturen und Schnitzwerke im Gotteshaus. Besonders die 14 Leinwandbilder des Kreuzweges waren schwer in Mitleidenschaft gezogen, sie wurden in aufwendiger Technik aufgefrischt. Während dieser Sanierungszeit entstand auch ein Anbau an die Aussegnungshalle im Friedhof. Dieser Raum dient jetzt zu Lagerzwecken der Kirchenutensilien und auch dem Bestattungsunternehmen als Lager, - und Umkleideraum. Als Letztes wurden nun in den vergangenen Monaten die Innenräume der Aussegnungshalle und das Friedhofskreuz saniert. Das Kreuzgebälk wurde aus Eichenholz neu gefertigt und der Korpus von einem Kirchenmaler restauriert. Im Leichenhaus wies der etwa 50 Jahre alte Boden und Maueransatz große Feuchtigkeitsschäden auf, deshalb entschloss man sich diesen samt Unterbau zu entfernen und den schadhaften Putz abzuschlagen. Über die neu eingebrachte frostresistente Armierung wurde eine Betonsohle gezogen und mit Fliesenboden versehen. Die Beleuchtungskörper und die hölzerne Trennwand mit Doppelflügeltür zwischen Vorraum und Leichenhaus wurden im Stile der Alten erneuert. Wie schon bei den Bauabschnitten zuvor wurden auch diesmal wieder viele, viele Arbeitsstunden von der Dorfgemeinschaft erbracht. Die Kosten aller Arbeiten innerhalb dieser knapp fünf Jahre belaufen sich auf ca. 400.000 Euro die mit Eigenmitteln und Zuschüssen vom bischöflichen Ordinariat und dem Markt Schierling bewältigt werden. Am vergangenen Sonntag nahm Pfarrer Patrice Banza Kabwende in Anwesenheit der Gottesdienstbesucher die neuerliche Segnung des renovierten Gebäudes vor. In seiner Ansprache dankte er allen fleißigen Helfern die ihre Freizeit für diese Unternehmung opferten. Auch der Kirchenverwaltung galt sein Dank die diese Maßnahme auf den Weg gebracht hatte. "Dieses Gebäude begleitet nun mit neuem strahlenden Glanz unsere verstorbenen Brüder und Schwestern auf ihrem letzten Weg zu ihrem Platz bei Gott" so der Geistliche.



Pfarrer Patrice Banza Kabwende segnete das restaurierte Gebäude

 


Im neuem Glanz erstrahlen Friedhofskreuz und Aussegnungshalle am
Buchhausener Friedhof

Redaktion und Bild: Robert Beck 7 Dezember 2006


Robert Beck alter und neuer Schützenkönig


Sieger schafft das zweite "Double" der Vereinsgeschichte

Viele schöne "Zehner"

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Beim Königsschießen der Napoleon-Schützen Buchhausen - Oberdeggenbach verteidigte Robert Beck seine im letzten Jahr erstmals errungene Königswürde. Wurstkönig wurde Markus Rohrmayer, den dritten Platz und somit Brezenkönig wurde Alfred Rödl. Die Königsscheibe gewann Werner Goschler und beim Preisschießen setzte sich Josef Rohrmayer auf den ersten Platz.
Gut besucht war das Königsschiessen der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Samstag im Vereinslokal Rohrmayer. Mit 32 Teilnehmern am Schießen um die Königswürde mussten die Verantwortlichem, gegenüber dem Vorjahr, einen leichten Rückgang verzeichnen aber der Zuspruch am Gesellschaftsabend zeigte wiederum welch hohen Stellenwert diese Veranstaltung im Vereinsjahr hat. In den Siegerrängen der einzelnen Kategorien hielten sich heuer die Aktiven und Nichtaktiven die Waage, erfreulicher Weise zielten die Teilnehmer heuer sehr genau und es fielen ungewöhnlich viele schöne Zehner. Für eine Überraschung sorgte Manfred Schwandt der erst seit einigen Tagen dem Schießsport nachgeht und sich mit schönen "Blattl'n" in zwei Wettbewerben qualifizierte. Nach einem gemeinsamen Essen, gestiftet vom scheidenden Schützenkönigin Robert Beck, nahmen die Schützenmeister Karlheinz Beck und Josef Kammermeier jun. gemeinsam die Siegerehrung des Schießabends vor.
Beim Preisschießen setzte sich mit Josef Rohrmayer ein Schütze der ersten Mannschaft mit einem 24 Teiler durch. Ihm folgte Hobbyschütze Bernhard Zeller mit einem 58 Teiler vor Wolfgang Kumpfmüller der einen 63 Teiler erzielte. Den vierten Platz sicherte sich Markus Rohrmayer mit einem 88 Teiler vor Neuling Manfred Schwandt mit einem 128 Teiler. Bei der Entscheidung um die, vom Vorjahressieger Erich Arnold gestiftete, Königsscheibe setzte sich mit Werner Goschler ein Akteur der ersten Stunde durch der aber schon seit mehr als zwanzig Jahren dem Sport nicht mehr nachgeht. Mit einem 35 Teiler verwies er Manfred Schwandt mit einem 94 Teiler und Erich Arnold mit einem 259 Teiler auf die Plätze.
Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Ergebnis des Königschießens. Bei den Napoleon-Schützen wird die Königswürde an einem Abend ausgeschossen wobei jeder Schütze nur drei Schüsse abgeben darf. Zudem sieht der Teilnehmer sein Ergebnis nicht da die beschossene Scheibe aus der Klemmvorrichtung fällt und dadurch nicht zurückgezogen werden kann. Alfred Rödl, ein ehemaliger Pistolenschütze holte sich den dritten Platz und damit den Titel des Brezenkönigs. Wurstkönig wurde Markus Rohrmayer der auch schon im Preisschießen erfolgreich war. Das sicherste Auge des Abends bewies Robert Beck, er verteidigte mit einem 37 Teiler seinen Titel vom Vorjahr und wird die Napoleon-Schützen somit ein weiteres Jahr bei öffentlichen Auftritten repräsentieren. Dieses Kunststück schaffte in der 32jährigen Geschichte des Vereins nur Gerhard Zeilhofer in den Jahren 1978/79. Im Anschluss an die Proklamation verwies Schützenmeister Karlheinz Beck auf die nächste gesellschaftliche Veranstaltung, der Christbaumversteigerung die am Samstag, 2. Dezember im Saal des Gasthauses Rohrmayer stattfindet. Dafür bittet der Verein um Unterstützung durch Sachspenden. Die Sammler werden in Buchhausen am Samstag, 25. November tagsüber und in Oberdeggenbach am Dienstag, 28. November ab 17:30 Uhr unterwegs sein.

Die Sieger des Königschießens: Werner Goschler Königsschei-be), Alfred Rödl, Robert Beck und Markus Rohrmayer, mit 1. Schützenmeister Karlheinz Beck (v.li.n.re.)


Kinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben


Buchhausen. (rb) Halloween - das umstrittene Fest der Geister erlebt in Deutschland einen wahren Boom. Sieht man sich heute etwas um wird man schnell bemerken, dass unsere Gesellschaft dieses Fest längst zum Vergnügen und Konsum entdeckt hat. Trotz Kritiken, besonders aus kirchlichen Kreisen, werden quer durch alle Altergruppierungen in einer Art Winterkarneval schrille Partys gefeiert. Bereits die kleinsten Kinder haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit der Forderung "Süßes oder Saueres" um Süßigkeiten zu bitten. In Buchhausen veranstaltet seit einigen Jahren die Feuerwehr für die Jüngsten des Dorfes ein Helloweentreiben mit Party im Feuerwehrgerätehaus. So zogen auch heuer wieder an die zwanzig Dorfkinder, in mehrere Gruppen aufgeteilt und jeweils von einem Erwachsenen begleitet, durch das Dorf um an den Häusern zu läuten und mit dem Helloweenspruch um Süßigkeiten zu bitten. Nicht viele lehnten diese Bitte ab und so schleppten die Kinder letztlich viele schwer gefüllte Taschen zurück zum Feuerwehrgerätehaus wo die süßen Leckereien dann untereinander gerecht aufgeteilt wurden. Die Vereinsführung hatte mit Unterstützung einiger Feuerwehrdamen auch an die Erwachsenen gedacht und eine Halloweenpartie für die gesamte Dorfbevölkerung organisiert. Dabei wurden die Gäste zu äußerst humanen Preisen bewirtet. Diese Party wurde von groß und klein sehr gut angenommen und so herrschte tolle Stimmung im
überfüllten Feuerwehrhaus. Zur Stärkung gab es für die Kid`s Getränke und warme Würstl gratis und DJ "Watti" sorgte für die richtige Unterhaltung der Rasselbande.



Bereits eine halbe Stunde vor Partybeginn hatten sich zahlreiche Kinder in lustigen und schaurigen Verkleidungen im Feuerwehrgerätehaus eingefunden.

Redaktion und Bild: Robert Beck 1. November 2006


Blumengeschmückte Gräber und Seelenlichter

Filialgemeinde gedenkt ihrer Toten - Restauriertes Friedhofskreuz gesegnet

Buchhausen (rb) Am 1. November feiert die katholische Kirche das Hochfest Allerheiligen. An diesem Tag wird, wie es der Name schon sagt, aller Heiligen gedacht. Der am 2. November gefeierte Feiertag "Allerseelen" ist bereits seit Jahrhunderten das Gedenkfest der Verstorbenen und an diesem Tag die Gräber der anverwandten Verstorbenen zu besuchen war Brauchtum. Dieser Brauch hat sich nach und nach durch die staatliche Feiertagsregelung auf den Tag "Allerheiligen" verlagert. Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das "Seelenlicht" entzündet, das auch noch am darauf folgenden Allerseelentag leuchtet. Dieses Licht ist das Symbol des "Ewigen Lichtes", das den Verstorbenen leuchtet. In einer feierlichen Prozession, dem "Gräberumgang", stehen die Christen an den Gräbern ihrer Anverwandten und der Priester schreitet durch die Reihen der festlich geschmückten Gräber und erteilt den Segen. Aufgrund der vielen Filialkirchen in der Pfarrei Ascholtshausen ist es dem Pfarrherrn nicht möglich alle Friedhöfe an einem Tag abzuarbeiten und so fand in Buchhausen bereits am letzten Sonntagnachmittag der Gräberumgang statt. Die Kirche konnte die Besucher nicht fassen und so wurde die Andacht mit Lautsprecher ins Freie übertragen. In seiner Ansprache sagte Pfarrer Patrice Banza - Kabwende, dass die Trauer um einen geliebten Menschen niemals enden wird. "Wenn wir an den Gräbern stehen werden sicherlich Erinnerungen an gemeinsame Momente mit unseren lieben Verstorbenen wach. Schöne Momente, aber auch der schmerzliche Moment wo plötzlich alles anders und dunkel wurde weil jemand von uns gegangen ist. Es gibt andere Menschen die uns in solchen Momenten Trost spenden, aber auch in diesen Stunden braucht man jemand der immer da ist, der niemals von einem geht - und das ist Gott, er ist immer für uns da. Der Wunsch von uns Christen ist die Nähe zu Gott und mit dem Tod wird unser Leben schöner, weil wir dann bei Gott sind und unsere Vorangegangenen dort auf uns warten", so der Geistliche. Dicht gedrängt standen im Anschluss die Angehörigen an den Gräbern ihrer Lieben und beteten mit dem Priester. Bevor Pfarrer Banza-Kabwende die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch segnete weihte er das, in den letzten Wochen, restaurierte Friedhofskreuz. Diese Instandsetzung wurde aufgrund der großen Witterungsschäden an Kreuz und Jesusfigur nötig.



Viele Gläubige gedachten an den Gräbern ihren lieben Verstorbenen



Prächtig geschmückt präsentierten sich die Gräber im Buchhausener Friedhof. Im Hintergrund das restaurierte Friedhofskreuz

Redaktion und Bild: Robert Beck 30. Oktober 2006


Das Wunder von Buchhausen - B.o.s.s. Konzert

Auszug aus dem Tagebuch von Hubert Treml und Franz Schuier:

21.10.06 Ihr hättet unsere strahlenden Gesichter sehen müssen - als Franz und ich von Buchhausen heimgefahren sind. Wir nennen den Abend nun "Das Wunder von Buchhausen".
Wie war es möglich, dass der Saal (mit 130 Sitzplätzen) ausverkauft war, obwohl man uns in Buchhausen überhaupt nicht kannte? Wie war es möglich, dass der Saal tobte, obwohl nach unserer anfänglichen Einschätzung doch mindestens die Hälfte des Publikums (viele junge Leute) gar nichts mit unserer Musik hätte anfangen können? Wie war es möglich, dass alle wie aus einem Hals "houst" gesungen haben, obwohl wir doch in - nach unserer bisherigen Erfahrung - schwieriges Terrain, was die Dialekttoleranz betrifft, vorgedrungen waren?
Unglaublich. Und wunderschön.
Danke an Erich für die tolle Vorbereitung. Danke an die Buchhausener und alle aus der Umgegend, die gekommen waren, so neugierig waren und sich so mitreißen ließen. Super!

dieser Eintrag stammt aus: http://www.huberttreml.de/

Und weils so scheh war, hier a gloans Video (ca. 3 Minuten nur mit DSL)



Bitte auf die Filmrolle klicken.


B.o.s.s. bringt Rohrmayer - Saal zum Kochen


Erster Kleinkunstabend in Buchhausen wurde zum Volltreffer
Buchhausen. (rb) Ein wahres Unterhaltungsfeuerwerk brannten Hubert Treml und Franz Schuier, alias b.o.s.s. am Samstagabend im Saal des Gasthauses Rohrmayer in Buchhausen ab. Zuhörer aller Altersklassen zeigten sich restlos begeistert von toller Musik und spritzigem Humor. Die Texte von Bruce Springsteen, frei in den Oberpfälzer Dialekt übersetzt, haben bei b.o.s.s. großteils nichts von der tiefgründigen Botschaft verloren die das Original mit seiner Musik vermitteln will.
Etwas Pep ins Dorfleben bringen, das war der Gedanke in der Vereinsführung der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach als man im Frühjahr diesen Jahres beschloss einen Musik- oder Kleinkunstabend zu veranstalten. Gespannt blickte man dem Termin entgegen - wird so was im Dorf angenommen, können genügend Interessenten in der Umgebung motiviert werden die Veranstaltung zu besuchen um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben? " Veranstaltung mehr als gelungen" - so die Antwort auf diese Fragen und Fazit des Veranstalters am Samstagabend nach dem Kleinkunstabend mit b.o.s.s. Mit mehr als 130 Zuhörern war der Saal restlos ausverkauft und nicht nur das Publikum schwärmte von der Gruppe sondern auch umgekehrt. Hubert Treml, Gitarrist und Sänger von b.o.s.s. hatte keine Probleme die Zuhörer schon beim ersten Song mitzureißen. "Unser Programm steht und fällt mit dem Publikum und das war hier in Buchhausen super", so Hubert Treml in einem Gespräch nach der Veranstaltung. Die Zuhörer wurden zum Bestandteil des Programms indem sie mit Klatschen und Stimme als zusätzliches Instrument fungierten. Nach wenigen Minuten war allen Anwesenden im Saal klar, dass hier ein professioneller Entertainer auf der Bühne steht der souverän agiert, eine tolle Stimme hat und seinen Gesang in einzigartiger Weise mit Gestik und Mimik unterstreicht. Kommentare aus den Zuschauerreihen wurden ohne Verzögerung mit in die Show eingebaut und man merkte beiden Akteuren an, dass sie ihre Musik nicht abspulen, sondern mit Herz und Seele zelebrieren. Das Duo verzichtet auf aufwendiges Bühnenequipment und beweist mit Gitarre, Keyboard, Melodika eindrucksvoll welch großes Musikerpotential in ihnen steckt. Die Stimme von Hubert Treml tat ihr übriges für feinsten Musikgenuss. Treffend und ohne etwas von der Eindringlichkeit zu verlieren sind die Texte von Bruce Springsteen in den Oberpfälzer Dialekt übersetzt. Aus Klassikern wie "Pink Cadillac" wurde "Rosa VW" oder aus "Racing in the Streets" einfach "Rennen in da Strass'n". Zu kleinen Diskrepanzen zwischen Künstler und Publikum führte des Öfteren die Aussprache, hier merkte man wie weit Weiden (von hier kommt Hubert Treml) von Buchhausen entfernt ist. Nach zwei Stunden Powerprogramm wurde es für die Gruppe schwierig den Begeisterungslevel des Publikums zurückzufahren und die immer wieder einsetzender Zugabe - Rufe verstummen zu lassen. Zum Ende waren sich alle einig ein echtes Highlight geboten bekommen zu haben und einige Stimmen forderten sogar b.o.s.s. nochmals mit anderem Programm nach Buchhausen zu holen.


Grandioses Entertainment erlebten 130 begeisterte Zuhörer im Rohr-mayersaal in Buchhausen.


Hubert Treml (li) und Franz Schuier zelebrieren ihr Programm mit Herz
und Seele

Redaktion und Bild: Robert Beck 23. Oktober 2006


B 15 neu mit Südumgehung weckt Ängste bei Buchhausens Bürgern

Unmut über Raser auf Kreisstraße - Aus der Bürgerversammlung

Buchhausen. (rb) Einen umfassenden Rückblick gab Bürgermeister Otto Gascher bei der Bürgerversammlung im Ortsteil Buchhausen. Bestandteil seiner Ausführungen waren die Gemeindepolitik im Allgemeinen, Haushaltsdaten und die Bundesstrasse 15 neu. Das Thema B15 führte auch zu einer größeren Diskussion wobei der Großteil der Buchhausener Bürger hauptsächlich Nachteile für den Ort sah. Für Gesprächsstoff sorgte auch ein Einwand von Hubert Zeilhofer betreffend der Kreisstrasse nach Holztraubach.

Mit 25 Bürgern war die Bürgerversammlung für den Ortsteil Buchhausen am Donnerstagabend im Gasthaus Rohrmayer, zu der Bürgermeister Gascher auch zwölf Marktratskolleginnen und -kollegen begrüßen konnte, gut besucht. Eingangs seines Rechenschaftsberichts monierte das Marktoberhaupt den zunehmenden Trend in Deutschland, dass immer mehr Bürger mehr fordern aber immer weniger aktiv am Staat teilnehmen, dies zeige vor allem die Unlust zu Wahlen zu gehen oder der geringen Bereitschaft aktiv mitzuarbeiten. Zum Glück stehe bei diesem Thema der Markt Schierling noch gut da und so ist es für die Marktverwaltung auch eine Pflicht dieses Bürgerengagement ernst zu nehmen und bei Entscheidungen zu berücksichtigen. Zur Haushaltslage im Markt sagte Gascher dass noch nie soviel investiert wurde wie in der Gegenwart dies aber auch wegen der beiden „Großbaustellen“ Dorferneuerung sowie Kanalbau in den Ortsteilen und Kläranlagensanierung nötig ist. Positiv sei weiterhin die Entwicklungen beim Gewerbesteueraufkommen das auch heuer wieder die Prognosen um einiges übersteigen wird. Nicht glücklich zeigte er sich über die Tatsache, dass der kommunale Prüfungsverband angemahnt hat die Bürger bei Baumaßnahmen, die zur Verbesserung von Örtlichkeiten führen, mehr zur Kasse zu bitten. Das würde für Buchhausen bedeuten dass der Bürger für die Erneuerung der Strassen nach dem Kanalbau einen Anteil zahlen hätte müssen. „In Schierling hat man dies bisher nicht praktiziert und soll auch weiterhin vermieden werden darum wird dieses Thema demnächst Gegenstand im Marktgemeinderat werden“, so der Bürgermeister. Der Redner zeigte auch die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung im Markt auf und bezeichnete diese als problematisch rückläufig. „Sollte dieser Trend anhalten müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen ob unser über Jahre aufgebautes Kindergarten- und Schulsystem haltbar ist“. Zum Ortsteil Buchhausen sagte der Bürgermeister, dass hier in den beiden letzten Jahren nicht viel passierte, dies aber auch nach der Fertigstellung des Kanals nicht von Nöten gewesen sei. Was noch ansteht ist die Verbreiterung der Strasse bei den Anwesen Ortbauer und Angerbauer. Nach erfolgreichen Grundstücksverhandlungen wird dies die nächsten Wochen in Angriff genommen und somit die letzte Engstelle beseitigt. Ein großes Thema war auch die B 15 neu, sowohl in den Ausführungen des Bürgermeisters wie auch den abschließenden Wortmeldungen der Versammlungsbesucher. Adolf Zeller, Hubert Zeilhofer und Werner Süssel sahen mit dem Bau der Südumgehung Schierling die große Gefahr, dass das Verkehrsaufkommen durch Buchhausen zunehmen wird. Gascher war hierbei gegenteiliger Meinung und versuchte dies auch darzustellen wovon sich die Kritiker allerdings nicht überzeugen ließen. Die Zunahme des Lkw Verkehrs durch Buchhausen befürchtete Norbert Dachs weil die neue Strecke ja gebührenpflichtig sein wird und die „Mautflüchtlinge“ ausweichen werden. Im weiteren Verlauf dieser Diskussion sah Werner Süssel bei der geplanten Einmündung in die alte B15 beim Buchhauserer Schulhaus die Entstehung einer großen Gefahrenquelle weil die Einfahrt hier sehr unübersichtlich wird. Nach den Worten des Bürgermeisters sei dieses Problem bekannt und es gibt Überlegungen die Einmündung etwas in Richtung Eggmühl zu verlegen was bedeuten würde das alte Schulgebäude abzureißen. In diese Richtung seien allerdings noch keine Entscheidungen getroffen worden.

Hubert Zeilhofer erkundigte sich nach der Möglichkeit an der Kreisstraße nach Holztraubach ein kurzes Stück Gehweg zu bauen, zumindest bis zur Deponie Habermeier weil diese Straße von vielen Bürgern benutzt wird um im angrenzenden Wald spazieren zu gehen. Aufgrund großen Verkehrsaufkommens von und zur Deponie und vielen uneinsichtigen Autofahrern die mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Holztraubach den Berg herunterfahren gestaltet sich ein Fußmarsch auf dieser Strasse teilweise zum Abenteuer. Bürgermeister Gascher sah dies Problematik die zudem von mehreren Anwesenden bestätigt wurde, sagte aber dass hier die Gemeinde nicht zuständig sei weil es sich um eine Kreisstraße handelt, er werde dies aber mitnehmen und im Landkreis zur Sprache bringen. Auch Maßnahmen zur Beruhigung des Verkehrs sollten dazu neuerlich geprüft werden. Für Asünement sorgte zum Schluss die Frage nach der Verrohrung des Grabens entlang der Ortsausfahrt in Richtung Schierling. Auf der schmalen Strasse kommt es bei Gegenverkehr immer wieder zu waghalsigen Ausweichmanövern. Diese Thema ist bereits seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner und scheitert an der Einstellung des Landkreises der dafür zuständig ist. Die meisten der Buchhausener Bürger haben sich deswegen damit abgefunden, dass hier nichts getan wird.

Entlang des Straßenstücks von der Deponieausfahrt zum Dorf würden viele Buchhausener Bürger gerne einen Gehweg haben

Redaktion und Bild: Robert Beck 15. Oktober 2006


B.o.s.s. gastiert im Gasthaus Rohrmayer

Buchhausen. (rb) Die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach bieten am 21. Oktober in Buchhausen allen Musikfreunden mit einem Kleinkunstabend ein besonderes Schmankerl. Die Gruppe b.o.s.s. gibt im Saal des Gasthauses Rohrmayer seine Visitenkarte ab. B.o.s.s. das sind die Profimusiker Hubert Treml und Franz Schuier die sich in unterschiedlichster Weise einen Namen in der Musikszene erarbeitet haben. Hubert Treml, vielen besser bekannt als „Tschuppy“, ist als Bandleader und Songlieferant seit den achtziger Jahren erfolgreich unterwegs. Franz Schuier ist freiberuflicher Musiker, Komponist und Musiklehrer für Klavier, Schlagzeug und Keyboard. Schuier arbeitete an vielen Musicalproduktionen an den Stadttheatern in Regensburg, Landshut und Eggenfelden im Orchester mit. B.o.s.s. steht für "brucig Ogrichte singa Songs" (brucig Abgerichtete singen Lieder), und ist eine bayrische Reverenz an den berühmten amerikanischen Songwriter und Sänger Bruce Springsteen. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein eigenständiges, ins Herz treffendes Programm mit mitreißenden und anrührenden Songs. Ein Kleinkunstabend mit den beiden Künstlern besteht zu zwei Drittel aus Liedern von Bruce Springsteen die sinngemäß in die bayerische Mundart übertragen sind. Diese sind nicht nur lustig sondern stimmen auch nachdenklich. Der Rest des Programms besteht aus Selbstgeschriebenen Songs in denen bayerische Texte, die jeder versteht, gepaart sind mit bekannten Melodien von Bruce Springsteen. B.o.s.s. war auch schon bundesweit im Radio zu hören. Ihre CD „locker langa“ wurde für den deutschen Folk- und Weltmusikpreis „RUTH 2005“ nominiert. Die Bewertungen von Presse und Publikum für die Auftritte des Duo’s reichen von „Kunst mit viel spritzigem Humor" über "intensiv, lebendig und aufrichtig" bis „außergewöhnliches musikalisches Schmankerl". Hubert Treml und Franz Schuier begeistern durch Leidenschaft, Wortwitz und bestes Entertainment. Das Publikum lacht, singt mit und nicht wenige bekommen Gänsehaut. b.o.s.s. verspricht auch in Buchhausen einen genussvollen Kleinkunstabend. Karten sind im Vorverkauf im Bastelladen, Rathausplatz 2a in Schierling, bei Annemarie’s Haarstudio, Bahnhofsstraße Eggmühl, bei Erich Rohrmayer Tel: 09451/949204 und Josef Kammermeier Tel. 09451/942694 erhältlich. Der Eintrittskarte kostet im Vorverkauf 6 Euro und an der Abendkasse 7 Euro. Beginn der Veranstaltung am 21. Oktober ist um 20 Uhr, Saaleinlass ab 19 Uhr.

b.o.s.s. Lieder von Bruce Springsteen, sinngemäß in die bayerische Mundart gesetzt präsentieren b.o.s.s. am 21 Oktober im Saal des Gasthauses Rohrmayer in Buchhausen.


 

Besucherzähler hat die 10.000 erreicht!

Buchhausen, 31. August 2006: Exakt um 16:49 Uhr ist es passiert.
Ein Homepage-Besucher aus Schierling mit der IP Adresse 212.77.163.166 war der 10.000ste Besucher dieser Internetseite.
Beim Besuch der Webcam ist der Besucherzähler auf die Magische Zahl 10.000 gesprungen und als Überraschung gibts einen kleinen Gewinn.

Gewonnen wurden zwei Eintritskarten zum Konzertabend am 21. Oktober in Buchhausen. Näheres unter "Termine". Der Gewinner wurde bereits ermittelt und hat sich über die Karten sehr gefreut mit den Worten:"na das ist aber mal eine positive Meldung am Morgen!"

Wir wünschein weiter viel Freude auf diesen Seiten und besuchen Sie uns bald wieder.

MfG Euer Webmaster ;-)


Max Maier holt Gauschützenkönigstitel nach Buchhausen


Buchhausen/Oberdeggenbach (rb). Einen weiteren großen Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte konnten die Napoleon-Schützen Buchhausen/Oberdeggenbach im Rahmen des Standeröffnungsschießens der Fasanenschützen Ettenkofen erzielen. Mit ausgetragen wurde hier die Ermittlung des Gauschützenkönigs des Labergaus 2006. Das sicherste Auge hatte heuer der Topschütze der Napolianer, Max Maier. Mit einem 7,1 Teiler setzte er sich gegen eine große Konkurrenz durch. Bemerkenswert ist auch der vierte Platz von Josef Rohrmayer der mit einem 35,9 Teiler knapp den Bronzeplatz vorpasste. In der 30 jährigen Geschichte der Napoleon-Schützen ist dies bereits der vierte Gaukönigstitel, aber erstmals in der Schützenklasse mit dem Luftgewehr. Den Titel des Gaujugendkönigs holten im Jahre 1986 Erich Rohrmayer sowie 1997 Josef Rohrmayer nach Buchhausen und mit der Luftpistole schaffte Ehrenmitglied Kurt Ose dieses Kunststück vor zwei Jahren.


Gaukönig Max Maier von den Napoleon-Schützen ist der Gauschützenkönig 2006.


Beste Laune bei Kellerfest


Buchhausen (rb) Ein lauer Sommerabend, ein herrlich gelegener Festplatz mit romantischer Beleuchtung und die passende Musik dazu. Dies waren am vergangenen Freitag die idealen Voraussetzungen für eine große Gästeschar beim traditionellen Kellerfest der Napoleon-Schützen Buchhausen - Oberdeggenbach.
Durchziehende Gewitter am frühen Nachmittag bereiteten dem Veranstalter zwar etwas Kopfzerbrechen und lösten Erinnerungen aus wo man das Fest wegen aufziehenden Unwettern abbrechen musste, aber am Freitag wendete es sich alles zum Guten. Viele fleißige Helfer des Schützenvereins bewirteten ihre Gäste mit Getränken, Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib und Steckerlfisch. Aber nicht nur die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. An den links und rechts des Festplatzes steil ansteigenden Hängen hatten die Kinder Riesenspaß daran auf dem Hosenboden über das alte Laub die Hänge hinunter zu rutschen. Die Showband "Flashdance" sorgte mit ihrer, auf jung und alt abgestimmten, Musik für gute Laune und verstand es die Besucher zum Tanz zu animieren. Die Band die erstmals in Buchhausen spielte kam so gut beim Publikum an, dass dieses forderte die drei Musiker auch für nächstes Jahr wieder zu engagieren. Gut frequentiert war auch wieder die in einem Kellergewölbe gelegene Bar und so war es nicht verwunderlich das hier noch lange gefeiert wurde nachdem draußen bereits die Bierbänke hochgestellt waren. Mit annähernd vierhundert Gästen konnten die Besucherzahl gegenüber den letzten Jahren etwas gesteigert werden und so zeigten sich die Verantwortlichen in einem ersten Resümee sehr zufrieden. Nicht zuletzt ist dies auch der Preisgestaltung durch die Veranstalter zuzuschreiben, die mit Preisen "wie vor zehn Jahren" dieses Fest attraktiv halten.


Frühzeitig füllte sich der Platz mit Besuchern


Viele nutzten die Gelegenheit zum Tanz unter freiem Himmel

Redaktion und Bild: Robert Beck 15. Juli 2006

Eins der ersten Kellerfeste. Wer weiß wann das Foto gemacht wurde?


"Die Dreifaltigkeit Gottes wird uns immer ein Geheimnis sein"


Fronleichnamsprozession mit Dorffest in Buchhausen
Kinderbilder begeistern
Buchhausen (rb)
Das Fronleichnamfest ist das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, feiert die Eucharistie als Opfer und wegen der Realpräsenz Christi im Tabernakel (Opferspeise) zugleich als Gegenstand der Anbetung. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das eigentlich Gründonnerstag gefeiert werden müsste, aber der Passionswoche wegen als zu diesem Termin unangebracht empfunden wurde. Es wurde deshalb in einer Zeit, als der Osterfestkreis mit Pfingsten fünfzig Tage nach Ostern schloss an das Ende der österlichen Zeit gelegt. Die Anregung zu diesem Fest entstammt einer Vision der heiligen Augustinernonne Juliana von Lüttich und wurde im Bistum Lüttich 1246 eingeführt. Am 11. August 1264 erhob Papst Urban IV. (1261 - 1264), zuvor Erzdiakon in Lüttich, Fronleichnam als "Fest des Leibes Christi". Die erste Fronleichnamsprozession in der Pfarrei Ascholtshausen fand am vergangenen Dreifaltigkeitssonntag in der festlich geschmückten Filialkirche St. Ulrich in Buchhausen statt. Eindrucksvoll musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kir-chenchor der Pfarrei unter Leitung von Alfons Steimer. Pfarrer Patrice Banza Kabwende verband seine Festpredigt mit der Feier des Dreifaltigkeitsfestes. "Wir haben Probleme die Dreifaltigkeit Gottes zu verstehen sie wird uns immer ein Geheimnis bleiben aber es ist wichtig dass wir dies als Gegeben anerkennen. Diese Anerkennung ist Voraussetzung für eine starke Gemeinschaft und die Verwirklichung der Ökumene so der Geistliche. Eine große Festge-meinde hatte sich eingefunden um nach der Messe gemeinsam durch das Dorf an die Altäre zu ziehen. Angeführt von den Fahnenabordnungen der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen und der Marianischen Männercongegration der Pfarrei Ascholtshausen sowie einer festlich geschmückten Jesusstatue die von vier jungen Damen des Dorfes getragen wurde zog man zu den Altären um gemeinsam um den Segen für die Menschen, Gemeinschaften und den Früchten der Erde zu beten. In Bayern wird dieses kirchliche Fest vielerorts auch zum Anlass genommen im Anschluss in der Dorfgemeinschaft weltlich weiter zu feiern. Farbenprächtige Umzüge mit den Vereinen enden oftmals in Bierzelten oder Festhallen. So schließt sich seit vielen Jahren an die Fronleichnamsprozession in Buchhausen das Dorffest an das von der Feuerwehr ausgerichtet wird. Hier fanden sich Vereine und Dorfbevölkerung zum gemeinsamen Mittagessen im Kögelmeier-Stadl ein. Bereits am Samstag hatte die Feuerwehr mit Grillspezialitäten zu diesem Fest geladen und viele Gönner und Freunde der Feuerwehr fanden den Weg nach Buchhausen. Ein Highlight des diesjährigen Dorffestes war die Bilderausstellung der Buchhausener Kinder bis zwölf Jahre. Manfred Schwandt, bekannter Grafiker und Maler hatte vor kurzem seine Idee unter den Jüngsten des Dorfes Nachwuchskünstler zu suchen in die Tat umgesetzt und mit den Kindern einen Nachmittag lang gemalt. (wir berichteten). Zu Recht voller Stolz präsentierten natürlich die Kinder ihre Bilder den Eltern, Großeltern und Verwandtschaft. Aber auch viele andere Interessierte zollten den kleinen Künstlern ihren Respekt und oftmals kamen diese Gesprächskreise zu dem Urteil "sehr begabt"



Viel bestaunt wurden die Bilder der Kinder die im Stadl ausgestellt waren

Begleitet von der Jesusfigur vorne weg trug der Geistliche das hochallerhheiligste des Altares durch das Dorf.

Redaktion Robert Beck 12. Juni2006

Dorfkinder gingen unter die Künstler


15 Kinder auf den Spuren von Picasso - Ausstellung beim Dorffest
Buchhausen (rb)
Zu einer ungewöhnlichen Aktion rief der Buchhausener Grafiker und Maler Manfred Schwandt mit Unterstützung der Feuerwehr am vergangenen Wochenende die Dorfkinder auf. Er lud alle Kinder bis zwölf Jahre ein mit ihm zu Malen und ihre Fantasien und Vorstellungen ungezwungen mit Farbe und Pinsel auf Papier zum Ausdruck zu bringen. Geplant war die Aktion auf der Stockbahn beim Kinderspielplatz aber leider spielte der Wettergott nicht mit und so stellte die Feuerwehr ihr Gerätehaus zur Verfügung. Gemalt wurde mit gesundheitlich unbedenklichen Dispersionsfarben, falls mal ein Klecks auf die Haut oder an den Mund der Kinder gelangt wäre, auf Packpapier das am Boden ausgelegt war. Schnell war der Untergrund mit Planen ausgelegt und die kleinen Nachwuchskünstler im Alter von 21 Monaten bis elf Jahre legten flott los. Fast hätte der Platz nicht ausgereicht, denn für viele überraschend kamen 15 Kinder die an der Aktion teilnahmen. Vielen erwachsenen Zuschauer die sich während des Nachmittags einfanden war gar nicht bewusst das es in dem kleinen Dorf so viele Kinder in dieser Altersgruppe gibt. Hatte sich Manfred Schwandt vorgestellt den Kindern mit einigen Tipps unter die Arme zu greifen überraschte es ihn umso mehr mit welchen konkreten Vorstellungen die jungen Künstler an die Sache ran gingen. Ihm blieb letztlich als Hauptaufgabe die Teilnehmer mit Nachschub an Farben und Wasser zu versorgen. Auch Nachhilfe von anwesenden Eltern war nicht gefragt und so brachten die Kinder ihre Motive unbeeinflusst zu Papier. Welchen Spaß sie daran hatten zeigt die Tatsache dass jeder Teilnehmer gleich zwei Gemälde anfertigte. Die Themenvielfalt reichte von der Darstellung alltäglicher Szenen vor der Haustüre über Tiere, Urlaub bis hin zu feuerspeienden Bergen. So viel künstlerische Arbeit macht natürlich durstig und um dem Abhilfe zu schaffen stellte die Feuerwehr unentgeltlich Getränke für die Kid's zur Verfügung. Initiator Manfred Schwandt sprach in seinem Resüme von einem einzigartigen Erlebnis sowohl für ihn als auch für die Kinder und entdeckte so manch großes Talent bei den Kid's. Die geschaffenen Werke sollen natürlich nicht irgendwo in der Schublade verkümmern und deshalb werden diese erstmals am Wochenende 10. /11. Juni beim Dorffest der Feuerwehr im Kögelmeier-Stadel ausgestellt.



Nach getaner Arbeit stellten die Teilnehmer ihre Werke für die Kamera zur Schau


Kleiner Mann ganz groß, der 21 Monate alte Julian war eifrig bei der Sache

Am Boden sitzend pinselten die Kids ihre Werke

Das "Meisterwerk" einer vierjährigen Teilnehmerin lässt Talent für die Malerei erahnen

Redaktion Robert Beck 24. Mai 2006



Buchhausen (rb) Am Samstag, 20 Mai sind alle Buchhausener Kinder bis 12 Jahre eingeladen ihre Fantasien und Vorstellungen ungezwungen mit Farbe und Pinsel auf Papier zum Ausdruck zu bringen. Der Graphiker und Maler Manfred Schwandt hatte diese Idee und ruft alle Kinder in diesem Alter auf mit ihm ab 13 Uhr zu malen. Schwandt ist dabei allerdings wichtig, dass die interessierten Kinder nach ihren Vorstellungen und nicht nach Vorgaben anderer malen. Schwandt wird zwar Erläuterungen zur Malerei und vielleicht ein paar Tipps geben aber die kleinen Künstler nicht in irgendeine Richtung leiten. Die vollendeten Werke sollen die echte Darstellung der Teilnehmer sein. Stattfinden wird die Aktion auf der Stockbahn beim Kinderspielplatz. Sollte das Wetter fürs Freie nicht mitspielen hat die Feuerwehr ihre Unterstützung zugesagt und die Aktion kann dann im Feuerwehrgerätehaus stattfinden. Die "Arbeitsgeräte" werden von Manfred Schwandt gestellt und die Kinder brauchen nur "den Spaß an der Freud" und einen Kittel oder ein altes Hemd, das zu diesem Zweck verwendet werden kann, mitbringen. Die Farben mit denen gemalt wird sind gesundheitlich unbedenklich, auch wenn mal ein Klecks auf die Haut oder an den Mund gelangt. Die von den Kindern gemalten Bilder werden dann am Dorffest der Feuerwehr das am Wochenende 10/11. Juni im Kögelmeier-Stadel stattfindet ausgestellt. Wer weiß vielleicht entdeckt man in Buchhausen auf diese Weise einen neuen Picasso oder Dali.

Redaktion Robert Beck 12. Mai 2006


"Massiver Löschwassereinsatz brachte Brand schnell unter Kontrolle"



Gemeinsame Großübung von Feuerwehren und Malteser Hilfsdienst in Buchhausen
Buchhausen. (rb) Gute Ausbildung und vor allem realitätsnahes Training sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine effektive Brandbekämpfung und Schutz von Leib und Leben durch die Feuerwehren. Unter diesen Gesichtspunkten fand am Freitagabend in Buchhausen eine große Brandschutzübung mit über 70 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der freiwilligen Feuerwehren aus Buchhausen, Schierling, Eggmühl und Oberdeggenbach sowie des Malteser Hilfsdienstes der Ortsgruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach statt. Geübt wurde auch die Bergung von Verletzten durch Atemschutzträger sowie die Verkehrsregelung im Einsatzfall.
Die teilnehmenden Feuerwehren wurden vom Buchhausener Kommandanten Johann Beck, der diese Übung plante und auch als Einsatzleiter fungierte, bereits im Vorfeld in das Szenario eingewiesen. So erfolgte die Alarmierung nicht über Sirene sondern per Funk. Angenommenes Brandobjekt war das landwirtschaftliche Anwesen der Familie Kammermeier am Ortsausgang in Richtung Schierling wo nach Schweißarbeiten an einem Traktor die Scheune in Brand geriet. Aufgrund starker Windböen trieben die Flammen in Richtung der Stallung und des Wohnhauses. Zudem war bekannt, dass eine Person vermißt wird. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandmeister Anton Fröhlich traf, bedingt durch den Heimvorteil, die Buchhausener Wehr als erste am Objekt ein und baute von der B 15 her eine Löschleitung zum Hof auf, aus der mit zwei C- und einem B- Strahlrohr die Sicherung der angrenzenden Stallung und des Wohnhauses durchgeführt wurde. Aufgabe der Oberdeggenbacher Wehr war der Aufbau einer zweiten Löschleitung des selben Ausmaßes um die Gebäude von der rückwärtigen Seite zu sichern. Die Schierlinger Feuerwehr rückte mit zwei LF 16 und einem Mehrzweckfahrzeug an und übernahm mit Atemschutzträger die Personenrettung und mit den Tankfahrzeugen die direkte Brandbekämpfung. Um die Schierlinger Löschfahrzeuge "unter Wasser zu halten" baute die Eggmühler Wehr zwei Versorgungsleitungen auf wobei als Quelle die Löschwasserzisterne des Ortes diente. Durch die Straßenüberquerungen der Löschleitungen mußte Schlauchbrücken ausgelegt und die Verkehrsregelung übernommen werden. Hierbei mußte leider des Öfteren festgestellt werden, dass manche Autofahrer mit solch kleinen Barrieren enorme Schwierigkeiten haben. Nachdem die vermißte Person aus der Scheune geborgen, und den Sanitätern der Schierlinger Wehr zur Erstversorgung übergeben war erreichte den Einsatzleiter die Meldung, dass zwei Enkel des Hofbesitzers vermißt werden und sich eventuell ebenfalls im brennenden Gebäude befinden könnten. Diesmal machten sich Atemschutzträger aus Schierling und Eggmühl auf die Suche, konnten beide Kinder rechtzeitig bergen und den mittlerweile am Unglücksort eingetroffenen Sanitätern des Malteser Hilfsdienstes übergeben. Bei der sich anschließenden Manöverkritik bewerteten sowohl Kreisbrandmeister Fröhlich wie auch Einsatzleiter Johann Beck die Übung als gelungen. Beide verleugneten aber auch nicht ein leichtes Durcheinander am Anfang der Übung. "Im Ernstfall hätten wir mit dem in der Übung dargestellten schnellen und massiven Löschwassereinsatz den Brand bald unter Kontrolle gehabt", resümierte abschließend der Einsatzleiter. Nachdem die Löschfahrzeuge wieder aufgerüstet waren, lud Hausherr Josef Kammermeier alle Teilnehmer zu einer kleinen Brotzeit und Umtrunk ein.


Über 70 Feuerwehrler sorgten für massiven Löschwassereinsatz bei der Übung


Atemschutzträger übergeben die verletzten Personen den Sanitätern der Malteser


Zügig ging die Übung von Statten, da mußte sogar der Einsatzleiter im Laufschritt agieren

Redaktion und Bild: Robert Beck 9. Mai 2006


Internetauftritt von Buchhausen

Buchhausen, Homepage wird immer bekannter.
Seit fast genau zwei Jahren gibt es nun für Buchhausen (204 Bewohner) diese kleine Internetseite. Die Besucherzahlen sind seitdem steht's gestiegen. Der große "Run" fand Ende des letzten Jahres statt. Allein im November 2005 haben über 1400 Besucher mehr als 90.000 mal geklickt. Für eine so kleine und frische Homepage ist das kaum zu glauben und die Anstifter dieser Seite, ganz besonders ich, sind mehr als zufrieden und wir möchten uns hier auf diesem Weg bei unseren Besuchern bedanken.
Ein weiterer Dank geht an Robert Beck, der sich als Redakteur und Macher für den Großteil aller Berichte engagiert und allen anderen die am Umfang dieser Homepage teilnehem.



Besucher - Statistik der letzten 12 Monate

 
Month Klicks Dateien Pageviews Sitzungen KBytes sent
April 2006 52984 32930 13363 774 514601
March 2006 86627 51550 16332 1356 1754877
February 2006 60819 38084 11435 1151 1098927
January 2006 74360 42574 14711 1343 727173
December 2005 68077 35037 13416 1338 571350
November 2005 93266 50791 19994 1480 780329
October 2005 63163 37925 13395 1063 588347
September 2005 76698 39774 18188 1161 602232
August 2005 17554 11798 4375 776 291005
July 2005 15770 10201 3034 901 153900
June 2005 27815 20914 3669 1258 384648
May 2005 18958 15014 2054 1280 199562
Total 656091 386592 133966 13881 7666947
Average 54674 32216 11163 1156 638913

Statistik April 2006 - Besucher aus der ganzen Welt.

No. Klicks Cached KBytes sent Country
1 51487 59.44% 27916 86.63% 595159 Germany
2 21575 24.91% 2997 9.30% 661974 Network
3 8958 10.34% 501 1.55% 308735 US Commercial
4 2796 3.23% 762 2.36% 137250 Unresolved
5 1560 1.80% 46 0.14% 302237 AOL
6 182 0.21% 2 0.01% 436574 Austria
7 22 0.03% 0 0.00% 15414 Netherlands
8 18 0.02% 0 0.00% 21144 Information
9 8 0.01% 0 0.00% 18140 Brazil
10 6 0.01% 0 0.00% 15855 Croatia (Hrvatska)
11 6 0.01% 0 0.00% 86538 US Educational
12 5 0.01% 0 0.00% 24560 Canada
13 3 0.00% 0 0.00% 5786 Japan
14 1 0.00% 0 0.00% 763 Non-Profit Organization

Redaktion: Fritz Watter, 23.April 2006


Einsatzplan für Photovoltaikanlagen nötig


Jahresversammlung der Feuerwehr - Gründungsfest auch finanziell ein Erfolg
Buchhausen. (rb) Im Gasthaus Rohrmayer fand am Samstagabend die Jahresversammlung der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen statt. Eine stattliche Anzahl von aktiven und passiven Mitgliedern bezeugte durch ihr Erscheinen das Interesse an der Feuerwehrarbeit. Kommandant Johann Beck sah große Gefahren bei der Brandbekämpfung an Fotovoltaikanlagen, die im Dorf ja reichlich vorhanden sind.
Bürgermeister Otto Gascher plädierte für ein stärkeres Engagement von Frauen bei Einsätzen
.
Kommandant J. Beck berichtete eingangs seiner Ausführungen über feuerwehrtechnische Aktivitäten. So wurde die Buchhausener Wehr im vergangenen Jahr zu einem Wohnhausbrand, zwei Hochwassereinsätzen, einer technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall und viermal zur Beseitigung von Sturmschäden auf öffentlichen Strassen gerufen. Nach einem Hochwassereinsatz füllte man einen Tag lang Sandsäcke auf dem Gelände der Kompostieranlage Habermeier. Trotz der zeitaufwendigen Belastung zur Ausrichtung des 125 jährigen Gründungsfestes wurden 7 Damen und 13 Herren in drei Gruppen erfolgreich für die nächst höhere Leistungsprüfung nach den Richtlinien des Feuerwehrdienstes vorgestellt. Als gesellschaftliche Highlights bezeichnete Beck das gefeierte Gründungsfest. Ein einem Ausblick auf Kommendes sagte der Kommandant, dass heuer keine Teilnahmen bei Gründungsfesten anderer Vereine anstehen und der Termin für das Dorffest der FF auf den 10./11. Juni festgesetzt wurde. Der Kommandant fand aber nicht nur positive Worte, so beklagte er sich über die schwachen Teilnahmen der Aktiven bei Einsätzen und forderte zu mehr Engagement auf. "Die Zukunft bringt immer mehr Aufgaben für die freiwilligen Feuerwehren, man sehe nur mal etwas zurück. Einsatz bei der Schneekatastrophe, Hochwassereinsatz, Unterstützungs-leistungen in Sachen Vogelgrippe, unser Geschäft wird immer umfangreicher und auf uns wird immer mehr zugegriffen weil wir gut, schnell und billig sind. Deshalb müssen wir vorbereitet sein" appellierte der Kommandant. "Eine bereits beschlossene Umstellung der Ausbildungsrichtlinien wird dem entgegenkommen aber zusätzliche Schulungen für Gruppenführer und Ausbildung an technischem Hilfsgerät wird dafür unerlässlich sein". Als dringliche Aufgabe die baldmöglichst im Dorf angegangen werden muss, bezeichnete Beck die Erstellung von Einsatzplänen für die Anwesen auf deren Dächer sich Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung befinden und dies sind in Buchhausen nicht wenige. Erste Erfahrungen bei Bränden an solchen Anlagen zeigten nach den Worten des Kommandanten, dass hier sehr hoher Funkenflug vorherrscht. Löscharbeiten können aber erst nach Abschalten des Stroms erfolgen und deshalb müssen die Pläne die Abschaltvorrichtungen ausweisen die vor allem auch für die Feuerwehr zugänglich sein müssen. Gespannt erwartete die Versammlung den Kassenbericht von Karlheinz Beck. Erstmals wurden hier die finanziellen Fakten nach Abrechnung des letztjährigen Gründungsfestes öffentlich bekannt gegeben. Mit Stolz konnte er ein sehr positives Resultat vermelden das der Kasse ein gutes Polster für eventuelle Investitionen verschafft. Die Kassenprüfer Roland Lederer und Josef Köglmeier bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und die Versammlung erteilte dem Kassier einstimmig die Entlastung.
Kreisbrandmeister Anton Fröhlich unterstützte zum großen Teil die kritischen Worte von Kommandant Beck und berichtete in Punkto "Vielfältigkeit der Feuerwehren" über eine Anfrage des Landratsamtes ob die Landkreiswehren beim Papstbesuch in Regensburg Kräfte zur Unterstützung abstellen können. Der Buchhausener Wehr bescheinigte er eine rührige und für das Feuerwehrwesen gewinnbringende Arbeit. Sein Dank galt Franz Habermeier der im Rahmen des Hochwassereinsatzes seine Halle zum Befüllen der Sandsäcke zur Verfügung gestellt und das Füllmaterial mit seinen Arbeitsmaschinen herangeschafft hatte.
Abschließend verabschiedete sich Fröhlich in seiner Funktion als KBM, weil er aufgrund des Erreichens der besonderen Altersgrenze in naher Zukunft aus diesem Amt ausscheiden wird.
Bürgermeister Otto Gascher sagte das sich die Feuerwehrarbeit in Buchhausen etwas von anderen abhebt, man habe das Gefühl es gehe lockerer zu aber es werden auch keine Probleme verschönt sondern mit Nachdruck angegangen. Der Bürgermeister sagte auch, dass ihn das von Kommandant Beck angesprochene Problem des mangelnden Einsatzwillens, das nicht nur in Buchhausen auftritt, schon länger beschäftige und forderte die Frauen auf sich stärker in die Einsätze einzubringen um diese Lücke schließen zu können. Zur zukünftigen Ausbildung regte Gascher an, dass hier alle Ortswehren verstärkt mit der Schierlinger Wehr zusammenarbeiten sollen. Im letzten Tagesord-nungspunkt wurde das Problem angesprochen dass nicht in allen Ortenden von Buchhausen die Sirene hörbar sei und über andere Alarmierungsmöglichkeiten diskutiert. Als Alternative wurde eine Alarmierung über Handy angeregt, diese Möglichkeit wird von den Verantwortlichen geprüft werden.


Nicht weniger als neun großflächige Fotovoltaikanlagen befinden sich in Buchhausen auf den Dächern innerhalb des Dorfes.

Redaktion und Bild: Robert Beck 13.April 2006


Baumschänder am Werk

Buchhausen (rb) In einem Grundstück in Buchhausen das an das so genannte "Gassl" angrenzt, wurden in den letzten Tagen wiederholt von einem unbekannten Täter Bäume geschändet. Bereits im November letzten Jahres wurden, an sechs für Christbäume tauglichen Fichten, die Gipfel abgesägt. An einem dieser Bäume wurde in dieser Woche in der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmittag wieder ein Teil abgesägt. Als der Besitzer der Sache nachging stellte er fest, dass am Boden rund um die Stämme von sechs Bäumen große Mengen an Streusalz verteilt waren, wohl mit dem Zwecke dass die Bäume kaputt gehen sollten. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gipfelte der Frevel im wahrsten Sinn des Wortes. Drei etwa vier Meter hohe Fichten wurden, wahrscheinlich vom gleichen Täter, in einer Höhe von 1,5 Metern abgesägt. Während in den vorangegangenen Fällen die abgesägten Teile vom Täter mitgenommen wurden, ließ er diesmal die Bäume zurück. Der Besitzer hat nun verständlicher Weise Strafanzeige gestellt. Bürger die im besagten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben die der Aufklärung dienlich sein können mögen dies bitte an den Polizeiposten Schierling Tel: 941212 oder der Polizeidienststelle in Neutraubling melden.

In einer Höhe von 1,5 Meter sägte der Täter drei Fichten ab

Redaktion und Bild: Robert Beck 31.März 2006


"Zuviel Wild stirbt den Straßentod"


Pacht für Schotterplatz wird gekündigt - Hohe Reparaturkosten
Buchhausen. (rb) Keine größeren Beschwerden brachten die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Buchhausen am vergangenen Mittwoch bei ihrer Jahresversammlung im Gasthaus Rohrmayer zur Sprache. Jagdvorsteher Johann Brügelmeier und Pächter Franz Büchl jun. sprachen von gegenseitiger Harmonie zwischen Jägern und Jagdgenossen. Probleme bereiten manchen Eignern die Abschwemmungen aufgrund des Hochwassers, die zum Teil Abläufe und Durchlässe blockieren.

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Jagdvorsteher Johann Brügelmeier eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, Jagdpächter Franz Büchl junior und senior mit ihren Jägern Kurt Ose und Johann Weigl sowie als Vertreter der Gemeinde dritten Bürgermeister Karlheinz Olbrich begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht informierte Brügelmeier die Jagdgenossen über getätigte Maßnahmen. Schäden an Wegen wurden durch Wegemeister Johann Weigl behoben und zusammen mit dem gemeindlichen Bauhof eine umfangreiche Heckenschneideaktion durchgeführt. In Bezug auf die genossenschaftseigenen Maschinen und Geräte sagte der Vorsteher, dass am Mulchgerät wie schon im Vorjahr eine größere Reparatur durchgeführt werden musste. Gründe für diese Tatsache konnten nicht gefunden werden und so bat der Vorsteher die Benutzer in Zukunft etwas umsichtiger mit dem Mulchgerät umzugehen. Sein Dank galt Josef Kammermeier und Roland Leder für die Unterstellung der Gerätschaften und den Jagdpächtern für die harmonische Zusammenarbeit. Kassenwart Josef Kammermeier jun. legte einen detaillierten Bericht über die Geldbewegungen in der Jagdgenossenschaft vor. Trotz der immens hohen Reparaturkosten für das Mulchgerät vermeldete Kammermeier einen leichten Zugewinn im Kassenbestand. Die Kassenprüfer Josef Schwaiger und Adolf Zeller bestätigten eine saubere und einwandfreie Kassenführung und baten die Versammlung um die Entlastung des Vorstands. Diese wurde einstimmig erteilt. Anschließend beriet man sich über die Verwendung des Jagdpachtschillings im kommenden Jahr. Auf Vorschlag des Vorstehers wurde in einer Abstimmung beschlossen, diesen zur Weginstandhaltung und Gräbenräumung zu verwenden und den Überschuss wieder anzusparen. Jagdpächter Franz Buechl jun. sprach von einem von Jahr zu Jahr zunehmenden Problem mit Wildunfällen. "Wenn das so weitergeht brauchen wir nichts mehr abzuschießen, im letzten Jahr fanden in der Buchhausener Jagd fünf Rehe, eine Wildsau und zehn Hasen den Straßentod", so der Pächter. Zahlenmäßig zeigte der Pächter die im letzten Jahr erlegte Wildstrecke auf. Mit elf Rehen, zwei Sauen, 21 Hasen, drei Füchsen und zwei Dachsen, wobei hier die überfahrenen Tiere eingerechnet sind, konnte die Abschussquote erfüllt werden. Buechl ging nochmals kurz auf die eher erfolglose Treibjagd auf Wildschweine ein und erläuterte die, seiner Meinung nach, schuldigen Umstände. Aufgrund dieser daraus gezogenen Lehre werde es nach seinen Worten eine solche Jagd, zumindest in den nächsten Jahren nicht mehr geben. Im Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" äußerten mehrere Feldeigner ein Problem mit Abschwemmungen aufgrund des Hochwassers die Rohrdurchflüsse verstopfen. Thomas Beck bat um eine Klärung der Zuständigkeit zur Räumung des blockierten Durchlasses unter der Bahntrasse bei einem seiner Felder. Aufgrund dieser Anstauung stand sein Feld lange Zeit unter Wasser. Auch Willi Stempfhuber schilderte ein ähnliches Problem und bat darum, dass hier der Graben ausgebag-gert wird. Eine Frage ob der von der Bahn AG gepachtete Schotterplatz überhaupt noch nötig ist führte zu einer kurzen Diskussion mit dem Ergebnis diese Pacht zu kündigen. Da man schon vor einiger Zeit davon abgegangen ist Schotter auf Halde zu legen wird dieser nicht mehr benötigt. Bürgermeister Olbrich befand es in seinem Grußwort als gut, dass sich die Jagdgenossen über die Rücklage des Jagdpachtschillings zum Zwecke des Wegebaus einig sind. Er stellte das gute Zusammenspiel der Jagdgenossenschaften und dem gemeindlichen Bauhof heraus und regte an beim Problem der Durchflussverstopfungen zu prüfen ob es nicht sinnvoll wäre zur Räumung eine Firma mit einem Spezialspülfahrzeug zu beauftragen. Jagdvorsteher Brügelmeier sagte zu sich um diese Probleme zu kümmern dankte abschließend Pächtern und Jägern für das gestiftete Jagdessen und bei der Wirtsfamilie für die Zubereitung.


Abschwemmungen bereiten einige Bauern Probleme weil sie an ihren Feldern, Gräben und Durchlässe verstopfen

Redaktion und Bild: Robert Beck 31.März 2006


Meier / Graf gewinnen Turnier


Buchhausen. (rb) Prall gefüllt präsentierte sich der Saal des Gasthauses Rohrmayer am vergangenen Samstag beim traditionellen Watterturnier der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen. Mit 58 teilnehmenden Teams aus vier Landkreisen fanden erfreulicher Weise wieder mehr Watterfreunde als im letzten Jahr den Weg nach Buchhausen um sich in diesem urbayerischen Spiel zu messen. Diesmal waren auch auffallend viele Frauen am Start, leider konnte keine der Amazonen bis in die Endspiele vordringen. Dank der großzügigen Unterstützung der Veranstaltung durch die Dorfbevölkerung und der Schierlinger Geschäftswelt konnten die Mannschaften bis zum 55. Platz mit Sachpreisen bedacht werden, die größtenteils mindestens den Wert der Startgebühr hatten. Die Hauptpreise wurden von den Firmen Franz Habermeier / Buchhausen, Firma Erich Fischer / Eggmühl, Thomas Beck und vom Herbergswirt Erich Rohrmayer gestiftet. In drei Runden, a' vier Spiele, wurden die besten 16 Teams ermittelt, die anschließend im K.O.-System auf zwei Gewinnsätze bis elf, die ersten vier Plätze unter sich ausspielten. Trotz des frühen Beginns fand das Endspiel erst spät nach Mitternacht statt. In diesem Jahr schafften es zwei Teams aus dem Marktbereich Schierling bis ins Halbfinale, als besten Lokalmatadoren erreichten Max Maier und Norbert Dachs lediglich den achten Platz. Für das kleine Endspiel um den dritten Platz qualifizierten sich die Teams Winter / Gerl aus Eltheim und Blaimer / Froschhammer aus Schierling. Klar mit 2:0 setzten sich die Gäste aus Eltheim durch und konnten den dritten Preis in Empfang nehmen. Meier / Graf aus Neufahrn und Wenzl / Waldmannstetter aus Schierling standen sich im Spiel um Platz eins gegenüber. Hier setzten sich die Paarung Meier / Graf ebenfalls klar mit 2:0 durch. Spielleiter und Kommandant Johann Beck bedankte sich bei der Siegerehrung für den Besuch und lud alle Teams fürs nächste Jahr wieder nach Buchhausen ein. Der Reinerlös des Turniers kommt der Jugendarbeit in der FFW Buchhausen zu Gute.


Das Siegerteam aus Neufahrn mit den Spielleitern Beck (re) und Zeller (li)

Redaktion und Bild: Robert Beck 16.März 2006


Kleine Maschkara eroberten Feuerwehrhaus

Buchhausen. (rb) Wie schon in den letzten Jahren herrschte auch heuer am Faschingsdienstag ungewöhnliches Treiben im Feuerwehrgerätehaus in Buchhausen. Das Feuerwehrauto stand geparkt im Freien und aus dem Innern des Gebäudes klangen fröhliche Kinderstimmen. Piraten, Tänzerinnen, Hexen, Clowns und Harlekins feierten gemeinsam eine fetzige Faschingsparty. Die Feuerwehrführung hatte für die Kleinsten des Dorfes einen Kinderfasching organisiert. Viele Eltern waren mitgekommen und so wurde es zum Teil sehr eng im Gerätehaus. Mit Spielen animierte Kommandant Beck mit seinen Helferinnen die Kinder zum gemeinsamen Tun. Diese Aktivitäten förderten natürlich Hunger und Durst bei den Akteuren und so servierte die Feuerwehr den Kleinen unentgeltlich Limonade und Bratwürste. Die stellvertretenden Kommandanten Rainer Süssel und Bernhard Zeller stellten sich dafür an den Grill. Selbstverständlich konnten sich auch die Erwachsenen, gegen einen kleinen Obolus, bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen stärken. Einige Feuerwehrler hatten Stofftiere, Malbücher, Knetmasse, Modelautos und andere von Kindern begehrte Sachen für eine große Tombola gespendet. Die Lose dafür wurden wiederum kostenfrei an die Kinder verteilt. Mit Spannung erwarteten die kleinen Glücksritter die Preisverteilung, schließlich hatten sie sich längst ihren Wunschgewinn ausgesucht. Wenn dies nicht in Erfüllung ging war das ein oder andere Mal der Trost von Papa oder Mama gefragt, aber nach kurzer Zeit hatten die Maschkara dies im gemeinsamen Spiel wieder vergessen. Beim Nachhausegehen waren sich viele Kinder einig, dass so ein Kinderfasching im Dorf eine tolle Sache ist.

Freude bereiteten die Tombolagewinne
auch wenn sie zum Teil sehr groß ausfielen

Wer schafft es als erster seine Maus von der Leine zu essen?

Redaktion und Bild: Robert Beck 28.Februar 2006


„Dinner for One“ auf bayrisch

Große Maskenvielfalt und Einlagen beim Schützenfasching
in Buchhausen

Buchhausen. (rb) Eine positive Überraschung erlebten die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am Samstagabend bei ihren traditionellen Maskenball. Mit 110 Besuchern waren so viele Besucher in den Saal des Gasthauses Rohrmayer gekommen wie schon lange nicht mehr. Besonders die Jugendlichen aus Buchhausen und Oberdeggenbach sowie einige umliegenden Vereine trugen mit ihrem zahlreichen Besuch zu diesem Erfolg bei. Fußballfans die ihrer Zeit etwas voraus zu sein schienen, Neptun aus den Tiefen des Meeres und viele anderen originellen „Maschkara“ schwangen zu den Klängen der Gruppe „Zwoaraloa“ das Tanzbein. Die Band, die erstmals in Buchhausen auftrat, verstand es mit ihrem musikalischen Programm alt und jung auf ihre Kosten kommen zu lassen. Ob Walzer, Fox, oder auch Schunkellieder, die Musiker hielten die Stimmung hoch und so war es nicht verwunderlich dass so mancher den Nachhauseweg, der oftmals über die „Gaststubenbar“ führte, erst frühmorgens antrat. Eine Premiere gab es heuer in Form einer Maskenprämierung. Eine große Anzahl Kostümierter zog in einer Polonaise an der Jury, bestehend aus der Vereinsführung und örtlicher politischer Prominenz, vorbei. Ungewöhnlich schnell war sich das Richtergremium einig und setzen zwei Blumenkinder aus Oberdeggenbach auf Platz drei und Neptun mit seiner Meerjungfrau aus Buchhausen auf den zweiten Platz. Ein eindeutiges Siegesvotum gab’s für „den harten Kerl“ (Sabine Metzger) und seinen beiden leicht bekleideten Damen (Bernhard Zeller und Rainer Süssel) von der Jury. Tradition haben auch Sketche beim Schützenfasching in Buchhausen. So hatte sich das Team um Reinhold Watter auch heuer wieder etwas einfallen lassen. Sie spielten den Klassiker „Dinner for One“ auf  bayrisch und machten daraus „Fressen für oan“. Mit gekonnter schauspielerischer Leistung rissen Josef Rohrmayer als Sophie und Reinhold Watter als tollpatschiger Butler die Besucher zu wahren Begeisterungsstürmen hin.   

Die zwei Meter großen „leichten Damen“ überzeugten die Jury bei der Maskenprämierung
Viele Fußballfans die ihrer Zeit etwas voraus zu sein schienen waren am Ball


Film - Archiv
„Fressen für Oan
geht nur für DSL
Der „Brüller“ des Abends war das Stück
„Fressen für Oan

Redaktion und Bild: Robert Beck 26.Februar 2006


Napoleon-Schützen gratulierten zum 70.


Buchhausen/Oberlindhart (rb) Eine Abordnung der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach gratulierte am Sonntag ihrem Vereinsmitglied Paul Schneider aus Oberlindhart zum 70. Geburtstag. Schützenmeister Karlheinz Beck sowie die Vorstandsmitglieder Gerhard Zeilhofer und Thomas Beck jun. sprachen die Glückwünsche aus und überreichten im Namen des Vereins einen Geschenkkorb. Das Geburtstagskind schloss sich 1981 den Napoleon-Schützen an und war jahrelang aktiv bei den Rundenwettkämpfen mit dabei. Hier lag ihm besonders die Jugendarbeit am Herzen und so fungierte er auch viele Jahre als Mannschaftsführer bei den Nachwuchsschützen. Mehrere Wahlperioden wirkte Paul Schneider auch im Vorstandsgremium, brachte hier seine Ideen ein und bestimmte so die Geschicke des Vereins mit. Für seine Verdienste wurde ihm 2002 die goldene Vereinsehrennadel verliehen. Das Geburtstagskind wurde am 12. Februar 1936 in der späteren Bundeshauptstadt Bonn geboren und erlernte den Beruf eines Tischlers. In seiner Bundeswehrzeit, die er als Zeitsoldat im Sanitätswesen ableistete, kam er 1964 nach Niederbayern wo er in Feldkirchen und Finsterau stationiert war. Hier machte er auch seine Ausbildung zum Krankenpfleger und trat 1972 in diesem Beruf eine Stelle in einer Privatklinik an. 1975 wechselte er ans Kreiskrankenhaus Mallersdorf wo er bis zu seinem Ruhestand, den er 1989 aus gesundheitlichen Gründen früher antreten musste, arbeitete. Mit seinem Wechsel an das Mallersdorfer Krankenhaus zog er nach Ascholtshausen und so entstand der Kontakt zu den Napoleon-Schützen. Seine Krankheit die mehrere Operationen nach sich zog schwächt auch heute noch seinen Körper, aber trotzdem blickt er optimistisch nach vorne. Neben dem Schießsport war und ist auch das Kegeln eine Leidenschaft von Paul Schneider. Wenn es seine körperliche Verfassung zulässt geht er dieser Vorliebe in losen Abständen nach. Seinen Alltag verbringt er heute als Hausmann und Vater wobei sein Tag früh beginnt weil er jeden Morgen im Ort die Laberzeitung austrägt. Seine Konzentration und Zuwendung gehört seiner Familie, im Besonderen seinen zwei noch schulpflichtigen Kindern und seinen zwei Enkeln die ihm, wie er selber sagt, den nötigen Lebensmut erhalten.



Die Napoleon-Schützen gratulierten Paul Schneider zum 70.

Redaktion und Bild: Robert Beck 12.Februar 2006



Neue Vereinsjacken sollen angeschafft werden

Jahresversammlung der Napoleon-Schützen Vereinsehrennadeln verliehen

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Zufrieden mit den Aktivitäten und sportlichen Leistungen seiner Schützen im abgelaufenen Vereinsjahr zeigte sich erster Schützenmeister Karlheinz Beck bei der Jahresversammlung der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach im Gasthaus Rohrmayer am vergangenen Freitag. Sportleiter Dieter Tschunko konnte von einer etwas erfreulicheren Bilanz als in den vergangenen Jahren berichten. In der vergangenen Saison konnten wieder einige Glanzpunkte gesetzt werden. Für Diskussionsstoff sorgte das Vorhaben des Bayerischen Sportschützenbundes die Olympiaschießanlage in München zu erwerben und die Kosten auf die gemeldeten Mitglieder umzulegen. Die Schützenmeister Beck und Kammermeier zeichneten verdiente Mitglieder mit der Vereinsnadel aus.
Nach Bekanntgabe der Tagesordnung und dem Totengedenken an die Gründungsmitglieder Richard Lederer und Josef Dirnberger verlas Schriftführer Norbert Dachs das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung. Gegen dieses wurden seitens der Anwesenden keine Einwände erhoben und somit einstimmig genehmigt. Etwas enttäuscht zeigte sich Schützenmeister Karlheinz Beck in seinem Rechenschaftsbericht über die doch eher geringe Anzahl an Mitgliedern die zu dieser Jahresversammlung gekommen waren. In der Reihe der terminlichen Abfolge berichtete Beck von den Veranstaltungen des Vereins wie Strohschießen, Faschingsball, Kellerfest, Christbaumversteigerung und Jahresabschlussfeier. Bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen wie Fronleichnamsprozession und Kriegerfest in der Pfarrei war man mit Abordnungen präsent. Ebenso bei Tagungen und Versammlungen auf Gauebene und einer Fahnenweihe. Hierbei galt der Dank des Schützenmeisters im Besonderen Alfred Englbrecht der den Auftritt der Napoleon-Schützen beim Gründungsfest der Buchhausener Feuerwehr organisierte, da der gesamte Vorstand der Schützen hier bei der Feuerwehr mit eingebunden war. Am Vorabend des 1. Mai wurde von vielen fleißigen Helfern ein neuer, von Thomas Zausinger gestifteter, Maibaum aufgestellt. Auch bei Veranstaltungen mit Wettkampfcharakter anderer Vereine erreichten die Napolianer beachtenswerte Erfolge. Bei der von den Reservisten ausgerichteten Marktmeisterschaft im KK- Schießen konnte man die Bronzemedaille holen. Der neue Schützenkönig wurde im November ermittelt, diese Würde sicherte sich erstmals Robert Beck. Mit dem Dank an seine Vorstandskollegen und alle Mitglieder die ihm während des abgelaufenen Jahres ihre Unterstützung zukommen ließen schloss der Schützenmeister seine Ausführungen.
Sportliche Bilanz
Sportleiter Dieter Tschunko gab einen umfangreichen Bericht zum abgelaufenen Sportjahr. Anfangs seiner Ausführungen beleuchtete er die Mannschaften im Rundenwettkampf. Es waren drei Luftgewehr- und eine Luftpistolenmannschaft im Einsatz. Die Erste erreichte in der Gauliga 2 mit 18:2 Punkten und einem Ringdurchschnitt von 1487 den Meistertitel. Der Aufstieg blieb dem Team aber verwehrt da in der Parallelklasse Ettenkofen das bessere Gesamtringergebnis vorweisen konnte. Bester Schütze der Mannschaft war Max Maier mit einem Durchschnitt von 379,2 Ringen vor Josef Kammermeier (371,4) und Erich Rohrmayer (371,1) Buchhausen II belegte in der B-Klasse 3 mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 10:10 und einem Ringschnitt von 1439 den dritten Platz. Als bester Einzelschütze präsentierte sich Markus Rohrmayer mit einem Mittel von 366,4 Ringen gefolgt Josef Rohrmayer (361,3) und Wolfgang Kumpfmüller (358). Schwächer als im Vorjahr agierte die Dritte in der Klasse D 3. Am Saisonende belegte das Team mit 8:12 Punkten den vierten Tabellenrang. Insgesamt kamen hier elf Schützen zum Einsatz von denen lediglich Stefanie Stockmeier alle Wettkämpfe bestritt. Bester Akteur war Dieter Tschunko mit einer Durchschnittsleistung von 257,9 Ringen vor Reinhold Watter und Nadine Beck. Die Pistoleros der Napoleon-Schützen schafften in der Gauliga mit 10:6 Punkten den Vizemeistertitel. Bester Mann war hier Robert Dafner mit guten 272,4 Ringen im Schnitt, gefolgt von Josef Steger und Anton Sporer. Im Gaupokal endete die Ära wo die Napoleon-Schützen bis ins Finale vordrangen. Bereits im dritten Durchgang scheiterte man am späteren Sieger aus Zaitzkofen. Schöne Erfolge erzielten die Napoleon-Schützen dagegen bei den Gaumeisterschaften. Zum wiederholten Male sicherten sich die Buchhausener den Titel in der Schützenklasse bei der Mannschaftswertung im Zimmerstutzenwettbewerb, beim Luftgewehr erreichte man den zweiten Rang. In der Einzelwertung Luftgewehr schaffte Max Maier den Einzug ins Finale und scheiterte hier knapp an der Bronzemedaille. Zudem erreichten mit dem Zimmerstutzen Markus Korber den zweiten, Max Buchmeier den dritten und Max Maier den fünften Platz. Wolfgang Kumpfmüller erreichte in der Altersklasse Luftgewehr genauso den Vizemeistertitel wie Robert Daffner mit der Luftpistole. Beim Kleinkaliberwettbewerb (100 m stehend) konnte sich wiederum Wolfgang Kumpfmüller in der Altersklasse die Silbermedaille sichern. Mit den erzielten Ergebnissen konnten sich einige Akteure für die Niederbayerische Meisterschaft qualifizieren. Hier sprangen leider keine Spitzenplätze heraus. Den Sprung zu den Bayerischen Titelkämpfen schaffte lediglich Max Maier mit dem Zimmerstutzen. Am Ende seines Berichts zeigte sich der Sportleiter enttäuscht über die Vernachlässigung der Jugendarbeit im Verein. Sein Appell um Unterstützung richtete sich im Besonderen an die Leistungsträger die den Jugendlichen und Anfängern an den Trainingstagen mehr unter die Arme greifen sollten. Abschließend stellte Tschunko ein Gerücht über einen eventuellen Wechsel seinerseits zu einem anderen Verein richtig.
Gesunde Finanzen
Von den Geldbewegungen im Verein berichtete Schatzmeister Erich Rohrmayer. Als größte Ausgabeposten nannte er die Bundesbeiträge zum BSSB, die Anschaffung neuer Schiesssportausrüstung, Versicherungsbeiträge, sowie die Unterhaltung des gesellschaftlichen Vereinslebens. Dem gegenüber standen als größte Einnahmequellen die Christbaumversteigerung, die Vereinsbeiträge und das Kellerfest. Letztlich konnte Rohrmayer gegenüber dem Vorjahr einen fast unveränderten, soliden Kassenstand vermelden. Der Kassenwart berichtete auch davon dass die Vereinskasse im letzten Jahr durch das Finanzamt überprüft wurde. Diese Überprüfung ergab keine Beanstandungen was bedeutet, dass die Napoleon-Schützen weiterhin bis zum Jahre 2009 von einer steuerlichen Veranlagung befreit sind. Weiterhin kündigte Rohrmayer an in Zukunft das Kassenbuch in elektronischer Form zu führen. Der Sprecher der Kassenprüfung Johann Stockmeier jun. bescheinigte eine einwandfreie und übersichtliche Kassenführung und ließ die Versammlung über die Entlastung des Vorstands abstimmen. Diese wurde einstimmig erteilt. Als nächster Punkt standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Auf Beschluss des Vorstands wurden Mitglieder für ihre Erfolge auf schießsportlicher Ebene ausgezeichnet. Die Vereinsehrennadel in Bronze überreichten die Schützenmeister Karleinz Beck und Josef Kammermeier an Josef Rohrmayer und Reinhold Watter. Mit der silbernen Nadel wurden Markus Rohrmayer und Dieter Tschunko ausgezeichnet und Gold erhielten Josef Steger, Erich Rohrmayer, Gerhard Zeilhofer, Norbert Dachs und Alfred Rödl ans Revier geheftet. Im letzten Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge kamen die Mitglieder zu Wort. Für Gesprächsstoff sorgte dabei das Vorhaben des BSSB die Olympiaschießanlage München Hochbrück zu erwerben und dies über eine einmalige Umlage, für jedes im Verband gemeldete Mitglied, bei den Vereinen zu finanzieren. Viele Fragen zu diesem Thema mussten allerdings unbeantwortet bleiben da das endgültige Konzept des Verbandes den Vereinen noch nicht vorliegt. Diskussionspunkt wurde auch der traditionelle Faschingsball der Schützen, wo Überlegungen vorliegen diesen wegen Besuchermangel nicht mehr abzuhalten. Es machte ein Vorschlag die Runde in Zukunft einen Gemeinschaftsball der beiden Ortsvereine abzuhalten. Nachdem keine Wortmeldungen mehr vorlagen kündigte Schützenmeister Beck an in Kürze eine Versammlung einzuberufen wo eine neue Vereinsjacke vorgestellt wird. Um die Kosten für die Mitglieder niedrig zu halten werde man sich nach Sponsoren für diese Beschaffung umsehen.



Die geehrten Mitglieder mit den Schützenmeistern Beck (li) und Kammermeier (2. v. re)

Redaktion und Bild: Robert Beck 10.Februar 2006


   
   

Vereine gratulierten Josef Keck

Buchhausen. (rb) Zum 70. Geburtstag überbrachten die Napoleon - Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach und die freiwillige Feuerwehr Buchhausen am vergangenen Sonntag ihrem Mitglied Josef Keck die besten Glückwünsche und überreichten Geschenke. Der Jubilar hatte Freunde und Bekannte ins Gasthaus Rohrmayer geladen um mit ihnen gemeinsam seinen Jubeltag zu begehen. Die gefüllte Stube des Gasthauses und die damit erwiesene Ehre spiegelte die Beliebtheit des Geburtstagskinds wieder. Der Jubilar kann auf viele Jahre freiwilligen Engagements in Vereinen und Gesellschaft zurückblicken dem er auch heute noch gerne nachkommt. Den Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach gehört das Geburtstagskind seit dessen Gründung an. Er trat zwar nie als aktiver Schütze in Erscheinung, aber auf den "Sepp" ist immer Verlass, wenn es darum geht den Verein arbeitstechnisch zu unterstützen. Sei es beim Maibaumaufstellen oder den Vorbereitungen zum Kellerfest, er ist immer zur Stelle. Für dieses überaus große Engagement wurde er im Jahre 2003 von der Vereinsführung mit einer besonderen Ehrung bedacht. Der freiwilligen Feuerwehr stand Josef Keck bis zum Erreichen der besonderen Altersgrenze als aktives Mitglied zur Seite, aber auch heute bringt er sich gerne ein wenn die Nichtaktiven gefordert sind. Seit etwa 35 Jahren kennt man den Jubilar, auch über die Grenzen des Dorfes hinaus als Bienenzüchter. So gehört er auch dem Imkereiverein Schierling an und gibt seine große Erfahrung in diesem Fach gerne an andere weiter. Josef Keck wurde am 8. Januar 1936 in Buchhausen geboren und wuchs mit vier Geschwistern und vier Halbgeschwistern auf. Schon als kleiner Bub musste er, wie damals in den ländlichen Gegenden üblich, seine Arbeitskraft auf dem elterlichen Bauernhof mit einbringen. Hier arbeitete der Jubilar auch nach seiner Schulzeit, die er in Buchhausen absolvierte, bevor es ihn mit 19 Jahren in die industrielle Arbeitswelt zog. Bei einer großen Firma die für die Deutsche Bundesbahn arbeitete fand er eine Anstellung im Oberleitungsbau und ging hier deutschlandweit auf Montage. Diese Arbeit übte er bis zu seiner Zurruhesetzung aus. "Wer rastet der rostet - zu Tun gibt's immer was" ist seitdem seine Devise und so stellt er sich gerne für Arbeiten zum Wohle der Allgemeinheit im Dorf zur Verfügung. Josef Keck ist ein sehr naturverbundener Zeitgenosse und so kann man ihn täglich irgendwo in Wald und Flur bei seinen ausgedehnten Spaziergängen antreffen. Meist führen diese über sein Bienenhaus bei Roflach. Seine große Leidenschaft ist der freitägliche Stammtisch wo er als Zuschauer, und zum Teil auch als Spieler dem Schafkopfspiel frönt.


Vereinsabordnungen von Feuerwehr und Schützen gratulierten Josef Keck (mi)
zum runden Geburtstag

Redaktion und Bild: Robert Beck 11.Januar 2006
   
  

Online-Archiv 2004-2005

   
 

Buchhausen lässt die Korken knallen!


Am letzten Kalendertag im Jahr 2005 feierten im Feuerwehrhaus zahlreich Bürger aus Buchhausen und Oberdeggenbach.
Vormittags traf sich bereits der "Harte Kern" der FFW und dekorierte das Feuerwehrhaus zur Partyburg um.
Auch hatten sich Gäste aus Regensburg unters Volk gemischt und staunten nicht schlecht, wie hier zu Lande gefeiert wird.
Es wurde eine kleine Bühne mit Lichtshow und Nebelmachine für die Livemusik geschaffen, auf der später Reinhold Watter und Alexander Herbst den Gästen einen unterhaltsamen Abend spendierten.
Hier noch mal ein offizielles Dankeschön für die tolle Unterhaltung und deren Mühe den Abend maßgeblich zu gestallten. Weiter so!
Zwischen den Liveact`s sorgten Hits für jung und alt für gute Laune.
Dabei verrannte schnell die Zeit und es ging gemeinsam zum Countdown auf die Straße wo das neue Jahr mit Raketen und Böllern eingeläutet wurde.
In einem Marathon der Neujahrswünsche vielen sich alle Partygäste in die Arme und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit berührte jeden der hier in der Menge stand. Es war einfach schön ein Buchhauserer zu sein!

Zur späteren Stunde gab es eine Gulaschsuppe die es in sich hatte. Mit neu getankter Kraft wurde noch bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde durch die Gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt diesen Tag seit 813 auch als dessen Namenstag. Bis zur Kalenderreform feierte man an diesem Tag die jüdische Beschneidung Jesu. In einigen Gegenden wird dieser Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr oder das Alte Jahr genannt.

Redaktion: Fritz Watter, Bild: Johann Stockmeier 5.Januar 2006



Herzlichen Glückwunsch!

Philomena Dirnberger feierte 80.


Buchhausen. (rb) Am vergangenen Freitag konnte Philomena Dirnberger, die bei bester körperlicher Gesundheit und geistiger Agilität noch "ihre Frau" im Alltagsleben steht, die Vollendung ihres 80. Lebensjahres feiern. Die Jubilarin die im Dorf und von Freunden liebevoll nur Mina genannt wird, wurde am 16. Dezember 1925 als Philomena Beck, in Buchhausen geboren und wuchs mit einem Bruder auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern auf. Hier gab es natürlich immer viel Arbeit und so lernte sie früh was es heißt sich sein täglich Brot zu verdienen. Die Schule besuchte die Jubilarin in Buchhausen und nach dem Abschluss arbeitete sie auf dem Hof der Eltern weiter. Besonders die Kriegsjahre, wo ihr Bruder zum Dienst an der Waffe herangezogen wurde forderten ihre Arbeitskraft auf dem elterlichen Anwesen. Bei einer Tanzveranstaltung in Buchhausen lernte die Jubilarin Josef Dirnberger aus Piegendorf kennen und lieben. Ihm gab sie am 12. Juli 1950 in Buchhausen das Ja - Wort fürs Leben. Von da an bewirtschaftete sie gemeinsam mit ihrem Gatten das landwirtschaftliche Anwesen in Buchhausen und schenkte ihm drei Töchter. Auch nach der Übergabe des Hofes an Tochter Angela dachte Mina Dirnberger nicht an Ruhestand, sie packte mit an wo gerade Arbeit anstand. Egal ob bei der Hof,- und Feldarbeit oder auch im Haus. Ihre Vorliebe ist heute das Sticken und Stricken und so manches gute, von ihr angefertigte, Wollstück befindet sich im Besitz ihrer Enkel. Früh morgens schlägt sie täglich die Seiten der Laberzeitung auf um sich über das neueste Geschen in der Region zu informieren. Der Gang zum Gottesdienst in Buchhausen oder auch sonntags nach Ascholtshausen ist für sie eine selbstverständliche Pflicht. Zum Jubelfest gratulierten neben den drei Kindern und sechs Enkeln auch viele Nachbarn und Verwandte. Bürgermeister Otto Gascher überbrachte die Glückwünsche des Marktes Schierling und überreichte ebenso ein Geschenk wie Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Josef Kögelmeier die die Gratulation seitens der Kirchengemeinde überbrachten. Der Frauenbund der Pfarrei Ascholtshausen, bei dem die Jubilarin noch recht aktiv dabei ist, reihte sich in die Schar der Gratulanten. Sie alle wünschten der Jubilarin noch viele gemeinsame Lebensjahre mit ihrem Gatten Josef in Gesundheit und Harmonie.



Bürgermeister Otto Gascher gratulierte der Jubilarin im Namen des Marktes und
wünschte weitere Jahre in Harmonie und Gesundheit an.

Redaktion und Bild: Robert Beck 16.Dezember 2005





Weihnachtliche Stimmung bei den Schützen


Besinnliche Jahresabschlussfeier der Napoleon-Schützen - Ehrung der Vereinsmeister
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach luden am vergangenen Wochenende zur Jahresabschlussfeier ins Gasthaus Rohrmayer. Bei einem besinnlichen Teil mit Weihnachtsgeschichten hatte auch der Nikolaus seinen Besuch angesagt. Der Verein ehrte seine Jahresmeister sowie langjährige und verdiente Mitglieder. Seinen Vereinsmeistertitel in der Schützenklasse verteidigte Max Maier und erstmals wurde Victor Nakarjakov Sieger bei den Nichtaktiven.

Mit einem gemeinsamen Essen begann die Weihnachtsfeier der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer. In seinen Begrüßungsworten zeigte sich Schützenmeister Karlheinz Beck erfreut über den Zuspruch der Mitglieder an dieser Veranstaltung. Er nahm seine Worte auch zum Anlass um Dank an all diejenigen zu sagen die sich im vergangenen Jahr zum Wohle des Vereins eingesetzt haben. Sein besonderer Dank galt der Herbergsfamilie Rohrmayer für die hervorragende Zusammenarbeit während des Jahres. Das Abendprogramm begann Alfred Rödl mit einer frei erdachten Geschichte die sich so ohne weiteres im Dorfleben von Buchhausen ereignen hätte können. Mit seiner Radioreportage eines Fußballspieles zwischen Damen und Herren des Dorfes, in der sich viele Anwesende als Akteure wieder fanden und so manchen Schuss vor den Bug bekamen, hatte er die Lacher auf seiner Seite.

Alfred Rödl erhielt viel Beifall für seine Radioreportage


Ehrung Vereinsmeister

Der erste Programmhöhepunkt war die Ehrung der Vereinsmeister. Schützenmeister Karlheinz Beck bedankte sich bei allen Teilnehmern, kritisierte aber die etwas schwache Beteiligung der aktiven Schützen an diesem Wettbewerb. Neu eingeführt wurde in diesem Jahr der Bewertungsmodus bei dem die beste Zehnerserie und bester Einzelschuss kombiniert gewertet wurden. Jeder Schütze durfte beliebig viele Durchgänge schießen. Erfreulicherweise konnte der Titel auch wieder in der Jugendklasse, und in der Hobbyklasse vergeben werden. Hier gewann erstmals Victor Nakarjakov vor Bernhard Zeller und Vorjahressieger Johann Stockmeier. Beste Dame war Sylvia Dachs auf dem vierten Platz. Zur Freude des Vorstands war heuer die Jugendklasse stark besetzt. Maria Nakarjakov verteidigte ihren Vorjahrestitel vor Stefanie Stockmeier und Newcomer Dominik Preißl. Auf den Plätzen folgten Tobias Kufner und Patrik Kufner. Voller Spannung erwartete man das Ergebnis in der Schützenklasse, sollte die Modusänderung die Vormachtstellung des Seriensiegers Max Maier brechen können? Gefehlt, auch in der Kombiwertung setzte sich der Routinier vor Josef Rohrmayer durch was letztlich auch die momentane Leistungsstärke der beiden in den Rundenwettkämpfen widerspiegelt. Die Bronzemedaille sicherte sich Erich Rohrmayer vor Reinhold Watter, Josef Kammermeier, Norbert Dachs und Markus Rohrmayer.

Die Vereinsmeister der Schützen- Jugend- und Hobbyklasse mit den Schützenmeistern Beck (li) und Kammermeier (re)

 

Verdienste gewürdigt

Im Anschluss überreichten die beiden Schützenmeister Beck und Kammermeier für 15 Jahre Mitgliedschaft den Vereinsteller an Sandra Severin, Brigitte Lederer, Pauline Lederer, Schwaiger Josef jun., Thomas Kirchermeier, Markus Rohrmayer, Bernhard Zeller und Dieter Kempka. Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft standen in diesem Jahr nicht an. Für besondere Verdienste um den Verein ehrte die Vorstandschaft Anton Sporer jun. und Johann Stockmeier jun. mit der bronzenen Vereinsnadel mit Urkunde. Damit würdigte der Verein das Engagement der beiden das sie seit vielen Jahren als Kassenprüfer an den Tag legen. Weiterhin erhielt diese Auszeichnung Alfred Englbrecht für seine Leistung beim Gründungsfest der Feuerwehr in diesem Jahr. Da der gesamte Vorstand der Schützen hier bei der Feuerwehr mit eingebunden war, managte Englbrecht äußerst erfolgreich die Präsenz der Napoleon-Schützen bei diesem Fest. Den besinnlichen Teil des Abends eröffnete zweiter Schützenmeister Josef Kammermeier mit einer Weihnachtsgeschichte, bevor die Anwesenden im Anschluss mit einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied den Nikolaus, diesmal in Begleitung seines Knechtes Krampus, empfingen. In Versform vorgetragen, sprach der heilige Mann den Schützenschwestern und Schützenbrüdern sein Lob aus, wo es angebracht war tadelte er allerdings auch die Betroffenen. Kleine Geschichten die bis dahin nur „Insidern“ bekannt gewesen waren brachten für die Gäste manche Schandtat ans Licht. So kannte der Nikolaus Hintergründe für Leistungsverfehlungen und heimliche Wünsche einiger Anwesenden und gab den Betroffenen Tipps wie sie wieder den rechten Weg finden sollen. Bevor Schützenmeister Karlheinz Beck den offiziellen Teil der Weihnachtsfeier beendete überreichte er Nikolausdarsteller Alfred Rödl als kleines Dankeschön eine Flasche Wein und der Herbergswirtin einen Blumenstrauß. Mit dem Dank an alle die bei der Gestaltung und Durchführung der Weihnachtsfeier mitgeholfen haben und den besten Wünschen zur Weihnachtzeit und das neue Jahr schloss Karlheinz Beck die Veranstaltung. Bei Glühwein und Stollen ließen die Gäste den sehr harmonischen Abend ausklingen.





Die anwesenden geehrten Mitglieder mit den Schützenmeistern Beck (li) und Kammermeier (re)


Redaktion und Bilder: Robert Beck 9.Dezember 2005



Von Binsenweisheiten und Weidengeflüster



Korbmacher Hans Weger übt uraltes Handwerk aus
Korbmacher Hans Weger übt uraltes Handwerk aus

Schierling /Buchhausen (ob) Körbe, Stühle, Taschen, Bänke, Weiden aller Art und tausende von Werkzeugen? Dann befindet man sich in der alten Werkstatt des Korbmachers Hans Weger aus Buchhausen. In der dritten Generation übt er nun schon dieses, in der ganzen Region nur einmal anzutreffende, Handwerk aus und wird nicht müde über die Weide, sein Hauptmaterial und anderen Werkstoffen zu erzählen.

Seine Hauptarbeitsstätte hat Weger in Regensburg. Neben dem Laden in der Fröhlichen Türkenstraße hat er eine kleine Werkstatt, in der er, sooft Luft ist, seine „Wochenendarbeiten“ fortsetzt. Fast zuwider ist es ihm deshalb, die „alte“ vom Vater vererbte Werkstatt herzuzeigen. „Es ist so voll, weil mein Vater schon Werkzeug gesammelt hat. Ich komm fast nicht dazu, dass alles fein zu sortieren.“ Gerade befindet sich zwischen den vielen tausenden Werkzeugen und Materialien eine schöne alte Sitzbank, deren Sitzfläche neu geflochten werden muss. „Das mach ich am Wochenende zu Hause, im Geschäft habe ich keinen Platz dafür.“

Hans Weger erneuert die Sitzfläche einer alten Holzbank Wenn auch nur die Wochenendwerkstatt - überall hängt Material

Mit ruhiger Hand nimmt er ein paar Binsen und flicht sie gekonnt zur Sitzfläche weiter. Eine Woche Arbeit wird dafür ungefähr gebraucht werden. „Binsen sind ein angenehmes Material, so weich, leicht biegsam und trotzdem strapazierfähig“ schwärmt er. Das ist echte Spezialarbeit. Der Kunde war froh, jemanden gefunden zu haben, der die Bank überhaupt richten kann. „Uns Korbmacher gibt es nur noch sehr selten. Ich weiß von ein paar alten Männern im Bayerischen Wald und von einer Frau in München. Sonst kenn ich niemanden im Umkreis.“ Dass das Handwerk Seltenheitswert besitzt zeigt schon die Anzahl der Auszubildenden in der Berufsfachschule in Lichtenfels. „Ganze 26 Personen in den drei Jahrgängen waren wir damals und das für das gesamte Bundesgebiet.“ Wenn dann noch bedacht wird, dass die wenigsten in ihrem Beruf eine Stelle finden, ergibt sich automatisch deren Besonderheit.

Hans Weger in seiner Werkstatt

Bei Weger aber lag die Korbmacherei schon in der Familie. Bereits der Großvater hatte hauptberuflich Kartoffelkörbe für die Bauern hergestellt, einfache, dunkle, mit ungeschälten Weiden. Sein Vater hat dies übernommen, zugleich aber schon damit begonnen, die Weiden zu schälen, obwohl der Großvater anfangs skeptisch war. Dafür hat er sogar selbst eine Schälmaschine hergestellt. Jetzt konnte er schöne feine Reisetruhen und andere Waren auf Bestellung fertigen. Mit der Veränderung und Anpassung hatte er Recht behalten. Seinem Innovationsgeist, wie man es heute nennen würde, ist es zu verdanken, dass das Geschäft so erhalten blieb, dass auch Hans sich vor gut 20 Jahren entschloss, das Handwerk zu erlernen. „Des war zwar a Risiko, aber net verkehrt. Mir gfollt mei Beruf, er is abwechslungsreich und man macht immer was Schens.“

Ja herstellen und richten tut er wirklich alles und jedes. Die Augen werden mit dem Schauen nicht fertig, wenn sie in die Werkstatt oder in die Garage blicken dürfen. Ob alte Betten, wertvolle, antike Stühle, Einkaufskörbe oder Pflanzkörbe, alles ist schnell durcheinander hingestellt, trotzdem harmoniert das Bild. Es liegt wohl auch an den Naturmaterialien, die für das Auge so angenehm zu betrachten sind. Keine falschen Farben oder künstlichen Dinge stören die Eintracht. Dabei ist Weger aber durchwegs, ganz wie sein Vater, immer Neuem aufgeschlossen. „Ich probier halt gern aus“. Seine neueste Technik ist, bei den Einkaufskörben eine Aluminiumplatte für den Boden zu verwenden. „Die Leute störte es immer, wenn der Boden nicht ganz dicht ist. Und Aluminium ist leicht und sieht zudem sehr edel aus.“ Bei anderen Körben habe er schon mal Metallstreifen miteingeflochten oder ganz andere Materialien verwendet. „Die Kunden möchten gerne Neues sehen.“ Deshalb ist es für ihn auch selbstverständlich die Waren in den gewünschten Farben zu lackieren.

Hauptsächlich verwendet er natürlich Binsen, die vor allem im norddeutschen Flachland wachsen, Rattan aus den Subtropen, jetzt modern Wasserhyazinthen, ein dickeres Gewebe und natürlich Weiden. „Weiden haben wir selber angebaut und sind einfach das Grundmaterial“ Es gibt die mit Schale, für die groben Kartoffelkörbe, geschälte, was sehr helle, feine Körbe ergibt und die gesottenen Weiden. Dazu werden die rohen Weiden 12 Stunden gekocht und erst danach geschält. Sie haben dann die gute Haltbarkeit und Feinheit und zugleich eine schöne satte Farbe. Ein eigenes Wissen braucht es schon, damit die Weiden optimal verarbeitet werden können. Die einjährigen Triebe sollen im Winter geschnitten werden, dann wieder ins Wasser gestellt und schließlich im Mai Juni geschält werden. „Damits gscheit zach san, solltens no zwoa bis drei Johr lagern.“ Vor dem Verarbeiten werden sie wieder für zwei Stunden ins Wasser gelegt. Und dann geht die Kunst erst richtig los. Wenn Weger flicht, geht das schnell, kraftvoll und professionell. Auf die Arbeit der Hände angesprochen erklärt er lapidar „Ja, do hob i scho a Kraft, i glaub i kannt da fast den Arm abdrucka.“ Er tut`s natürlich nicht. Im Gegenteil, Klavier spielen kann er, so feinfühlig sind die Finger trotzdem.

Leider macht auch bei den Korbmachern die Globalisierung nicht halt. Gerade aus dem Osten kommen sehr viele billige Korbwaren. „Natürlich haben die ein niedrigeres Lohnniveau, aber der Qualitätsunterschied ist auch enorm, nur leider für den Laien nicht erkennbar. Die verwenden viel weniger Material, klopfen die Körbe nicht, schneiden sie nicht sauber und setzen den Henkel erst danach ein. Natürlich reißen die viel früher aus.“ Wegers Waren halten 50 Jahre und „do reißt koa Henkel“ Da seine Arbeit stets Qualität bedeutet, lässt er sich immer gerne an den Marktsonntagen in Schierling zuschauen. Wer bis dahin nicht warten kann, muss ihn halt in Regensburg besuchen.

Bilder Alte, aber edle Stühle aus dem Ebay gesteigert hat Weger mit Feinflechtarbeit wieder hochwertig gemacht. Darauf ein Körbchen aus Wasserhyazinthen

Redaktion und Fotos: Anita Beutlhauser 6. Dezember 2005





Nikolaus lobt den Pfarrer

Senioren der Pfarrei Ascholtshausen bei Adventsfeier
Upfkofen. (hb) Geschäftiges Treiben herrschte am Sonntag bereits ab Mittag im Feuerwehrgerätehaus, wo der Pfarrgemeinderat der Pfarrei Ascholtshausen für die Adventsfeier der Senioren aus der gesamten Pfarrei alles bestens vorbereitete. Mit dem Bus wurden die Seniorinnen und Senioren in Unter-, Mitter- und Oberhaselbach, in Ascholtshausen sowie Buchhausen abgeholt. Im festlich geschmückten Saal des FFW-Hauses wurden alle - auch Upfkofens ältere Menschen die den kurzen Weg zu Fuß machen konnten - von Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Richard Walter herzlich begrüßt.
Er freute sich, dass Pfarrer Patrice Banza Kabwende, Bürgermeister Karl Wellenhofer mit der örtlichen Marktgemeinderätin Margarethe Stadler und Kirchenpfleger Hans Bäumel unter den Gästen waren. Dank galt Waltraud Sonnauer, die kurzfristig den Kirchenmusiker Alfons Steimer vertrat, sowie den Verantwortlichen der Feuerwehr Upfkofen für die Überlassung des Saales.
Pfarrer Kabwende ging auf das Weihnachtsevangelium ein und auf die Nähe Gottes und wünschte allen, dass sie wissen, dass jeder von Gott geliebt und begleitet wird. Er freue sich, dass so viele zur Adventsfeier gekommen sind und wünschte eine wunderschöne Zeit.
Bürgermeister Karl Wellenhofer wollte sich vom Wohlergehen der Seniorinnen und Senioren aus der Pfarrei persönlich überzeugen. "Ich sehe, dass es euch gut geht und der Pfarrgemeinderat alles bestens vorbereitet hat." Dafür dankte er und überreichte an den Pfarrgemeinderatsvoritzenden Walter ein Geldgeschenk als kleine Anerkennung. Allen wünschte er viel Gesundheit, ein frohes Weihnachtsfest und auch alles Gute für das Jahr 2006.
"O' du fröhliche?", spielte Waltraud Sonnauer und alle stimmten mit ein, ehe Martin Ziegler mit seinen Kindern Lisa, Marco und Thomas mit einer Nikolausgeschichte vewöhnte, die dem wirklichen Leben entnommen wurde und mit großem Einfühlungsvermögen und Können vorgetragen wurde. Herzlicher Applaus galt ihnen und auch Josef Kammermeier und Manuel Mayer, die mit einem Rollenspiel verwöhnten.
Vieles wusste dann der Nikolaus (Martin Ziegler) aus dem pfarrlichen Leben. Lob gab es für Pfarrer und Pfarrgemeinderat. Über die großen Unternehmungen wie Pfarrausflug, Pfarrfußwallfahrt, Pfarrfest und Restaurierung wusste er Bescheid und bat alle ehrenamtlich Tätigen, auch in Zukunft so weiterzumachen. Allen Pfarrangehörigen wünschte er noch eine schöne Adventszeit mit Ruhe und Besinnung, ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute.
Mit bekannten Liedern, mit Kaffee und Kuchen an festlich gedeckten Tischen verwöhnt, wurde es für alle ein wohltuender, besinnlicher Nachmittag, bei dem auch das gegenseitige Kennenlernen und das Gespräch untereinander nicht zu kurz kam.

Redaktion: laber am 05. Dezember 2005


Handeln und Leben retten

Ausbildung bei der FF Schierling erfolgreich
Schierling. Bereits in den vergangen Wochen wurde in zahlreichen Abendstunden ein Erste-Hilfe-Kurs unter Leitung des Feuerwehrkameraden Hans Beck aus Buchhausen durchgeführt. Über 20 Feuerwehrleute aus Schierling brachten sich dabei wieder auf den neuesten Stand und frischten ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse auf. Vom Erkennen eines Sonnenstiches bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung ist das Spektrum der möglichen Einsatzgebiete breit gefächert. Besonders die jungen Aktiven zeigten sich sehr engagiert.
Da der FF Schierling seit einigen Wochen ein Defibrilator zur Verfügung steht, wurde die Grundausbildung in erster Hilfe um einen Lehrgang zum Umgang mit diesem Gerät erweitert. Den ganzen Samstag über wurde der sachgerechte Umgang und die Bedienung des "Defis" unter Leitung von Richard Leberle vom Deutschen Roten Kreuz geübt. Anschließend wurde durch eine praktische Prüfung jedes Einzelnen das Gelernte abgeprüft.
Durch den Einsatz des "Defis" in Kombination mit Herz-Lungen-Wiederbelebung kann bei einem Herzstillstand nicht nur - wie bei Beatmung und Herzdruckmassage allein - die Versorgung des Körpers des Patienten mit Sauerstoff gewährleistet werden, sondern das Herz unter Umständen selbst wieder in Gang gebracht werden. Dadurch kann die Zeit, die der Krankenwagen oder der Notarzt benötigen, um dieses Gerät bereitzustellen und mit der Versorgung zu beginnen, erheblich verkürzt werden und so dem Patienten eine höhere Überlebenschance gegeben werden.

Redaktion: donau am 06. Dezember 2005



Spende


Eine Spende in Höhe von 207,50 Euro überreichten die Buchhausener Feuerwehrdamen am vergangenen Montag an die Kindertagesstätte "Grüne Villa" in Eggmühl. Diese Summe erwirtschafteten die Damen bei einer Party die sie nach dem Helloweentreiben der Kinder am 31. Oktober im Buchhausener Feuerwehrhaus für die Dorfbevölkerung veranstalteten. Gegen einen bescheidenen Obolus bewirteten die Damen dabei die Gäste mit kleinen Snacks und Kaffee und Kuchen. Hatte man bei der ersten Veranstaltung dieser Art im letzten Jahr das Geld noch in die Feuerwehrkasse gewirtschaftet so beschlossen die Macher bereits im Vorfeld, dass der Erlös diesmal einem sozialen Zweck zugeführt wird. Nach einiger Überlegung beschloss man dieses Geld im Marktbereich zu vergeben und so fiel die Wahl auf den Kindergarten in Eggmühl. Bei der Übergabe des symbolischen Schecks sagte die Leiterin der Kindertagesstätte, Tanja Ritschel, dass es nicht an der Tagesordnung sei von privater Seite Zuwendungen zu bekommen. Umso mehr freue es sie, dass die Buchhausener dabei an den Eggmühler Kindergarten gedacht hatten. Im Namen der Belegschaft sprach sie den Überbringern herzlichen Dank aus und sagte dass man das Geld für die Beschaffung von zusätzlichem Spielzeug investieren wird. Konkret denke man dabei an Playmobilfahrzeuge die hoch auf der Wunschliste der Kinderspielgruppen stehen.

(Nadine Beck, Yvonne Beck, Martina Rogl und Katrin Lederer überreichten den symbolischen Scheck an die Leiterin der "Grünen Villa", Tanja Ritschel (2.v.li.)
16. November 2005

Königswürde der Napoleon-Schützen bleibt in Familie

Robert Beck neuer Schützenkönig – Gesellschaftliches Highlight des Jahres

Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Beim Königsschießen der Napoleon-Schützen Buchhausen - Oberdeggenbach zielte Robert Beck am genauesten und löst damit seine Tochter Yvonne als Schützenkönig ab. Wurstkönig wurde Erich Rohrmayer, den dritten Platz und somit die Würde des Brezenkönigs sicherte sich Jungschütze Dominik Preißl. Die Königsscheibe gewann Erich Arnold und beim Preisschießen setzten sich die Gebrüder Rohrmayer auf die ersten Plätze.
Welchen Stellenwert das Königsschiessen im Vereinsjahr der Napoleon-Schützen Buchhausen hat zeigte wieder eindrucksvoll die diesjährige Veranstaltung am vergangenen Wochenende. Gut gefüllt war die Stube des Gasthauses Rohrmayer zu diesem gesellschaftlichen Highlight. Bei den Teilnehmern, die jeweils drei Schüsse um die Königswürde absolvierten, konnten die Verantwortlichen erfreulicher Weise wiederum eine Steigerung feststellen, insgesamt nahmen 36 Vereinsmitglieder teil. Nach einem gemeinsamen Essen, gestiftet von der scheidenden Schützenkönigin Yvonne Beck, nahmen die Schützenmeister Karlheinz Beck und Josef Kammermeier jun. gemeinsam die Siegerehrung des Schießabends vor. Heuer setzten sich überwiegend aktive oder ehemals aktive Schützen durch und im Gegensatz zu den letzten Jahren konnte sich auch keine Dame in den Siegerrängen platzieren. Das  Preisschießen wurde zur Familiensache, auf den ersten Platz setzte sich mit einem 77 Teiler Erich Rohrmayer gefolgt von Josef Rohrmayer mit einem 111 Teiler und Markus Rohrmayer mit einem 144 Teiler. Den vierten Platz sicherte sich Wolfgang Kumpfmüller, er erzielte einen 214 Teiler vor Jungschütze Tobias Kufner mit einem 218 Teiler. Bei der Entscheidung um die, von Nadine Beck gestiftete, Königsscheibe setzte sich mit Erich Arnold ein Nichtaktiver durch, er gewann vor Markus Rohrmayer und Max Maier. Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Ergebnis des Königschießens. Für eine Überraschung sorgte Jungschütze Domink Preißl, der erst seit zwei Monaten bei den Napoleon-Schützen trainiert, er sicherte sich den dritten Platz und damit den Titel des Brezenkönigs.  Wurstkönig wurde Erich Rohrmayer der auch schon im Preisschießen erfolgreich war. Das sicherste Auge des Abends bewies Robert Beck, nach vielen Platzierungen auf dem zweiten und dritten Rang in den letzten Jahren gelang es ihm zum ersten Mal die Königswürde zu erringen. Er wird somit die Napoleon-Schützen  im kommenden Jahr bei öffentlichen Auftritten repräsentieren. Unter großem Beifall bekam er von seiner Tochter Yvonne und Vorgängerin die Königskette umgehängt. Im Anschluss an die Proklamation gab Schützenmeister Karlheinz Beck noch die in nächster Zeit für den Verein anstehenden Termine bekannt. So finden die Christbaumversteigerung am 2. Dezember und die Weihnachtsfeier am Freitag den 9. Dezember statt. Mit der Einladung an die Anwesenden zu diesen Veranstaltungen beendete der Schützenmeister den offiziellen Teil des Vereinsabends.

15.November 2005 


                             
 

Kinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben

Buchhausen. (rb) Halloween – dieses umstrittene Fest der Geister gewinnt immer mehr an Popularität. Es gibt auch viele Kritiker die diesen Brauch auch heute noch als heidnisches Ritual einstufen und vor Mißbrauch des Festes durch satanistische Vereinigungen warnen. Sieht man sich allerdings etwas um wird man schnell bemerken, dass unsere Gesellschaft dieses Fest längst zum Vergnügen und Konsum entdeckt hat, in allen Altersschichten werden schrille Parties gefeiert. Bereits die kleinen Kinder haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit der Forderung „Süßes oder Saueres“ um Süßigkeiten zu bitten. In Buchhausen sammelten sich, unter Federführung der Feuerwehrdamen, am Montagabend neunzehn Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren um diesem Brauch nachzugehen. In drei Gruppen, die jeweils von Erwachsenen begleitet wurden zogen die als Geister und Hexen verkleideten Kids, in Erwartung vieler Leckereien durch das Dorf. Letztlich wurden die Kinder auch nicht enttäuscht und so schleppten sie viele schwer gefüllte Taschen zurück zum Feuerwehrgerätehaus wo die süßen Sachen dann brüderlich bzw. schwesterlich geteilt wurden.  Die Damen der Feuerwehr hatten aber auch eine Halloweenpartie für die gesamte Dorfbevölkerung organisiert und die Gäste gegen äußerst humane Preise bewirtet. Diese Party wurde gut von der Dorfbevölkerung angenommen und so herrschte tolle Stimmung im Feuerwehrhaus. Der erzielte Erlös aus dieser Veranstaltung wird zu Gunsten einer sozialen Einrichtung gespendet.
31. Oktober 2005

Blumengeschmückte Grabhügel und flackernde Grablichter

Bischof aus Kamina in der Demokratischen Republick Kongo als Mitzelebrant


Buchhausen. (rb) Das Fest Allerheiligen (lat.: Omnium Sanctorum), begangen am 1. November, ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche. Am 1. November gedenken die Katholiken aller ihrer Heiligen, also nicht nur derer, die offiziell heilig gesprochen sind, sondern auch (und insbesondere) der Heiligen, "um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott." Allerheiligen wurde ursprünglich am 1. Sonntag nach Pfingsten begangen, wie es noch heute in der orthodoxen Kirche üblich ist. Das Fest wurde eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. Der am 2. November gefeierte Feiertag "Allerseelen" ist bereits seit Jahrhunderten das Gedenkfest der Verstorbenen. Auf blumengeschmückten Grabhügeln sollen kleine flackernde Grablichter liebe Erinnerungen an die Verstorbenen zum Ausdruck bringen. Zu den alten Bräuchen gehörte auch, dass in den Bauernhöfen verschiedene Brote in größerer Anzahl gebacken und mit den Worten "Gesegnet für die Armen Seelen" an die Verwandten und Bediensteten verteilt wurden. Das Brot wurde dann mit den Worten "Vergelts Gott für die Armen Seelen!" in Empfang genommen. Dieser Brauch hat sich nach und nach durch die staatliche Feiertagsregelung auf den Tag "Allerheiligen" verlagert, an dem heute zumeist die Gräber der Verstorbenen besucht werden. Allerheiligen ist heute der Tag, wo man an die Gräber geht und der Verstorbenen gedenkt. Die Protestanten machen dies am "Ewigkeitssonntag", dies ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr das mit dem 1. Advent neu beginnt. Auf den Friedhöfen werden heute an Allerheiligen Messen abgehalten und die Gräber werden gesegnet. In Buchhausen fand dies heuer, aufgrund der vielen Filialkirchen in der Pfarrei, bereits am vergangen Sonntag statt. Mitzelebrator der Andacht und Segnung war  Bischof Jean-Anatole Kalala-Kasemba aus Kamina in der Demokratischen Republick Kongo, der Heimatdiözese von Pfarrer Patrice Banza – Kabwende. Der Bischof verweilt ein paar Tage zu Besuch in der Pfarrei
Ascholtshausen. Die Kirche konnte die Besucher nicht fassen und so wurde die Andacht mit Lautsprecher ins Freie übertragen. In seiner Ansprache sagte Pfarrer Patrice Banza – Kabwende das dieses Gedenkfest in Buchhausen ein Besonderes wäre, denn niemals zuvor sind innerhalb eines Jahres so viele Bürger im Dorf verstorben als heuer. Für jeden Verstorbenen brannte vor dem Altar eine Kerze. „Mit der Feier von Allerheiligen und Allerseelen bringen wir zum Ausdruck, dass wir an die Auferstehung glauben. Damit zeugen wir auch unseren Glauben an Gott. Der Mensch ist nicht für den Tod geschaffen, sondern für das Leben – das Leben bei Gott. Alle Menschen sind von Gott eingeladen diesen Weg zu gehen und in unseren Herzen sollten eine Beziehung und die Freude zu Gott vorhanden sein“, so der Geistliche in seinen Ausführungen. Dicht gedrängt standen die im Anschluss die Angehörigen an den Gräbern ihrer Lieben und beteten mit den Priestern während diese gemeinsam die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch segneten.

 

Spende für KUNO

(rb)Einen Betrag in Höhe von 500 Euro überreichte die freiwillige Feuerwehr Buchhausen an das Projekt Kinder Universitätsklinik Ostbayern (KUNO). Am Feuerwehrgerätehaus in Buchhausen nahm Frau Uschi Ertl aus Schierling, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin von KUNO, am vergangenen Wochenende die Spende aus den Händen von Vorsitzenden Werner Süssel, den Kommandanten Hans Beck, Rainer Süssel, Bernhard Zeller und Kassier Karlheinz Beck entgegen. Das Geld stammt aus dem Erlös des im Juni veranstalteten 125 jährigen Gründungsfestes der Buchhausener Wehr. Der Festausschuss hatte damals beschlossen auf Erinnerungsbänder für die Gastvereine zu verzichten und das damit eingesparte Geld an eine soziale Einrichtung zu Spenden. Einstimmig fiel damals der Beschluss die Summe auf 500 Euro aufzustocken und für die Initiative KUNO zu spenden.
Uschi Ertl bedankte sich im Namen von KUNO für die Spende und bezifferte den Spendenstand am Freitagnachmittag mit etwas über 5,1 Millionen Euro. Sie sagte, dass dies ein „Riesenergebnis“ nach eineinhalb Jahren „Projekt KUNO“ ist. „Dafür muss man allen danken die für diese Aktion gespendet und so ihren Willen kundgetan haben für die Schaffung dieser Klinik. Mittlerweilen wurden bereits auch Planungsleistungen im Gegenwert von mehreren 100.000 Euro von einigen Firmen kostenfrei erbracht. Der für diesen Herbst in Aussicht gestellte Baubeginn wird allerdings ins nächste Frühjahr verschoben und die Spendenaktion KUNO wird wohl zum Ende des Jahres eingestellt, denn dieser gezeigte Spendenwille zwingt nun die staatliche Seite zum Handeln“, erläuterte Frau Ertl. Als kleines Dankeschön überreichte sie der Buchhausener Feuerwehr einige Exemplare der offiziellen KUNO Tasse.

 

(v.li.n.re.)Werner Süssel, Bernhard Zeller, Rainer Süssel, Hans und Karlheinz Beck überreichten die Spende an Uschi Ertl 

 

Nachfahren deutscher Auswanderer besuchen Familie in Buchhausen

Buchhausen (rb) Auf seiner Europareise besuchte vor kurzem Theodor (Ted) Fosberg aus Seatle / USA mit seiner Tochter Karin die Familie Brüglmeier in Buchhausen. Ted Fosberg ist ein Nachfahre deutscher Auswanderer und er begann vor einigen Jahren sich intensiv mit Ahnenforschung zu beschäftigen. "Ich war noch ein Kind als ich mitbekam, dass ich deutsche Vorfahren habe und von dem Moment an wurde es zu meinem Traum einmal an die Geburtstätten meiner im Jahre 1886 ausgewanderten Großeltern zu reisen" erklärte Ted im Gespräch mit der Familie Brüglmeier. Da ihm sein Arbeitsleben die nötige Zeit verwehrte dies zu verwirklichen, begann der heute 70 jährige Ted diese Bemühungen nach seiner Zurrruhesetzung zu forcieren. In einem Internetportal zur Ahnenforschung knüpfte er Kontakt zu der Berufs - Genealogin Marianne Sutter aus Aufhausen und beauftragte sie, anhand seiner bis dahin gewonnenen Erkenntnisse, Verwandte in Deutschland zu finden. Diese wälzte erfolgreich in kirchlichen Bucharchiven und setzte das Puzzle Stück für Stück zusammen. Ausgangspunkt war der Ort Train bei Siegenburg, hier verkauften die Großeltern von Ted ihr Hab und Gut um für immer in die Staaten zu gehen. In Train verliefen die Recherchen nach Verwandten aus der Linie des Großvaters vorerst ergebnislos, erst während des Besuchs von Ted Fosberg gelang es Marianne Sutter mit Hilfe eines Hobbyhistorikers aus dem Ort eine Familie in München aufzutun die aus dieser Linie abstammt. Schnell fündig wurde die Genealogin dagegen bei der Suche von Nachfahren seitens der Großmutter. Diese war eine geborene Brüglmeier, hieß Helena und erblickte am 9. Mai 1860 in Wahlsdorf das heute zum Markt Schierling gehört, das Licht der Welt. Über das Geburtshaus der Großmutter konnte wenig in Erfahrung gebracht werden, aber vor Ort erfuhren die Besucher das dieses Anwesen bald nach dem Wegzug der Geschwister Brüglmeier verkauft wurde und über die damaligen Besitzer nichts in Erinnerung ist. Die Verbindung nach Buchhausen beruht auf dem Umstand, dass der Bruder von Helena Brüglmeier hier einen Hof kaufte, dieser trägt auch heute noch diesen Familiennamen. Die Reise führte Ted und seine Tochter vom Münchner Flughafen als erstes nach Train um den ehemaligen Besitz der Großeltern aufzusuchen. Auf ihrer Tour kamen sie am vergangenen Freitag nach Wahlsdorf und Buchhausen. Die Familie Brüglmeier bereitete den Gästen aus Übersee einen freundlichen Empfang und schnell entwickelten sich, trotz einer gewissen Sprachbarriere, angeregte Gespräche die bis in die Abendstunden dauerten. Stolz präsentierte Ted Fosberg Ergebnisse seiner Familienforschungen und Bilder von Familien der Nachfahren innerhalb der Vereinigten Staaten. Zur problemlosen Verständigung fungierte Marianne Sutter als Dolmetscherin. Besonders freute sich Ted Fosberg über den Umstand in Buchhausen auch auf eine relativ nahe Verwandte zu treffen. Franziska Rauchenecker geb. Brüglmeier, die im Ort wohnt, ist seine Großcousine und war ebenfalls bei dem Treffen anwesend. Auf seiner weiteren Reise will Ted Fosberg nach dem Besuch von Freunden in der Tschechischen Republik nun auch die aufgespürte Familie aus der Linie des Großvaters in München besuchen und dann über einen Aufenthalt in Paris nach Hause zurückkehren. Sollte es ihm der Herrgott ermöglichen will er in drei Jahren wiederkommen und ein großes Familientreffen mit allen bis dahin ausfindig gemachten Nachkommen organisieren.



Ted Fosberg (mi) mit seiner Großcousine Franziska Rauchenecker (3.v.li.), seiner Tochter Karin(2.v.li.), Dolmetscherin Marianne Sutter (re) und die Familie Brüglmeier.


Seit 30 Jahren gibt es
Napoleon-Schützen

Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder - Ehrungen durch Labergau
Buchhausen/Oberdeggenbach. (rb) Am 2. Mai 1975 fand unter Leitung des damaligen Bürgermeisters Richard Lederer im Gasthaus Rohrmayer eine Versammlung statt, mit dem Ziel einen Schützenverein aus der Taufe zu heben. Eine Dame und 23 Herren aus Buchhausen und Oberdeggenbach unterschrieben den Beitritt und gaben sich den Namen Napoleon-Schützen. Niemand ahnte damals, dass 30 Jahre später ein Verein Jubiläum feiert, der lange Zeit eine führende Rolle im sportlichen wie auch gesellschaftlichen Leben im Labergau einnahm. Das derzeitige Vorstandsgremium nahm das Jubiläum zum Anlass, mit den Mitgliedern im Saal des Vereinslokales zu feiern.
Am späten Samstagnachmittag trafen sich Vereinsmitglieder und Ehrengäste, um angeführt von den Labertaler Musikanten zur Kirche zu ziehen und zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder einen Gottesdienst zu feiern. Eindrucksvoll wurde dieser von Patrice Banza Kabwende zelebriert und von den Labertaler Musikanten unter Leitung von Alfons Steimer mit der Schubertmesse umrahmt. Der Geistliche sah in seiner Festpredigt eine Parallele vom Schützenwesen zum christlichen Glauben. "Wie ein Schütze sich auf einen Punkt - sein Ziel - konzentrieren muss, um erfolgreich zu sein, so muss ein Christ sich auf Gott konzentrieren. Wenn ein Schütze daneben schießt, muss er trainieren, um besser zu werden. So ist es auch im Glauben, wenn das Schicksal einem Rückschläge auferlegt, muss er auf Gott vertrauen", so der Geistliche.
Nach einem gemeinsamen Essen zeigte der Schützenmeister in einem umfassenden Rückblick auf 30 Jahre Schützenverein, unterstützt mit einer Powerpointpräsentation, die wichtigsten Stationen der Vereinsentwicklung auf.
Noch im Gründungsjahr unter der Leitung von Kurt Ose sei eine Mitgliederzahl von über 120 Personen erreicht worden. Auch heute zählten die Napoleon-Schützen zu den stärksten Vereinen im Labergau. Aus den Vereinsunterlagen geht hervor, welch enormer Organisations- und Arbeitsaufwand gerade in den Anfängen nötig war, um die Napoleon-Schützen aus den Kinderschuhen zu führen. Mit reger Vereinstätigkeit sind die Schützen ein gesellschaftlicher Mittelpunkt im Gemeindeleben geworden.
Bereits im Gründungsjahr wurde das Kellerfest ins Leben gerufen. Weitere Aktivitäten, wie Christbaumversteigerung, Schützenball, Strohschießen, Ausflug und Weihnachtsfeiern fördern den Zusammenhalt. Auch der Brauch des Maibaumaufstellens wurde wieder belebt. Zwei Jahre nach der Gründung feierte man eine Fahnenweihe. Ein großer Festzug bewegte sich damals durch Buchhausen, angeführt von Soldaten, gekleidet in Uniformen aus der Zeit Napoleons. Bis heute können die Napoleon-Schützen durch ihr Auftreten bei Fahnenweihen und historischen Umzügen den Applaus der Zuschauer für sich verbuchen.
Die ehrenvolle Aufgabe der Patenschaft wurde dem Verein 1986 von den Waldeslust-Schützen Allersdorf und 2000 von den Lustigen Brüdern in Zaitzkofen zuteil. Im Jahre 1989 war man der Ausrichter der Landkreismeisterschaften des Landkreises Regensburg, mit den Luftdruckwaffen. Hier gingen fast 600 Schützen an den Stand. Ein Jahr nach der Gründung nahmen die Napoleon-Schützen die sportliche Auseinandersetzung mit anderen Vereinen auf. Zwei Mannschaften wurden ab diesem Jahr zu den Rundenwettkämpfen gemeldet. Kontinuierlich ging die Leistungskurve der eingesetzten Schützen nach oben. Als erster großer Mannschaftserfolg ist der Aufstieg der LG-Mannschaft 1988 in die Bezirksliga zu werten. Fast zehn Jahre konnte diese Klasse gehalten werden. Nach zwei Jahren gelang wieder der Aufstieg, mit einem verlustpunktfreien Durchmarsch als Meister in die Bezirksoberliga. Hier schlugen sich die Napoleaner drei Jahre lang bis das Team aufgrund des Weggangs eines Schützen auseinander fiel.
Zum heutigen Zeitpunkt kämpfen drei Luftgewehr- und eine Luftpistolenmannschaft um Punkte im Rundenwettkampf. Bei den Meisterschaften des Labergaus konnten bis Dato über 80 Meistertitel errungen werden. Qualifikationen zu höheren Meisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft wurden von Akteuren aus den Reihen der Buchhausener erreicht. Auch Berufungen von Schützen in die Gau- und Bezirksmannschaft konnten in der Vereinschronik niedergeschrieben werden. Mit einem großen Dank an seine Vorgänger im Schützenmeisteramt und an alle Mitglieder, die sich immer wieder für den Verein eingebracht haben, schloss Karlheinz Beck seinen Rückblick.
Die besten Wünsche des Marktes Schierling überbrachte Bürgermeister Werner Braun. Er würdigte die Erfolge des Vereins. Der Bürgermeister bezeichnete die Vereinsarbeit als unabdingbar für das dörfliche Leben, es fördere die Gemeinschaft und habe ein soziales Gepräge. "Der Markt Schierling ist stolz auf seine Vereine und wird diese auch in Zukunft unterstützen", so Werner Braun. Er wünschte den Napoleon-Schützen weiterhin ein gutes gesellschaftliches Miteinander und sportlichen Erfolg für die Zukunft. Seitens des Schützengaus gratulierte zweiter Gauschützenmeister Max Bachhofer. Er lobte das Engagement der Buchhausener Schützen im sportlichen wie auch gesellschaftlichen Leben und appellierte an die Geschlossenheit der Vereinsmitglieder und Treue zum Labergau. Ehrenmitglied Kurt Ose erinnerte in seinem Grußwort mit einigen Anekdoten an die Anfangsjahre des Vereins. Zusammen führten die beiden Gauschützenmeister anschließend Ehrungen durch. Für besondere Verdienste um das Schützenwesen überreichten sie Schützenmeister Karlheinz Beck und dem langjährigen Sportleiter und jetzigem Gerätewart Max Maier das große Ehrenzeichen des Labergaus in Gold. Auf Beschluss des Vorstands zeichnete zweiter Schützenmeister Josef Kammermeier seitens der Napoleon-Schützen die Schützenmeister der vergangenen 30 Jahre aus. So erhielten Kurt Ose, Thomas Beck, Josef Drescher, Wolfgang Kumpfmüller und Karlheinz Beck für ihre Verdienste den großen Vereinsteller mit Widmung überreicht. Nach einer kurzen Pause zeigte man zum Abschluss der Feier einen auf DVD aufbereiteten Film der Fahnenweihe von 1977, der bei einigen Gästen großes Schmunzeln hervorrief und abschließend mit viel Applaus bedacht wurde.

20. September 2005

"Ein großes Dankeschön an alle"

Nachfeier zum Gründungsfest der Feuerwehr - Auszeichnungen verliehen
Buchhausen. (rb) Als letzte Veranstaltung im Zusammenhang mit dem im Juni stattgefundenen Gründungsfest veranstaltete die freiwillige Feuerwehr Buchhausen am vergangenen Samstag im Kögelmeierstadel eine große Nachfeier. Diese war als Dankeschön der Festleitung an den Patenverein aus Oberdeggenbach, allen Helfern im Hintergrund und die Dorfbevölkerung von Buchhausen gedacht. Alle geladenen Gäste waren dem Festausschuss eine große Stütze und trugen ihren Anteil zum guten Gelingen des Festes. Für großes Engagement wurden einzelne Personen mit Geschenken ausgezeichnet.
Mit einem stillen Gedenken an Schirmherrn Richard Lederer, der kurz nach dem Gründungsfest völlig überraschend verstarb, leitete Feuerwehrvorsitzender und Festleiter Werner Süssel den Abend ein. Die 200 Gäste durften sich über Freibier, das von der Brauerei Stöttner und Festwirt Erich Rohrmayer gestiftet wurden, stärken, bevor die letzten offiziellen Handlungen im Zusammenhang mit dem Gründungsfest vollzogen würden. In einem umfangreichen Rückblick, alle Hürden und Probleme inbegriffen, lies Werner Süssel die letzten fünf Jahre Buchhausener Feuerwehrleben Revue passieren. Stolz zeigte er sich darüber, dass es in keiner Phase der Vorbereitungen zu Missstimmung oder Streitereien kam.
"Heute haben wir euch alle eingeladen damit wir euch Danke sagen können. Ihr habt einen großen Beitrag dazu geleistet, dass unser Fest unvergesslich für Buchhausen geworden ist", sagte der Vorsitzende. Anschließend überreichten Süssel und Kommandant Johann Beck Erinnerungsgeschenke an die Familie des Schirmherrn, dem Patenverein, Festmutter Rita Zeilhofer, Festbraut Martina Rogl sowie an die Festmädchen und Festdamen. Aber nicht nur für "Offizielle" gab es Geschenke, man bedachte auch einige Personen, die für Außenstehende nicht immer sichtbar viel Engagement oder Arbeitskraft in die Sache einbrachten. Als Anerkennung für ihre Arbeit im Hintergrund erhielten Angela Rogl und Manfred Schwandt sowie Thomas Beck für die Überlassung des Beck-Kellers Gutscheine. Überraschungsgeschenke gab es für die Führungsspitze. Kommandant Johann Beck und Festleiter Werner Süssel erhielten jeweils eine Floriansfigur. Auch der Patenverein hatte etwas im Gepäck und so überreichte der Vorsitzende Ludwig Hurzlmeier zur Erinnerung ein gerahmtes Gruppenfoto seiner mitwirkenden Mannschaft.
Abschließend ergriff Kommandant Beck das Wort, seine Botschaft war kurz und eindeutig: "Danke Buchhausen, danke Oberdeggenbach", brüllte er in die Menge. Zur neuerlichen Stärkung wurde im Anschluss Kaffee, Torten und Kuchen, die von einigen Dorffrauen gebacken wurden, gereicht. Alleinunterhalter Tino Bauer heizte die Stimmung an und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Teilnehmer auf den Bänken standen und mitsangen. Eine Überraschungseinlage starteten auch noch die Festdamen, die mit spitzigen Gstanzln die Geschehnisse vor und während des Gründungsfestes musikalisch aufs Korn nahmen. Wie bei all den Feierlichkeiten zuvor bewiesen die beiden Dörfer auch diesmal wieder ihr gutes Miteinander und auch Sitzfleisch, denn so manche fanden erst in den frühen Morgenstunden den Nachhauseweg.

06. September 2005

Versprechen wurde eingelöst

Freiwillige Feuerwehr unternahm Wallfahrt
Buchhausen. (rb) Wallfahrten ging die Freiwillige Feuerwehr Buchhausen am Feiertag Maria Himmelfahrt. Hatte man im Mai bereits eine Fahrradwallfahrt unternommen, um für gutes Wetter zum Gründungsfest im Juni zu bitten, löste man nun das Versprechen ein, eine Dankeswallfahrt für das tolle Gelingen des Festes durchzuführen.
Wie im Mai führte der Weg auch diesmal zur Ottilienkirche nach Hellring. Das Vorhaben, dies mit dem Fahrrad zu tun, mußte leider verworfen werden, da kurz vor der geplanten Abfahrt starker Regen einsetzte. Angeführt vom Festleiter stiegen die 34 Teilnehmer, darunter auch Festmutter Rita Zeilhofer, Festbraut Martina Rogl und die drei Kommandanten kurzerhand auf Autos um und lösten so das gegebene Versprechen ein. In der Kirche angekommen, entzündeten Festleiter Werner Süssel und Kommandant Hans Beck eine mitgebrachte Opferkerze und im stillen Gebet dankten die Teilnehmer für das Gelingen des Gründungsfestes.
Zu einer solchen Wallfahrt gehört natürlich auch eine Einkehr für das leibliche Wohl, dazu nutzte die Gruppe das Gasthaus Ottilienhof, bevor man sich wieder auf den Rückweg begab. Als letzte Veranstaltung, die im direkten Zusammenhang mit dem Gründungsfest steht, veranstaltet die Feuerwehr Buchhausen am 3. September im Kögelmeierstadel eine große Nachfeier.
Gemeinsam mit dem Patenverein, allen Helfern und der Dorfbevölkerung wird dabei das gute Gelingen des Gründungsfestes gefeiert. Hierzu soll auch Kaffee und Kuchen gereicht werden und die Feuerwehr bittet deshalb die Dorffrauen um Unterstützung in Form von Kuchenspenden. Wer hier mithelfen möchte, soll sich mit Martina Rogl in Verbindung setzen.

18. August 2005


Hoch zu Ross

Die "Königlich bayerischen Chevaulegers"
Königlich bayerisches 2. Chevauleger Regiment Taxis - diesen Namen verbindet man sofort mit Militär und Geschichte. Der Name steht aber auch für einen Verein, der vor zweieinhalb Jahren in Schierling gegründet wurde. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken an dieses ruhmreiche Reiterregiment der bayerischen Geschichte zu pflegen und zu erhalten. Warum sich die Initiatoren um Roland Matejka aus Geiselhöring die Darstellung dieser Reitertruppe ausgesucht haben liegt in der geschichtlichen, Verbundenheit zur näheren Heimat begründet.
Das Stammregiment des zweiten Chevauleger Regiments wurde 1682 von Kurfürst Maximilian II. Emanuel errichtet. Die Schaffung der Chevauleger war ein Werk des Reformators der bayerischen Armee, des Chevaliers de Thompson, später Graf von Rumford, der diese Bezeichnung aus Frankreich übernommen hatte. Ab dem Jahr 1747 war jeweils ein Prinz oder regierender Fürst des Hauses Thurn und Taxis Inhaber des Regiments. In der bewegten Geschichte Bayerns focht das Regiment bis zum 1. Weltkrieg für sein Vaterland. Ihre glänzendste Waffentat vollbrachte die Reitertruppe in der Schlacht von Eggmühl am 22. April 1809 an der Seite Napoleons.
Die Idee, sein Hobby Reiterei mit der Darstellung der Geschichte zu erweitern, entstand an einem Reiterstammtisch, dessen Mitglieder zwischen Geiselhöring und Bad Abbach verstreut sind und die sich regelmäßig zum Plausch trafen.
Detailgetreu Es wurden Recherchen angestellt, wie ein Reiter des 2. Chevauleger Regiments in Uniform und Ausrüstung auszusehen hat. Schier unmöglich schien es, Originalteile aus dieser Zeit aufzutreiben und so war man auf Bilder der Literatur und Historikerern angewiesen. Lediglich einen Helm tat man bei einem Sammler auf, der als Vorlage für den Nachbau diente. In mühsamer Kleinarbeit ging das Team daran, sich die Ausrüstung selbst anzufertigen, akribisch darauf bedacht, alles so originalgetreu wie möglich hinzukriegen.
Etwa zweieinhalb Jahre dauerte es, bis die ersten vier Ausstattungen komplett waren. Natürlich sollte dies alles auch nach außen hin gezeigt werden, und um an historischen Festen und Umzügen teilnehmen zu können, mussten die Pferde sozusagen "musik- und schussfest" trainiert und von Ross und Reiter militärische Exerzierregeln erlernt werden. Auch hier war Geduld gefragt und so kam der erste Auftritt der Gruppe beim 6. bayerischen Bürger- und Landwehrtreffen in Kron ach. Bereits ein Jahr später ging man soweit, eine Quadrille (Reiten nach Musik) einzustudieren.
Auf dem Reitplatz von Hans Weigl in Buchhausen wurde ein halbes Jahr lang einmal wöchentlich geübt bis die "Hobby Chevauleger" mit ihrem Tun zufrieden waren. Auftritte in Feldkirchen bei München, Abensberg, Neumarkt St. Veit, Störn stein, Bernau und Traun stein folgten. Mittlerweile ist der Verein auf 23 Mitglieder, die von Nürnberg bis Rosenheim kommen, angewachsen. Nicht alle betreiben aktiv die Reiterei, diese haben einfach Interesse an der Geschichte des Regiments. Neben der berittenen Darstellung in Uniformen von 1811 bis 1815 bei Umzügen und sonstigen Veranstaltungen hat sich der Verein auch den Informationsaustausch, die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen und die Pflege und den Erhalt von Denkmälern auf die Fahne geschrieben.
In Kürze sind acht weitere Reiter voll ausgestattet, und um die "Neuen" in die Formation zu integrieren, wird heuer verstärkt ein Augenmerk auf die Trainingsarbeit gelegt. Diese findet wegen der ansonsten weiten Anreisewege für die Pferde getrennt einmal in Schierling und einmal in Rosenheim statt. Der Verein ist unter www.Chevauleger-Regiment.de mit einer Homepage im Internet vertreten. (rb)

15. Juni 2005

 

Ein Dorf bereitet sich vor

125-jähriges Gründungsfest der Feuerwehr steht an
In Buchhausen steht ein großes Ereignis bevor: Vom 24. bis 26. Juni wird das 125-jährige Gründungsfest der Feuerwehr stattfinden. Bereits seit drei Jahren plant und organisiert ein Festausschuss um Ortssprecher und Festleiter Werner Süssel das 125-jährige Gründungsfest der Feuerwehr. Nach vielen Arbeitstagungen sind die wichtigsten Eckpfeiler gesetzt und die Marschroute abgesteckt. Als Festplatz wurde der so genannte "Keck-Anger" in der Dorfmitte ausgewählt und der Tradition entsprechend suchte man sich Ende des vorigen Jahres bereits eine Fahnenmutter, Festbraut und einen Schirmherrn. Diese Unternehmen starteten am Samstag, 18. September, mit dem Bittgesuch bei der auserkorenen Braut Martina Rogl und setzten sich am 2. Oktober fort, als der Festausschuss bei Rita Zeilhofer um die Übernahme des Amtes der Fahnenmutter anfragte.
Am 16. Oktober schließlich fand das Schirmherrenbitten bei Richard Lederer senior statt. Alle "Auserwählten" gaben nach auferlegten, und vom Feuerwehrvorstand mit Bravour gemeisterten Geschicklichkeitsprüfungen ihr Jawort.
Unter reger Anteilnahme der Dorfbevölkerung wurde im Anschluss jeweils ein rauschendes Fest gefeiert. Ein weiteres kleines Fest steht im Frühjahr bevor, wenn bei der Nachbarwehr in Oberdeggenbach um die Übernahme der Patenschaft angefragt wird.
"Cuba-Night" Beim Gründungsfest im Juni wird der Freitag von der Jugend bestimmt, die eine Zeltparty mit dem Motto "Cuba-Night" auf die Beine stellt. Im Zelt soll eine große Bar errichtet werden. Mit den "Donnervögeln" verpflichtete man eine Showband der Spitzenklasse, diese wird den jungen und jung gebliebenen Gästen ordentlich einheizen. Der Samstag beginnt am frühen Nachmittag mit dem Einholen der Festpaten sowie Festdamen und Festmädchen und wird nach einem Kirchenzug mit Totenehrung am Kriegerdenkmal fortgesetzt. Am Abend findet ein großes Treffen der Dorfbevölkerung mit ehemaligen Buchhauserern statt, zu dem die Stimmungskapelle "d'Moosgrab'ntaler" aufspielen wird.
Der "Hauptfesttag" am Sonntag wird mit dem Einholen der Vereine beginnen. Nach einem Frühstück zieht man gemeinsam zum Feldgottesdienst in den so genannten "Beck Keller" und am Nachmittag soll das Jubiläum mit einem großartigen Umzug durch das Dorf gekrönt werden. Im Festzelt spielt während des Tages die Festkapelle "Toni Schmid" und am Abend der "Bayerwald-Express". Das letzte große Fest der Feuerwehr Buchhausen fand 1980 mit einer Fahnenweihe anlässlich ihres 100-jährigen Be stehens statt. Das heutige Festgremium kann auf einige Verantwortliche aus dem damaligen Festausschuss zurückgreifen, die gerne mit Rat und Tat das diesjährige Vorhaben unterstützen.
Die erste in Buchhausen bekannte Fahnenweihe der Feuerwehr fand im Jahr 1911 statt, von der vor einigen Jahren ein Gruppenbild vom damaligen Jubelverein auftauchte. Einigen interessierten Bürgern von Buchhausen gelang es, Dank der Mithilfe einer der ältesten Einwohnerinnen des Dorfes, F. Emilie Schwaiger, die auf diesem Foto abgebildeten Personen namentlich zuzuordnen. Das Zeitdokument hängt heute in der Stube des Gasthauses Rohrmayer. (rb)

16.Februar 2005


Auch Schnappi feierte mit

Große Maskenvielfalt - Einlagen beim Schützenfasching
Buchhausen. (rb) Hört man sich so um, erfährt man immer wieder, dass im Allgemeinen die Besucherzahlen bei Vereinsbällen, im Besonderem auf den Dörfern, rückläufig sind. Nicht so der Faschingsball der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Samstag im Gasthaus Rohrmayer in Buchhausen. Konnte man im letzten Jahr schon eine positive Entwicklung feststellen, so waren die Veranstalter in diesem Jahr mehr als überrascht. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal, in dem sich zum Teil äußerst originelle "Maschkera" tummelten. Von seinem Heimweg abgekommen war wohl der Nikolaus und so machte dieser einen Abstecher zu den Schützen, um die restlichen Süßigkeiten aus seinem Sack zu verteilen. Nachdenklich stimmte die Beschenkten allerdings der Inhalt, es waren kleine Schokoladen-Osterhasen. Bunt gemischt war die Altersstruktur der Besucher die zum "Dorffasching" gekommen waren um sich zu amüsieren, und unter ihren vielfältigen Masken zu den Klängen des "Haderlump'n" das Tanzbein zu schwingen. Die Band, die erstmals in Buchhausen auftrat, verstand es prächtig, mit ihrem musikalischen Programm Alt und Jung zum Tanz zu animieren. Ob Walzer, Fox oder Rock, die Besucher ließen kaum eine Tanzrunde aus. Bis zum Ende zeigte sich die Tanzfläche gut gefüllt und so mancher trat den Nachhauseweg, der oftmals über die "Gaststubenbar" führte, erst frühmorgens an. Die Jugend war es, die den Abend mit ihren Showeinlagen zum Erlebnis werden ließ.
Den ersten Auftritt hatten die Buchhausener Feuerwehrdamen mit ihrem Schnappi-Ballet. Nicht nur mit ihren originell gebastelten Kostümen und einer passenden Kulisse, sondern auch mit den einstudierten Tanzschritten wussten sie zu überzeugen. Dem in nichts nachstehend und ebenfalls mit viel Applaus bedacht, war der Auftritt der Oberdeggenbacher Jugend, die in sommerlichem Outfit und zu karibischen Klängen einen Hauch von Sommer- und Urlaubsfeeling in den Saal zauberten. Für den absoluten Lacher des Abends sorgte wiederum eine Buchhausener Gruppe.
Anlehnend an die Fernsehsendung "Herzblatt" wurden drei Kandidatinnen aus dem Besuchern ausgewählt, die einem "Herzblatt-Suchenden" auf Fragen zu zwischenmenschlichen Beziehungen antworten sollten. Die Damen waren über ihre Wahl dermaßen überrascht, dass sie ihr Lampenfieber erstmals mit "Hochprozentigem" vertreiben mussten. Ihre "wohl überlegten" Antworten rissen die Ballgäste zu wahren Lachsalven hin.
Eine Polonaise sorgte für einen weiteren Höhepunkt des Abends.

07. Februar 2005


Schwammerl

Einen tatsächlich "besonderen Fund" machte am Sonntagnachmittag der Rentner und laut eigenem Bekunden "passionierte Schwammerl-Sucher" August Huber aus Buchhausen . Bei seinen derzeit fast alltäglichen Streifzügen durch die Wälder in der Umgebung seines Heimatortes fand er - fast verwachsen mit einem Kiefernholzstock - eine in ihrer Größe und Gewicht nicht gerade eben alltägliche "Krause Glucke" (auch "Korallenpilz") von immerhin 4,5 Kilogramm bei fast 50 Zentimeter Durchmesser. Bei der so genannten "Krausen Glucke" handelt es sich um einen Speisepilz, der, zubereitet auf vielerlei unterschiedliche Möglichkeiten, einen nussartigen und angenehm würzigen Geschmack beinhaltet. In unserer Heimat wird dieser Pilz jedoch meistens nicht über zwei bis maximal 2,5 Kilogramm schwer. Da die "Krause Glucke" von Jahr zu Jahr an derselben Stelle nachwächst, war August Huber trotz drängender Nachfragen nicht zur Preisgabe der exakten Fundstelle bereit.

29. September 2004

Filialkirche Sankt Ulrich renoviert

Ein ereignisreiches Jahr in Buchhausen - Vorbereitungen für Gründungsfest
Das Jahr 2004 in Buchhausen
Ein kleines Dorf blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Zwei Großprojekte konnten nach längeren Bauzeiten zum Abschluss gebracht werden. Die beiden Vereine Feuerwehr und Schützen hielten die Bürger in gesellschaftlicher Hinsicht auf Trab. In allen Belangen zeigte sich, dass es auf dem Dorf einfach noch stimmt und alle an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, Flagge zu zeigen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und dieser legte sich mit dem Tod eines jungen Mannes im August über Buchhausen.

Ende des vergangenen Jahres wurde begonnen in der Ortseinfahrt aus Richtung Eggmühl kommend, einen Fahrbahnteiler zu installieren und nach dessen Fertigstellung im Frühjahr diesen Jahres war endlich, nach fast zwei Jahren Lärmbelastung für die Anwohner, die "Holperpiste B 15" durch den Ort neu asphaltiert. Dies war durch den Kanalbau nötig geworden aber man wartete noch auf die Fertigstellung der Baumaßnahme Fahrbahnteiler. In diesem Zusammenhang konnte auch die Lücke im Fahrradweg über Oberdeggenbach nach Eggmühl geschlossen werden. "Buchhausen ist nun in einem wunderbaren Zustand, ihr habt neu asphaltierte Strassen, der einfahrende Verkehr aus Eggmühl wird abgebremst und es ist einfach ein schönes Gefühl, hier in den Ort einzufahren, wenn man bedenkt, wie es noch vor kurzem ausgesehen hat," so resümierte Bürgermeister Otto Gascher in der Bürgerversammlung im Mai Gasthaus Rohrmayer.
Das zweite Großprojekt war die Instandsetzung der Filialkirche St. Ulrich, nach der Friedhofsmauer- und Außensanierung stand heuer die Innenrenovierung an. In nur fünf Monaten Bauzeit konnte, dank tatkräftiger Unterstützung einiger Einwohner, dies bewältigt werden. Auch die Aussegnungshalle wurde mit einem Anbau erweitert. Die Segnung vollzog im Beisein vieler Ehrengäste am 19. September Pfarrer Erwin Schottak, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, um sein initiiertes Werk zu vollenden. Mit ihm zusammen zelebrierte der neue Pfarrherr Patrice Kabwende seinen ersten Gottesdienst im Ort.
Trauer und Bestürzung kehrte im August im Dorf ein. In den frühen Morgenstunden wurde auf tragische Weise ein junges Leben ausgelöscht. Der 20-jährige Franz Habermeier war auf seinem Heimweg kurz vor der Hofeinfahrt des elterlichen Anwesens von einem schweren Fahrzeug erfasst und getötet worden. Die Umstände des Unfalls konnten bis heute nicht genau geklärt werden. Trotz intensiver Fahndung und einer ausgesetzten Belohnung in Höhe von 6 500 Euro konnte der Unglücksfahrer, der den Schwerverletzten an der Unglücksstelle liegen ließ und flüchtete, bis heute nicht ermittelt werden. "Ein Dorf steht unter Schock - die Jugend steht unter Schock", mit diesen Worten beschrieb Pfarrer Erwin Schottak bei der Beerdigung sehr treffend die in diesen Tagen und nachfolgenden Wochen herrschende Situation in Buchhausen.
Für den größeren Anteil des gesellschaftlichen Lebens in Buchhausen sorgen die Napoleon-Schützen mit festen Veranstaltungen wie Strohschießen, Faschingsball, Kellerfest, Königsschießen, Christbaumversteigerung und Weihnachtsfeier. Ein Highlight 2004 war der Faschingsball, der mit Aufführungen der Jugend aus Oberdeggenbach und Buchhausen zu etwas Besonderem wurde.
Gut besucht war auch wieder das idyllische Kellerfest der Schützen am 16. Juli und mit Yvonne Beck eroberte sich im November nach 22 Jahren wieder einmal eine Dame den Titel einer Schützenkönigin. Im vergangenen Jahr übertraf allerdings die Feuerwehr den Schützenverein was das gesellschaftliche Leben anbelangt. Neben ihren festen Veranstaltungen wie Watterturnier und Stadelfest, die sich auch heuer wieder großen Besuchs erfreuten, stand die Ehre an, bei der Nachbarwehr in Oberdeggenbach als Patenverein bei deren Gründungsfest zu wirken.
Am 16. April brachten die Oberdeggenbacher im Hof des Gasthauses Rohrmayer ihr Anliegen vor und mit einem großen Fest wurde die Patenschaft besiegelt. Hier zeigte sich wieder der Zusammenhalt im Dorf und so konnte man sich vom 25. bis 27. Juni bei den Feierlichkeiten in Oberdeggenbach personell sehr stark präsentieren. Da im kommenden Jahr für die Buchhausener Feuerwehr selbst das 125jährige Gründungsfest ansteht, war bereits übers ganze Jahr ein Ausschuss, unter Vorsitz von Festleiter Werner Süssel, tätig um die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Der Tradition entsprechend suchte man sich heuer bereits eine Fahnenmutter, Festbraut und einen Schirmherrn. Diese Unternehmen starteten im September, mit dem Bittgesuch bei der auserkorenen Braut Martina Rogl und setzten sich im Oktober fort, als der Festausschuss bei Rita Zeilhofer um die Übernahme des Amtes der Fahnenmutter anfragte.
Am 16. Oktober schließlich fand das Schirmherrbitten bei Richard Lederer senior statt. Alle "Auserwählten" gaben nach auferlegten und mit Bravour gemeisterten Geschicklichkeitsprüfungen für den Feuerwehrvorstand ihr Jawort.
Aber die Feuerwehr vergaß trotz dieses Mammutprogramms nicht ihre eigentliche Aufgabe und so standen auch Weiterbildungen und Löschübungen auf dem Jahresplan. In einer Großübung mit den Nachbarwehren testeten die Verantwortlichen die Ergiebigkeit und Schlagkraft des im Vorjahr neu gebauten Löschwasserspeichers mit dem Wasserwerfer der Schierlinger Wehr.

Redaktion: laber am 29. Dezember 2004,


Tödlicher Verkehrsunfall in Buchhausen: Noch keine "heiße Spur" - Belohung auf 6500 Euro erhöht

Buchhausen. Noch keine entscheidenden Fortschritte haben sich in den Ermittlungen der Polizei hinsichtlich des Verkehrsunfalls ergeben, bei dem ein 20-jähriger aus Buchhausen, 14. August getötet wurde. Nach wie vor ist das Hinweisaufkommen sehr gering und es gibt keine "heiße Spur" bei der Suche nach dem flüchtigen Lkw-Fahrer. Die Polizei hofft, neben einer Vielzahl von eigenen Ermittlungsmaßnahmen, weiter auf Mitteilungen aus der Bevölkerung. Von privater Seite ist zwischenzeitlich erneut eine Belohnung ausgesetzt worden, so dass sich die Gesamtsumme jetzt auf 6500 Euro erhöht hat.

Für die ermittelnden Polizeibeamten sind alle Wahrnehmungen von großer Bedeutung. Auch wenn ein Hinweisgeber sein Beobachtung für unbedeutend hält, sollte er sich mit der Polizei in Verbindung setzen. Hinweise nehmen die Polizeiinspektion Neutraubling, Tel.: 09401/93020, der Polizeiposten in Schierling, Tel.: 09451/941212 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

03. September 2004


"Hilfe, ich bin ein Buchhausener . . ."

Große Maskenvielfalt und Einlagen beim Schützenfasching in Buchhausen
Buchhausen. (rb) Eine steigende Besucherzahl konnten die Veranstalter des Faschingsballs der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach am Samstag im Gasthaus Rohrmayer in Buchhausen verzeichnen. Ungewöhnlich viele junge Leute kamen zum "Dorffasching" um sich zu amüsieren und in vielfältigen Masken zu den Klängen des "Schuberl-Duos" zu tanzen.
Ob Polonaise, Schunkeln, Walzer oder harter Beat, die Besucher ließen kaum eine Tanzrunde aus. Bis zum Ende zeigte sich die Tanzfäche gut gefüllt, und so mancher trat den Nachhauseweg erst frühmorgens an. Ohne Wissen der Veranstalter hatten gleich zwei Gruppen einen Auftritt einstudiert, um die Besucher zu unterhalten.
Die Oberdeggenbacher Feuerwehrjugend überraschte mit einem modernen Tanz zum Titel "YMCA" von den Village People. Für die gekonnte Vorführung erntete die Formation unter ihrem Vortänzer Stefan Hurzelmeier großen Beifall von den Besuchern.
Anlehnend an das Dschungelcamp "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" führten ein paar "Hartgesottene" unter der Moderation von Bernhard Zeller mit Assistentin Sabine Metzger das Stück "Hilfe, ich bin ein Buchhausener - holt mich hier raus" auf. Ohne Zuhilfenahme der Hände musste ein Kandidat eine Mandarine aus einer Glasschüssel holen. Diese war mit allerlei "Ekel erregenden Köstlichkeiten" gefüllt. Aus dem Publikum wurden drei Damen ausgesucht, die diese Prüfung bestehen sollten. Unerschrocken, mit Schutzbrille ausgerüstet, führte Simon Angerbauer dies den Kandidatinnen vor. Unter tosendem Beifall schaffte er es nach einigen Versuchen, die Frucht zwischen seine Zähne zu bekommen und heraus zu holen.
Manche der Anwesenden konnten den Anblick der schleimigen Masse gar nicht so recht ertragen. Um es den Kandidatinnen leichter zu machen und ihnen den Ekel zu nehmen, wie es hieß, wurden ihnen die Augen verbunden. Sehr zaghaft gingen diese ans Werk - doch was sie nicht wussten, war, dass die Utensilien ausgetauscht wurden und sie nur harmlose Köstlichkeiten wie Gummischlangen und Erdnüsse verspeisen mussten. Angesteckt vom "Auftrittsfieber" legte das Schuberl-Duo noch einen drauf und brachte mit seiner Version der "Glocken von Rom" den Saal zum Kochen.

Redaktion: roding am 23. Februar 2004


Geplante Trassenführung inspiziert

Wird Einmündung der Südumgehung in B 15 zur Todeskreuzung?
Buchhausen. (ma) An Ort und Stelle beim ehemaligen Schulhaus zwischen Buchhausen und Oberdeggenbach machten sich die SPD-Mandatsträger und der SPD-Ortsverein ein Bild von der geplanten Trasse der Südumgehung zwischen der B 15 neu und der bisherigen Bundesstraße 15, bevor es zur öffentlichen SPD-Monatsversammlung im Gasthaus Rohrmayer ging.
Die Meinung beim Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion und Bezirkstagskandidaten Sepp Weitzer, bei Kreisrätin Renate Kuntze, Fraktionssprecher Peter Ritschel und den Markträten Helmut Karl Specht und Roland Niebauer war einhellig: Die geplante Einmündung wird wegen der fehlenden Sichtweite und der abbiegenden langsamen Lkws zur programmierten Todeskreuzung und darf hier unter keinen Umständen gebaut werden. SPD-Ortsvorsitzender Martin Auer erinnerte an den Bau der Ortsumgehung Eggmühl, wo die SPD frühzeitig, aber vergeblich, vor der dort entstehenden Todeskreuzung gewarnt hatte. Eine falsch verstandene Sparsamkeit der Behörden hätten vielen Gesundheit und Leben gekostet. Auer: "Und jetzt plant man wenige Kilometer weiter ein ähnliches Fiasko." Ortssprecher Werner Süssel schilderte den Teilnehmern an Hand von Plänen ausführlich die geplante Südumgehung zwischen der B 15 neu und der alten Bundesstraße. Es war aber nicht nur die gefährliche Einmündung der vom Markt und dem Landkreis favorisierten Trasse, die seine Kritik hervorrief. Ihn bringt besonders die Aussicht auf die Palme, dass Buchhausen durch die Südumgehung nicht vom Verkehr entlastet, sondern noch mehr davon abbekommen könnte. Nach Süssels Meinung werde sich der Verkehr von und nach der Region um Straubing neu orientieren und verstärkt die Südumgehung als Anschlussstelle und damit auch Buchhausen ansteuern.
Mehr Lastwagen
Werner Süssel rechnet ohnehin mit einem steigenden Lkw-Aufkommen auf der alten Bundesstraße, da viele Spediteure die künftigen Mautgebühren auf ein Minimum beschränken würden. Sein Vorschlag: Warum bezieht man Buchhausen in das Ortsumgehungskonzept nicht ein und sucht nicht eine Trasse zwischen Buchhausen und Ascholtshausen? Wie er, waren Otto Zaby und Wirt Erich Rohrmayer der Meinung, dass Buchhausen auf die Südumgehung, wie sie derzeit vom Markt geplant werde, verzichten könne. SPD-Vorsitzender Martin Auer erinnerte an den SPD-Vorschlag vor 20 Jahren, der eine Anbindung der Kreisstraße von Holztraubach her im Süden von Buchhausen vorsah. Er fügte jedoch hinzu, dass in diesem Bereich die Topographie des Geländes eine relativ kostengünstige Lösung fast unmöglich mache. Er regte an, im Planfeststellungsverfahren auch Alternativen zu untersuchen. Die Aussicht, möglicherweise eine mit tödlichem Risiko behaftete Einmündung zu schaffen, verpflichte geradezu den Landkreis, alle Optionen zu untersuchen und nicht ausschließlich nach dem Rotstift zu beurteilen. Auer: "Menschenleben sind zu kostbar."
Zu Beginn der Versammlung gratulierte Martin Auer dem Ehrenvorsitzenden der Schierlinger SPD, Hans Strasser, zur Ehrenbürgerwürde des Marktes. Hans Strasser habe nicht nur mit der Chronik dem Markt ein großes Geschenk gemacht, er habe jahrzehntelang als Marktrat und als langjähriger Vorsitzender des Bundes Naturschutz zum Wohle seiner Heimat und seiner Bürger gewirkt. Nachdem Schierling vor 50 Jahren vom damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Wilhelm Hoegner zum Markt erhoben worden sei, regte Auer an, demnächst eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen.
Radwegebau
Kreisrätin Renate Kuntze berichtete über die Planungen zum Bau des Schlussstückes eines Geh- und Radweges von Buchhausen nach Oberdeggenbach. Die Ausschreibung des Abwasserabschnittes von Allersdorf über Mannsdorf nach Schierling habe mit 1,18 Millionen Euro ein kostengünstiges Angebot gemacht. Fraktionssprecher Peter Ritschel berichtete über aktuelle Dorferneuerungs- und Städtebaumaßnahmen im Ortszentrum zwischen Anger und Schlossstraße sowie über die Umwandlung des Dantscher-Geländes zu Parkplätzen. Armin Buchner fragte nach dem Zustand der Löschwasserzisterne beim Allersdorfer Sportplatz. Ortssprecher Werner Süssel dankte abschließend dem Ortsverein, dass er Wort gehalten habe und auch außerhalb der Wahlzeit zu einer Versammlung nach Buchhausen gekommen sei.

Redaktion: laber am 30. Juli 2003


Mit Wasserwerfer die Zisterne getestet

Übung mit vier Feuerwehren in Buchhausen - Verantwortliche mit Ergebnis zufrieden
Buchhausen. (rb) Gute Ausbildung und vor allem realitätsnahes Training sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine effektive Brandbekämpfung durch die Feuerwehren. Unter diesen Gesichtspunkten fand am Donnerstagabend in Buchhausen eine Brandschutzübung mit Beteiligung von vier freiwilligen Feuerwehren des Marktes Schierling statt. Geübt wurde auch die Verkehrsregelung im Einsatzfall und die neue Löschwasserzisterne wurde einer Belastungsprobe unterzogen.
Abweichend von anderen Übungen wo die Wehren durch die Sirenen alarmiert werden, trafen sich die Teilnehmer aus Buchhausen, Oberdeggenbach, Eggmühl und Schierling vor dem Einsatz am Buchhausener Gerätehaus zu einer Szenariobesprechung. Der Buchhausener Kommandant Johann Beck gab die Einzelheiten zum anstehenden Vorhaben bekannt. Er betonte, dass es nicht Ziel dieser Übung sein soll Rekordzeiten zu erreichen, sondern Sorgfalt an den Tag zu legen damit der Ausbildungseffekt gewahrt und die Zusammenarbeit trainiert werden kann. Angenommenes Brandobjekt war das landwirtschaftliche Anwesen der Familie Lederer am Ortsausgang in Richtung Eggmühl.
Zur Löschwasserversorgung dienten die Zisterne an der Ortseinfahrt von Schierling her und ein Unterflurhydrant. "Sinn dieser Übung soll es sein, festzustellen ob es problemlos möglich ist das Wasser über zwei Versorgungsleitungen aus dem unterirdischen Speicher mit ausreichendem Druck bis ans andere Ende des Dorfes zu bringen", so der Kommandant.
Drucktest für Feuerwehr
Nach dem Startschuss war es der einheimischen Wehr vorbehalten eine Löschleitung mit drei C-Strahlrohren vom nächstgelegenen Hydranten zum angenommenen Brandobjekt zu legen und die Erstbekämpfung aufzunehmen. Die FFW Eggmühl entnahm das Wasser aus der Zisterne mit einer Fahrzeugfrontpumpe und einer TS 8/8, pumpte es in Richtung der Bundesstraße 15, wo es von der FFW Oberdeggenbach weiter zu den Löschfahrzeugen der FFW Schierling geleitet wurde. Diese nahm die Brandbekämpfung von zwei Seiten über den Hof und dem Nachbargrundstück in Angriff.
Brandobjekt bewusst ausgesucht
Nach den Worten von Beck wurde das vermeintliche Brandobjekt an der B 15 bewusst ausgewählt da die Höfe in Buchhausen, die ja von den Gebäudekomplexen her das größte Brandpotential darstellen, alle an dieser viel befahrenen Straße liegen. Hier kommt bei einem Einsatz auch das Problem der Verkehrsregelung dazu, die auch mit bewältigt werden muss. Drei große Schlauchbrücken mussten über die Straßen gelegt werden, sowie der Verkehr an drei Stellen angehalten und im Einspurverfahren durchgeleitet werden.
Verkehrsbelastung
Wieder einmal wurden den Teilnehmern und den doch zahlreich anwesenden Zuschauern vor Augen geführt welcher Verkehrsbelastung, besonders an Schwerlastern der Ort ausgesetzt ist. Es bildeten sich lange Schlangen und manch tiefer gelegtes Fahrzeug hatte so seine Mühen über die Schlauchbrücken zu fahren, aber der "Übungsteil Verkehrsregelung" wurde unter den kritischen Augen des Schierlinger Polizeipostens, POK Walter Pindl mit Bravur gemeistert. Nach dem Kommando "Wasser Halt" änderte man den Löschaufbau und speiste den Wasserwerfer der Schierlinger Wehr aus der Zisterne um festzustellen wie lange dieser Wasservorrat bei einer großen Entnahme ausreicht um Erfahrungswerte für die Nachspeisung der Zisterne zu gewinnen. Eindrucksvoll schleuderte dieser das Wasser mit einer Durchflussmenge von bis zu 2 600 Liter pro Minute in den Abendhimmel.
Nur kleinere Mängel
In der abschließenden Manöverkritik zeigten sich die Kommandanten mit den gewonnenen Erkenntnissen zufrieden. Es konnten auch keine größeren Fehler festgestellt werden, lediglich kleinere Mängel führten zu unwesentlichen Verzögerungen. Nachdem die Löschfahrzeuge wieder aufgerüstet waren, lud Ortssprecher und Vorsitzender der FFW Buchhausen, Werner Süssel alle Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk ein.

Redaktion: laber am 17. Juli 2004,


Volksmusiker begeisterten in Buchhausen

"Sitzweil" des Musikfördervereins Schierling - Erlös zu Gunsten der Kindergärten
Buchhausen/Schierling. (rb) Zum siebten Mal fand am Samstag eine "Sitzweil" des Musikfördervereins Schierling, ein Sänger- und Musikantentreffen zum Erhalt und Förderung der Volksmusik statt. Veranstaltungsort war diesmal der Saal des Gasthauses Rohrmayer in Buchhausen, der sich bis auf den letzten Platz füllte. Über drei Stunden lang begeisterten acht Gruppen und Einzelakteure, die sich allesamt als Laienmusiker bezeichnen und unentgeltlich auftraten, mit teils besinnlichen und teils lustigen - des öfteren in den Texten modifizierten - "boarischen" Volksliedern das Publikum. Die Moderation lag in den Händen von Ludwig Islinger vom Schierlinger Zwoagsang, der es in seinen Augen wunderbar verstand, die Zuhörer auf Kommendes einzustimmen und mit Witzen und Anekdoten zu amüsieren. Der Eintritt war frei, die Veranstalter baten lediglich um eine Spende, die einem sozialen Zweck zugeführt wird.
Die Volksmusik lebt - dies ist das Resümee der siebten Sitzweil des Musikfördervereins Schierling, die einmal pro Jahr im Wechsel der Ortsteile, wo noch ein Wirtshaus vorhanden ist, abgehalten wird. Den Beweis dafür traten die Veranstalter an, als sie es schafften, bereits beim ersten Versuch den ganzen Saal mitsingen zu lassen. Den musikalischen Reigen eröffnete der Musikzug des TV Schierling, der zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung auftrat, mit "Grüße aus dem Egerland". Die Begrüßung von Publikum und Mitwirkenden erfolgte durch den ersten Vorsitzenden des Musikfördervereins Schierling, Adolf Roßmeier, der abschließend viel Beifall erntete als er verkündete, mit dem Spendenerlös des Abends die drei Kindergärten des Marktes Schierling zu unterstützen. Ludwig Islinger stellte nun die Künstler dem Publikum vor. In seiner Moderation zeigte sich Islinger auch sehr gut informiert über die Geschichte und Begebenheiten des Ortes Buchhausen sowie den Missgeschicken einzelner Personen, die er in lustiger Weise zu erzählen wusste. Auch einigen anwesenden Personen und den ortsansässigen Vereinen rief er so manches peinliche Geschehnis wieder in Erinnerung.
Besinnliches gab's anfangs vom Labertaler Dreigesang mit einem "Herbstliadl" und der Labertaler Stubnmusi, die mit Zither, Harfe, Gitarre und Ziehharmonika Instrumentalstücke zum Besten gaben. Vater, Mutter und Tochter bilden den "Familiengesang Schmid", der aus Donaustauf anreiste und mit dem Lied "Vergelts God - vo Stauf samma" lustigere Töne anschlug. Eine Pa rodie auf den Ort Donaustauf, ähnlich der Sage über die Schierlinger Gensßhenkher, wie den Zuhörern erklärt wurde. Auch ihr Gsangl über die erste bayerische Magentransplantation brachte das Publikum zum Lachen.
"Wir san zwoa frische Burschn", mit diesem Titel begann der Schierlinger Zwoagsang seine Darbietungen und erntete dafür wohlwollendes Lachen, zählen beide doch schon zur etwas älteren Generation. Mit der Parodie auf die Zukunft des Menschen "In fünfundzwanzig Jahren" und vor allem mit dem "Lied der Winde", das von Peinlichkeiten mit menschlichen Düften erzählt, rissen sie den Saal zu wahren Lachsalven hin, die selbst einen der Sänger nicht unbeeindruckt ließen. "De zwe 38", bestehend aus Michael Steinberger und Bene Schütz, waren schon öfter bei der Sitzweil dabei, treten aber ansonsten nicht öffentlich auf. Am Stammtisch beim Stockclub Schierling, wo nach einer guten Brotzeit immer gesungen wird, ist dieses Duo entstanden und die 38 im Namen bedeutet das Geburtsjahr der beiden, erklärte Moderator Islinger. Mit dem "guadn, echten, süffigen, gschmackigen boarischen Bier", eine Volksweise vom Roider Jackl, starteten sie ihr gesangliches Programm.
Ebenfalls fester Bestandteil der Veranstaltung sind die "Gambachtaler", die sich ihren Namen nach einem kleinen Flüsschen durch ihr Heimatdorf Fussenberg in der Nähe von Wenzenbach gegeben haben. Die Schwestern besangen die Geschichte aus dem Paradies mit Adam, der Entstehung Evas aus dessen Rippe und den daraus resultierenden Konsequenzen. Auch vom Treiben "vorm Annamirl sei'm Fenster" berichteten die zwei feschen Dirndln. Heike Ziach (Heike Weigel) ist Sängerin im a-capella-Chor Schierling und trat zum zweiten Mal solo bei der Sitzweil auf. Mit ihrer "Diatonischen" animierte sie das Publikum zum Mitsingen, was ihr auch hervorragend gelang. Wie aus einer Kehle sangen die Anwesenden "Leut, Leut, Leutl miaßts lustig sei" und "Drunt en Afrika steht da Paprika", ein Text nach der Melodie des Böhmerwaldliedes, sowie "D'Sau hod an schweinern Kopf".
Liedgut ganz anderer Art präsentierte Anton Holmer vom Labertaler Dreigesang mit einem fast exotisch anmutenden Instrument, einer Drehleier. "Ich hoffe, ich vertreibe euch nicht aus dem Saal, wenn ich damit spiele", rief er den Zuhörern zu. Aber sein Spiel und der zum Instrument passende Minnegesang begeisterten das Publikum. Einen musikalischen Geschlechterwettkampf gab es schließlich zwischen den "Gambachtalern" und dem "Labertaler Dreigesang" mit dem Lied "Wenn i amol heirat", in dem beide Seiten den Idealpartner und vor allem dessen mustergültiges Verhalten in einer Ehe besangen. Beide Gruppen waren so gut, dass das Publikum keinen eindeutigen Sieger feststellen konnte. "Fein sein - beinander bleibn", mit diesem wiederum gemeinsamen Lied, begleitet von Heike Weigel auf ihrer "Ziach", nahm der offizielle Teil der Sitzweil in Buchhausen seinen Abschluss. Viele Besucher waren bei fortgeschrittener Stunde schon nach Hause gegangen, als einzelne Akteure immer noch ihrer Sangeslust fröhnten. So erklangen noch viele Lieder im Saal und beim Gehen im Treppenhaus des Gasthauses, bis in die frühen Morgenstunden.

Redaktion: laber am 25. November 2003


Der Anschluss an die Kläranlage

Kanalbau fast fertig - Pumpwerk ist in Betrieb gegangen
Buchhausen. (mb) Mit einem Knopfdruck setzte Bürgermeister Gascher am Montag das Pumpwerk in Betrieb. Damit ist die Abwasserbeseitigung von Buchhausen über eine Druckleitung an die gemeindliche Kläranlage in Schierling angeschlossen. Wie im Zeitplan vorgegeben, konnte der Kanalbau zum großen Teil abgeschlossen und das Abwasser noch vor Jahresende an die öffentliche Entwässerungseinrichtung angeschlossen werden.
Wie bei der Bürgerversammlung am 12. Dezember versprochen, konnte noch vor Jahresende die Pumpstation für die Abwasserbeseitigung in Betrieb genommen werden. Die bauausführenden Schierlinger Firmen Götzfried und Blümel hatten alle Kräfte mobilisiert, damit die Anlage betriebsbereit wird. Bürgermeister Gascher erinnerte vor dem Knopfdruck noch einmal an die Bedeutung einer geordneten Abwasserbeseitigung. Deshalb werde man auch im nächsten Jahr mit der Abwasserbeseitigung fortfahren und mit dem Bau der Südschiene Mannsdorf, Al lersdorf, Wahlsdorf, Birnbach beginnen. Für die Buchhausener Hausbesitzer besteht ab sofort die Möglichkeit, ihr Abwasser direkt an den neuen Kanal anzuschließen. Allerdings muss vorher der Inhalt der alten Dreikammerausfaulgrube über eine Fachfirma entsorgt werden. Er dürfe auf keinen Fall über den neuen Kanal abgeleitet werden, so Planer Diplom-Ingenieur Geusch, weil sonst die Kläranlage in Schwierigkeit gerate und das Abwasser nicht mehr bewältigen könne.
Zwei Pumpen sorgen jetzt dafür, dass das Abwasser aus dem Sammelschacht über eine Druckleitung zum Pumpwerk Oberdeggenbach und von dort aus wieder über eine Pumpleitung zum Kanal beim Unterdeggenbacher Friedhof gepumpt wird. Von dort läuft es dann über die bestehende Kanalisation zur Kläranlage nach Schierling. Während das Abwasser in der Kläranlage ordnungsgemäß gereinigt wird, läuft von den Gemeindeteilen das Oberflächenwasser direkt in den Vorfluter in Buchhausen und in Deggenbach. Diplom-Ingenieur Geusch appellierte an die Hausbesitzer, Abwasser und Oberflächenwasser genau zu trennen.
Es dürfe auf keinen Fall Oberflächenwasser und auch keine Drainage an die Abwasserleitung angeschlossen werden. Dies würde eine enorme Mehrbelastung für die Pumpen und für die Kläranlage bedeuten und führe damit auch zu Mehrkosten für den Bürger. Sollte Verdacht aufkommen, dass falsch angeschlossen werde, so werde man nach dem Verursacher suchen und das Problem abstellen. Zusammen mit Ortssprecher Werner Süssel und im Beisein von einigen Nachbarn nahm Bürgermeister Ga scher dann die Pumpstation in Betrieb.

Redaktion: laber am 24. Dezember 2002,


Pfarrer wegen Vergewaltigung verurteilt.

Das Landgericht Regensburg verurteilte den Pfarradministrator der katholischen Pfarrei in Ascholtshausen (Landkreis Straubing-Bogen, Niederbayern) zu zweieinhalb Jahren Haft. Der heute 55jährige hatte seine Haushälterin im Pfarrhof viermal vergewaltigt. Der aus Bosnien stammende deutsche Staatsbürger war1967 in Zagreb zum Priester der griechisch-katholischen Kirche geweiht worden. "Die Angeklagte ist ein Opfer seiner Vorliebe für zahlreiche Frauen geworden", sagte der Richter. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei zehn Videokassetten, auf denen der Verbrecher sein Treiben mit zwei Gespielinnen bei der Ausübung sado-masochistischer Praktiken aufgezeichnet hatte. Der Priester besitzt ein Vermögen von zwei Millionen Mark. Dazu gehören ein China-Restaurant und ein Haus in Neufahrn (Landkreis Landshut) sowie eine Wohnung in Regensburg.
(Pressemeldungen vom 15.-25.9.1998 dpa) Vorschlag: Den Pfarrer aus der Kirche ausstoßen. Vermögen beschlagnahmen und Erlös an Hungernde in der Dritten Welt verteilen. 0I1014

   

 



 




   
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Berichte aus vergangenen Tagen

Online-Archiv 2009

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Online-Archiv 2007

 
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begeistert aufgenommen
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Mit dem Schlauchboot unterwegs
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Dicker Fisch am Hacken
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Online-Archiv 1989-2006

Dinner for one
Ein großes Dankeschön an alle
Versprechen wurde eingelöst
Hoch zu Ross
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Schwammerl
Filialkirche Sankt Ulrich renoviert
Tödlicher Verkehrsunfall in Buchhausen
Hilfe, ich bin ein Buchhausener
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