Starker Funkenflug und Rauchbildung aus einem Kamin rief am
Freitagabend in Buchhausen die Feuerwehr auf den Plan. Über die
Leitstelle wurden die Wehren aus Buchhausen, Schierling und Eggmühl
zum Einsatzort beordert, doch die etwa 30 ausgerückten Einsatzkräfte
unter Leitung von Kreisbrandmeister Hans Beck konnten bei diesem Kaminbrand
wenig tun. Da eine Brandbekämpfung mit Wasser, Schaum oder Sonderlöschmittel
wie Pulver bei einem Kaminbrand zu einer Verschlechterung des Zustands
führen würde, konzentrierte man sich auf die Überwachung
der Situation um Sekundärbrände zu vermeiden. Da bei solchen
Bränden an der Außenseite des Kamins hohe Temperaturen
entstehen können begutachtete man die an den Kamin anliegenden
Teile und Decken mit der Wärmebildkamera um eventuell vorhandene
Brände oder Glutnester in Zwischenräumen erkennen zu können.
Alarmiert für diesen Einsatz wurde auch Kaminkehrermeister Erich
Bauer, Aktiver bei der Feuerwehr Schierling, als er von einem Kaminbrand
hörte fuhr er mit seinen Kehrutensilien zum Einsatzort. Durch
seine Hilfe konnte bald Entwarnung gegeben werden, sicherheitshalber
wurden die Bereiche um den Kamin in allen Stockwerken des Hauses später
von den örtlichen Feuerwehrkräften nochmals kontrolliert.
rb-
Weihnachtliche Stimmung bei den Schützen
Besinnliche Jahresabschlussfeier der Napoleon-Schützen - Mitglieder
ausgezeichnet
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Die Napoleon-Schützen
Buchhausen-Oberdeggenbach luden am vergangenen Wochenende zur
Jahresabschlussfeier ins Gasthaus Rohrmayer. Im ausgedehnten besinnlichen
Teil mit Musik und Weihnachtsgeschichten hatte auch der Nikolaus seinen
Besuch angesagt. Der Verein ehrte seine Jahresmeister sowie langjährige
und verdiente Mitglieder.
Nach einem gemeinsamen Essen begrüßte Schützenmeister
Karlheinz Beck die überaus zahlreich erschienenen Mitglieder
und kündigte eine Feier an, bei der man auch bewusst etwas
innehalten wolle von der Hektik der schnelllebigen Zeit. Nach
Bekanntgabe des Programmablaufs leitete er über zum besinnlichen
Teil des Abends. Dieser wurde musikalisch von Hans Weger gestaltet,
nachdenkliche Geschichten zur Weihnachtszeit trugen Josef Rohrmayer
und Norbert Dachs vor. Tradition ist es bei der Jahresabschlussfeier
langjährige und verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Für
15 Jahre Vereinszugehörigkeit bekamen Erich und Martin Arnold
sowie Stefan Hurzlmeier und Johannes Brüglmeier den kleinen Vereinsteller.
Für 25 Jahre Treue zum Verein erhielten Ludwig Hurzlmeier und
Hubert Zeilhofer den großen Vereinsteller. Für besondere
Verdienste um die Napoleon-Schützen wurden Claudia Stockmeier,
Adolf Rödl, Johann Stockmeier und Bernhard Zeller mit einem Ehrengeschenk
bedacht. In einer kurzen Laudatio würdigte Schützenmeister
Karlheinz Beck das herausragende Engagement der Mitglieder für
die Belange des Vereins. Mit der lustigen, aber auch zum Nachdenken
anregenden, Geschichte vom Biologischen Weihnachtsbaum leiteten Sabine
Zeller, Josef Rohrmayer und Norbert Dachs über zum Besuch des
hl. Nikolaus, dargestellt von Reinhold Watter. Dieser sorgte schon
bei seiner Ankunft für Amüsement, denn er kam diesmal wirklich
mit einem Schlitten in die Gaststube gefahren vor den er drei Rentiere
gespannt hatte. In Versform vorgetragen, wusste der Nikolaus über
das sportliche und gesellschaftliche Geschehen bei den Napoleon-Schützen
bestens Bescheid. Während er für die vier Luftgewehrmannschaften
lobende Worte parat hatte spornte er das Luftpistolenteam zu mehr
Trainingsarbeit an um aus dem Abstiegstrudel herauszukommen. Er deckte
aber auch Missgeschicke einiger Mitglieder auf und gab den Betreffenden
Tipps solche Pannen zukünftig zu vermeiden. Besonders der Grunz-Kommentar
eines der Renntiere sorgte für Heiterkeit. Für Lacher sorgte
auch die Einlage von Alfred Rödl mit seiner frei erfunden Geschichte
der Gemeindepartnerschaft Buchhausen-Palermo. In eine
Radioreportage verpackt berichtete er von der Reise der Dorfbewohner
nach Sizilien und dichtete dabei in lustiger und manchmal auch mit
etwas spitzer Zunge einigen anwesenden Personen Sachen an, die für
allgemeine Belustigung sorgte. Mit dem Dank an alle die bei der Gestaltung
und Durchführung der Weihnachtsfeier mitgeholfen haben und an
die Herbergsfamilie Rohrmayer, sowie den besten Wünschen zur
Weihnachtzeit und für das neue Jahr schloss Karlheinz Beck die
Veranstaltung. Bei Glühwein und Plätzchen ließen die
Gäste den harmonischen Abend ausklingen.

Für allgemeine Erheiterung bei der Jahresabschlussfeier
sorgten die drei Rentiere des Nikolaus.

Die anwesenden, für besondere Verdienste und
langjährige Mitgliedschaft geehrten Mitglieder mit Schützenmeister
Karlheinz Beck (li)
Napoleon-Schützen kürten ihre Vereinsmeister
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Bei der Jahresabschlussfeier der
Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach wurden die Vereinsmeister
ausgezeichnet. Zusammen mit Sportleiter Josef Rohrmayer nahm Schützenmeister
Karlheinz Beck die Proklamation vor und überreichte Urkunden
und Gutscheine an die Sieger. Er zeigte sich mit der Teilnahme zufrieden,
besonders freute ihn die Tatsache dass die Jugendklasse mit fünf
Teilnehmern stark vertreten war. Zur Wertung in dieser Meisterschaft
wurden die zwei besten Zehnerserien, kombiniert mit dem in diesen
Serien erzielten besten Blattl herangezogen. Jeder Schütze durfte
beliebig viele Durchgänge schießen. In der Jugendklasse
sicherte sich erstmals Alexander Niedermeier den Vereinsmeistertitel
vor Tobias Kellerer und Dennis Watter, weiter folgten Bianka Sporer
und Anton Nakarjakov. Vier Teilnehmer traten in der Hobbyklasse an,
Sieger wurde Bernhard Zeller vor Rainer Süssel, Werner Süssel
und Fritz Watter Senior. Mit neun Teilnehmern war die Schützenklasse
gut besetzt, den Vereinsmeistertitel 2011 sicherte sich, wie schon
im Vorjahr, Josef Rohrmayer mit klarem Abstand vor Josef Kammermeier
und Markus Rohrmayer. Auf den weiteren Plätzen folgten Robert
Kellerer, Max Maier, Peter Habermeier, Wolfgang Kumpfmüller,
Norbert Dachs und Erich Rohrmayer. Vereinsmeisterin bei den Damen
wurde Belinda Watter, sie verwies Sabine Zeller auf den zweiten Platz.

Schützenmeister Karlheinz Beck (2.vo.li.) mit den Vereinsmeistern
der Damen- Schützen- und Hobbyklasse
Redaktion und Bild, > Robert Beck 16.12.2011
Bürger hatten an Gemeindepolitik nichts auszusetzen
Den Buchhausenern brennen Dinge unter den Nägeln für
die die Gemeinde nicht zuständig ist
Buchhausen. (rb) Am vergangenen Dienstagabend fand im Gasthaus
Rohrmayer die Bürgerversammlung für den Ortsteil Buchhausen
statt. In der Diskussionsrunde zeigten sich die Buchhausener Bürgern
mit der Gemeindepolitik zufrieden, sie fanden aber kritische Worte
in Bezug auf seit langen geforderte Maßnahmen wofür Kreis
oder Bund zuständig sind.
22 Bürgerinnen und Bürger, sowie neun Kollegen des Marktgemeinderates,
konnte Bürgermeister Christian Kiendl zur Bürgerversammlung
im Ortsteil Buchhausen begrüßen. In einem umfangreichen
Referat nahm das Marktoberhaupt Stellung zur demografischen Entwicklung
im Markt, zum Haushalt, sowie zur Gemeindepolitik im Allgemeinen und
zu Straßenbaumaßnahmen. Weiter gab er einem Ausblick auf
Kommendes. Der Bürgermeister räumte ein dass die bis dato
fertig gestellten Bauabschnitte der B15 Neu zwischen der A 93 und
Neufahrn für Buchhausen noch keine Verkehrsentlastung brächte,
erst wenn diese an die A 92 bei Landshut angebunden sei, würde
dies spürbar werden. Die Gemeinde werde in diesen Zusammenhang
aber auch einen möglichen Weiterbau der Südumgehung in Richtung
Hörgelsdorf im Auge behalten. Wichtig in naher Zukunft sei es
dass die löchrige Kreisstraße von Buchhausen nach Schierling
saniert werde, dafür habe man mit dem Kreis bereits Gespräche
aufgenommen. In der Diskussionsrunde wurden keine kritischen Fragen
oder Anmerkungen zur Gemeindepolitik geäußert, was eine
gewisse Zufriedenheit der Buchhausener Bürger mit dem Tun im
Rathaus wiederspiegelt. Die Forderungen richteten sich dahingehend
dass die Anliegen des Dorfes mit Nachdruck von der Gemeinde an die
zuständigen Stellen gebracht werden. Max Maier griff das, seit
Jahren für viel Buchhausener wichtige, Thema eines Geh- oder
Radweges an der Kreisstraße nach Holztraubach bis zur Deponie
Habermeier auf. Diese Straße wird relativ viel von Bürgern
benutzt die im angrenzenden Wald spazieren gehen. Aufgrund von großem
Verkehrsaufkommen und vielen uneinsichtigen Autofahrern, die hier
viel zu schnell aus Richtung Holztraubach einfahren, wird ein Fußmarsch
auf dieser Straße teilweise zum Abenteuer. Auch wenn der Bürgermeister
versicherte dass dies schon öfter an die zuständige Stelle
beim Kreis herangetragen wurde, ist es vielen schwer verständlich
dass sich hier nichts tut. Etwas neidisch blicke man schon nach Unterlaichling
wo jetzt ein neuer Radweg gebaut wurde, während Buchhausen schon
Jahrzehnte einen solchen nach Eggmühl fordert und mit einer
über Feldwege führenden Route, die bedingt durch den landwirtschaftlichen
Verkehr die meiste Zeit löchrig ist, mehr oder wenig abgespeist
wurde. Auch der Dauerbrenner Querungshilfe an der Bundesstraße
im Ort kam wurde wieder aufgegriffen. Der Bürgermeister versicherte
dass man deswegen seit Jahren versuche mit einer Verkehrsschau die
zuständigen Institutionen vor Ort zu bringen, leider sei dies
noch nicht gelungen.

Die Buchhausener Bürger wünschen sich seit
Jahren eine Querungshilfe auf der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt
A ECHTE SCHAU!
Hubert Treml und Franz Schuier gastieren am 14.
Januar in Buchhausen
Buchhausen. (rb) Den Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach
ist es gelungen die Musikpoeten und Vollblut-Entertainer Hubert Treml
und Franz Schuier, auch bekannt unter dem Namen b.o.s.s.,
nach den Erfolgen von 2006 und 2007 ein drittes Mal nach Buchhausen
zu holen. Im Rahmen ihrer Jubiläumstour A echte Schau
geben sie am Samstag, 14. Januar eine weitere Vorstellung im Saal
des Gasthauses Rohrmayer. Wie immer bei Hubert Treml und Franz Schuier
wird dabei mit musikalischer und kabarettistischer Unterhaltungskunst
auf höchstem Niveau Herz, Seele und Zwerchfell gleichermaßen
in Schwingung versetzt.
Seit 10 Jahren geben die Musikpoeten und Vollblut-Entertainer Hubert
Treml und Franz Schuier der heiter-sehnsüchtigen bayerischen
Seele eine ganz eigene Stimme. Sie haben sich einen festen Platz in
der Musiklandschaft Bayerns erspielt. Bei den weit über 500 Live-Auftritten
reißt das Kult-Duo sein Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen
hin. Auf ihrer Jubiläumstour machen sie nun erneut Station in
Buchhausen. Die Lieder von Hubert Treml und Franz Schuier haben für
ganz viele Menschen in Bayern wirklich Bedeutung erlangt. Dass sie
Mundart singen, halten die beiden für das selbstverständlichste
auf der Welt. Das Oberpfälzische harmoniert wie auch das Englische
oder das Italienische wunderbar mit zeitgemäßer populärer
Musik. Dialekt ist eine Ausdrucksform, die gerade im Zusammenspiel
mit Musik allen zugänglich bleibt. Ihr Spezialprogramm zum 10jährigen
Bühnenjubiläum wird natürlich einem unwiderstehlichen
"Best Of" gleichen. Sämtliche Publikumslieblinge vom
"Moidl aas Pentling" bis zum "Spiegelei", aber
auch von "Locker langa" bis zu "Engl aaf da Stöing"
stehen auf dem Programm. Aber es gibt auch viele Songüberraschungen
und Material, auf das Fans schon lange gewartet haben. Das Programm
"A echte Schau!" feiert das Leben. Vorhang auf! Platz nehmen
und einen unvergleichlichen Abend genießen! Der Eintritt beträgt
im Vorverkauf 10 Euro und an der Abendkasse 12 Euro. Karten sind ab
sofort bei Bekleidung Herrmann in Schierling und Manuela's Haarzauber
in Eggmühl, sowie telefonisch unter 09451/949204 oder 09451/942694
erhältlich. Saaleinlass ist um 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt
um 20 Uhr.

Hubert Treml und Franz Schuier kommen zum dritten
Male nach Buchhausen
Wolfgang Kumpfmüller regiert in Buchhausen-Oberdeggenbach
Königschießen mit Gesellschaftsabend der Napoleon-Schützen
sehr gut besucht
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Wolfgang Kumpfmüller heißt
der neue Schützenkönig der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach,
er darf den Verein im kommenden Jahr bei öffentlichen Anlässen
mit der Königskette repräsentieren. Wurstkönig wurde
Werner Süssel, den Titel des Brezenkönigs sicherte sich
Peter Habermeier. Sieger beim Schießen um die Königsscheibe
wurde Werner Goschler und beim Preisschießen setzte sich Gerhard
Dachs auf den ersten Platz.
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Stube des Gasthauses Rohrmayer
am vergangenen Freitag beim Königsschießen mit Vereinsabend
der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach, was wieder einmal
mehr zeigt dass diese Veranstaltung zu den Höhepunkten des Vereinsjahres
zählt. Mit 39 Teilnehmern am Schießen um die Königswürde
konnte die Veranstaltung gegenüber den Vorjahren guten Zuwachs
verzeichnen. Nach einem Spanferkelessen, gestiftet vom scheidenden
Schützenkönig Robert Beck, nahmen die Schützenmeister
Karlheinz Beck und Erich Rohrmayer Junior gemeinsam die Siegerehrung
des Schießabends vor. In den Siegerrängen platzierten sich
heuer die aktiven und nicht aktiven Schützen bunt gemischt, und
der ein oder andere Hobbyschütze sorgte für eine Überraschung.
Beim Preisschießen setzte sich Gerhard Dachs mit einem 65 Teiler
an die Spitze, gefolgt von Wolfgang Kumpfmüller mit einem 76
Teiler und Norbert Dachs mit einem 95 Teiler. Auf den weiteren Plätzen
folgten Werner Goschler (106 Teiler), Peter Habermeier (112 Teiler)
und Fritz Watter (245 Teiler). Die Königsscheibe, gestiftet von
der Vorjahresgewinnerin Belinda Watter, sicherte sich mit dem besten
Blattl des Abends, einem 56 Teiler, Werner Goschler. Er verwies Peter
Habermeier (75 Teiler) und Fritz Watter Senior (95 Teiler) auf die
Plätze. Mit Spannung erwarteten die Anwesenden das Ergebnis des
Königschießens, auch heuer wurde der Modus beibehalten
dass die Königswürde an einem Abend ausgeschossen wird und
jeder Teilnehmer nur drei Schüsse abgeben darf. Auch kann der
Schütze die Qualität seines Treffers nur vermuten, da diese
aus der Klemmvorrichtung fällt und für ihn nicht sichtbar
wird. Den dritten Platz und damit die Würde des Brezenkönigs
holte sich Peter Habermeier mit einem 342 Teiler, den Titel des Wurstkönigs
errang Werner Süssel mit einem 270 Teiler. Das sicherste Auge
des Abends bewies Ehrenmitglied und aktiver Schütze in der zweiten
Mannschaft Wolfgang Kumpfmüller, er holte sich mit einem 249
Teiler genau zehn Jahre nach seinem ersten Titelgewinn zum zweiten
die Königswürde. Im Anschluss an die Proklamation verwies
Schützenmeister Karlheinz Beck auf die laufende Vereinsmeisterschaft
und rief sowohl die Mannschafts- wie auch Hobbyschützen auf sich
rege daran zu beteiligen.
Die Sieger des Königschießens: Werner
Goschler (Königsscheibe), Werner Süssel, Wolfgang Kumpfmüller
und Peter Habermeier, mit Schützenmeister Karlheinz Beck
Dorfkinder hatten ihren Spaß am Halloweentreiben
Buchhausen. (rb) An Halloween scheiden sich die Geister. Die
einen finden es ein nettes, neues Brauchtum. Andere halten das Ganze
für eine rein kommerzielle, aus den USA übergeschwappte
Veranstaltung, die von verschiedenen Wirtschaftsbranchen durch geschickte
Medienarbeit immer populärer gemacht wird. Mit nachhaltigem Erfolg
wie sich heute rausstellt, besonders beliebt ist dieser Brauch bei
Kindern. Sie haben ihren Spaß daran in den schaurigsten Verkleidungen
bei Einbruch der Dämmerung von Haus zu Haus zu ziehen und mit
der Forderung Süßes oder Saueres um Süßigkeiten
zu bitten. In Buchhausen unterstützt die Feuerwehr seit Jahren
die Kinder bei diesem Tun und organisiert am Vorabend von Allerheiligen
für die Jüngsten des Dorfes ein Halloweentreiben mit Party
im Feuerwehrgerätehaus. So schlossen sich auch heuer wieder an
die zwanzig Kinder zusammen um nach Einbruch der Dunkelheit, in drei
Gruppen aufgeteilt und jeweils von Erwachsenen begleitet, durch das
Dorf zu ziehen und um Süßigkeiten zu bitten. Da mittlerweile
auch bekannt ist dass die Buchhausener hier spendabel sind zog eine
Gruppe sogar mit einem Leiterwagen los um nicht schwere Taschen mit
Süßigkeiten schleppen zu müssen. Im Feuerwehrgerätehaus
wurden die Leckereien dann untereinander gerecht aufgeteilt. Zusammen
mit Gleichgesinnten oder auch Mama und Papa wurde dann gespielt oder
am nahen Spielplatz rumgetollt. Zur Stärkung gab es für
die Kinder Getränke und warme Würstel gratis von der Feuerwehr.
Zur Halloweenparty waren im Anschluss auch die Erwachsenen geladen
und so waren die Tische bis auf den letzten Platz besetzt, auch hier
sorgte das Feuerwehrteam um Kommandant Reiner Süssel für
das leibliche Wohl der Besucher.

Nach dem Rundgang durchs Dorf wurden die Süßigkeiten
im Feuerwehrhaus gerecht aufgeteilt.
31.10.2011
Der Tod ist tot das Leben lebt
Allerheiligenandacht und Gräbersegnung in Buchhausen
Buchhausen (rb) Am vergangenen Sonntag feierte die Filialkirche
St. Ulrich in Buchhausen das Hochfest Allerheiligen. Verbunden damit
fand auch das Allerseelengedenken für die Verstorbenen des Ortes
mit der Segnung der Gräber statt bei dem die Katholiken besonders
ihrer Verstorbenen gedenken. Die Gräber auf dem Friedhof waren
feierlich geschmückt und die Angehörigen hatten das Seelenlicht
entzündet. Die Kirche konnte die Besucher kaum fassen und so
wurde die Andacht mit Lautsprecher ins Freie übertragen. Zelebriert
wurden Andacht und Gräbersegnung von Pfarrer Victor Usman, der
in den letzten beiden Jahren als Sommer-Urlaubsvertretung für
Pfarrherrn Patrice Banza Kabwende in der Pfarrei wirkte. Auf Bitte
der Pfarrei war er extra für das Wochenende aus seinem Studienplatz
in Innsbruck angereist um auszuhelfen, da der vor kurzem vom Bischof
eingesetzte Pfarrvikar nach Schwandorf abberufen wurde. Pfarrer Victor
Usman erinnerte an die zwei im letzten Jahr verstorbenen Kirchengemeindemitglieder.
Wer glaubt wird nicht sterben das Leben wird nur gewandelt.
Wenn wir an unsere Toten denken bekommen wir Schmerz weil sie nicht
mehr da sind, sie hinterlassen eine große Lücke in unserem
Leben. In diesem Schmerz kann uns der Glauben stärken, denken
wir daran dass auch wir nicht dableiben können und in die Gnade
Gottes gehen werden, so der Pfarradministrator. Dicht gedrängt
standen im Anschluss die Angehörigen an den Gräbern und
beteten mit dem Priester während dieser die Grabstätten
mit Weihwasser und Weihrauch segnete.

Pfarrer Victor Usman segnete die Gräber am
Friedhof der St. Ulrichskirche
30.10.2011
Erntedankfest in der Filialkirche St. Ulrich Buchhausen.
Da es dem Pfarrherrn nicht möglich ist seine Filialkirchen
alle an einem Tag zu bedienen, wurde in Buchhausen erst am vergangenen
Mittwochabend Erntedankfest gefeiert. Schon im Vorfeld hatte die Messnerfamilie
Stockmeier mit viel Engagement Feldfrüchte und Gemüse aus
den Feldern und Gärten der Pfarrangehörigen zusammengetragen
und vor dem Volkaltar aufgerichtet. Für einen Wochentag hatten
sich relativ viele Gottesdienstbesucher eingefunden um für die
Früchte der Erde zu danken. Pfarrer Patrice Kabwende erinnerte
eingangs mit den Worten, alles was er erschuf, solle ihn preisen
an den Sinn dieses Festes. Symbolisch legen wir an Erntedank
den Ertrag unserer Felder in seine Kirche um unserem Gott zu danken.
Danken für den Regen und das Wetter das alles gedeihen lies.
Nicht alle leben von der Landwirtschaft deshalb steht der Dankaltar
auch dafür, dass wir Arbeit haben und es uns gut geht so
der Geistliche. Deswegen sei es auch angebracht Dankbarkeit zu zeigen.
Weiter mahnte er die Gläubigen, angesichts des bei und herrschenden
Wohlstands nicht zu vergessen mit Bedürftigen zu teilen. Auch
Lesung, Evangelium und Fürbitten, standen ganz im Zeichen des
Dankes für die eingebrachte Ernte. Musikalisch umrahmt wurde
der Gottesdienst von der Kirchengemeinde und Frau Mlocek an der Orgel.

Eindrucksvoll war der Altar mit Feldfrüchten geschmückt
Oktober 2011
Oktoberfest
Drittes Buchhausener Oktoberfest gut besucht. Alt und Jung der Buchhausener
Dorfgemeinschaft feierten am Samstagnachmittag im Hof der Familie
Watter ihr Oktoberfest. Original Oktoberfestbier, Grillhähnchen
und würziger Käse und sogar Volksfestherzen konnten sich
die Besucher munden lassen und das alles zum Selbstkostenpreis. Das
Wetter hätte schöner nicht sein können, der Herrgott
bescherte weiß-blauen Himmel und angenehme Temperaturen. Die
Macher hinter dem Ganzen machten sich wieder viel Arbeit, doch in
Anbetracht des guten Besuchs und der ausgelassenen Stimmung nahmen
sie diese gerne in Kauf. Wie beim großen Münchner Vorbild
gehört zum Buchhausener Oktoberfest auch ein Trachtenumzug, nur
eben etwas Kleiner. Alle die in Tracht zum Fest erschienen waren marschierten
hinter der Bayernfahne durchs Dorf. Das einzige was fehlte war die
Blaskapelle, hier fungierte Tobias Jurju mit seiner Steirischen
als Taktgeber. Er stimmte auch während des Festes des Öfteren
an und so kam richtig gute Stimmung auf. Die Aktion hatte sich auch
in den Nachbarorten rum gesprochen und es gesellten sich Gäste
aus Oberdeggenbach, Eggmühl und Schierling in die Runde. Zahlreiche
Besucher amüsierten sich bis spät in die Nacht und allen
war klar es wird nächstes Jahr wieder ein Oktoberfest
geben. rb-

Mit dem Umzug durchs Dorf fand das Buchhausener
Oktoberfest seinen Auftakt.
01.10.2011
Dorfausflug
Buchhausen (rb) Der heurige Ausflug der Buchhausener Ortsvereinen
führte am letzten Wochenende in Richtung Walchensee. Dreißig
Reiselustige machten sich bei bestem Reisewetter am Samstag um sechs
Uhr morgens mit einem örtlichen Busunternehmer auf den Weg. Erstes
Ziel war das Kloster Benediktbeuern mit Besichtigung der barocken
Anlage und Klosterkirche St. Benedikt, umgangssprachlich auch Basilika
St. Benedikt oder Klosterbasilika genannt. Das Gebäude ist eine
der ersten bedeutenden Barockkirchen auf dem Land in Oberbayern und
wurde 1972 zur Basilica minor erhoben - ein besonderer
Ehrentitel, den der Papst einer bedeutenden Kirche verleiht. Weiter
ging die Fahrt zum Walchenseekraftwerk wo man sich im Informationszentrum
die Dokumentation der Idee und Geschichte eines der größten
Hochdruck-Speicher- Kraftwerke ansah. Nach einem Mittagessen fuhren
die Teilnehmer mit der Gondel auf den Herzogstand. Das schöne
Wetter ermöglichte eine tolle Fernsicht über das Karwendelgebirge
bis München und zum Starnberger- sowie Ammersee. Die etwas Wanderfreudigeren
stiegen noch bis zum Hochstand, den König Ludwig II 1865 erbauen
ließ, auf. Gegen 17 Uhr trat man dann die Rückreise an
auf der man nochmals Station in Kranzberg zum Abendessen machte, ehe
die Teilnehmer gegen 21:30 Uhr mit neu gewonnenen Eindrücken
nach Buchhausen zurückkehrten.

Die Reisegruppe erkundete heuer Kloster Bedediktbeuern und Herzogstand.
17.09.2011
Martin Moser gewinnt drittes Buchhausener Wallachturnier
Buchhausen. (rb) Zum dritten Male veranstalteten die Napoleon-Schützen
Buchhausen-Oberdeggenbach am vergangenen Freitag ein Wallachturnier.
Organisator und Spielleiter Markus Rohrmayer zeigte sich, in Anbetracht
der Tatsache dass Wallachen nicht so verbreitet ist wie Watten oder
Schafkopfen, mit 30 Startern, darunter auch zwei Damen, sehr zufrieden.
Wie schon in den Vorjahren herrschte wieder eine überaus angenehme
Spielkultur unter den Teilnehmern. Dank der großzügigen
Unterstützung durch Sponsoren konnte eine umfangreiche und attraktive
Preispalette, angefangen von Bargeld, bis hin zu abgestuften Mengen
an Bier, Getränkegutscheinen und Brotzeitpaketen ausgelobt werden.
Am Ende konnten die Starter bis zum 25. Platz einen Sachpreis mit
nach Hause nehmen. Nach der Begrüßung durch Organisator
Markus Rohrmayer und der Bekanntgabe des Reglements ging es daran
in drei Runden, a 22 Spielen die Finalisten zu ermitteln. Die
besten Runden spielten zweimal Josef Gahr mit 19 beziehungsweise 14
Punkten und Markus Rohrmayer mit wiederum 19 Punkten. In der Endrundrunde
kämpften anschließend die drei Punktbesten um den Sieg
dieses Turniers. Hier ging es überaus spannend zu denn zwei Spieler
schlossen mit der gleichen Punktezahl, so musste die Stechwertung
entscheiden. Sieger wurde schließlich Martin Moser aus Holztraubach,
er durfte sich als Erster seinen Gewinn abholen. Den zweiten Platz
belegte Josef Gahr aus Langenhettenbach vor Erich Rohrmayer aus Schierling.
Auf den weiteren Plätzen folgten Marianne Pedolzky (Pfaffenberg),
Alois Kammermeier (Frauenwies), Johann Graßl (Ettenkofen), Stefan
Schreiner (Langenhettenbach), Fritz Watter (Buchhausen), Rudi Hendlmeier
(Unterlaichling) und Markus Rohrmayer aus Buchhausen. In einem ersten
Resümee zum Turnier sahen sich Ausrichter und Organisator bestätigt
dieses Wallachturnier als ständige Einrichtung im Veranstaltungskalender
der Napoleon-Schützen aufgenommen zu haben.
(v.re.n.li.) Organisator und Spielleiter Markus
Rohrmayer gratulierte den Siegern Josef Gahr, Martin Moser und Erich
Rohrmayer.
02. September 2011
Leistungsprüfung bei der Feuerwehr
Buchhausen. (rb) Eine Dame und sieben Herren der freiwilligen
Feuerwehr Buchhausen legten am vergangenen Donnerstag die Leistungsprüfung
Die Gruppe im Löscheinsatz ab. Das Schiedsgerichts,
bestehend aus den Kreisbrandmeistern Josef Fenn aus Hagelstadt, Hans
Hopfensberger aus Pentling und Hans Beck aus Schierling bestätigten
der Mannschaft am Ende eine tadellose Leistung.
Unter den Augen von Bürgermeister Christian Kiendl, Ortssprecher
Werner Süssel und zahlreichen Zuschauern machte sich die gemischte
Gruppe ans Werk. Neben dem praktischen Teil in der Teamarbeit des
Löschaufbaus und Saugleitungskuppeln mussten die Teilnehmer auch
Einzelaufgaben lösen. Prüfungsbestandteile waren neben Knoten
und Anleinen auch das Ausfüllen von Fragebögen zum Feuerwehrdienst
in verschiedenen Fachgebieten. Auf diese Prüfung vorbereitet
wurde die Mannschaft von Kommandant Rainer Süssel und Kreisbrandmeister
Hans Beck. Nach der Einweisung durch KBM Fenn und der Auslosung der
zu besetzenden Posten stellte die Truppe in eindrucksvoller Weise
ihr Gelerntes dar. Nachdem das Einsatzfahrzeug wieder aufgerüstet
war verkündete Kreisbrandmeister Josef Fenn unter dem Beifall
der Beobachter dass die Prüfung ohne Mängel bestanden wurde.
Besonders hob er die Leistung beim Saugleitungskuppeln hervor, schon
alleine daran wäre erkennbar gewesen dass die Gruppe den Willen
und das Wollen zum Feuerwehrdienst habe. Bürgermeister
Christian Kiendl gratulierte den Teilnehmern und dankte ihnen und
auch den Ausbildern für das gezeigte Engagement. Freude äußerte
er über den Umstand dass in der Gruppe alte Hasen
und junge Gesichter Hand in Hand arbeiten. Er bescheinigte dass die
Feuerwehrkräfte im Markt Schierling zu ihrem Job stehen, was
sie auch beim Hochwassereinsatz im Juni im Schierlinger Ortskern wieder
eindrucksvoll unter Beweis stellten. Deshalb wird der Markt
Schierling immer seinen Beitrag leisten dass die Wehren gut ausgerüstet
sind, so der Bürgermeister. Nach dieser ersten Manöverkritik
fanden sich Teilnehmer und Schiedsgericht zur Übergabe der Leistungsnadeln
im Gasthaus Rohrmayer ein. Kommandant Rainer Süssel dankte Ausbilder
und Teilnehmern für ihre tadellosen Leistungen bei der Vorbereitung
und Abnahme. Sein Dank galt auch den Schiedsrichtern für die
faire Bewertung. Im Anschluss vergaben Schiedsgericht und Bürgermeister
Christian Kiendl die Leistungsnadeln. Die höchst Stufe des Leistungsnachweises
(Gold/rot) wurde Hubert Zeilhofer ausgehändigt. Die Stufe 5 (Gold/grün)
erreichten Josef Rohrmayer, Anton Sporer und Reinhold Watter. Stufe
2 (Silber) erhielten Fritz Watter, Florian Kohlmeier und Tanja Huber
ausgehändigt. Mit einer deftigen Brotzeit wurde die bestandene
Prüfung abschließend gefeiert.

Die Prüfungsteilnehmer mit (v.re) KBM Josef
Fenn, Bürgermeister Christian Kiendl und KBM Hans Hopfensberger
sowie (v.li.) KBM Hans Beck 2. Kommandant Bernhard Zeller, Vorsitzender
Werner Süssel und Kommandant Rainer Süssel.

Besonderes Lob vom Schiedsgericht gab es für
den Prüfungsteil Saugleitungskuppeln
11.08.2011
Volksmusik, Gospel, Soul, Country, Rock und Pop
Open Air der Hobbymusiker mausert sich zu Top-Event
Buchhausen. (rb) Einen großen Zulauf verzeichnete das
fünfte Buchhausener Open Air der Hobbymusiker am vergangenen
Samstag. Nach Schätzungen fanden sich trotz kühlen Temperaturen
und Nieselregen etwa 600 Besucher den Weg in das kleine Dorf die teilweise
oder auch komplett dem fast zehn Stunden dauernden Musikprogramm beiwohnten.
Wegen des unsicheren Wetters fand die Veranstaltung wieder im Köglmeier-Stadl
statt.
Schon während des Jahres hatte man vorgebaut falls die Veranstaltung
wieder nicht auf dem idyllischen Festplatz im Beck-Keller stattfinden
kann. Es wurde eine Bühne gebaut die mit Scharnieren versehen
hochgeklappt und in der Scheune belassen werden kann. Weiter erstellte
man ein neues Konzept den Köglmeier-Stadl mit Zelten zu erweitern,
was sich aufgrund des Besucherandrangs als gute Entscheidung erwies.
Der Vorsitzende der Hobbymusiker Buchhausen, Reinhold Watter versprach
in seiner Begrüßung einen bunten Abend mit vielseitiger
Musik aus aller Welt und Kulturen. Ein Konzert ohne Druck und Stress
das die Freude an der Musik rüberbringen soll. Und er versprach
nicht zu viel, das Publikum ließ sich von den Künstlern
mitreißen und quittierte die Vorträge mit großem
Applaus. Auch wurden immer wieder Zugaben gefordert, denen die Künstler
gerne nachkamen. Kurz nach 16 Uhr eröffneten acht Dorfkinder
unter Leitung von Christine Maier mit frechen bayerischen Liedern
den musikalischen Marathon und im Anschluss gaben Philipp und Nicole
aus Barbing ihr Debüt in Buchhausen. Reine Familiensache sind
die volksmusikalischen Darbietungen der Dünzis aus
Pfaffenberg. Mit Akkordeon und Gesang gewannen Mutter Ingrid, die
Töchter Irene und Claudia sowie Sohn Immanuel eine kleine Fangemeinde
in Buchhausen. Ebenfalls erstmals dabei waren heuer StopGap,
eine Formation mit Markus Holz, Jörg Lipka und Christoph Wardeck,
teilweise unterstützt von Christiane Holmer-Holz und Petra Pfaffenheuser
als Backgroundsängerinnen, die mit Blues-Songs überzeugen
konnten. Zur Uraufführung kam heuer die Buchhausener Dorfhymne,
vorgetragen vom Heard-Chor des Veranstalters. Anton Sporer
Senior hat dazu den Text geschrieben. Ruhige Töne brachten Eigenkompositionen
von Hans Weger der zusammen mit Jörg Lipka Musik im Longe-Stil
spielte. Seinen dritten Auftritt in Buchhausen hatte der Gospelchor
Call it out, mit klassischen Gospeltiteln und auch Eigenkompositionen.
Die Gruppe On Fire mit Meinhard Mietzner, Florian Brattinger,
Sandra und Tobias Jurju, Oliver Bollmann und Reinhold Watter fand
durch die Eggmühler Sitzweil zusammen und konnte auch in Buchhausen
mit Stücken bekannter Liedermacher über Partyhits bis hin
zu aktuellen Chart-Hits überzeugen. Schierlinger Blech,
war heuer zum zweiten Male mit dabei, die fünfköpfige Trompetergruppe
um Werner Braun brachte bayerische Sangeslieder zum Besten.
Als zahlenmäßig stärkste Gruppe trat der Chor der
Schierlinger AH/AL auf, unter Leitung von Dieter Ritschel zeigten
22 Mann dass sie nicht nur Fußballspielen sondern auch singen
können. Mit Rhythmen aus Westafrika riss die Gruppe Aroma-Djembe-Pilz
aus München das Publikum mit, hier bebten nicht nur die Trommeln
der Musiker sondern auch die Biertische die von den Gästen kurzerhand
zu Trommeln umfunktioniert wurden. Eine interessante Mischung aus
Folk gemixt mit Country und Gospel bot die siebenköpfige Band
KAP aus Oberviechtach. Ihr Programm bestand zum Großteil aus
selbst komponierten Stücken. Den Abschluss gestaltete, wie schon
die letzten beiden Jahre Crazy Face aus Ergoldsbach. Die
Gruppe heizte den Gästen Nonstop mit Rock und Pop ein und verbreitete
Partystimmung pur. Da trieb es die Gäste nicht nur auf die Bierbänke
sondern auch vor die Bühne um ordentlich abzurocken.

Mit Freude waren die Dorfkinder im gesanglichen
Einsatz

Philipp und Nicole aus Barbing stehen seit einem
halben Jahr auf der Bühne

Mit Akkordeon und Stimme die Dünzis
aus Pfaffenberg.

StopGap überzeugten mit Blues-Songs.

Der Buchhausener Heardchor hatte wieder
einige Stücke eingesungen.

On Fire eine Formation mit Eggmühler
und Buchhausener Hobbymusiker.

Bayerische Sangeslieder bot das Quintett
Schierlinger Blech

Der Chor der Schierlinger AH/AL

Westafrikanische Trommelklänge brachten Aroma
Djembe Pilz nach Buchhausen

Der Gospelchor Call it Out aus Schierling
war zum dritten Male mit dabei

Vom Folk geprägte Countrymusik brachte die
Gruppe KAP zu Gehör.

Reinhold Watter mit seiner Parodie auf Elvis Presley

Mit Crazy Face aus Ergoldsbach rockten
die Besucher zum Abschluss richtig ab.
Kellerfest wieder gut besucht
Buchhausen (rb) Wieder mussten die Napoleon-Schützen
Buchhausen-Oberdeggenbach heuer um ihr traditionelles Kellerfest bangen.
Die stetigen Regenschauer der letzten Tage hatten den Boden auf dem
wohl schönsten Veranstaltungsort im Markt Schierling, im Beck-Keller
aufgeweicht. Noch am Freitagvormittag hatte es geregnet doch die Vereinsverantwortlichen
fällten die Entscheidung das Fest abzuhalten. Damit keine Erde
an den Schuhen der Festbesucher hängen bleibt wurde kurzerhand
neuer Kies über den Boden verteilt. Schon am frühen Nachmittag
zeigte sich immer mehr die Sonne und so konnte sich der Talkessel
zwischen den Bäumen etwas aufheizen. Laue Temperaturen herrschten
als die ersten Gäste gegen 19 Uhr eintrafen und nach und nach
füllte sich der Platz. Die Band Flashdance sorgte
musikalisch für Stimmung und animierte die Gäste auch zum
Tanz. Viele Helfer des Schützenvereins bewirteten ihre Gäste
mit Getränken, Spezialitäten vom Grill, Käse vom Leib
und Räucherfisch. Die kleinen Besucher hatten wieder die größte
Freude an den steil ansteigenden Hängen die den Festplatz flankieren
rumzutollen. Manchmal auch zum Leidwesen der Eltern wenn durch den
nassen Boden die Farbe der Hose nicht mehr erkennbar war. Gut angenommen
wurde auch wieder die Bar im Gewölbekeller die von Fritz Watter
und seinem Team in liebevoller und aufwendiger Kleinarbeit heuer unter
das Motto Route 66 gestellt wurde. Gegen 23 Uhr fing es
allerdings an zu regnen und die Vielzahl der Gäste machte sich
deswegen auf den Nachhauseweg. Einige suchten Schutz in der Bar und
ließen hier den Abend ausklingen. Trotz dieses unschönen
Endes zeigten sich die Veranstalter in einem ersten Resümee zufrieden,
etwas unbequem waren am nächsten Morgen die Aufräumarbeiten
weil der Boden wegen des Regens noch mehr aufgeweicht war.

Festplatz Beck-Keller

Das Team der Bar "Route 66" schon kurz
vor dem Ansturm in Partylaune.
08.07.2011
Stadelfest der FFW Buchhausen
Gute Stimmung, herrschte beim traditionellen Stadelfest der freiwilligen
Feuerwehr Buchhausen am Samstagabend im Kögelmeier-Stadl.
Die Helfer um Kommandant Reiner Süssel hatten wieder alles bestens
vorbereitet um den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren.
Bei angenehmen Temperaturen, die auch dazu einluden im Freien zu sitzen
fanden viele Gäste den Weg in den Kögelmeier-Stadl.
Auch Bürgermeister Christian Kiendl und mehrere Marktgemeinderäte
statteten den Feuerwehrlern ihren besuch ab. Die Mitglieder der Feuerwehr
verwöhnten ihre Gäste mit Spezialitäten vom Grill,
Käse vom Leib und einer reichhaltigen Getränkekarte zu humanen
Preisen. Aber nicht nur die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Am
angrenzenden Spiel- und Bolzplatz, konnten sich die Kinder nach Herzenslust
austoben. rb-
Im Kögelmeier-Stadel lies es sich bei den
Buchhausener Feuerwehrlern gut feiern.
04.06.2011
Väter auf Wanderschaft.
Auch heuer blieben die Buchhausener und Oberdeggenbacher Väter
der Tradition ihrer Vatertagswanderung treu. Pünktlich um zwölf
Uhr starteten 23 Teilnehmer, darunter auch einige Vateranwärter,
bei idealem Wanderwetter am Gasthaus Rohrmayer zur Wanderung über
den Radweg nach Oberdeggenbach, weiter in Richtung Napoleonshöhe
und über die Feldwege nach Zaitzkofen. Hier war das Ziel das
Gasthaus Prückl wo man zum gemütlichen Teil überging.
Einige nicht mehr Gehfeste reisten mit dem Auto an und
schlossen sich der Gesellschaft an. Während viele Väter
hier Sitzfleisch bewiesen wanderte eine kleine Gruppe weiter nach
Eggmühl zum Gartenfest der AH des SV Eggmühl. rb-
Mit dem Zwölfuhrläuten machten sich die Väter auf
den Weg nach Zaitzkofen
Letztes Geleit für Albert Pusl
Buchhausen. (rb) Eine große Trauergemeinde nahm am vergangenen
Dienstag in der St.-Ulrichs-Kirche in Buchhausen Abschied von Albert
Pusl, der am letzten Samstag bei einem tragischen Unfall im Alter
von 64 Jahren sein Leben lassen musste. Das Gotteshaus und der Zugang
konnten die Menschen nicht fassen, die gekommen waren um ihm die letzte
Ehre zu erweisen. Der Trauergottesdienst wurde von Pfarrer Patrice
Banza Kabwende zelebriert und vom Kirchenchor Ascholtshausen, unter
Leitung von Margit Langenmantel würdevoll gestaltet. Der Geistliche
sagte in seinen Trostspenden Worten dass der Mensch den Weg des Todes
gehen muss um das eigentliche Leben zu gewinnen, so wie es Jesus vorgemacht
habe. Der Mensch tut sich schwer dies zu begreifen und es steht
uns auch nicht zu dies zu verstehen, das ist das Geheimnis Gottes.
Wir können es aber mit einem starken Glauben ertragen,
so der Geistliche. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit
legte die Feuerwehr Buchhausen am offenen Grab einen Kranz nieder.
Kreisbrandmeister Johann Beck sagte in seiner Grabrede dass Albert
Pusl zwar nicht als aktiver Feuerwehrler aufgetreten sei, die Feuerwehr
Buchhausen aber als Gönner stehts unterstützt habe.
Albert Pusl wurde am 4. Oktober 1946 in Sünching geboren und
wuchs mit zwei Brüdern und zwei Schwestern heran. Nach der Schule
erlernte er den Beruf eines Landmaschinenmechanikers und arbeitete
dann bei einer großen Traktorenfabrik in Freising. Mit der Ehelichung
von Hildegard Kreil im April 1976 wurde Buchhausen zu seiner neuen
Heimat, in die Ehe wurde Sohn Markus geboren. Die Heirat brachte auch
berufliche Veränderungen für Albert Pusl, er wechselte zur
Firma Holmer in Eggmühl und bewirtschaftete zusammen mit seiner
Frau den landwirtschaftlichen Betrieb in Buchhausen im Nebenerwerb.
Nach 28 Jahren bei der Firma Holmer, wo er in der Entwicklung tätig
war, ging er vor eineinhalb Jahren in den Ruhestand. Für diesen
neuen Lebensabschnitt hatte sich der Verstorbene noch so viel vorgenommen,
doch die Fügung Gottes rief ihn, unfassbar für Familie und
Freunde, aus diesem Leben.

A.Pusl
24.05.2011
Fünftes Open Air steht vor der Tür
Reinhold Watter weiter Vorsitzender der Hobbymusiker Buchhausen
Buchhausen. (rb) Der Verein der Hobbymusiker Buchhausen wächst
weiter so konnte die Mitgliederzahl auch im letzten Jahr gesteigert
werden, dies teilte Vorsitzender Reinhold Watter bei der Hauptversammlung
mit. Für das fünfte Buchhausener Hobbymusikertreffen, das
am 30. Juli stattfinden wird, steht das Programm, dennoch wartet noch
viel Arbeit auf die Organisatoren. Bei der Neuwahl des Vorstands wurde
das Gremium im Gros bestätigt.
Zwei drittel der Mitglieder konnte Vorsitzender Reinhold Watter zur
Hauptversammlung der Hobbymusiker am vergangenen Samstag im Gasthaus
Rohrmayer begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht bezifferte
er die aktuelle Mitgliederzahl mit 52 was einen weiteren Zuwachs seit
der letzten Hauptversammlung bedeute. Sein Dank galt der Herbergsfamilie
Rohrmayer für die Gute Zusammenarbeit im vergangenen Vereinsjahr.
Er berichtete von drei Vorstandsitzungen wo man sich um die Vereinsgeschicke
kümmerte. Das vierte Open Air im Juli letzten Jahres, das wegen
Regens im Stadel stattfinden musste, bezeichnete er als sehr gelungen
mit einer großen Besucherresonanz. Auch der Auftritt des Vereinschors
beim Schierlinger Nikolausmarkt war nach seinen Worten eine
tolle Sache. Weiter besuchten die Hobbymusiker Musikveranstaltungen
anderer Gruppen, wobei man auch Mitwirkende für das eigene Open
Air gewinnen konnte. In einem Ausblick ging der Vorsitzende auf das
anstehende fünfte Open Air am 30. Juli ein. Mit zwölf mitwirkenden
Akteuren und Gruppen steht das Programm mit dem man wieder einen bunten
Abend bestreiten will der den Spaß an der Musik sowohl bei den
Mitwirkenden wie auch für die Zuhörer rüberbringen
soll. Mit dabei sind Musikrichtungen von Country über Gospel
und Rockn Roll bis hin zu Stimmungs- und Volksmusik. In Sachen
Werbung sei nach den Worten von Reinhold Watter bereits einiges geschehen.
So lies der Verein wieder Flyer drucken die von den Mitgliedern in
den nächsten Wochen in Umlauf gebracht werden sollen. Auch werde
man weiter an den zwei möglichen Veranstaltungsorten festhalten,
sollte das Wetter passen, unter dem Naturdach des Beck-Keller und
wenn nicht im Köglmeier-Stadl. Von der wirtschaftlichen Lage
des Vereins berichtete Schatzmeisterin Nathalie Watter. Sie vermeldete
ein positives Haushaltsjahr mit dem man sich ein kleines Polster für
nicht kalkulierbare Eventualitäten schaffen konnte. Der Sprecher
der Kassenprüfung bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung
und ließ die Versammlung über die Entlastung des Vorstands
abstimmen. Diese wurde einstimmig erteilt. Bei der sich anschließenden
Neuwahl wurde Reinold Watter wieder zum Vorsitzenden gewählt,
weiter in ihren Ämtern bestätigt wurden Nathalie Watter
als Kassenführerin, Tanja Huber als Schriftführerin und
Hans Weger als Beisitzer. Neu gewählt zum stellvertretenden Vorsitzenden
wurde Manfred Schwandt, er ersetzt Fritz Watter der sich nicht mehr
zur Wahl stellte. Den dadurch frei gewordenen Posten als Beisitzer
besetzt künftig Reiner Süssel, zu Kassenprüfern wurden
Anton Sporer und Johann Stockmeier bestellt. Im letzten Tagesordnungspunkt
kam zur Sprache dass die in den letzten Jahren beim Open Air verwendete
Bühne nicht mehr zur Verfügung steht, man einigte sich schließlich
auf den Vorschlag von Fritz Watter im Kögelmeier Stadl eine maßgeschneiderte,
leicht entfernbare Bühne selbst anzufertigen. Abschließend
gab Vorsitzender Reinhold Watter Termine von Veranstaltungen anderer
Vereine bekannt und richtete den Appell an die Mitglieder diese zu
besuchen, denn nur wenn man sich selbst nach außen präsentiere
könne man beim Open Air mit vielen Besuchern rechnen.
Die neue Vorstandschaft der Hobbymusiker Buchhausen
21.05.2011
Durch Reisregen ins Eheglück
Buchhausen (rb) Vor dem Standesbeamten im Schierlinger Rathaus
gaben sich am vergangenen Freitag Harald Schobel und Katharina Hoffmann
aus Buchhausen das Jawort. Die Trauung vollzog Bürgermeister
Christian Kiendl der den Frischvermählten Richtungsweisende Worte
mit auf den gemeinsamen Lebensweg gab. Er erinnerte Brautpaar und
Trauungsgäste an den Sinn der Ehe die man mit gegenseitiger Wertschätzung
beschreiten sollte. Die Ehe ist eine Verantwortung der man sich
mit gegenseitigem Respekt ein Leben lang stellt und in der man mit
einem gemeinsamen Miteinander auch Höhen und Tiefen meistern
kann, so der Standesbeamte. Nach dem Ringtausch stieß
man im Verwandten- und Freundeskreis mit einem Glas Sekt an und ließ
die Frischvermählten Hochleben. Beim Verlassen des Rathauses
erwartete das Paar ein Ehrenspalier der Handballer der SG Langquaid
Schierling bei der der Bräutigam aktiv ist. Beim Durchschreiten
wurden die Frischvermählten mit Reis beworfen, ein Brauch der
aus dem asiatischen Raum stammt und als Sinnbild für Fruchtbarkeit
und neues Leben steht. Gefeiert wurde im Anschluss mehr oder weniger
Open Air auf dem Gelände des idyllischen Beck-Keller
in Buchhausen.
Die Hochzeitsgäste sorgten dabei immer wieder für Überraschungen
mit Spielen und anderen Einlagen. Diskjockey Magic sorgte
für passende Musik und animierte damit zum Tanz.
Katharina Hoffmann und Harald Schoberl gaben sich
das Eheversprechen
20.05.2011
Großes Ehrenspalier für Brautpaar
Yvonne Beck und Stephan Neßlauer gaben sich Jawort
Buchhausen / Obersanding (rb) Zwei mal das Jawort gegeben haben
sich am vergangenen Samstag Yvonne Beck aus Buchhausen und Stephan
Neßlauer aus Obersanding. Die weltliche Trauung vollzog Bürgermeister
Anton Kiendl im Rathaus von Thalmassing. Er erinnerte Brautpaar und
Trauungsgäste an die gegenseitige Verantwortung die man mit dem
Ja füreinander auf sich nimmt und dass man mit gegenseitigem
Respekt gemeinsamen Höhen und Tiefen einer Beziehung meistern
kann. Im Anschluss segnete Dekan Anton Schober beim Trauungsgottesdienst
in der festlich geschmückten St. Pankratius Kirche in Untersanding
den Ehebund. In seiner Festpredigt ging er auf die Bedeutung der Ehe
ein und gab dem Paar Richtungsweisende Worte mit auf den Weg. Er verwies
darauf dass es auch gilt Gott und den christlichen Glauben mit in
die Familie Miteinzuschließen. Für die musikalische Umrahmung
des Trauungsgottesdienstes sorgte in eindrucksvoller Weise der Jugendchor
Cantata Letitia aus Thalmassing, Lesung, Fürbitten
und Meditation wurden von Geschwistern und Freunden des Paares vorgetragen.
Beim Verlassen der Kirche erwartete das Paar ein langes Spalier. Die
Feuerwehr Buchhausen und die Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach
erwiesen dem Brautpaar damit ebenso die Ehre wie der SV Sanding und
Arbeitskollegen der Braut. Als Glücksbringer lies die Brautmutter
eine Schar weißer Tauben in den Himmel steigen. Nach den Gratulationen
und dem Gruppenfoto setzte sich ein langer Autokorso in Richtung Pfakofen
in Bewegung wo im Gasthaus Schmalhofer die weltliche Feier stattfand.
Nach einem Sektempfang spielte die Band Die Bande das
Brautpaar in den Saal des Gasthauses. Der Tradition entsprechend wurde
die Braut während der Feier entführt. Der Bräutigam
fand seine Angetraute im Gasthaus Bomer in Inkofen wieder und durfte
sie mit einigen Versprechen nach schweißtreibenden Scheitlknien
wieder in seine Arme schließen. Zum abendlichen Hochzeitstanz
fanden sich viele weitere Gratulanten ein um dem Brautpaar die besten
Wünsche zu übermitteln. Zur Freude der Hochzeitsgesellschaft
hatten Verwandte und Freunde auch Einlagen einstudiert die für
Amüsement sorgten und mit Beifall honoriert wurden. Auch eine
Hochzeitzeitung machte die Runde. Pünktlich um Mitternacht schickte
die Kapelle das Paar nach dem Schleiertanz auf den Heimweg ins Eigenheim
nach Obersanding. Hier hatten Verwandtschaft und Freunde die Hofeinfahrt
mit einem riesigen Herzen aus Teelichtern illuminiert und mit Rosenblättern
geschmückt. Auch ein Hochzeitsbaum und weitere Glücksbringer
wurden tagsüber aufgestellt die das Brautpaar, verbunden mit
dem Wunsch nach Familiennachwuchs, ein Jahr lang an ihren schönsten
Tag im Leben, erinnern soll. Bevor er Bräutigam seine Angetraute
aber über die Schwelle der Haustüre tragen konnte galt es
hunderte von Luftballons aus dem Vorraum des Hauszuganges zu entfernen.

Ein langes Spalier erwartete das Brautpaar beim
Verlassen der Kirche
14.05.2011
Altneihauser Feuerwehr in Lindach
(FW) Ohne Worte ;-)


Sabine und Belinda mit Reinhard Stummreiter
Hobbymusiker betreuten die WC Wagen in Lindach. Es war ein Scheiß
Job.
Hatten aber unseren Spaß, trotz dauerregen und Sturm.
Nach der Kuschelrunde waren alle wieder glücklich...

Erster Einsatz 2011 vom Brunzerl. Er (Brunzerl) war einer von 5 WC
Wagen die in Lindach aufgestellt wurden. Zum 40 Jährigen bestehen
vom Stopselclub spielte die Neihausener Feuerwehr auf. Brunzerl war
nur für das Personal gedacht, wegen der Vorschriften durften
Gäste und Personal nicht die selben Anlagen benutzen. Es war
sehr schwer die Gäste davon abzuhalten nicht unseren WC Wagen
zu stürmen. Vielleicht weil er als erster zu sehen war und die
anderen Wägen etwas weiter weg waren, oder weil er einfach der
schönste ist :-)
14.05.2011
Neuer Maibaum grüßt ins Land
Buchhausen (rb). Im Jahre 1976 wurde der Brauch des Maibaumaufstellens
nach jahrzehntelangem Schlaf von den Napoleon-Schützen wieder
aufleben lassen und wird seitdem alle zwei Jahre mit einem neuen Baum
gepflegt. So war es heuer am Feiertag 1. Mai wieder so weit, den von
Josef Steger gestifteten Baum in die Senkrechte zu bringen. Bereits
am Vortag wurde dieser eingeholt und für das Aufstellen vorbereitet,
sicherheitshalber wurde auch ein neuer Gipfel angebracht. Da der erstgefällte
Baum im Kern morsch war und dadurch keine stattliche Länge mehr
erreicht worden wäre lies es sich der Spender nicht nehmen einen
zweiten Baum zu fällen. In der Nacht richtete man eine Wache
ein um den Maibaum vor etwaigen Begehrenden zu schützen. Dies
sprach sich wohl rum denn es blieb entgegen der letzten Male ruhig
im Dorf. Nachdem man am Sonntagvormittag die Berufs- und Zunfttafeln
der in Buchhausen ansässigen Handwerksberufe und Vereine angebracht
hatte war es um 14 Uhr schließlich soweit den schmucken Baum
zum Aufstellungsort beim Kinderspielplatz zu bringen. Ausschließlich
mit Muskelkraft stemmten mehr als 40 Anschieber, unter den Kommandos
von Baummeister Karlheinz Beck, die 28 Meter lange Fichte in die Senkrechte
und kamen dabei ganz schön ins Schwitzen was nicht nur an der
Wärme sondern auch am hohen Gewicht des Baumes lag. Hatte es
am Mittag noch geregnet kam zum Aufstellen die Sonne durch die Wolken
und bei angenehmen Temperaturen fanden sich viele Zuschauer ein um
dem Spektakel beizuwohnen. Nach getaner Arbeit luden die Napoleon-Schützen
zum gemütlichen Beisammensein in den Hof des Gasthauses Rohrmayer
um den neuen Maibaum zu feiern.
Hier warteten Grillspezialitäten und Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis
auf Helfer und Zuschauer. Auch der alte Maibaum wurde verlost, glücklicher
Gewinner war Andreas Rogl.

weitere Bilder...........
D`Ministrantn bittn um a Oa,
mit diesem Spruch und dem Geknarre der Karfreitagsratsche zogen
die Ministrantinnen und Ministranten der Filialkirche St Ulrich Buchhausen
am Karfreitag von Haus zu Haus. Die Ministranten einer Pfarrei sind
ein wichtiger Bestandteil der Pfarrgemeinde, sie unterstützen
vor allem den Pfarrer bei der Gestaltung der Liturgie und assistieren
ihm während der Heiligen Messe. Alle Jahre an Heilig Drei König
ziehen sie als Sternsinger durch das Dorf und sammeln für Kinder
in den ärmsten Ländern der Welt. An Ostern ist es Brauch
mit dem Eierbitten sich ihre Dienste während des
Jahres belohnen zu lassen, dabei freuen sich die Sammler über
Süßigkeiten oder Bares für die eigene Kasse als Anerkennung
ihres ehrenamtlichen Dienstes. Seit einigen Jahren machen die Buchhausener
Minis dabei wieder mit einer Ratsche auf sich aufmerksam. Dieses Instrument
hat auch einen tieferen Sinn zur Osterzeit. Der Überlieferung
zufolge schweigen von Karfreitag bis Ostern die Glocken, da Geläute
in der Zeit des Todes Jesu nicht angebracht ist. Um dennoch den Gläubigen
das Angelusläuten nahe zu bringen, wird in manchen Gegenden eben
mit einer Ratsche daran erinnert. Der Kraftaufwand um mit der Kurbel
die Holzratsche zum Knarren zu bringen um sich so vor den Haustüren
bemerkbar zu machen, verlangte von den Buchhausener Minis schon etwas
Muskelschmalz. Dies nahmen sie allerdings für ihre Entlohnung
gerne in Kauf. rb-
Die Minis der Filialkirche Buchhausen (v.re.n.li)
Andreas Geiger, Anton Nakarjakov, Alexander Niedermeier, Susanne Niedermeier,
Bianca Sporer und Michael Geiger zogen mit der Karfreitagsratsche
durchs Dorf.
Vereine gratulierten zum 70.
Buchhausen. (rb) Starke Abordnungen der freiwillige Feuerwehr
Buchhausen, der Napoleon Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach
und Obst- und Gartenbauvereins Schierling überbrachten die am
vergangenen Mittwoch ihrem Mitglied Gerhard Zeilhofer die besten Glückwünsche
zum 70. Geburtstag. Der Jubilar kann auf viele Jahre freiwilligen
Engagements in der Öffentlichkeit zurückblicken, besonders
bei den Buchhausener Vereinen hat er sich Verdienste erworben. Der
freiwilligen Feuerwehr gehörte er nicht nur als aktives Mitglied
an, sondern leitete elf Jahre lang deren Geschicke als erster Kommandant.
In seinen Führungsjahren legte in Buchhausen die erste reine
Frauengruppe in der Oberpfalz eine Leistungsprüfung ab und er
zeichnete sich zusammen mit Altbürgermeister Richard Lederer
für eines der großen Feste im Dorf, das 100 jährige
Gründungsfest mit Fahnenweihe der Feuerwehr, verantwortlich.
Aufgrund seiner Verdienste um das Feuerwehrwesen im Ort ernannte ihn
die Wehr vor zehn Jahren zum Ehrenkommandanten. Den Napoleon-Schützen
gehört der Jubilar seit dem Gründungstag an, hier war er
maßgeblich am Aufbau des Pistolenschießens beteiligt und
stand über ein Vierteljahrhundert als Aktiver in einer Mannschaft.
Zweimal repräsentierte er den Verein als Schützenkönig,
er war der Erste dem es gelang diese Würde zweimal in Folge zu
erringen. Auch dem Obst- und Gartenbauverein Schierling ist er seit
Jahrzehnten verbunden. So ließen es sich die Vereinsführungen
natürlich nicht nehmen dem Jubilar zu dessen Wiegenfest ihre
Aufwartung zu machen und ihm mit Präsenten für die geleisteten
Dienste und Unterstützung zu danken. Gerhard Zeilhofer ist kein
Hiesiger er wurde in Regensburg geboren und schon in jungen
Jahren waren ihm Vereine wichtig, wohl mit ein Grund dass er sich
später hier auch in der neuen Heimat engagierte. Als Jugendlicher
spielte er Fußball bei der DJK Nord und war bei Kolping und
den Pfadfindern aktiv. Nach der Schule lernte er Radio- und Fernsehtechniker
und übte diesen Beruf 46 Jahre lang bis zu seinem Renteneintritt
aus. Aufs Land kam er der Liebe wegen, in einer Metzgerei in Regensburg
lernte er Rita Schwaiger aus Buchhausen, die hier als Verkäuferin
arbeitet, kennen und lieben und so läuteten 1965 die Hochzeitsglocken.
Zusammen mit seiner Gattin führte Gerhard Zeilhofer neben seinem
Berufsleben noch lange Zeit eine kleine Landwirtschaft im Nebenerwerb.
Heute lässt es der Jubilar etwas ruhiger angehen, dennoch fühlt
er sich wohl wenn er arbeiten kann. Dazu fehlt es ihm auf der Hofstelle
und seinem bei Oberdeggenbach angelegten Weiher nicht an Möglichkeiten.
Seiner alten Heimat Regensburg ist er auch verbunden, gerne fährt
er zusammen mit Gattin Rita in seine Stadt" zum Kaffeetrinken
oder Flanieren.

Vereinsabordnungen von Feuerwehr, Schützen
und OGV gratulierten Gerhard Zeilhofer zum runden Geburtstag.
April 2011
Feuerwehr investiert aus eigenen Mitteln in Sicherheit
Jahresversammlung der Feuerwehr Feuerlöschereinweisung
für alle Interessierten
Buchhausen. (rb) Im Gasthaus Rohrmayer fand am Samstagabend
die Jahresversammlung der freiwilligen Feuerwehr Buchhausen statt.
Kommandant Rainer Süssel gab Rechenschaft über das vergangene
Jahr, dass sowohl feuerwehrtechnisch wie auch gesellschaftlich wieder
viel zu bieten hatte. Die Wehr kaufte im letzten Jahr ein Stromaggregat
und einen Lichtmast zum Ausleuchten von Einsatzorten.
Der besondere Gruß von Ortssprecher und Feuerwehrvorsitzendem
Werner Süssel galt Bürgermeister Christian Kiendl, Kreisbrandmeister
Hans Beck und Ehrenkommandant Gerhard Zeilhofer. Letzterem galt der
besondere Dank des Vorsitzenden für das gespendete Spanferkelessen
zu dieser Versammlung. Kommandant Rainer Süssel sprach in seinen
Rechenschaftsbericht von fünf Einsätzen wozu, schon zur
Routine gewordene, Arbeiten wie das Entfernen eines Wespennestes gehörten.
Zum Kampf gegen Hochwasser wurde man nach Schierling gerufen und bei
einer Bewegungsfahrt mit dem Feuerwehrauto wurden zwei Kameraden auf
einen Böschungsbrand aufmerksam den sie mit dem High Press Löscher
erfolgreich bekämpfen konnten. Weiter galt es eine Ölspur
auf der B15 zu beseitigen und ein Rettungsfahrzeug des BRK zu bergen.
Bei Übungen im Verbund mit Nachbarwehren und einer Großübung
in Pinkofen trainierten die Aktiven für den Ernstfall, weiter
beteiligten sich Nachwuchskräfte am Feuerwehrjugendtag in Schierling.
Die Wartung der Hydranten im Dorf wurde durchgeführt, die Kommandanten
nahmen an Tagungen und Weiterbildungen teil. Weiter gab er bekannt
dass man sich aus eigenen Mitteln einen Stromerzeuger und Lichtmast
zur Ausleuchtung von Einsatzorten gekauft habe. Als gesellschaftliches
Highlight bezeichnete Rainer Süssel das Dorffest. Zudem wurden
wieder das traditionelle Watterturnier sowie eine Helloween- und Faschingsparty
für die Dorfkinder im Gerätehaus veranstaltet. Abordnungen
des Vereins nahmen an kirchlichen Festen und zwei Gründungsfesten
teil und der Vorstand überbrachte vier Mitgliedern Glückwünsche
zu runden Geburtstagen. In seinem Ausblick auf Kommendes gab der Kommandant
bereits feststehende Termine bekannt. Feuerwehrtechnisch beginne man
in Kürze mit der Einweisung auf den neuen Lichtmast in Form einer
Beleuchtungsübung. Zudem wird man eine Schulung zum richtigen
Umgang mit Feuerlöschern durchführen, dazu sind nicht nur
die Feuerwehrler sondern auch alle interessierten Dorfbewohner eingeladen.
Für die Aktiven stehen weiterhin eine Leistungsprüfung und
Funkübungen auf dem Terminkalender. Zu den Finanzen berichtete
Kassenwart Karlheinz Beck, dass sich das Guthaben im letzten Jahr
etwas verringerte, man aber trotzdem für die Zukunft gut gerüstet
sei. Den Verlust begründete er mit der getätigten Neuanschaffung.
Der Sprecher der Kassenprüfung bescheinigte eine einwandfreie
Kassenführung und so wurde der Vorstand einstimmig von der Versammlung
entlastet. Kreisbrandmeister Johann Beck zollte Lob dafür dass
die Wehr mit dem Kauf des Lichtmastes letztlich auch für die
Sicherheit seiner Leute investiert hat. Etwas enttäuscht zeigte
er sich über den Umstand dass bei dieser Hauptversammlung keine
jugendlichen Nachwuchskräfte anwesend seien. Er appellierte dahingehend
auch weiterhin am Ball zu bleiben um Nachwuchskräfte zu finden.
Weiter berichtete er dass sich für Buchhausen im Alarmierungsplan
die Änderung ergeben habe dass sie nach Schierling als zweite
Wehr bei Massenunfällen auf der neuen B15 zum Einsatz kommen
könnte. Grund dafür sei die schnelle Anfahrt über die
Südumgehung. Bürgermeister Christian Kiendl dankte in seinem
Grußwort der Buchhausener Wehr für deren Teilnahme an der
Beerdigung von Kreisbrandmeister a.D. Josef Högelmeier. Als Positiv
wertete er die getätigte Investition und auch die Schulung im
Umgang mit Feuerlöschern für Interessenten auch außerhalb
der Feuerwehr. Unverständnis äußerte der Bürgermeister
darüber dass Feuerwehren immer öfter gerufen werden um Arbeiten
zu erledigen die eigentlich Privatsache wären. Die Ehrenamtlichen
würden dabei zwar helfen aber die Gemeinde wird in solchen
Fällen die Einsätze auch in Rechnung stellen. Im letzten
Tagesordnungspunkt wurde vorgeschlagen die Tatsache dass heuer vor
100 Jahren die erste Fahnenweihe der FF Buchhausen abgehalten wurde
im Vereinsleben entsprechend zu würdigen. Diesem stand die Versammlung
positiv gegenüber. Zum Vereinsausflug der Ortsvereine sagte Vorsitzender
Werner Süssel dass die endgültige Entscheidung bei der Hauptversammlung
der Hobbymusiker falle, die Tendenz würde derzeit in Richtung
Rothenburg ob der Tauber als Ziel gehen.
2. April 2011
Ganser - Hossinger gewinnen Buchhausener Watterturnier
Buchhausen. (rb) Voll besetzt war der Saal des Gasthauses Rohrmayer
am vergangenen Samstag beim traditionellen Watterturnier der Freiwilligen
Feuerwehr Buchhausen. Mit 64 teilnehmenden Mannschaften aus vier Landkreisen
fanden zwar etwas weniger Teams als im Vorjahr, wo man Rekordbeteiligung
vermelden konnte, den Weg nach Buchhausen dennoch zeigte sich das
Organisationsteam um die Kommandanten Reiner Süssel und Bernhard
Zeller mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden. Erstaunlich war dass
viele junge Teilnehmer diesem Kartenspiel frönen und auch der
Frauenanteil war mit zwanzig Prozent auffallend hoch. Im Saal herrschte
gute Stimmung und es wurde eifrig gereizt und geblufft, trotzdem herrschte
eine angenehme Spielkultur und das Schiedsrichterteam war praktisch
arbeitslos. Die Feuerwehr hatte wieder eine große Gewinnpalette
zusammengestellt und so konnten Dank der großzügigen Unterstützung
durch die Dorfbevölkerung Preise bis zum 38. Platz ausgelobt
werden. In drei Runden, a drei Spielen, wurden die besten 16
Teams ermittelt, die anschließend im K.O.-System auf zwei Gewinnsätze
bis elf, die ersten vier Plätze unter sich ausspielten. Trotz
frühem Turnierbeginn fanden die Finalspiele erst nach Mitternacht
statt. Heuer mischten auch wieder einheimische Starter um die Spitzenplätze
mit. Fritz Watter senior spielte sich bis ins Endspiel und die Mannschaft
Gerhard und Michael Zeilhofer erreichte den fünften Platz. Ins
kleine Endspiel um den dritten Platz schafften es Maria und Torsten
Ragner aus Asbach, hier setzten sie sich mit 2:1 Gewinnsätzen
gegen das Duo Reinhard Setz (Steinrain) und Ludwig Hadersbeck (Asbach)
durch. Überaus viele Zuschauer verfolgten dann eine spannungsgeladene
Partie um den Turniersieg. Letztlich hatten Hoss Hossinger und Liba
Ganser aus Mallersdorf mit wiederum 2:1 Gewinnsätzen gegen Fritz
Watter (Buchhausen) und Bernhard Auburger (Schierling) die Nase vorn.
Die Sieger konnten einen Gutschein für 100 Liter Bier und ein
Spanferkel entgegennehmen. Der zweite Platz erhielt 70 Liter Bier,
der Dritte ein Spanferkel sowie der vierte Platz dreißig Liter
Bier. Die Siegerehrung wurde von Kommandant Rainer Süssel durchgeführt.
Er bedankte sich bei allen Spendern der Preise, den Akteuren für
den zahlreichen Besuch und lud alle Teams fürs nächste Jahr
wieder nach Buchhausen ein. Der Reinerlös des Turniers wird für
Ausrüstung und Jugendarbeit in der Feuerwehr Buchhausen verwendet.

Die Spielleiter Rainer Süssel (re) und Bernhard
Zeller (li) gratulierten den vier erstplatzierten Teams (von re.)
Setz / Hadersbeck, Hossinger / Ganser, Watter /Auburger sowie Torsten
und Maria Ragner
19.März 2011
Napoleon-Schützen zeichneten Mitglieder aus
Jahresversammlung Sportlich und Finanziell auf stabilen Beinen
Buchhausen-Oberdeggenbach. (rb) Zufriedenheit spiegelte der Rechenschaftsbericht
von Schützenmeister Karlheinz Beck bei der Jahresversammlung
der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach im Gasthaus
Rohrmayer am vergangenen Freitag wieder. Auch Sportleiter und Kassier
legten eine erfreuliche Bilanz vor.
Schützenmeister Karlheinz Beck zeigte sich erfreut über
den zahlreichen Besuch, sein Dank galt Norbert Dachs für das
gestiftete Spanferkelessen. In seinem Rechenschaftsbericht vor berichtete
der Schützenmeister von den alljährlich festen Veranstaltungen
des Vereins und sprach von fünf Vorstandsitzungen zur Lenkung
der Vereinsbelange. So war der Verein bei kirchlichen Veranstaltungen
und fünf Fahnenweihen präsent, der Vorstand gratulierte
sieben Mitgliedern zu runden Geburtstagen und starke Abordnungen
besuchten Feste und Veranstaltungen befreundeter Vereine. Als Erfolge
bezeichnete er das traditionelle Kellerfest und die Christbaumversteigerung.
Bedauern äußerte er in Bezug auf das Strohschießen
und der Faschingsbälle wo die Teilnehmer- und Besucherzahlen
merkbar zurückgingen. Bei seinem Ausblick auf Kommendes sagte
der Schützenmeister dass der Verein heuer wieder einen Maibaum
aufstellt und auch das Kellerfest sowie das Wallachturnier schon
geplant werden. Hier bat er um tatkräftige Unterstützung
bei den Vorbereitungen und der Durchführung. Mit dem Dank an
seine Vorstandskollegen und alle Mitglieder die den Napoleon-Schützen
während des abgelaufenen Jahres ihre Unterstützung zukommen
ließen schloss Karlheinz Beck seine Ausführungen. In
Abwesenheit von Sportleiter Josef Rohrmayer gab Gerätewart
Markus Rohrmayer einen umfangreichen Bericht zum abgelaufenen Sportjahr.
Anfangs seiner Ausführungen beleuchtete er die Mannschaften
im Rundenwettkampf und stellte heraus dass zwei Teams, die in der
Vorsaison aufgestiegen waren, die Liga halten konnten und die erste
Luftgewehrmannschaft den Meistertitel in der Gauoberliga errang.
Die Zweite erreichte in der A-Klasse 1 den dritten Rang, die Dritte
schaffte in der D-Klasse 2 nur den sechsten Platz und das Pistolenteam
wurde in der Gauoberliga vierter. Im Gaupokal traf man in der ersten
Runde auf den späteren Sieger Langenhettenbach und mussten
hier, trotz eines guten Ergebnisses, gleich ausscheiden. In der
aktuellen Saison steht man bei diesem Wettbewerb nach vielen Jahren
wieder im Halbfinale mit guten Chancen auf das Erreichen des Finales.
Bei den Gaumeisterschaften 2010 holten die Napolianer nicht weniger
als acht Gaumeistertitel, zwei Mal wurde man Vizemeister und einmal
holte man Bronze. Mit den erzielten Ergebnissen konnten sich zehn
Akteure für die Niederbayerische Meisterschaft qualifizieren
wobei sich hier zwei bis zur Bayerischen Meisterschaft schießen
konnten. Max Buchmeier schaffte mit dem Zimmerstutzen die Qualifikation
zur Deutschen Meisterschaft und erreichte in der Altersklasse den
34. Platz. Abschließend bewertete der Sportleiter das durchgeführte
Schnupperschießen als gewinnbringend, einige Talente fanden
hier Gefallen am Schießsport und so sei jetzt bei den
allwöchentlichen Trainings auch wieder was los am Schießstand.
Schatzmeister Reinhold Watter berichtete von einem positiven Haushaltsjahr
mit einem nicht unerheblichen Zugewinn. Der Sprecher der Kassenprüfung
bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und ließ
die Versammlung über die Entlastung des Vorstands abstimmen.
Diese wurde einstimmig erteilt. Nach all diesen Fakten und Zahlen
zeichnete Schützenmeister Karlheinz Beck fünf Mitglieder
für ihre Verdienste um die Napoleon-Schützen aus. Die
bronzene Vereinsehrennadel überreichte er an Fritz Watter junior,
mit der silbernen Vereinsehrennadel wurden Josef Rohrmayer und Reinhold
Watter bedacht und die Nadel in Gold heftete er Markus Rohrmayer
und Hans Beck ans Revier. In einer jeweiligen Laudatio hob der Schützenmeister
die Leistungen der fünf Mitglieder hervor mit denen sie sich
diese Auszeichnung redlich verdient hätten. Im letzten Tagesordnungspunkt
lobte Max Maier den überaus gelungenen Internetauftritt der
Napoleon-Schützen, er monierte aber dass die Homepage seit
einiger Zeit nicht auf aktuellen Stand sei. Fritz Watter bot an
den Webmaster zu unterstützen. Zum offenen Punkt aus der letzten
Hauptversammlung, über eine Änderung der Vereinsstatuten
bei der Ehrbezeugung für verstorbene Mitglieder, informierte
zweiter Schützenmeister Erich Rohrmayer junior dass man diese
in gewohnter Form mit Trauerkranz oder -gebinde sowie Grabrede aufrecht
erhalten werde. Thema war auch wieder der Faschingsball, wo in den
letzten beiden Jahren spärlicher Besuch zu verzeichnen war.
Während der Schützenmeister für eine Abschaffung
des Balls plädierte sprach sich die Versammlung eindeutig für
die Aufrechterhaltung aus.

Schützenmeister Karlheinz Beck (2.vo.li.)
überreichte Vereinsehrennadeln (vo.li.) Reinhold Watter, Fritz
Watter, Hans Beck und Markus Rohrmayer. Auf dem Bild fehlt Josef
Rohrmayer.
Dorfplatz fest in der Hand der Maschkara.
Seit einigen Jahren nimmt sich die Feuerwehr in Buchhausen am Faschingsdienstag
den Jüngsten des Dorfes an und veranstaltet am Nachmittag ein
Faschingstreiben im und um das Feuerwehrgerätehaus. So wurde
auch heuer das Feuerwehrauto im Freien in Einsatzposition gebracht
um Platz zu schaffen für Cowboys, Indianer, Piraten, Elfen,
Hexen, und Clowns die gemeinsam mit ihren Eltern den Fasching feierten.
Der Wettergott meinte es heuer diesmal richtig gut mit den Kindern
und so verlagerten die Maschkara ihr Faschingstreiben großteils
ins Freie und auch für die Erwachsenen wurden die Biertische
in die Sonne gestellt. Stefanie Stockmeier und Bianca Sporer übernahmen
die Animation für die Kleinen mit lustigen Spielen, des Weiteren
nutzten die Rasselbande die angrenzenden Bolz- Spielplatz um sich
zu amüsieren. Solches Treiben ruft natürlich Hunger und
Durst hervor was die Kinder auf Kosten der Feuerwehr mit warmen
Würstln und Limonade stillen konnten. Aber auch für das
leibliche Wohl der Erwachsenen wurde durch Kommandant Rainer Süssel
und seinem Helferteam gesorgt. Bis spät in den Nachmittag tobte
das Treiben um und über den Dorfplatz und beim Nachhausegehen
freuten sich schon manche auf das nächstjährige Faschingstreiben
im Feuererwehrhaus. rb-

Viel Spaß hatten die Dorfkinder beim Faschingstreiben
das die Feuerwehr für sie ausrichtete.

Geschicklichkeit war beim Eierlauf mit Tennisbällen
gefragt
Großartige Stimmung beim Schützenball.
Tolle Stimmung, trotz weniger Gäste als die Vorjahre, herrschte
am Samstagabend im Saal des Gasthauses Rohrmayer in Buchhausen beim
Maskenball der Napoleon-Schützen Buchhausen-Oberdeggenbach.
Schützenmeister Karlheinz Beck bedauerte bei seiner Begrüßung
den Umstand dass nur annähernd 80 Besucher zu diesem Ball kamen,
sein besonderer Gruß galt den starken Abordnungen der Löwenfreunde
Labergau, der Eggmühler Vereine und der Feuerwehr Oberdeggenbach.
Fantasievolle Verkleidungen beherrschten das Bild im Saal und diejenigen
die gekommen waren verstanden es bestens in ausgelassener Stimmung
zu feiern was großteils auch der Kapelle zuzuschreiben war.
Die Bayerwald Casanovas, die schon einmal vor vier Jahren
beim Buchhausener Fasching einheizten, brannten auch diesmal wieder
von Anfang an ein wahres Stimmungsfeuerwerk ab ohne dabei die Tänzer
zu vernachlässigen. Ob Walzer, Fox oder Rock alle kamen auf
ihre Kosten und so zeigte sich die Tanzfläche stets gut frequentiert.
Mit einer den Bedürfnissen der Tänzer angepassten Mischung
hielt die Band das Stimmungsbarometer auf dem Siedepunkt und so
wurde es für viele Besucher wieder eine lange Ballnacht in
Buchhausen. rb-










Rosa Meier feierte 80.
Buchhausen. (rb) Bei guter geistiger Verfassung feierte
am gestrigen Freitag Rosa Maier die Vollendung ihres 80. Lebensjahres.
Zahlreiche Gratulanten machten ihr die Aufwartung, zur Verwandtschaft
gesellten sich auch viele Nachbarn und Freunde. Bürgermeister
Christian Kiendl und Ortssprecher Werner Süssel überbrachten
die Glückwünsche des Marktes Schierling und überreichten
ebenso ein Geschenk wie Renate Kuntze und Rosa Heimberger vom Obst-
und Gartenbauverein Schierling, dem die Jubilarin schon seit Jahrzehnten
angehört. Seitens der Kirchengemeinde gratulierten Pfarrer
Patrice Banza-Kabwende und Pfarrgemeinderatsmitglied Waltraud Sporer,
sie alle wünschten der Jubilarin noch viele Lebensjahre in
Gesundheit und Harmonie. Rosa Maier wurde am 25. Februar 1931 als
viertes von sechs Kindern der Handwerkerfamilie Ludwig und Maria
Geiger in der Buchhausener Strasse in Schierling geboren. Die Familie
betrieb auch ein kleines landwirtschaftliches Anwesen und hier brachte
die Jubilarin schon im Kindesalter ihre Arbeitskraft mit ein. Ihr
Schulabschluss fiel in die Zeit der Kriegswirren, da war es fast
aussichtslos eine Lehrstelle zu finden und so begann sie in einer
Strickerei in Walkenstetten zu arbeiten. Bei Besuchen im Schierlinger
Kino lernte sie Max Maier aus Buchhausen kennen. Damals fuhr man
mit dem Fahrrad, beide hatten ein Stück weit denselben Heimweg
und hier kam man sich näher. Im Jahre 1954 gab die Jubilarin
ihrem Max in der St. Ulrichskirche in Buchhausen das Ja Wort fürs
Leben. Obwohl ihr Gatte, ein gelernter Zimmermann, in den ersten
Ehejahren in Regensburg und München tätig war errichtete
man sich ein neues Eigenheim. Für die Jubilarin wurde es zur
Aufgabe neben dem Stricken, dass sie dann in Heimarbeit ausübte,
den kleinen Bauernhof den ihr Mann von seinen Eltern übernahm
zu bewirtschaften. In die Ehe wurden Tochter Rosemarie und Sohn
Max geboren. Schwere Schicksalsschläge ereilten die Jubilarin
am Neujahrstag 1995, als ihre Tochter bei einem tragischen Verkehrsunfall
ums Leben kam, und im November 1999 als sie ihren Gatten zur letzten
Ruhestätte geleiteten musste. Heute lebt Rosa Maier alleine
in ihrem Haus und nach zwei Knieoperationen ist sie seit vielen
Jahren auf eine Gehhilfe angewiesen was zur Folge hat das es ihr
nur bedingt möglich ist die täglich anfallenden Arbeiten
zu erledigen. Hier wird sie von ihrem Sohn Max umsorgt der ihr die
schweren Arbeiten abnimmt. Rosa Maier trägt ihr Schicksal mit
Fassung und Langeweile ist für sie ein Fremdwort. Gerne hält
sie sich bei gutem Wetter im Garten auf und denkt schon manchmal
wehmütig an vergangene Zeiten. Ihr großes Steckenpferd
war nämlich die Gartenarbeit und viele im Dorf erinnern sich
an den prächtigen Blumenschmuck der alljährlich auf dem
Maieranwesen zu sehen war. Mit ihrer Gartenarbeit hat sie auch viele
Auszeichnungen bei Kreiswettbewerben gewonnen und 1989 kürte
sie der Obst- und Gartenbauverein Schierling zu seiner Blumenkönigin.
Ihre überaus gute geistige Verfassung lässt die Jubilarin
am Leben teilhaben, dabei helfen ihr auch Besuche von Nachbarn und
Freunden mit denen sie sich in Gesprächen austauscht. Auch
den Medien gegenüber ist die Jubilarin sehr aufgeschlossen,
über das aktuelle Geschehen in der Region informiert sie sich
täglich ausführlich in der Allgemeinen Laberzeitung.

Bürgermeister Christian Kiendl (li), Ortssprecher
Werner Süssel und Enkel Maximilian stießen mit der Jubilarin
auf noch viele glückliche Jahre an.
Afro meets Latin
Buchhausen (fw) Vergangenen Freitag starteten die Hobbymusiker
nach Kranzberg bei München. Zweck dieser Fahrt, galt in erster
Linie der Trommeltruppe Aroma-Djembe Pilz. Diese Truppe war
letztes Jahr in Buchhausen und begeisterte beim Open Air schon die
Zuschauer mit Afrikanischen Trommeln. Es sollte eine Überraschung
werden, dass mehr als 30 Buchhausener sich hier bei diesem Event
zeigen. Die Rechnung ging aber nicht ganz auf. Durch die Vorankündigungen
im Internet und Zeitung haben die Trommler unseren Besuch irgendwie
mitbekommen. Die Freude uns zu sehen war aber dennoch Riesen groß.
Uns freut es natürlich auch, dass unsere Musikfreunde immer
mal wieder nach Buchhausen sehen was sich hier tut. Nach einer herzlichen
Begrüßung heizten die Trommler dem Publikum mächtig
ein. Die Zuschauer trommelten auf den Tischen und klatschten rhythmisch
zum Takt. Nach den trommelnden Pilzen spielte die Gruppe Ritmo-Jackson
heißen Samba. Viele der Zuschauer hielt es nicht mehr auf
den Stühlen und es wurde zu Latin-Musik mit Bossana Nova und
Salsa getanzt. Gegen Mitternacht wurde dann mit dem Bus die Heimreise
angetreten. Es war auf jedem Fall ein toller Abend und wir freuen
uns schon darauf zum 30. Juli hoffentlich alle Musiker in Buchhausen
zum Open Air begrüßen zu können.
Herzliche Grüße, die Hobbymusiker J
Ps. Wir haben durchgehalten bis zum Schluss. Ohne uns, wären
dort schon viel eher die Lichter ausgegangen. Na dann gut
das wir da waren ;-)


Aroma-Djembe Pilz

Text und Bilder: Fritz Watter 18.02.2011
Vereine gratulierten Josef Keck
Buchhausen. (rb) Starke Abordnungen der Napoleon Schützen
Buchhausen-Oberdeggenbach, der freiwillige Feuerwehr Buchhausen
und des Imkereivereins Pfaffenberg überbrachten die am vergangenen
Samstag ihrem Mitglied Josef Keck die besten Glückwünsche
zum 75. Geburtstag. Josef Keck kann auf viele Jahre freiwilligen
Engagements in Vereinen und Gesellschaft zurückblicken dem
er auch heute noch gerne nachkommt. Bei den Napoleon-Schützen
Buchhausen-Oberdeggenbach ist das Geburtstagskind Gründungsmitglied.
Er trat zwar nie als aktiver Schütze in Erscheinung, aber auf
den Sepp ist immer Verlass, wenn es darum geht den Verein
arbeitstechnisch zu unterstützen. Sei es beim Maibaumaufstellen
oder den Vorbereitungen zum Kellerfest, er ist immer zur Stelle.
Für dieses überaus großes Engagement erfuhr er vom
verein auch schon eine besondere Auszeichnung. Der freiwilligen
Feuerwehr stand Josef Keck bis zum Erreichen der besonderen Altersgrenze
als aktives Mitglied zur Seite, aber auch heute bringt er sich gerne
ein wenn die Nichtaktiven gefordert sind. Seit etwa 40 Jahren kennt
man den Jubilar, auch über die Grenzen des Dorfes hinaus als
Bienenzüchter. So gehört er auch dem Imkereivereinen Schierling
und Pfaffenberg an und gibt seine große Erfahrung in diesem
Fach gerne an andere weiter. Josef Keck wurde am 8. Januar 1936
in Buchhausen geboren und wuchs mit vier Geschwistern und vier Halbgeschwistern
auf. Auf dem elterlichen Bauernhof lernte er schnell was es heißt
seinen Lebensunterhalt zu verdienen, schon von Kindesbeinen an musste
er hier mit anpacken. Auf dem Hof arbeitete er der Jubilar auch
nach seiner Schulzeit, bevor es ihn mit 19 Jahren in die industrielle
Arbeitswelt zog. Bei einer großen Firma die für die Deutsche
Bundesbahn arbeitete fand er eine Anstellung im Oberleitungsbau
und ging hier deutschlandweit auf Montage. Diese Arbeit übte
er bis zu seinem Ruhestand aus. Wer rastet der rostet - ist
seine Devise und so stellt er sich gerne für Arbeiten zum Wohle
der Allgemeinheit im Dorf zur Verfügung. Da kann ihn auch eine
Hüftoperation vor wenigen Jahren nicht bremsen, er macht zwar
vielleicht etwas vorsichtiger, aber wenn jemand gebraucht wird hilft
er gerne. Josef Keck ist ein sehr naturverbundener Zeitgenosse und
so kann man ihn fast täglich irgendwo in Wald und Flur bei
seinen Spaziergängen antreffen. Meist führen diese über
sein Bienenhaus bei Roflach. Eine weitere Leidenschaft ist der freitägliche
Stammtisch wo er als Zuschauer, und zum Teil auch als Spieler dem
Schafkopfspiel frönt.

Vereinsabordnungen von Feuerwehr, Schützen
und Imkereiverein gratulierten Josef Keck (mi) zum runden Geburtstag